Anfang Dezember hatte ich HIER angekündigt, dass ich meinen Umgang mit E-Mails – zunächst testweise – verändern will. Mein Grund: Ich will mich mehr um die wirklich wirklich wichtigen Dinge in meinem (beruflichen und privaten) Leben kümmern und nicht ständig wie ein „Getriebener“ auf Anforderungen von Aussen reagieren. Und – das hatte ich ja schon in dem eingangs erwähnten Beitrag zitiert – : „Wer ständig auf Mails reagiert, arbeitet die To-Do-Listen anderer Leute ab.“ Und das ist genau das Gegenteil davon, seinen Fokus auf seine eigenen Ziele und Prioritäten zu richten.
Konkret habe ich beschlossen,
- meine Mails nur noch einmal am Tag zu checken und zu bearbeiten,
- dies auf gar keinen Fall am Morgen (also als erste Arbeitshandlung) zu machen und
- meine Mail-App von meinem Smartphone zu löschen.
Nach etwas über vier Wochen wage ich ein erstes Zwischenfazit. (Spoiler: es funktioniert!)



Ich kann es manchmal kaum noch hören, dieses sozialarbeiterische Mantra „wir müssen die Leute da abholen, wo sie stehen und sie mitnehmen“…… Gern noch ergänzt durch die Selbstbeauftragung „Wir müssen unsere Botschaften angemessen transportieren“….. So als wäre Sozialarbeit eine Transport- und Logistikaufgabe. Bei Twitter habe ich dazu passend mal gelesen: „Wer immer abgeholt wird, sieht irgendwann mal ziemlich mitgenommen aus.“ Da ist wohl was dran.
Jeanette Hagen hat ein Interview ausgegraben, das schon einige Jahre alt ist und in dem ich darüber befragt werde, wie es 2006 mit der .garage berlin begann…..
In der neuen Folge unseres Podcasts reden Kristoffer Baumann und ich mit Rolf Wiegand über agile Organisationsentwicklung im allgemeinen und über den Prozess im Stadtteilzentrum Steglitz e.V. .