Gründen im Sozialen Bereich: (D)ein Unternehmen für eine bessere Welt

eine Seminarempfehlung der .andersberater …. 


Logo_andersberater_color_web-200x89Die Anforderungen einer Unternehmensgründung im Sozialen Bereich werfen besondere Fragen auf. Thomas Mampel ist selbst Sozialunternehmer und arbeitet seit über 20 Jahren erfolgreich im Sozialbereich. In seinem Workshop am 14.03. und 15.03.2015 werden die Kriterien und Rahmenbedingungen einer Gründung im Sozialbereich aufgegriffen und geklärt.

INHALTE

Vereinsgründung / alternative Organisationsformen

  • formale Vorraussetzungen der Vereinsgründung;
  • Überblick in die Bestimmungen des Vereinsrechts;
  • Anforderungen an die Satzung;
  • Eintragung in das Vereinsregister
  • Die gemeinnützige GmbH / UG, sonstige Organisationsformen (insbesondere die eingetragene Genossenschaft /Überblick)
  • Grundlagen der Gemeinnützigkeit (Abgabenordnung);
  • freiberufliche Tätigkeit

Finanzierung

  • Finanzierungsarten
  • wichtige Stiftungen und deren Fördervoraussetzungen
  • Stiftungsdatenbanken;
  • Förderinstrumente des SGB II
  • Fundraising, Sponsoring;
  • EU-Finanzierung (Logik, Beispiele)
  • Verwendungsnachweis / Anforderungen an die Buchhaltung;

Konzeptentwicklung

  • Bausteine eines Konzeptes

Öffentlichkeitsarbeit

  • suche nach „geeigneten“ Medien für das Projekt (Faltblätter, Broschüren, Internet…);
  • social networks / social media
  • Verfassen von Presseerklärungen /-informationen

Wichtige Kooperationspartner

  • Vorstellung der Ziele und Aufgaben der Wohlfahrtsverbände und wichtiger Dach-und Fachverbände;
  • Netzwerke
  • Ziele und Aufgaben von Servicegesellschaften

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#steglitzhilft – Statusupdate KW 5

© frogarts - Fotolia.com

© frogarts – Fotolia.com

In der Notunterkunft Lippstädter Strasse tobt nach wie vor das Leben. Zwar ist die Belegungszahl etwas gesunken (aktuell leben rund 200 Flüchtlinge in der Halle) – aber dennoch bleibt die Situation für die Menschen dort schwierig. Die Ausstattung der Halle – v.a. die sanitärtechnische Infrastruktur – stösst an ihre Grenzen.

Umso mehr freuen sich alle Beteiligten über das erfreulich große ehrenamtliche Engagement und die Unterstützung aus der Nachbarschaft. Eine stabile Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich über weitere Unterstützung sehr freut (siehe unten), organisiert neben der Spendenannahme und -ausgabe mittlerweile auch einige  Aktivitäten für die Flüchtlinge. Unter anderem wird ein stark nachgefragter Deutschkurs angeboten, Flüchtlinge werden bei Arzt- oder Behördengängen begleitet  und es fand ein erster „Ausflug“ in den „kieztreff“ des Stadtteilzentrum Steglitz in der Celsiusstrasse statt, wo die Stamm-Besucher der Einrichtung zusammen mit Ehrenamtlichen Kuchen, Tee und Kaffee mit rund 30 Flüchtlingen genossen haben, während die Kinder malten und spielten. Am Freitag kommt die Menschen aus der Sporthalle wieder in den „kieztreff“ – und dann wird gemeinsam gekocht und gegessen. Gelebte Nachbarschaft.

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Was ist eigentlich ein Barcamp? Und muss ich da hin…… ?

Barcamps sind „in Mode“ gekommen….. Überall – nicht nur, aber auch – in Deutschland treffen sich Menschen, um sich in diesem Format über Ideen, Projekte und wichtige Themen auszutauschen. Wichtiges Merkmal: Die Tagung besteht im Wesentlichen nur aus Kaffeepausen.

