Keine Werbung für die AFD auf unserer Seite!

Achtung Stop

#noafd

Das Stadtteilzentrum Steglitz ist Herausgeber der Online-Zeitung „Stadtrandnachrichten“. Immer wieder bekommen, wir Pressemeldungen und Informationen der AFD, mit der Bitte um Veröffentlichung – was wir aber nicht tun. Nach der letzten PM des stellv. Landesvorsitzenden, habe ich erläutert, warum wir der AFD keine Bühne bieten wollen und werden.


Sehr geehrter Herr Dr. Berg,

das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ist Herausgeber der Internetzeitung www.stadtrandnachrichten.de. Wiederholt haben wir Pressemitteilungen von Ihnen erhalten – und aus Überzeugung nicht veröffentlicht. Die Onlinezeitung ist ein nicht-kommerzielles Projekt, mit dem wir einen Beitrag leisten wollen, über Probleme, Themen und Neuigkeiten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf zu informieren. Wir sind parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig. Aber wir haben eine Meinung.

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offener Brief an meine Mitarbeiter*innen in der Notunterkunft Kiriat-Bialik

#umdenken

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

In den nächsten Tagen und Wochen endet ein gemeinsamer Weg.  Seit November 2015 betreuen wir die zu einer Notunterkunft  umfunktionierte Turnhalle in Lankwitz. Bis zu 200 Geflüchtete waren dort zwischenzeitlich untergebracht. Ihr habt die Menschen durch alle Höhen und Tiefen begleitet und seid dabei oft selbst an Eure Grenzen gestossen. Die Schicksale dieser Menschen, ihr Leid, ihr Schmerz, aber auch ihre Kraft, ihre Wünsche und ihre Sehnsüchte sind natürlich nicht spurlos an Euch vorbeigegangen. Ich habe Euch oft bewundert – wie Ihr es schafft, selbst stark zu bleiben inmitten dieser belastenden Situation.  Eine Turnhalle ist kein Ort zum Wohnen, zum Leben. Ein Notbehelf, der „damals“ gebraucht wurde, damit die Menschen nicht unter freiem Himmel überwintern müssen. Der Notbehelf musste über ein Jahr halten und funktionieren. Ihr habt es geschafft, den unwirtlichen Ort zu einem guten Ort für die Menschen zu machen. 200 Menschen auf engstem Raum ohne Privatsphäre und ohne Chance, sich auch mal zurückziehen zu können. Über ein Jahr lang Fertigessen vom Caterer und fremdbestimmte Tagesabläufe.

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„Härtefälle“ bleiben im Bezirk: Danke Frau Senatorin!

© frogarts – Fotolia.com

In der letzten Woche hatte ich hier in meinem Geschäftsführertagebuch meinem Unmut Luft gemacht: Endlich werden die mit Geflüchteten notbelegten Turnhalle geräumt – teilweise seit über einem Jahr lebten im Bezirk noch rund 350 Menschen unter diesen schwierigen Bedingungen. Wermutstropfen: Die Geflüchteten ziehen nach Marzahn-Hellersdorf, ans entfernteste andere Ende der Stadt. Wir haben versucht mit den zuständigen Kollegen in der Koordinierungsrunde Flüchtlingsarbeit  des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf eine „Härtefallregelung“ zu erreichen und wenigstens für besonders betroffene Familien (behindertes Kind, besonders gut in Kita oder Schule integriert, frischer Beginn einer Ausbildung im Bezirk) eine Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünfte in unserem Bezirk zu vermitteln. Und wurden vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) rigorors gebremst, dem Bezirk die „eigenmächtige“ Suche nach Unterkünften untersagt.

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Integration ist ein fortwährender Prozess

aus der Arbeit des Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

die Sache mit der Integration….

