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In einem Beitrag vom 25.10.2015 hatte ich angedroht, dass ich die Leserinnen und Leser dieses Blogs fortan mit Ratschlägen behelligen werde. Montags bis Freitags – insgesamt 99 mal –  bekommt Ihr jeweils einen Gedanken serviert, der auf dem Erfahrungsschatz meiner 20-jährigen Geschäftsführertätigkeit in einer kleinen sympathischen Sozialorganisation basiert. Ich lade Euch herzlich ein, diesen Gedanken zu hinterfragen und zu kommentieren  🙂

Eitelkeit

Neue Helden braucht das Land? Foto (c): Fotolia

Neue Helden braucht das Land?
Foto (c): Fotolia

Ja… ich gebe es zu: Ich bin eitel. Mir gefällt es, wenn Leute mich toll finden; ich liebe es, wenn mir beim reden, die Leute an den Lippen hängen. Ich finde es toll, wenn mich andere um Rat fragen. Ich fühle mich gut, wenn ich merke, dass andere mich bewundern. Kommt nicht sehr oft vor. Aber es kommt vor…… Und ich finde es gut, wenn andere mich in meiner Vorstellung bestärken, dass ich großartig bin.

Aber………..: Ich merke es natürlich, wenn Leute mich manipulieren wollen. Ich merke es, wenn Leute versuchen, mich bei meiner Eitelkeit zu packen, um mir Informationen, Statements oder sonst was „aus dem Bauch zu leiern“.  Und ich bin dann ein bisschen beleidigt.

Heute war wieder so eine Situation…….. „Herr Mampel…. tolle Arbeit, die Sie da machen….. Toll, dass Sie sich in dieser Angelegenheit engagieren!…. Wie hoch ist eigentlich Ihr kalkulierter Stundensatz? Bleibt natürlich unter uns…..“. Nein Danke!

Ich gebe Euch einen Tipp im Umgang mit mir: Seid ehrlich. Seid authentisch. Seid offen. Hört auf mit irgendwelchen Spielchen. Dann erzähle ich fast alles, was ich weiss. Dann können wir gemeinsam alles erreichen. Wäre doch eine Perspektive, oder?

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In einem Beitrag vom 25.10.2015 hatte ich angedroht, dass ich die Leserinnen und Leser dieses Blogs fortan mit Ratschlägen behelligen werde. Montags bis Freitags – insgesamt 99 mal –  bekommt Ihr jeweils einen Gedanken serviert, der auf dem Erfahrungsschatz meiner 20-jährigen Geschäftsführertätigkeit in einer kleinen sympathischen Sozialorganisation basiert. Ich lade Euch herzlich ein, diesen Gedanken zu hinterfragen und zu kommentieren  🙂

Druck

© Antonio Gravante - Fotolia.com

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Ich weiss nicht, wie es anderen geht. Ich funktioniere am besten unter Druck. Am Donnerstag ist Abgabeschluss für einen Antrag? Ich schreibe ihn am Mittwoch abend. Die Steuererklärung muss am 31. beim Finanzamt sein? Ich fange am 28. (frühestens) an, meine Sachen zusammen zu suchen. Ein Partner wartet auf einen Vertragsentwurf, den ich für Donnerstag abend zugesagt habe? Ich entwerfe ihn  Donnerstag mittag. Manchmal denke ich, dass es / ich  vielleicht viel entspannter wäre, wenn ich diese Sachen früher –  ohne Zeitdruck – machen würde. Aber so funktioniere ich nicht. Ich brauche den Druck. Und meistens schaffe ich es auch, die Jobs zum vereinbarten oder zugesagten Zeitpunkt zu liefern. Meistens. Und heute war wieder so ein Tag: Ich habe in vier Stunden ganz schön gute Ergebnisse produziert – die Aufgaben dazu standen allerdings schon seit mehreren Wochen auf meiner Liste. Und richtig: Abgabeschluss war heute.

Ich brauche (Termin-) Druck um die für die Erledigung der Aufgabe erforderliche Energie zu mobilisieren. Ich brauche  den „Kick“, der sich einstellt, wenn ich die Aufgabe auf den letzten Drücker doch noch geschafft habe. Ich schaffe mir selbst Erfolgserlebnisse, in dem ich die Bedingungen für die erfolgreiche Erledigung eines Projekts bzw. eines Jobs selbst – sehenden Auges – verschärfe. Ich bin großartig. Denn ich habe irgendwie einen  Weg gefunden, mit termingebundenen Aufgaben umzugehen, der zu mir passt und der meinen persönlichen Neigungen, Stärken und Schwächen entspricht.

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Tipp 2 liegt mir besonders am Herzen. (Jetzt wisst Ihr, warum ich meinen Bauch so pflege 😉 )

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In einem Beitrag vom 25.10.2015 hatte ich angedroht, dass ich die Leserinnen und Leser dieses Blogs fortan mit Ratschlägen behelligen werde. Montags bis Freitags – insgesamt 99 mal –  bekommt Ihr jeweils einen Gedanken serviert, der auf dem Erfahrungsschatz meiner 20-jährigen Geschäftsführertätigkeit in einer kleinen sympathischen Sozialorganisation basiert. Ich lade Euch herzlich ein, diesen Gedanken zu hinterfragen und zu kommentieren  🙂