Zwei Tage lang Kaffeepause….. ?

So beschreibt es jedenfalls die Website des Barcamps Berlin: „Vereinfacht ausgedrückt ist ein Barcamp eine Konferenz, die nur aus Kaffeepausen besteht. Das bedeutet es geht um einen Austausch auf Augenhöhe von Themen, Diskussionen und Fragen. Oder anders ausgedrückt: Bei einem Barcamp geht es um DICH!  Du bringst deine Themen, dein Wissen, deine Fragen und deine Wünsche mit und tauschst dich zu diesen mit anderen Teilnehmern aus. Dazu gibt es einen gemeinsamen Tagesplan, den wir am Morgen gemeinsam festlegen. Es gibt keine vorher festgelegten Themen. Statt dessen bringt ihr diese mit. So stellen wir sicher, dass sie hochaktuell und für euch auch spannend sind! Klingt ein bisschen verrückt? Das ist es auch! Und zugleich ist es das beste Format um Wissen auszutauschen, neue Menschen zu treffen und viel Spaß zu haben!“

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Keiner weiss Bescheid – alle machen mit? Es geht auch anders…….

Kreative Strategieplanung für Soziale Organisationen und Unternehmen 

Logo_andersberater_color_web-200x89Die Business Canvas, das Design Thinking Modell, die Empathie Map, das Touch Point Modell, das Strategiedreieck, das Moodboard und das Strategietableau bieten mehr als nur die schnelle Visualisierung komplexer Zusammenhänge auf einen Blick. Etablierten Unternehmen, Gründern, temporären Projekten und gemeinnützigen Organisationen bietet der geschulte Umgang mit den unterschiedlichen Modellen eine Vielzahl an konkreten Tools, um die eigene Aufstellung zu überprüfen. Neue Produkte, neue Märkte oder andere interne Prozesse lassen sich mit den Strategiemethodiken hervorragend planen und ausprobieren. Erfolgsrelevante Schlüsselfragen wie Führung, Organisation, Marketing und CSR Management lassen sich mit der Business Canvas, Strategietableau, Moodboard und den anderen dauerhaft entwickeln und im Unternehmen etablieren.

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Statistiken lügen nicht….

Ich freue mich immer sehr, wenn viele BesucherInnen meine Beiträge auf diesem Blog lesen. Manchmal erstaunt mich allerdings, dass die verschiedenen Artikel so unterschiedlich an- und aufgenommen werden. Mein Beitrag 3 Empfehlungen für mehr Produktivität – und eine Umfrage hatte allein heute (bis 21.30 Uhr) 222 Aufrufe zu verzeichnen – hinzu kommen rund 250 am gestrigen Tag – wohingegen mein heutiger Beitrag  Was tut das Stadtteilzentrum Steglitz für Integration und Toleranz? gerade mal auf 5 kommt……

Was lehrt uns das?

a.) Produktivität ist ein hochgradig relevantes Thema – auch für die LeserInnen meines Blogs, die zum großen Teil auch aus dem „sozialen Bereich“ kommen dürften…..

b.) (Selbst-) Darstellung von guten Projektideen OHNE zusätzlichen Nutzen / Mehrwert für die LeserInnen bringt (fast) gar nix….

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Was tut das Stadtteilzentrum Steglitz für Integration und Toleranz?

– Eine kurze Bestandsaufnahme –

fb_3Seit 1995 ist der gemeinnützige Verein Stadtteilzentrum Steglitz e.V. im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf aktiv. Gegründet unter dem Namen „Nachbarschaftsverein Lankwitz“ entwickelte sich der Verein von einer kleinen ehrenamtlichen Selbsthilfe- und Nachbarschaftsinitiative beständig weiter zu einem leistungsstarken Träger der sozialraum- und gemeinwesenorientierten Kinder-, Jugend- und Familienarbeit mit rund 170 festangestellten und rund 50 freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Viele ehrenamtlich Tätige unterstützen die Arbeit der Projekte und Einrichtungen – Kindertagesstätten, Schulkooperationen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Nachbarschafts- und Seniorenzentren – auf vielfältige Weise.

