#steglitzhilft / update 28-12-14

Mixity - Two joint hands symbolizing diversityHeute erreichte uns die Nachricht, dass die Halle in der Lippstädter Strasse wieder warm ist und die ersten Flüchtlinge wieder dort ankommen…..  Welcome in Lichterfelde Süd!

Wir rechnen damit, dass die Halle in den nächsten Tagen recht voll wird – rund 200 Menschen werden erwartet. Wir haben derzeit sehr viele Sachspenden “auf Lager” – gehen aber davon aus, dass v.a. die warme Kleidung für Kinder, Frauen und Männer und die Winterschuhe sehr schnell weg gehen….. Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin warme Sachen, Schuhe, Decken, aber auch Hygienartikel (Binden, Windeln, Taschentücher, Duschzeug, Seife etc.) spenden!

Am Montag, den 29.12. in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr nehmen wir wieder dankend Ihre Sachspenden im KiJuNa (Scheelestrasse 145 / Ecke Osdorfer Strasse) in Lichterfelde Süd an – anschließend werden wir wahrscheinlich gleich mit dem VW-Bus rüberfahren und Sachen an die Flüchtlinge verteilen.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Beitrag in Ihren Netzwerken teilen und dabei den Hashtag #steglitzhilft verwenden – VIELEN DANK!

(Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf dem Blog des Stadtteilzentrum Steglitz gepostet: sz-s.de)

#steglitzhilft / update 26.12.14

FotoDas war eine Überraschung heute: Um 15 Uhr war ich in der Sporthalle an der Lippstädter Strasse mit der Integrationsbeauftragten des Bezirks, Marina Roncoroni, verabredet. Wir wollten gemeinsam  vor Ort die aktuelle Situation besprechen und die nächsten Schritte planen. Doch die Flüchtlinge waren weg. Und auch die Kollegen vom ASB waren nicht mehr vor Ort. Einzig ein Wachdienst-Mitarbeiter hielt die Stellung und gab Auskunft: Die anwesenden Flüchtlinge wurden heute morgen um 10 Uhr in eine nahe gelegene Unterkunft an der Goerzallee verlegt, weil die Heizung und das Warmwasser nicht mehr funktionierten. Eine angemessene Unterbringung und Versorgung war also zunächst nicht mehr möglich. Das gleiche Problem soll übrigens auch in anderen Sporthallen in der Stadt aufgetreten sein – sicher kein Zufall. Ich vermute die Wärmeversorgung ist zentral über Weihnachten und das lange Wochenende „runtergefahren“ worden und man hat vergessen, die automatische Absenkung über Weihnachten auszuschalten. Jedenfalls soll bis nächste Woche alles wieder laufen und dann werden auch wieder Flüchtlinge dort einziehen….

Wir waren heute nachmittag noch kurz in der Unterkunft Görzallee und haben kurz mit den Mitarbeitern dort sprechen können. Anfang nächster Woche werden wir Kontakt aufnehmen und sehen, ob ein Teil der Spenden, die wir über Weihnachten bekommen haben, dort gebraucht werden…..

Bei der Spendenannahme im KiJuNa war heute mächtig viel los: Mehr als doppelt so viele Spenderinnen und Spender wie gestern – und ein volles Kleidungs- und Spielzeuglager wartet auf die 200 Flüchtlinge, die dann ab Anfang kommender Woche bei uns in Lichterfelde Süd leben werden.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die dem Aufruf des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. gefolgt sind und ihn durch weitersagen und „teilen“ in den sozialen Netzwerken unterstützt haben. Die Solidarität und das Ausmass der Unterstützung hat uns vollkommen überrascht und begeistert! Wir haben jetzt erstmal ein volles Lager und werden am Samstag und Sonntag erstmal keine weiteren Spenden annehmen. Wenn dann die Sachen durch unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und durch Hauptamtliche des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. verteilt sind, verschaffen wir uns einen Überblick über die weiteren Bedarfe vor Ort und werden die Liste der benötigten Dinge dann auf den bewährten Kanälen verbreiten. Denn auf eins können wir uns – v.a. aber die Flüchtlinge – auf jeden Fall verlassen. Wenn es drauf ankommt sind die Steglitzerinnen und Steglitzer da….. #steglitzhilft

VIELEN DANK für diese schöne Weihnachtserfahrung.

