Mein Brief an die Bundeskanzlerin

Gesine von Prittwitz bloggt unter steglitzmind.wordpress.com. Immer mal wieder lese ich ihre Beiträge, v.a. weil es nicht soooooo wahnsinnig viele Blogger*innen aus / in Steglitz, meinem Heimatbezirk, gibt.

Mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Gesine in ihrem Blog veröffentlicht, spricht sie mir aus dem Herzen! Und ich schliesse mich ihrer Bitte an Angela Merkel an: „lassen Sie es nicht weiter zu, dass man Sie demontiert.“

Avatar von Gesine von PrittwitzSteglitzMind

Verehrte Frau Bundeskanzlerin,

liebe Frau Dr. Merkel,

lassen Sie mich voranschicken, dass mein Herz linksliberal schlägt, nicht konservativ. Niemals wäre ich auf den Gedanken verfallen, Ihrer Partei meine Stimme zu geben. Ins Straucheln geriet ich bei den jüngsten Berliner Wahlen. Sollte ich mein Kreuz etwa bei Ihrer Partei machen, um Ihnen den Rücken zu stärken? Da ich mich nicht dazu überwinden konnte (und es Ihnen zudem auch nicht geholfen hätte), schreibe ich Ihnen diese Zeilen.

Sie sind mir lange fremd geblieben. Vielleicht haben Sie sich ein wenig zu viel von der „Eisernen Lady“ Margret Thatcher abgeguckt? Trotz vieler Verdienste, nicht zuletzt auch für uns Frauen, bin ich mit Ihnen nicht warm geworden. Bis zu jenem Moment, als Sie im Spätsommer vergangenen Jahres in der Flüchtlingsfrage Haltung bewiesen haben. In dieser Krise wirkten sie auf mich authentisch; nicht getrieben von Sachzwängen, Machtspielen und Proporz.

Hören Sie auf, unter Druck zurückzurudern und…

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Neutralität – Gebot der Stunde?

Heute brauche ich mal ein Feedback von Euch….. denn ich bin verunsichert……. Vor ein paar Wochen habe ich in einem Beitrag erläutert, warum ich bei den kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus das erste Mal in meinem Leben das Kreuz bei einer Kandidatin der CDU machen werde…… Die Reaktionen waren ziemlich heftig, teilweise grenzwertig…….

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Interview: „Der bloggende Geschäftsführer“

Am letzten Dienstag hat mich Christian Müller von sozial-pr zum Interview gebeten. Das Interview wurde aufgezeichnet und kann bei youtube angeguckt werden……..

 

Freu mich über Kommentare und Feedbacks 😉

Wohin denn eigentlich? – Eine Vision für innovative Organisationen der Sozialwirtschaft

„Es macht, wenn man schon weit gelaufen ist, wenig Sinn, den Weg wieder zurück zu gehen. Es macht deutlich mehr Sinn, sich auf neues Terrain zu begeben, neue Wege zu finden, die aber in die richtige Richtung führen.

Zurückkommen heißt für mich: Menschen zu helfen. Zurückkommen heißt: Selbstbestimmung wieder zu erlangen. Zurückkommen heißt: Selbstorganisation, Sinn, Lebendigkeit, Innovationsfähigkeit und – als sehr großer Begriff – Freiheit für die Menschen und die Organisationen.

Wir müssen (wieder zurück) zu einem System kommen, dass die Menschen radikal in den Mittelpunkt aller Aktivitäten stellt – Mitarbeitende ebenso wie Leitungspersonen, die Klientel der Einrichtungen, aber auch Vertreter anderer Funktionssysteme, Stakeholder und die Gesellschaft, von mir aus.“

#word #hendrikepe

Warum wir Werbung für „Rock am Kanal“ machen

eine interessante und wichtige Information meines Kollegen Kristoffer Baumann …… #KiJuNa #Stadtteilzentrum #Steglitz