Seit viele Jahren engagiert sich der Verein auch für die Integration von Menschen mit Migrationhintergrund vor allem in den beiden sozialen Brennpunkten des Bezirks („Thermometer-Siedlung“ und „Belß-/Lüdeckesiedlung“): Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. ist Initiator und Moderator der „Stadtteilkonferenz Lankwitz-Ost“, des Runden Tisches im Gutshaus Lichterfelde und des „Runden Tisches Lichterfelde-Süd“, Mitarbeitende des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. arbeiten aktiv mit im Präventionsbeirat des Bezirks und engagieren sich in weiteren Gremien.

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3 Empfehlungen für mehr Produktivität – und eine Umfrage

Ich habe drei neue Apps entdeckt (bzw. empfohlen bekommen), die ich Euch wärmstens weiterempfehlen möchte – denn alle drei sind geeignet, Eurer Produktivität einen erheblichen Schub zu verleihen… 🙂

Drafts

IMG_3327Drafts ist eine App, die sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad läuft. Sinn und Zweck ist es schnell Entwürfe und / oder Notizen zu erstellen ohne erst aufwändig andere (i.d.R. „langsamere“) Apps aufrufen zu müssen. Alle Notizen und Entwürfe landen in einer zentralen Inbox und können dann später an Evernote, Mail, Kalender, iCloud etc. weitergegeben – oder als Post bei Twitter, Facebook oder google plus veröffentlicht werden. Für Leute, die viel unterwegs sind und mobil arbeiten eine super Erleichterung.

Evernote-Gott Herbert Hertramph hat hierzu IMG_3328 übrigens mal ein ziemlich gutes Erklärvideo gemacht…. Leider ist Drafts nicht ganz billig. Preis im App-Store: € 9.99 – trotzdem klare Kaufempfehlung!

Duet Display

Ebenfalls nicht ganz günstig (€ 15.99) ist die App „Duet Display“. Ziemlich genial – diese App macht aus Deinem iPad einen zweiten Monitor für Deinen Mac. Das klingt erstmal nicht so richtig prickelnd. Wenn Du aber erstmal erlebt hast, wie enorm das Deinen Workflow beschleunigt, wenn du mit Maus und Tastatur auf zwei Bildschirmen arbeiten kannst, wirst Du diese Technik nicht mehr missen wollen. Ich habe das heute ausprobiert als ich meinen weekly review gemacht habe: Projekte und Aufgaben in der Bearbeitung auf dem großen Mac-Monitor – auf dem zweiten Monitor (iPad) eine Übersicht anstehender Termine und Notizen…..

Ein hervorragendes Erklävideo mit einer Installations- und Einrichtungsanleitung gibt es auf dem Blog von Lars Bobach!

Auch hier eine ganz klare Kaufempfehlung.

AlterNote

Screenshot 2015-01-25 21.17.32Die dritte Empfehlung ist im klassischen Sinne eigentlich keine „App“ – sondern eine Erweiterung für den Chrome-Browser (den ich als Standardbrowser bei mir eingerichtet habe und den ich eben wegen der zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten viel besser finde als den Apple-Browser „Safari“). AlterNote erlaubt es Dir beim browsen direkt Notizen für Evernote zu erstellen ohne das fenster bzw. das Programm verlassen zu müssen. Einfach oben in der Menüleiste auf das Dokumentensymbol klicken und das Editorfenster öffnet sich. Automatisch werden die hier erstellten Notizen und Gedanken in das (von Dir voreingestellte) Standardnotizbuch bei Evernote übertragen. genial, wenn es darum geht, beim surfen Rechecheergebnisse  oder Informationen zu dokumentieren oder Ideen und „Geistesblitze“ sofort festzuhalten, bevor irgendeine Ablenkung dazwischen kommt….

Und das beste: Dieses kleine Programm ist sogar kostenlos.

Zum Schluss interessiert mich, was Eure absoluten Top-Apps sind? Welche Programme und kleinen Helferlein nutzt Ihr, um produktiver zu sein und smarter und besser zu arbeiten?