Spendenaktion für Flüchtlinge – erstes Zwischenfazit vom 25.12.14

IMG_3301Nach der überraschenden Nachricht am 23.12., dass über Weihnachten bis zu 200 Flüchtlinge in Lichterfelde-Süd ankommen werden, musste schnell gehandelt werden. So hat das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. unterstützt von sozialen Einrichtungen, den Stadtrandnachrichten und sehr vielen Freunden in den sozialen Netzwerken den Aufruf um Hilfe und Spenden verbreitet und konnte heute erste Früchte tragen.

Die Flüchtlinge mussten  kurzfristig in der Turnhalle der Lippstädter Straße unterkommen und dort versorgt werden. Seit Heiligabend leben sie in der Halle – aktuell knapp 40 Kinder, Frauen und Männer. In den nächsten Tagen werden nach und nach weitere Flüchtlinge dort ankommen. Schätzungsweise wird Anfang nächster Woche die Kapazität von 200 Leuten ausgelastet sein. Diese Menschen kommen aus Afghanistan, Tschetschenien, Syrien, Irak, Bosnien /Westbalkan und anderen Ländern …

Wir haben bei Bekanntwerden sofort zu Sachspenden aufgerufen: Heute kamen viele Menschen, insbesondere viele Familien, und haben Kleidung, Decken und Spielzeug im KiJuNa abgegeben. Mit Ehrenamtlichen zusammen haben wir diese Sachen heute zwischen 18.00 und 19.30 Uhr direkt in der Halle an Flüchtlinge verteilt … Die Menschen waren sehr dankbar, denn sie besitzen nichts weiter als das „Handgepäck“, das sie auf ihrer Flucht dabei haben.

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#Steglitzhilft – Spenden für Flüchtlinge ab heute möglich!

FotoDie positive Resonanz auf die Information, dass zu Weihnachten bis zu 200 Flüchtlinge in die Sporthalle an der Lippstädter Strasse in Lichterfelde – Süd einziehen werden hat mich und meine Kolleginnen und Kollegen im Stadtteilzentrum Steglitz überwältigt! (Ich hatte H I E R über die Situation berichtet.) Viele Facebook-Freunde und Follower auf Twitter und G+ haben die Information und den Aufruf zu Solidarität geteilt und in ihren Netzwerken weiterverbreitet. Die Stadtrandnachrichten und soziale Einrichtungen aus dem Bezirk haben ebenfalls fleissig zur Vorbereitung unseres Sachspendenaufrufes beigetragen…. VIELEN DANK dafür! So kann Weihnachten auch gehen 🙂

Heute und morgen, am 1. und 2.  Weihnachtsfeiertag, stehen von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Mitarbeitende aus dem Stadtteilzentrum Steglitz im KiJuNa in der Scheelestrasse 145 (Ecke Osdorfer Strasse) in Lichterfelde Süd bereit, um Eure / Ihre Sachspenden entgegenzunehmen. Erfahrungsgemäß werden Wintersachen, Decken, Kinderspielzeug und Hygieneartikel dringend gebraucht. Eine konkretere Liste können wir verbreiten, wenn wir eine entsprechende Rückmeldung vom Betreiber (Arbeiter-Samariter-Bund) haben.

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Schöne Weihnachten!

