
#umdenken
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es fällt in diesen Tagen schwer, ein weihnachtliches Grußwort zu schreiben. Zu präsent sind die aktuellen Bilder vom Breitscheidplatz, zu frisch die Wunde, die dieser Anschlag bei uns allen hinterlassen hat. Und dennoch: Es bleibt uns nichts anderes übrig, als nach vorne zu schauen und uns nicht „unterkriegen“ zu lassen.
Das Kalkül der Verbrecher – Angst und Unsicherheit zu schüren – darf nicht aufgehen. Und ebenso wenig darf der Plan der Rechtsextremisten funktionieren aus Angst und Unsicherheit der Bevölkerung politisches Kapital zu schlagen. Während wir noch um die Toten trauern und mit unseren Gedanken bei den Hinterbliebenen und Freunden der Opfer sind, wettern rechtsextreme Populisten schon gegen Flüchtlinge, Merkel und die „Gutmenschen“.
Wir müssen uns auch und gerade in Anbetracht der furchtbaren Bilder vom Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche sehr sorgfältig Gedanken darüber machen, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen. Wollen wir in einem Klima von Angst, Misstrauen, gegenseitiger Missachtung und Repression leben – das ist der Plan der Terroristen und der Rechtsextremisten – oder wollen wir in einer freien, offenen, vielfältigen Gesellschaft leben, die von Solidarität und gegenseitigem Respekt geprägt ist?
Vor einigen Monaten habe ich eine Facebookseite eingerichtet mit dem Namen „Herthaner spenden Pfandflaschen“ für die ich hier im Blog heute noch ein bisschen Werbung machen will!


Vom 26.-28.9. tagt in Dortmund der bundesweite