Wirkungsdimensionen

ein sehr lesenwerte Ergänzung zu meinem Beitrag „Wir evaluieren uns zu Tode“ von Martin Horstmann auf diakonisch.de – Vielen Dank für diesen Hinweis und den Link im Kommentar!

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„Entscheidend ist, was hinten rauskommt“, hat mal ein deutscher Kanzler gesagt. Durchaus richtig (auch wenn ich dem Urheber dieses Zitats ansonsten wenig abgewinnen kann). Soziale Arbeit und Diakonie haben sich lange Zeit recht schwer damit getan, die Frage nach ihrer Wirkung ernsthaft zuzulassen. Nach dem zu fragen, was tatsächlich dabei herauskommt, war verpönt und rückte einen sogleich in die Schmuddelecke des Verwertbarkeits- und Funktionalitätsdenkens. Man sprach dem Prozess höhere Bedeutung zu als dem Ergebnis.

Nun ist man mittlerweile der Frage nach den Wirkungen der eigenen Maßnahmen wesentlich aufgeschlossener. Nach wie vor ist es aber eine heikle Frage, denn sie ist schwierig zu handhaben. Zum Beispiel: Wer beurteilt eigentlich die Wirkung? Und etwas deutlicher: Wer hat die Definitionsmacht, wenn sich Wirkungsurteile widersprechen? Oder: Wo sollen sich die Wirkungen überhaupt einstellen und an welchen Stellen wird nach den möglichen Wirkungen gesucht?

In der Zeitschrift SOZIALwirtschaft (5/2009, S. 6-8) habe ich einen Artikel…

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