Soziales Unternehmertum zur Förderung sozialer Innovation

© mindscanner - Fotolia.com

© mindscanner – Fotolia.com

Am Montag und Dienstag der kommenden Woche bin ich bei einer Veranstaltung des „Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.“ Der Name steht für Tradition und (das verrät der Begriff „Fürsorge“) für ein eher klassisches Modell der Sozialarbeit. Umso erfreulicher, dass sich der Deutsche Verein nun auch dem Thema „Soziales Unternehmertum“ widmet. Ein weiterer Beleg dafür, dass dieses Konzept in der Mitte der Fachwelt ( und der Gesellschaft ?) angekommen ist.

Die Ankündigung der Tagung, die im NH Hotel Alexanderplatz in Berlin stattfindet, verspricht viele Anregungen und hilfreiche Informationen:

„Im Rahmen ihrer Initiative für Soziales Unternehmertum hat die Europäische Kommission Maßnahmen und Aktionen ins Leben gerufen, um ein Umfeld zur Förderung der Sozialunternehmen als Schlüsselakteure der Sozialwirtschaft und der sozialen Innovation zu schaffen. Es sollen innovative Ideen zur Bewältigung der vielfältigen und zahlreichen sozialen Bedürfnisse unterstützt werden. Die möglichen Handlungsfelder sind, wie die gesellschaftlichen Herausforderungen selbst, vielfältig: Armutsbekämpfung, Integration in den Arbeitsmarkt, Verringerung von Jugendarbeitslosigkeit, Umgang mit dem demografischen Wandel, Pflege älterer Menschen, Prävention…

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Sie müssen sich doch nur integrieren! Nur was, wenn man sie nicht lässt?

sehr eindrucksvoll wird in dieser zdf_neo – Dokumentation gezeigt wie die Mechanismen von Ausgrenzung und Diskriminierung funktionieren…. angucken!

„Soziale Verantwortung“? – 140 Zeichen reichen nicht…..

© Stauke - Fotolia.com

© Stauke – Fotolia.com

Vor ein paar Tagen haben die Kollegen von responti auf Twitter die Frage gestellt, was für uns „soziale Verantwortung“ bedeuten würde. Ich habe geantwortet: „meinen bestmöglichen Beitrag für eine gerechte und solidarische Gesellschaft zu leisten…“  Twitter lässt nur Nachrichten mit 140 Zeichen zu – es versteht sich daher von selbst, dass die Beiträge dort eher oberflächlich und schlagwortartig daher kommen….. Aber zum Glück, kann ich meine Gedanken ja in meinem eigenen kleinen Blog etwas ausführlicher erläutern 😉

Was bedeutet „Soziale Verantwortung“  für mich konkret?

  • Ich engagiere mich für Menschen, die schlechtere Startbedingungen haben als andere, damit auch sie die Chance haben, das Beste aus ihren Talenten, Ressourcen und Möglichkeiten zu machen.
  • Wenn es Menschen schlecht geht und sie Mangel leiden, frage ich nie, woher sie kommen und wohin sie wollen. Auch die „Schuldfrage“ stellt sich nicht. Wer Hilfe und Solidarität braucht, muss Hilfe und Solidarität bekommen.
  • Ich streite politisch gegen Ungerechtigkeit und Armut. Ich bin Mitglied der SPD – für mich (!) die richtige Heimat für Menschen, die sich für eine solidarische und gerechte Gesellschaft engagieren möchten. Ich habe aber auch hohen Respekt vor (fast) allen anderen Meinungen und vor Menschen, die sich in ehrenwerter Absicht für eine bessere Welt engagieren  – auch und gerade wenn sie dies in einer anderen (demokratischen) Partei oder Initiative tun. Viele Wege führen zum Ziel. Wir brauchen eine „Koalition der guten Leute“. Manche der fortschrittlichsten und engagiertesten Mitmenschen, die ich kenne, sind in der CDU. Das finde ich gut.

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