Innovationen in Kitas – Perspektiven für inklusive Veränderungsprozesse

Dieser Beitrag auf der Seite von Hendrik Epe ist sicher nicht nur für Kitaträger (wie uns) interessant, sondern für alle, die tagtäglich Innovationsdruck und „grauen Alltag“ unter einen Hut kriegen müssen (oder wollen)……

Corporate Blogs für Organisationen der Sozialwirtschaft, oder: Innovationsfähigkeit einfach steigern!

„Es besteht immer noch (und vielleicht verstärkt im sozialwirtschaftlichen Bereich) die verbreitete Auffassung, dass das mit dem Internet schon irgendwann wieder vorbei sein wird und Blogs entsprechend von irgendwelchen pickligen, pizzafressenden Internetfreaks betrieben werden, zur Darstellung des eigenen Egos, vielleicht, oder auch zur Kompensation von irgendwas (jeder kann jetzt mal selbst überlegen, was denn kompensiert werden könnte …. ).“

Tschüss StadtteilZeitung. Willkommen „Im Mittelpunkt“.

Screenshot 2016-04-17 17.11.24Im  Mai erscheint ein neues Magazin, das die bisherige „StadtteilZeitung“ des Stadtteilzentrum Steglitz ablöst. In meinem Vorwort zu dieser Ausgabe versuche ich zu erläutern, warum dieser Schritt zeitgemäß und sinnvoll ist…… Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen!
„Ich lebe online. Und ich stehe dazu. Ich liebe „neue“ Medien. Ich poste alles, was mir interessant erscheint bei Facebook, Twitter, google+ und Co und betreibe einen eigenen Blog mit Geschäftsführertagebuch (www.mampel.de). Ich besitze keine Fotoalben, denn  alle meine Fotos landen bei Instagramm, meine Daten speichere in der „Cloud“…. und für alles, was ich sonst so wissen und verfolgen will, gibt es eine App für iPhone und iPad.  Bücher lese ich nur noch als eBook und meine Bankgeschäfte erledige ich natürlich auch online. Seit einiger Zeit experimentiere ich mit dem Thema „papierloses Büro“ – alle Notizen, Infos und die gesamte schriftliche Kommunikation erledige ich mit digitalen Tools.
Vielleicht bin ich ein extremes Beispiel. Das würde zu mir passen, denn ich neige bei allem, was ich tue zum „Extrem“. Vielleicht bin ich aber auch schon „Bundesdurchschnitt“. Ich weiss es nicht. Was ich beobachte: In meinem Umfeld wird von fast allen Menschen immer mehr auf digitale Weise erledigt. Die Leute lesen ihre Zeitung als ePaper, buchen ihren Urlaub im Internet, manche lernen sogar den Partner fürs Leben in entsprechenden Vermittlungsportalen im world-wide-web kennen. Und das ist gut so. Selbstverständlich müssen auch Unternehmen in ihrer Kommunikation nach innen und nach aussen und in ihrer Art und Weise wie sie Kunden und anderen „Marktteilnehmern“ begegnen, die Zeichen der Zeit zur Kenntnis nehmen … – sie kommen an den Anforderungen des digitalen Zeitalters nicht vorbei. Noch nie waren Mitarbeitende, Kunden, Geschäfts- und Kooperationspartner so gut informiert wie heute. Google sei Dank. Fast alles lässt sich im Internet finden – Transparenz 2.0.

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Perspektive auf Augenhöhe

© Trueffelpix - Fotolia.com

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Ich sehe das Unternehmen Stadtteilzentrum Steglitz e.V., das ich als Geschäftsführer steuern, managen, führen und leiten darf, (fast)  immer nur aus der Geschäftsführer-Perspektive. Ich treffe jeden Tag Entscheidungen und bin stets bemüht, diese so zu treffen, dass die Interessen des Unternehmens und die Interessen aller Beteiligten (Mitarbeitende, Entscheidungsträger, Kunden, Kooperationspartner – also der Stakeholder und der Shareholder) in einer guten und vernünftigen Balance  berücksichtigt und gewürdigt werden. Und das ist heftig schwer.

Mitarbeitende nehmen (in den allermeisten Fällen) die Dinge aus einer anderen – nämlich  aus der Mitarbeiterperspektive – wahr. Kunden aus der Kundenperspektive. Kooperationspartner aus der Kooperationspartnerperspektive. Entscheidungsträger aus der Entscheidungsträgerperspektive. Und da jede/r seine Perspektive und Wahrnehmung als DIE reale Realität definiert, sind Kommunikations- und Verständnisprobleme vorprogrammiert:

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Intrapreneurship leben: Erste Schritte für Soziale Organisationen

„Selbststeuerung bedeutet somit nicht, keine Regeln zu haben. Regeln sind sogar elementar! Aber es müssen Regeln der Selbststeuerung sein. (….) Selbststeuerung bedeutet, dass alle Mitglieder der Organisation alle Entscheidungen selbst treffen können, sofern sie sich 1. den Rat der von der Entscheidung Betroffenen und 2. den Rat der Experten in der jeweiligen Angelegenheit eingeholt haben. Ein wesentlicher Aspekt ist hier die Transparenz und der Zugang zu Informationen, auf deren Basis Entscheidungen überhaupt getroffen werden können. Und, ganz klar, ohne Zusammenarbeit und vor allem ein Menschenbild, dass auf gegenseitigem Vertrauen basiert, geht hier nichts. Das Team bestimmt in einem vorgegebenen Rahmen über die Verteilung der Aufgaben, der Ressourcen und der Zeit, in der die Aufgaben durch die Mitglieder erledigt werden.“

