Frohes Fest….. (m)ein Grußwort.

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#umdenken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es fällt in diesen Tagen schwer, ein weihnachtliches Grußwort zu schreiben. Zu präsent sind die aktuellen Bilder vom Breitscheidplatz, zu frisch die Wunde, die dieser Anschlag bei uns allen hinterlassen hat. Und dennoch: Es bleibt uns nichts anderes übrig, als nach vorne zu schauen und uns nicht „unterkriegen“ zu lassen.

Das Kalkül der Verbrecher – Angst und Unsicherheit zu schüren – darf nicht aufgehen. Und ebenso wenig darf der Plan der Rechtsextremisten funktionieren aus Angst und Unsicherheit der Bevölkerung politisches Kapital zu schlagen. Während wir noch um die Toten trauern und mit unseren Gedanken bei den Hinterbliebenen und Freunden der Opfer sind, wettern rechtsextreme Populisten schon gegen Flüchtlinge, Merkel und die „Gutmenschen“.

Wir müssen uns auch und gerade in Anbetracht der furchtbaren Bilder vom Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche sehr sorgfältig Gedanken darüber machen, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen. Wollen wir in einem Klima von Angst, Misstrauen, gegenseitiger Missachtung und Repression leben – das ist der Plan der Terroristen und der Rechtsextremisten – oder wollen wir in einer freien, offenen, vielfältigen Gesellschaft leben, die von Solidarität und gegenseitigem Respekt geprägt ist?

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Herthaner spenden Pfandflaschen

hahoheVor einigen Monaten habe ich eine Facebookseite eingerichtet mit dem Namen „Herthaner spenden Pfandflaschen“ für die ich hier im Blog heute noch ein bisschen Werbung machen will!

Die Idee: Vor allem, die Herthaner, die mit dem Auto anreisen, könnten sich doch mal eine Kiste mit leeren Flaschen in den Kofferraum stellen – und diese dann am Strassenrand vorm Oly bereitstellen. Ein kleines Zubrot für die Flaschensammler – gerade auch in der  kalten Jahreszeit und kanpp vor dem Weihnachtsfest ein soldarischer Beitrag zur Unterstützung der Ärmsten…. am besten gleich heute vor dem Spiel gegen Darmstadt!

Ich wäre Euch dankbar, wenn Ihr für diese kleine Aktion und meine Facebook-Seite ( https://www.facebook.com/Herthaner-spenden-Pfandflaschen-788682804516919/ ) ein bisschen Werbung machen könntet. Vielen Dank!

#hahohe

Bleib stark, Berlin!

Weil es mir wichtig ist, dass mein Fussballverein hier klar Position bezieht, möchte ich das Statement von Hertha BSC auf meinem Blog dokumentieren. #hahohe

Statement von Hertha BSC zum mutmaßlichen Anschlag auf dem Breitscheidplatz in unserer Stadt! 

Berlin – Am Montag wurde uns ein weiteres Mal auf grausame Weise vor Augen geführt  in welcher Welt wir mittlerweile leben. Die Geschehnisse am Breitscheidplatz haben uns alle tief schockiert und machen uns unglaublich traurig. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten und deren Angehörigen und Freunden.

Wir wünschen allen viel Kraft und Stärke in diesen schweren Stunden.

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Jetzt erst recht!

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Als Herausgeber der „StadtrandNachrichten“ war ich heute gefragt, ein Statement zum gestrigen Anschlag in Berlin abzugeben. Es ist mir nicht leicht gefallen.

 

„Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wahrscheinlich sind Sie genau so bestürzt und fassungslos über den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz wie ich und alle Menschen, die ich kenne. Ich finde keine Worte um meinen Schmerz auszudrücken. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen und den Angehörigen und Freunden der Opfer.

Die Menschen, die solche Anschläge verüben, wollen Angst und Unsicherheit verbreiten. Sie wollen unsere Freiheit und unser Konzept von Vielfalt, Miteinander und Solidarität zerstören. Ihre Angriffe gelten unseren Werten, unserer Demokratie. Und bei vielen geht diese Saat auf: Können, dürfen wir jetzt noch Weihnachtsmärkte besuchen? Ist es zu gefährlich zu einer sportlichen Großveranstaltung ins Stadion zu gehen? Können wir uns vor einem weiteren Anschlag schützen?

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man müsste mal wieder……

Gemeinsam ans Ziel

…. öfter bloggen.

Mann, Mann, Mann,….. das war ein Jahr. Auch wenn 2016 noch nicht ganz vorbei ist, kann ich jetzt schon resümieren, dass die zurückliegenden 12 Monate mit die heftigsten waren, die ich bislang durchlebt habe. Neue Herausforderungen und neue Wege – alles bleibt anders.

Dieser Blog ist in den letzten Monaten ziemlich kurz gekommen. Nicht, weil im Stadtteilzentrum oder in der .garage oder in anderen Bereichen, die mir beruflich wichtig sind, wenig passiert ist… sondern weil ich einfach auf verschiedensten Ebenen in verschiedenen Bereichen voll gefordert war, und eine schriftliche Reflektion in diesem Blog zu diesen Themen nicht möglich und sinnvoll war.