Stadtteilzentrum 4.0

IMG_4585Im August 2016 wird das Internet 25 Jahre alt. Wow. Happy Birthday Internet. Du hast mein Leben verändert. Und das ist gut so!  Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine ersten „Gehversuche“ im World Wide Web aussahen: Über die Telefonleitung mit einem pfeifenden Modem in ein schneckenlangsames Netz eingewählt, wurden mit  dem Netscape Browser  mehr oder weniger hässliche Internetseiten aufgerufen. Nur wenige Unternehmen und Organisationen aus dem sozialwirtschaftlichen Bereich waren dort vertreten – unser Verein hatte damals als erste Berliner Nachbarschaftseinrichtung eine richtige Homepage. Damals ahnten wohl nur die wenigsten, welche revolutionären Veränderungen das Internet für uns alle mit sich bringen würde. Ein Veränderungsprozess begann, der von der Dramatik und den Auswirkungen auf alle Bereiche des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens vergleichbar ist mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert. Nur alles viel schneller. Und sicher ist, dass diese Entwicklung noch lange nicht vorbei ist. Ganz im Gegenteil: Wir stehen erst am Anfang einer Zeitenwende, einer Epoche, die von Digitalisierung und weltweiter Vernetzung geprägt ist. Manchmal beneide ich meine Enkelkinder, für die viele Dinge selbstverständlicher Alltag sein werden, die ich mir jetzt noch gar nicht vorstellen kann.

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Mampel im Interview bei sozial-pr.net

Ich erlaube mir eine kleine Vorankündigung in eigener Sache:

Der geschätzte Kollege Christian Müller (www.sozial-pr.net) interviewt mich am Dienstag (23.8., 18.00 Uhr) live auf seinem youtube-Kanal …..

In der Ankündigung schreibt er:

„Thomas Mampel ist Geschäftsführer des Stadtteilzentrums Steglitz in Berlin. Er ist nicht nur Social Media affin, sondern bloggt auch über seine Arbeit als Geschäftsführer. Damit ist er nicht nur im Sozialbereich eine Ausnahme. Im Sozialgespräch teilt er seine Erfahrungen mit seinem Blog, die Auswirkungen auf seine Arbeit und seine Praxistipps. Ich freue mich auf deine Fragen, sowohl im Livestream als auch unter der Aufzeichnung.“

Ich freu mich, über zahlreiche ZuschauerInnen und über Euer Feedback im Anschluss!

Konkurrenz in Organisationen der Sozialwirtschaft – macht das Sinn?

„Ja, es gibt Konkurrenz, aber wir halten so eng zusammen, dass wir stärker werden. Kann man von Preisabsprachen sprechen? Ja, warum nicht! Wenn der Markt ein Quasi-Markt ist, warum sollten die Organisationen untereinander dann nicht auch Netzwerke bilden, die sich der Absprache von Preisen und damit vor allem der Aufrechterhaltung von fachlichen Standards verschreiben?

Oder?“

Wieder mal was zu lesen von Hendrik Epe!

….

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da mach ich mit: Pay what you want

Pay-what-you-want

© sozial-pr.net

Immer mal wieder (so auch heute vormittag) wenden sich Menschen an mich, die im sozialen Bereich gründen wollen. Mal eine Kita, mal einen Seniorenservice oder einen Jugendhilfeträger. Offensichtlich habe ich erfolgreich den Eindruck vermitteln können, mich in diesem Bereich gut auszukennen 😉

Diese Gründungsberatungen und -coachings machen mir immer viel Spass. Ich lerne interessante Leute und interessante Ideen und Geschäftsmodelle kennen. Und ich freu mich, wenn ich dabei helfen kann, dass die eine oder andere Idee tatsächlich auch realisiert wird.

„Haklig“ wirds manchmal wenn es ums liebe Geld geht. Eine Stunde Gründungsberatung ist bei mir i.d.R. nicht unter € 100.- zu haben. Bei Leuten, die sich sozial engagieren und was Gutes für die Gemeinschaft tun wollen, ist dieser Preis oft nicht durchsetzbar – nicht weil sie nicht wollen, sondern weil meist die notwendige Kohle hierfür nicht da  ist…. . Und jede Form von Preisverhandlung hat dann immer was vom „orientalischen Basar“.

Auf Facebook bin ich heute auf einen interessanten Beitrag von Christian Müller (www.sozial-pr.net) gestossen, in dem er für seine Kommunikationsberatung für Non-Profit-Organsiationen ein sehr interessantes Preis-Modell anbietet: Pay what you want.

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