Glückwunsch zur 100. Stadtteilkonferenz Lankwitz

Heute – am 14. Juni 2016 – tagt zum 100. mal die Stadtteilkonferenz Lankwitz – eine Idee, die unser Verein  (damals hiessen wir noch Nachbarschaftsverein Lankwitz ) im Jahr 1997 entwickelte – zu einer Zeit, als „Runde Tische“ etc. als Instrument der Kommunikation im Sozialraum noch gänzlich unbekannt waren…. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es eine heftige Auseinandersetzung zwischen mir und dem damaligen Leiter der Jugendförderung des Bezirksamtes gab, die darin mündete, dass das Jugendamt ein Rechtsgutachten in Auftrag gab, ob denn ein frei-gemeinnütziger Träger überhaupt berechtigt sei, zu einer solchen Runde einzuladen. Die Zeiten ändern sich. Zum Glück. Seit fast 20 Jahren treffen sich nun Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Ämtern des Bezirksamtes, VertreterInnen verschiedener Einrichtungen, Projekte und Vereine, der Kirchengemeinde, der Polizei, der Schule, der Wohnungsbaugesellschaft mit Vertreterinnen und Vertretern der Bezirkspolitik und Bürgerinnen und Bürger um über Probleme, Entwicklungen und v.a. Lösungen für den Kiez Lankwitz-Ost zu beraten.

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Leider finde ich die allererste Einladung zur Stadtteilkonferenz nicht mehr…… Die hier dokumentierte 4. Einladung zum „Stadtteiltreffen“ beweist aber: Wir waren immer dicht dran an den ganz heissen Themen im Sozialraum ….. und das wird immer so bleiben!

Ich bin stolz und dankbar dafür, dass ich diese Stadtteilkonferenz über viele Jahre leiten und moderieren durfte – und wünsche für die nächsten 100 Sitzungen viel Erfolg und Spass…….

auch bei uns in Steglitz: Rassismus wieder „salonfähig“?

IMG_0677Die unsäglichen rassistischen  Aussagen des AfD-Führers Gauland zu Boateng und anderen  Spielern „mit Migrationshintergrund“ in der Nationalmannschaft haben wir alle noch in den Ohren. In bekannter Nazitradition wird Stimmung gemacht gegen alles, was „fremd“, „undeutsch“, „andersartig“ ist. ARD und ZDF lassen keine Gelegenheit ungenutzt, diesen Demagogen in ihren fragwürdigen Talkshows eine große Bühne zu bieten. So dürfen sie – GEZ finanziert – ihr widerliches Gedankengut einem breiten Fernsehpublikum publik machen. Und das bleibt dort nicht ohne Folgen:  Es herrscht mittlerweile ein  recht rauher Ton auf Deutschlands Strassen. Rassismus wird wieder „salonfähig“. Die Nazis trauen sich – wie am Sonntag auf der „Fanmeile“ zu sehen – öffentlich den Hitlergruß zu zeigen, deutsche Hooligans laufen mit der Reichskriegsflagge durch französische Städte, man singt wieder ganz öffentlich „Deutschland Deutschland über alles“…… Die Stimmung hat sich geändert, die Hemmschwelle für rassistische und faschistische Angriffe und Entgleisungen sinkt. Eine Kollegin berichtete auf einer Sitzung in der letzten Woche, dass in den letzten Wochen zunehmend rassistische Übergriffe auf die Integrationslotsinnen in unserem Bezirk zu verzeichnen sind. Eine Kollegin aus dem Stadtteilzentrum Steglitz berichtet von zwei fremdenfeindlichen Übergriffen, die am Freitag in Lichterfelde Süd stattgefunden haben.