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Barcamps als gelebte soziale Agilität: Mein Review zum #sozialcamp

Meine Kollegin Anna Schmidt hat das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. beim #sozialcamp in Bonn „vertreten“ – nach diesem inspirierenden Artikel von Hendrik Epe ärgere ich mich schon ein bisschen, dass ich nicht auch dorthin gefahren bin – aber beim nächsten Mal lasse ich mir das nicht entgehen 🙂

Freiwillige Helfer für den berlinweit aktiven Konfliktlotsenpool gesucht

an dieser Stelle mal wieder Werbung für ein Projekt des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ……. vielleicht für den einen oder die andere von Euch interessant…….

„Manchmal denke ich, dass der Politik in diesem Land ihr Kompass komplett abhanden gekommen ist…..“

Detlef Schade ist Geschäftsführer eines Jugendhilfeträgers. Über seine Eindrücke und Erfahrungen schreibt  er mehr oder weniger regelmässig in seinem Blog …. Und er ist Steglitzer. Ganz frisch wurde ein Beitrag veröffentlicht, in dem sich Detlef Schade mal so richtig Luft macht. Es geht um die SGB VIII – Reform…..auch und vor allem aber um eine Generalabrechnung mit einer politischen Klasse, die bei  allen aktuellen politischen Herausforderungen grandios versagt.

„Würde mich jemand fragen, was das Charakteristische an Deutschland im Jahre 2016 ist, würde ich sagen, offenbar gibt es keinen gesellschaftlichen Fortschritt mehr. Stattdessen herrschen in vielen Bereichen, für die der Staat zuständig zeichnet, Stillstand, Lähmung, Rückschritt. An vielen Stellen kann man nur  fassungslos konstatieren, wie nichts geschieht. Wenn vereinzelt dann doch mal was angepackt wird, um Misstände in den Griff zu bekommen, wie z. B. beim Mindestlohn oder der sogenannten „Mietpreisbremse“, dann strickt eine handzahme Politik die entsprechenden Gesetze so, dass es mannigfaltige Möglichkeiten gibt, sie zu umgehen, auszuhebeln, zahnlos zu machen.“

 

Lest das mal bitte – von Anfang bis zum Ende….. es gibt zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine lebhafte Diskussion……. >> https://hzeambulant.wordpress.com/2016/10/06/das-muss-mal-sein-einige-wueste-gedanken-rund-um-die-sgb-viii-reform/ 

bunt und verbindlich

Relativ häufig fragen mich mir nahestehende Menschen, ob dieser ganze „social-media-Kram“ überhaupt irgendwas bringt. Facebook, Twitter & Co. werden – gerade auch von Sozialschaffenden – immer noch gern als Spielerei (im besten Fall) oder als gefährliches Überwachungsinstrument (im schlimmsten Fall) bewertet und verteufelt.

Ich liebe Social-Media….. Ihr wisst das, weil viele von Euch meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken mehr oder weniger aufmerksam verfolgen. Seit gestern Abend habe ich einen weiteren Grund Twitter zu lieben: abends auf der Couch scrolle ich die Timeline durch und stolpere über einen Tweet, der meine Aufmerksamkeit auf sich zieht:

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Ich schaue mir also die Seite „bunt und verbindlich“ an – und sehe das „Versprechen“ der Firma Ricoh, zwei Videokonferenzsysteme zur Verfügung zu stellen, wenn sich eine Initiative findet, die verspricht (und unterschreibt), damit Sprachunterricht für Geflüchtete durchzuführen….. Klasse Idee. Habe ich sofort gemacht. Und heute hat die Mitarbeiterin von bunt & verbindlich per Mail den Kontakt zum Ansprechpartner bei Ricoh hergestellt. Sehr geil. Schon bald werden wir also die Möglichkeit haben, auch Videokonferenztechnik für unseren Sprachunterricht einzusetzen. Ohne Twitter wär das nicht passiert.

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Jugendeinrichtungen sind (auch) Bildungseinrichtungen #VielfaltJA

ctrnqycwcaelsciVom 26.-28.9.  tagt in Dortmund der bundesweite Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016. Unter dem Titel „Potenziale erkennen – Zukunft gestalten“ tauschen sich Fachkräfte aus ganz Deutschland über verschiedene Aspekte und Facetten dieses spannenden Bereichs innerhalb der Jugendhilfe aus. Der PARITÄTische Berlin begleitet den Kongress noch bis zum 2.10. mit einem „social-media-Marathon“ in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #VielfaltJA.

Selbstverständlich beteilige ich mich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. an dieser Aktion. Denn: Wir wollen, dass einer breiten Öffentlichkeit bekannter und bewusster wird, was Kinder- und Jugendarbeit alles ist, wie vielfältig dieser Arbeitsbereich ist und wieviele wichtige Aufgaben und Funktionen Jugendarbeit für die Gesellschaft übernimmt. Jugendarbeit ist weit mehr als die pädagogische Begleitung von Kickerturnieren und Discoveranstaltungen (wenngleich auch die ihren Wert haben)….. Einrichtungen der Jugendarbeit sind  auch wichtige Bildungseinrichtungen geworden.

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