IMG_3278Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein schönes und friedliches Weihnachtsfest im Kreise angenehmer Menschen. Lasst uns die schöne Stimmung geniessen – aber lasst uns auch die nicht vergessen, die auch zu Weihnachten auf der Straße leben, die, die auch über Weihnachten ums tägliche Überleben kämpfen müssen und an all jede die krank und einsam oder auf der Flucht vor Krieg, Mord und Not sind…… Frieden wär ein schönes Ziel. Nicht nur zur Weihnachtszeit!

Herzlichst, Thomas

 

200 Flüchtlinge ab Weihnachten in Lichterfelde-Süd – Steglitz hilft!

(Information des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. vom 23.12.14)

> Bitte beachtet aus dieses U P D A T E !)

SolidaritätÜberraschend erreichte uns heute die Nachricht, dass schon am 23./24.12. bis zu 200 Flüchtlinge in Lichterfelde Süd ankommen werden. In Anbetracht der großen Not, hatte das Sportamt des Bezirks dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) die vorübergehende Nutzung der doppelstöckigen bezirklichen Sporthalle in der Lippstädter Strasse 5 zugesagt. Dort werden die Flüchtlinge heute oder morgen einziehen. Bezirksbürgermeister  Kopp und Herr Allert (Leiter des LaGeSo) sollen vereinbart haben, dass diese Notunterkunft nur längstens bis zur Öffnung der Containeranlage an diesem Standort (vorr. April 2015) geöffnet bleibt.

Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V., das vom Berliner Senat mit der Begleitung und  Betreuung des Willkommensprojektes an der geplanten Flüchtlingsunterkunft Ostpreußendamm / Lippstädter Strasse beauftragt ist, wird sich selbstverständlich auch für die Flüchtlinge in der Sporthalle auf dem Gelände engagieren. Schon ab dem 1. Weihnachtsfeiertag können Steglitzerinnen und Steglitzer und andere engagierte BürgerInnen Sachspenden (Kleidung, Spielzeug, Hygieneartikel) im  Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrum KiJuNa in der Scheelestrasse 145 in Lichterfelde – Süd abgeben. Sobald wir mehr wissen und eine Meldung haben, was konkret und am dringendsten benötigt wird, werden wir entsprechende Aufrufe in Umlauf bringen.

Wer helfen kann und möchte, kann eine Mail an helfen@sz-s.de schicken oder Veronika Mampel vom Stadtteilzentrum Steglitz anrufen (030 77205305).

Vielen Dank für Eure / Ihre Unterstützung – und schöne Weihnachten!

Thomas Mampel, Geschäftsführer Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

Dringender Aufruf: Helft den Flüchtlingen in Dahlem!

(Presseemitteilung der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Dahlem – bitte teilen!)

Flüchtlinge, die zu uns nach Berlin kommen, brauchen Hilfe und Unterstützung, so dass sie sich auch in der Fremde zu Hause fühlen können. Aktuell hat das Land Berlin die Turnhalle der Freien Universität für eine Notunterkunft für neu ankommende Flüchtlinge reserviert. Die Johanniter Unfallhilfe (JUH) hat die Halle in der Königin-Luise-Straße zusammen mit dem THW entsprechend eingerichtet und betreut die rund 200 Menschen. Die Ev. Kirchengemeinde Dahlem hat ihre Hilfe bei der Begleitung und Unterstützung der Flüchtlinge angeboten. Unsere Hilfe wird von Pfarrer Oliver Dekara und einem Team koordiniert.

Wir sehen hierin unsere evangelische Verantwortung, entspricht dies doch unserem diakonischen Auftrag:  „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Ägyptenland. Ich bin der Herr, euer Gott.“ (3. Mose 19, 33.34)

Was können Sie konkret tun?

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Unter der Mütze versteckt!

Meine Kollegin Anna Schmidt hat einen herausragenden Blogbeitrag zum Thema „PEGIDA und Co.“ veröffentlicht. Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich anordnen, ihn sofort zu lesen. Hab ich aber nicht. Deswegen meine dringende Bitte den Beitrag zu lesen und massenhaft in Euren Netzwerken zu teilen…… Danke!