Hier ihre (gekürzte) Dokumentation:

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die Sache mit den (((Klammern)))

Screenshot 2016-06-05 14.53.55Bei Twitter gibt es einen neuen Trend. Und ich mache jetzt auch mit. Immer mehr Leute setzen ihren Twitternamen in eine dreifach-Klammer. Ich habe erst überhaupt nicht gewusst, was das soll und daher erstmal vermutet, dass das wieder irgendeinen Mode-Blödsinn der Generation Lustig ist…… weit gefehlt. Auf meine Frage hin, was es denn mit diesen Klammern auf sich hat bekam ich viele Rückmeldungen und unter anderem auch diesen Link zu einem Beitrag in Berliner Morgenpost vom 3.6.16:

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Coworking als Innovationsraum zur Steigerung der Innovationsfähigkeit sozialer Organisationen

Hendrik Epe mal wieder…… An dem Thema arbeiten wir hier auch gerade – und es würde mich sehr interessieren, wie andere KollegInnen aus sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen das Thema einschätzen und welche Erwartungen und Hoffnungen sie ggf. an ein solches Coworking-Konzept stellen würden……

Keine Atempause…….

Der Mai ist auch schon fast wieder vorbei und es ist erstaunlich, was sich in den letzten Wochen und Monaten alles entwickelt hat: Neue Einrichtungen und Projekte im Stadtteilzentrum Steglitz (allein seit Anfang des Jahres haben wir rund 40 Menschen eingestellt), positive personelle Veränderungen, weil Mitarbeitende die Chance ergreifen und innerhalb des Vereins neue Projekte aufbauen wollen oder sich innerhalb des Vereins auf freie Leitungsstellen bewerben……. Viel Bewegung, viel Dynamik. Viel Arbeit. Und das ist gut so. Besonders freut mich, dass sich am Horizont neue Kooperationen abzeichnen (schon recht konkret: Zusammenarbeit mit einer Hochschule im Bezirk; ganz am Anfang: was mit Sport ;-)) – ich glaube an die Kraft der Netzwerke und der Kooperenz. Und ich freu mich immer, wenn altes Konkurrenzdenken überwunden und synergetische Formen der Zusammenarbeit entwickelt werden können.

Die Highlights (meine „wows“) der letzten Wochen:

  • Unser neues Magazin „Mittelpunkt“ ist erschienen. Das neue Format löst die beliebte „Stadtteilzeitung“ ab. Besonders ans Herz legen möchte ich Euch die (multimediale) Online-version. Ich bin mächtig stolz…..
  • Eröffnung unseres Wohnprojektes für unbegleitete geflüchtete Kinder in Spandau im April;
  • ebenfalls im April: Gründung der Gesellschaft „Berliner Menschen Helfen Stiftungs-gGmbH“ an der das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. als Gesellschafter beteiligt ist;
  • Tagung an der FH Burgenland in Österreich – wir durften Mitte Mai das vom Mittelhof e.V. , FAMOS e.V., dem Jugendamt Steglitz-Zehlendorf und dem Stadtteilzentrum Steglitz gemeinsam entwickelte und durchgeführte SRL-Projekt (SRL = „sozialräumliche Leistungen“ in der Jugendhilfe) vorstellen:
  • ein von Mitarbeitenden des Stadtteilzentrum Steglitz in Eigenregie organisierter und durchgeführter Fachtag zum Thema Kinderschutz – ebenfalls im Mai;
  • der durchschlagende Erfolg unserer Weiterbildung zum „Flüchtlingshelfer“ in der .garage berlin – ein enormer Erfolg des Teams vor Ort…..

Und die „Non-Wows“?

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Tja….. ausser einem kleinen Einbruch in unserer Geschäftsstelle, ein paar alltäglichen Fehlern auf allen Ebenen des Lebens …. eigentlich nur: Ich komme kaum noch zum bloggen. Treibe zu wenig Sport, vernachlässige (ein bisschen ) mein soziales Nahumfeld und achte zu wenig auf mich selbst.  Keine Atempause….. Werde mich wohl mal wieder zur Solo-Klausur zurückziehen müssen, um meine Arbeitsweise und die Aufgabenverteilung, Ziele und Rollen  zu überprüfen und neu zu organisieren…..Und dann mit Schwung wieder loslegen …. #staytuned


Seit November 2013 schreibe ich (mehr oder meist weniger regelmäßig)  an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter und Co.) teilt und verbreitet!