Countdown

profils_sw 2Die Zeit rast – und die Arbeit wird nicht alle. Ich arbeite sehr gern. Und ich arbeite auch sehr gern sehr viel. Aber aktuell habe ich das Gefühl, dass sich die Dinge zuspitzen…… Aktuell meint: die letzten Wochen und Monate. Nicht nur wegen der vielen Arbeit im Zusammenhang mit dem Zuzug von Flüchtlingen in unseren Bezirk. Aber auch. Es stellen sich ganz neue Aufgaben. Der Aspekt „Reaktionsgeschwindigkeit“ bekommt eine neue Bedeutung. Wir werden angefragt, ob wir innerhalb von zwei Stunden eine Notunterkunft für 150 Geflüchtete eröffnen können; wir sind aufgefordert innerhalb von einer Woche Konzepte und Anträge für vollkommen neue Projekte und Angebote einzureichen; alte Produkte wandern in den „Papierkorb der Geschichte“ – neue Formate erblicken das Licht der Welt. Wir wagen uns auf ganz neue Terrains vor. Ich glaube, dass ich noch nie in meinem Leben soviel gearbeitet habe wie jetzt. Das ist alles unglaublich aufregend. Und anstrengend. Und schön. Das Stadtteilzentrum Steglitz wird in diesem Jahr 20 Jahre alt, die .garage berlin im nächsten 10. Wir erleben wilde Zeiten.

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In einem Beitrag vom 25.10.2015 hatte ich angedroht, dass ich die Leserinnen und Leser dieses Blogs fortan mit Ratschlägen behelligen werde. Montags bis Freitags – insgesamt 99 mal –  bekommt Ihr jeweils einen Gedanken serviert, der auf dem Erfahrungsschatz meiner 20-jährigen Geschäftsführertätigkeit in einer kleinen sympathischen Sozialorganisation basiert. Ich lade Euch herzlich ein, diesen Gedanken zu hinterfragen und zu kommentieren  🙂

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99 Ratschläge eines älterwerdenden Sozialunternehmers…..

House Number ninety-nine sign

(c) Fotolia / defotoberg

Ich bin jetzt mittlerweile 53 Jahre alt. Ein Alter, in dem ich immer öfter von jüngeren Menschen um Rat gefragt werde. Das finde ich schön – denn wahrscheinlich gehört es zu den schönsten Seiten des „älterwerdens“, dass man sein Erfahrungswissen weitergeben kann, in der Hoffnung, dass daraus etwas besseres entsteht……

Im November 2015 wird das Stadtteilzentrum Steglitz 20 Jahre alt. Ich habe diesen Verein mit-gegründet und bin seit seiner Gründung Geschäftsführer dieser Organisation (aus der dann einige andere hervorgegangen sind… – zum Teil leite ich auch diese Ausgründungen). In den letzten 20 Jahren habe ich unglaublich viel gelernt – aus Erfolgen und Fehlern gleichermaßen! Ich möchte keinen Erfolg und (fast) keinen Mißerfolg missen……

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Was macht eigentlich eine gute Organisation der Sozialwirtschaft aus?

„Eine gute Organisation…

– merkt man nicht,
– ist eine Organisation, die unterstützt und schützt, nicht behindert,
– ist so einfach wie möglich,
– orientiert sich unerbittlich am Zweck,
– schafft die Balance zwischen Person und Funktion,
– und nimmt auch die Bearbeitung von anderen Widersprüchen ernst,
– denkt voraus,
– hat klare Entscheidungsregeln.“

Wieder mal ein hervorragender Text von Hendrik Epe. Und ich frage mich: Wo stehen die Organisationen, die ich leite? Wo haben wir die größten Verbesserungspotenziale?

Kann man mal drüber nachdenken……

auch #wilmersdorfhilft

Liebe Nachbarn,

an dieser Stelle leiten wir Ihnen / Euch einen Aufruf unserer Kollegen vom Arbeiter-Samariter-Bund weiter, die zur Stunde eine Notaufnahme für Geflüchtete im ehem. Rathaus Wilmersdorf aufbauen. Unterstützung wird auch hier dringend gebraucht!

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Helferinnen und Helfer für Einrichtung der Notunterkunft im ehem.
Bezirksamt Wilmersdorf gesucht!

In den kommenden Stunden errichtet der ASB-Fachdienst
Katastrophenschutz und Notfallvorsorge im Auftrag des Landesamtes für
Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) eine weitere Notunterkunft und
zwar das ehemalige Bezirksamt Wilmersdorf am Fehrberlliner Platz.
Das Gebäude soll für sukzessiv für 500 Personen hergerichtet werden.

In den letzten Jahren haben unsere ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfer 5 Notunterkünfte mit Kapazitäten von 100 bis 1.000 Personen für
Flüchtlinge in Berlin errichtet Somit können wir bei der Errichtung
der Notunterkunft im Rathaus Wilmersdorf auf unsere langjährige
Erfahrung und unser umfangreiches Wissen zurückgreifen. Aufgrund der
hohen Anzahl der zu erwartenden Flüchtlinge und der aktuellen
Wetterlage sind wir jedoch besorgt, dass unsere eigenen Ressourcen
nicht ausreichen werden.

Darum such wir für den Aufbau noch Helferinnen und Helfer, die unseren
Katastrophenschutz beim Aufbauen von Betten und Möbeln sowie bei der
Ausgabe von Essen in den kommenden Stunden und Tagen unter die Arme
greifen.

Falls Sie kurzfristig Zeit haben, den geflüchteten Menschen zu helfen,
melden Sie sich bitte bei mir, ich werde Ihnen dann weitere Details
zukommen lassen.

Telefonnummer: 030/ 21307 111
E-Mail: s.maschner@asb-berlin.de