Avatar von anna_schmidt_berlinBunt und farbenfroh ...

Foto: © Claudia Paulussen - Fotolia.com Foto: © Claudia Paulussen – Fotolia.com

An einem Winterabend ging ich mit meinem Mann eine Straße in Berlin-Neukölln entlang. Ein Puppentheater war unser Ziel. Es war dunkel, kalt und Schneeregen fiel. Wir kamen an vielen kleinen Läden vorbei, die trotz des Wetters ihre Waren zur Straße hin präsentierten, geschützt unter Regendächern. Dazwischen immer wieder kleine Cafés, in denen meist Männer saßen, sich unterhielten und Kaffee tranken. Nach einer Weile sagte ich scherzhaft zu meinem Mann, ich wäre froh, dass ich eine Mütze auf dem Kopf tragen würde und man meine blonden Haare nicht sehen konnte. Es kam mir vor, als wenn wir in einer Stadt in einem südlichen Land wären. In diesem Viertel leben wohl vornehmlich Bürger aus anderen Nationen. Dieses Gefühl ist es, denke ich, das jemand in ähnlicher, viel bedrückender, Weise hat, der in dieses Land kommt, fremd ist und sich vollkommen neu orientieren muss.

Seit zwei/drei Wochen habe…

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„Genossenschaft für urbane Kreativtität“ will für 60 Millionen bauen

Foto: (c) Fotolia

Foto: (c) Fotolia

Zusammen mit den ehemaligen „Kater-Holzig“-Machern und unterstützt durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewobag will die Genossenschaft für urbane Kreativität ein „Gründungszentrum für Kreative“ bauen. Kostenpunkt 60 Millionen Euronen…… Ich finde die Idee mutig, ungewöhnlich, riskant, waghalsig, schräg. Und deshalb gut. Gründungen und Projekte im Kreativ- und Sozialbereich dürfen auch mal so sein…….oder?

Die „Berliner Zeitung“ berichtete schon im April diesen Jahres und zitiert einen der Gründer: „Ziel des Ganzen sei aber nicht Rendite, (…), sondern in dem Haus sollten „die kreativsten Köpfe an Antworten auf  Fragen unserer Zeit“ tüfteln. „Wir haben, im Gegensatz zu vielen Menschen, keine Angst vor der Zukunft, sondern wir wollen gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten“, sagte Steinhauser.“

Den ganzen Artikel gibt es H I E R

Was denkt Ihr? Dürfen Gründungen im kreativen oder gar im sozialen Bereich soooooo viel Geld kosten? Dürfen „social entrepreneurs“ solche Risiken eingehen?

Neue Nachbarn in Steglitz sind herzlich willkommen

#umdenken

#umdenken

Tausende Menschen fliehen vor Krieg und Gewalt aus ihren Heimatländern und suchen Zuflucht in Deutschland . Berlin steht vor der grossen Herausforderung, jeden Monat rund 1.500 neue Flüchtlinge aufzunehmen.

Im Oktober hat der Senat beschlossen berlinweit sechs sog. „Containerdörfer“ zu errichten, zwei davon in Steglitz-Zehlendorf: Am Osteweg  entsteht eine Unterkunft für 340 Bewohner, am Ostpreußendamm 108 wird für 300 neue Nachbarn geplant.
Die Berliner Stadtteilzentren sind vom Senat beauftragt, die Entstehung und Etwicklung einer „Willkommenskultur“ rund um die geplanten Standorte zu unterstützen. Am Osteweg tut dies der Mittelhof aus Zehlendorf, am Ostpreußendamm das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. .
Im Rahmen dieser Aufgabe organisieren die Stadtteilzentren auch Anwohnerinformationsveranstaltungen. Die erste Veranstaltung dieser Art  hat am Montag im OSZ an der Lippstädter Straße stattgefunden. Die „Stadtandnachrichten“ haben ausführlich berichtet:

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