Den ganzen Artikel von Hendrik Epe zu lesen, kann ich nur dringend empfehlen!

schreiben…. gegen Rechts

annaschmidt-berlin-com_titel_ebook-blockparadeMeine Kollegin Anna Schmidt hatte vor einigen Wochen zu einer Blogparade aufgerufen – „Schreiben gegen Rechts“ war das Motto. Geprägt von den Eindrücken rechstextremer Übergriffe auf Geflüchtete und die Wahlerfolge der rechtsextremen AfD bat sie um Statements gegen rechte Gewalt und um Positionierung für Menschenrechte und eine offene Gesellschaft. Auch ich hatte einen Beitrag zugesagt – es dann aber u.a. aus Zeitmangel nicht geschafft einen zu schreiben…

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…man muss auch mal etwas Sinnvolles tun.

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gesehen auf Rügen

Eine Woche Urlaub so zwischendurch….. das war notwendig und gut. Bestens erholt mache ich mich nun wieder an meine geliebte Arbeit und freu mich auf die KollegInnen, alte und neue Projekte (Ende April geht unser neues Projekt für unbegleitete geflüchtete Kinder „ans Netz“) und auf das üben und trainieren einiger neuer Gewohnheiten, die ich annehmen möchte……

Ich habe meine Urlaubswoche gut genutzt, um Körper und Geist was Gutes zu tun:

  • eine Woche kein Fleisch (ging dank hervorragend zubereiteter  Fischgerichte an der Küste ziemlich problemlos);
  • ich war dreimal joggen (das ging nach dreimonatiger Pause schlechter als gedacht);
  • eine Woche „Digital Detox“ (was mir gut tat, auch wenn ich zugeben muss, dass ich das eine oder andere mal in einer zu ruhigen Minute auch mal bei facebook „geschmuhlt“ habe ….. – war aber gar nicht soooooo interessant).*

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eine ganze Woche: „Digital Detox“

Ich fahre für eine Woche in den Urlaub. Samstag gehts los – eine Woche Rügen. Meer und mehr. Ein bisschen vom Wind durchpusten lassen, Sport treiben, gesunde Sachen essen und denken, runterkommen. Kraft tanken. Ick freu mir.

cup-1276775_1280 KopieIch habe mir vorgenommen, diese eine Woche als „digitale Fastenwoche“ zu nutzen: eine ganze Woche kein Facebook, kein Twitter, kein G+, kein XING, kein Blogbeitrag, keine Likes, keine Favs, keine Kommentare, keine Fotos, keine Statements in den sozialen Netzwerken. Kein morgendliches „Moin“, keine Twitter-Kaffeerunde mit der #sshg ;)…. Mein Klout-Score wird in den Keller sinken. Meine Online-Reputation wird Beulen und Schrammen abbekommen. Aber ich will es trotzdem versuchen. Herausfinden, wie es mir geht, wenn ich nicht ständig verfolge was passiert – und v.a. wie es mir geht, wenn ich versuche dem Drang zu widerstehen, alles was ich mache online zu stellen….

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Teufelskreis der Sozialwirtschaft: Warum Ehrlichkeit eine echte Alternative ist!

Holla ….. da hat Hendrik Epe mal wieder „ins Schwarze getroffen“: „Für Organisationen der Sozialwirtschaft scheint Ehrlichkeit aber noch kein wirkliches Konzept zu sein. Viel eher werden die Leistungen so beschrieben, dass möglichst viele Geldgeber gewonnen werden können. Viel eher wird versucht, mit Mitteln, die in erwerbswirtschaftlichen Organisationen funktionieren, die „Leistungsfähigkeit“ der Organisation nach außen zu verkaufen, auch wenn jedem halbwegs denkenden Menschen klar ist, dass die Komplexität der Arbeit mit Menschen nicht in „Normen, Regelungen, Prozessen“, in einem starren, ressourcenfressenden Qualitätssicherungssystem abzubilden ist.“

Land ohne Sorgen

easter-1238845__340Ich verzweifle manchmal an meinen Landsleuten. Ich höre sie jammern und schimpfen. Sie haben Ängste vor Fremden und vor allem, was sie potenziell für gefährlich oder riskant halten. Sie pflegen ihre dicken Bäuche und befürchten, nicht genug zu essen zu bekommen, wenn sie mal für ein paar Feiertage im Voraus einkaufen müssen. Sie haben Angst , dass Menschen, die ärmer sind als sie, etwas von ihrem Geld abhaben wollen. Wenn an der Grenze zur EU Menschen drauf gehen, schauen sie weg – sie sind ja nicht betroffen. Wenn in ihrer Stadt Nazis demonstrieren, schauen sie weg – der Mob richtet seinen Hass ja gegen andere.

Wenn der Nachbar sein Frau und seine Kinder schlägt drehen sie sich weg, es sind ja nicht ihre Kinder, nicht ihre Frauen, die da misshandelt werden. Wenn die Hilfeschreie anderer Menschen zu laut werden, drehen sie den Fernseher lauter. Ihre größte Sorge gilt der nächsten Gehaltserhöhung oder dem diesjährigen Urlaubsziel – denn man kann ja nicht mehr überall hinfahren, weil die Welt „da draussen“ so schlecht ist.

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