Mixity - Two joint hands symbolizing diversitySeit über einem Jahr betreiben wir eine Notunterkunft für Geflüchtete in einer Turnhalle in Steglitz-Zehlendorf. Die Halle war zwischenzeitlich mit bis zu 200 Menschen belegt. Jetzt – im Januar 2017 – sind es noch gut 50 Menschen, die unter wirklich schwierigsten Bedingungen ausharren und auf ein besseres Leben in Deutschland hoffen. Darunter auch einige Familien mit Kindern, die hier im Kiez in Kitas oder Schulen gehen, Freunde haben und gut integriert sind.

Anfang der Woche kam nun endlich die offizielle Nachricht vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), dass „unsere“ Halle in der 5. Kalenderwoche geräumt wird. Die Geflüchteten werden in ein sehr ansprechendes und gut ausgestattetes MUF (= Modulare Unterkunft für Flüchtlinge) in Marzahn-Hellersdorf (für Nicht-Berliner: das ist am äußersten anderen Ende der großen Stadt) verlegt. Ein Segen  für die Menschen, die endlich eine Unterkunft bekommen, die Privatsphäre, Selbstversorgung und Menschenwürde sicherstellt. Das war in der Halle ein großes Problem.

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Agiles Management in Kitas – Spinnerei oder eine echte Lösung?

„Gerade die Leitungskräfte in Kindergärten oder übergreifender, in Kindertageseinrichtungen, stehen vor besonderen Herausforderungen in ihrem Leitungshandeln.“

Vertrauen in Absprachen: riskant!?

16649925388_03f349d178_zAls Geschäftsführer bin ich dafür verantwortlich Arbeitsverträge zu unterschreiben und mit den Mitarbeitenden über Veränderungen / Anpassungen der vertraglich zu vereinbarenden Rahmenbedingungen zu verhandeln. Oft geschieht eine Veränderung auf Wunsch des Mitarbeitenden. Sei es der Wunsch nach Veränderung der Arbeitszeiten, Einsatz in einem anderen Projekt mit einem anderen Tätigkeitsschwerpunkt oder der Wunsch nach einer beruflichen Weiterentwicklung – im Sinne von „den nächsten Karriereschritt“ in der Organisation machen. In 8 von 10 Fällen geht das problemlos. Vor allem, wenn nur Anpassungen des Stellenumfangs etc. zu vereinbaren sind – ein quasi schon „automatisiert“ durchlaufender Prozess. Schwierig wird es, wenn mit dem Veränderungswunsch eine ganz neue Tätigkeit, neue Aufgaben und / oder neue Verantwortlichkeiten verbunden sind.

Wir wissen nicht, ob der Mitarbeitende den neuen Anforderungen zu 100 % gerecht wird, ob die Annahmen und Vorstellungen (auch Selbsteinschätzung) der Kolleg*innen bezogen auf die neue Stelle bzw. die neue Tätigkeit  realistisch und zutreffend waren.  Es bleibt also ein Risiko, denn möglicherweise erweist sich die getroffene Entscheidung zur Veränderung schon sehr bald als falsch. In manchen Fällen, müssen wir mit den Mitarbeitenden dann Vereinbarungen treffen, die einer arbeitsrechtlichen Überprüfung nur schwer standhalten können. Dies tun wir nur, wenn der Mitarbeitende den Wunsch nach Veränderung hat!  Sehr oft sind die Mitarbeitenden in den Gesprächen, in denen wir solche Entscheidungen und Vereinbarungen treffen, sehr kooperativ und wissen, dass die rechtlichen Grundlagen in mancherlei Hinsicht nicht 100%ig  gerichtssicher sind. Trotzdem wollen wir als Erwachsene Menschen „auf Augenhöhe“  angemessene Vereinbarungen treffen. Wenn wir dem Wunsch des Mitarbeitenden gerecht werden wollen, müssen wir teilweise „wackelige“ Vereinbarungen treffen, denn eine neue Probezeit z.B.  ist bei Kolleg*innen, die schon länger bei uns sind rechtlich, nicht durchsetzbar. Aber was, wenn sich herausstellt dass wir die Entscheidung später revidieren müssen?