 

Digitale Transformation.

da kommt was auf uns zu:

„Die soziale Arbeit von wohlfahrtsverbandlichen Organisationen in Deutschland wird keine Zukunft haben. Es sei denn, wir läuten einen grundlegenden Veränderungsprozess ein. Die digitale Transformation.“

Bitte lest den kompletten Artikel von Sabine Depew.

zusätzliche Mittel für Willkommensprojekte

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© frogarts – Fotolia.com

Eine gute Nachricht für alle, die sich in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit engagieren! Und weil gute Nachrichten in diesem Feld sooooo selten sind, dokumentiere ich hier gern die Pressemitteilung in voller Länge. Bitte beachtet die relativ enge Antragsfrist (6.6.).!

Gemeinsame Pressemitteilung des DPW Berlin und der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales:

„Die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales will die Arbeit von Initiativen und Bündnissen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, stärker fördern. Ein entsprechender Antrag bei der Stiftung Deutsche Klassenlotterie wurde nun bewilligt. Damit stehen ab sofort 140.000 Euro für die Unterstützung von Ehrenamtlichen, die sich in der Arbeit mit Geflüchteten engagieren, zur Verfügung.

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Überzeugungen guter Chefs

Screenshot 2016-05-08 13.55.22Warum ich den Blog „Five by Nine“ jetzt erst entdeckt habe, weiss ich nicht. Aber sicher ist es kein Zufall, dass der folgende Artikel gerade jetzt in meinem Leben „aufploppt“…. Immer wieder müssen sich Chefs bzw. Führungskräfte hinterfragen und reflektieren. Oft genug gehen wir dabei von bestimmten Annahmen aus, die eine genauere Betrachtung und kritische Würdigung durchaus verdienen. In dem Artikel „12 Dinge, von denen ein guter Boss überzeugt ist“ werden ein paar überaus interessante Aspekte beleuchtet:

  1. Ich habe eine verzerrte Wahrnehmung davon, wie es ist für mich zu arbeiten.
  2. Mein Erfolg – und der meiner Leute – hängt zum grossen Teil von der Beherrschung offensichtlicher, profaner und banaler Dingen ab; nicht von magischen, obskuren oder bahnbrechenden Ideen und Methoden.
  3. Ehrgeizige und klar umrissene Ziele sind wichtig. Meine Aufgabe ist es, mich auf die „kleinen“ Erfolge zu fokussieren, die meine Mitarbeiter in die Lage versetzen, jeden Tag eigene Fortschritte zu machen.

 

Bitte lest den ganzen Artikel – also die Punkte 4 bis 12  – und weitere tolle Beiträge auf FIVE BY NINE

Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

arbeiten mit Walt Disney

Manchmal brauche ich ein anderes Umfeld um gut denken zu können – und arbeite dann irgendwo…. nur nicht im Büro. Verschiedene Aufgaben und Rollen brauchen manchmal auch verschiedene Räume und Orte……

Da fällt mir immer die Disney-Methode ein. Macht Ihr ähnliche Erfahrungen?

(Wobei ich natürlich weiss, dass meine Arbeitssituation da sehr privilegiert ist….. )

Ziele erarbeiten mit der Walt-Disney-Methode

Kladow am Samstag: DANKE!

Das Nachbarschaftsfest am Wochenende war für die Jugendlichen sowie für die Mitarbeiter von Stadtteilzentrum Steglitz e.V. eine schöne Gelegenheit, sich bei Nachbarn, den Mitgliedern vom Willkommensbündnis Kladow / Gatow und allen anderen Unterstützern zu bedanken.

den ganzen Artikel dazu und ein paar Fotoimpressionen gibt es hier: Jugendwohnen Kladow