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Agile Prinzipien – warum das agile Manifest der Softwareentwicklung auch der Sozialwirtschaft den Weg weist

Wir müssen reden. Zum Bespiel über Agilität in der Sozialwirtschaft. Danke für diesen Beitrag Thomas Michl.

produktiv mit Evernote – Arbeit in Sozialen Organisationen besser managen! <

IMG_4585Ich habe hier immer mal wieder Beiträge veröffentlicht, in denen ich beschreibe, wie ich Evernote als Organisationstool und als Instrument des Informations- und Wissensmanagements nutze und wie wir dieses Programm z.B. im Stadtteilzentrum Steglitz einsetzen.

Evernote ist in meinen Augen die Killer-App, mit der man fast alles managen kann, was  im beruflichen und im privaten Kontext auf dem Radar erscheint. Besonders auch für Leute aus dem Sozialbereich erscheint mir Evernote unverzichtbar, denn es bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen (meist kostspieligen)  Software-Lösungen:

  • Evernote bietet ein absolut faires Preismodell an, das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar….
  • Evernote ist flexibel und presst Dich nicht in irgendeine feste und starre Struktur. Du kannst Evernote so gestalten, wie Du es willst – egal ob, Du alles über Notizbücher oder über Schlagwörter ordnen oder ganz auf eine Struktur verzichten möchtest – alles ist frei gestaltbar. Jedes Evernote ist anders.
  • Evernote funktioniert plattformübergreifend, es gibt Versionen für alle Betriebssysteme.
  • Evernote läuft auch auf allen Mobile Devices – egal ob, Windows-, Android- oder iOS-System.
  • Evernote ist stabil, zuverlässig und v.a. seriös. Du musst Dir keine Sorgen um Deine Daten machen.
  • Du kannst Notizen nur für Dich und für Deinen privaten Gebrauch machen – und du kannst in gemeinsamen Notizbüchern zusammen mit anderen und im Team zusammenarbeiten…..

Die Liste der Vorzüge liesse sich noch lange fortsetzen (ich bekomme übrigens kein Geld dafür, dass ich hier soviel Werbung für das Programm mache…… es ist wirklich echte Liebe…). Gerade im Sozialbereich sind wir oft mit Informationsflut und chaotischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Evernote bietet dir die Möglichkeit im Chaos den Überblick zu bekommen und zu erhalten!

Heute möchte ich Dir ein besonderes Angebot machen: In einer kleinen Runde (max. 10 Teilnehmende aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich) zeige ich Dir in einem Workshop wie Du Evernote nutzen kannst, um deine Jobs in deinem Projekt oder Deinem Verein effektiver und effizienter zu organisieren. Neben einer kurzen Überblick über die wichtigsten Aspekte und Workflows der  Selbstmanagementmethode GTD von David Allen lernst Du die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten von Evernote kennen.

Was genau lernst Du?

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ein eigener Blog „produktiv in der Sozialen Arbeit“ ?

© Alexstar - Fotolia.com

© Alexstar – Fotolia.com

Ich habe mir  in den letzten Tagen und Wochen einige Feedbacks und Anregungen für meinen Blog geholt – und auch hier hatte ich ja um kurze Statements gebeten, welche Themen im Fokus meiner Beiträge behandelt werden sollen. Grundsätzlich gibt es zwei grobe Richtungen: a.) Praxisbeispiele aus dem Alltag von Führung und Management in sozialen Organsiationen / Unternehmen (das also, was als „Geschäftsführer-Tagebuch“ ja mal als Sinn und Zweck dieses Blogs im Auge hatte) und b.) Tipps, Tricks und Anregungen zum Thema Produktivität und Selbstmanagement. Ich finde beide Richtungen interessant – und beide Themenschwerpunkte waren ja schon immer auch Gegenstand meiner Beiträge. Für die Zukunft möchte ich aber das Profil meines Blogs etwas schärfen – und überlege, ob diese zwei verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkte nicht vielleicht auch zwei verschiedene / eigene Blogs verdient hätten:

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