„Der Chef muss dahinter stehen!“ Christian Müller über den Einsatz von Social Media und Datenschutz in der Sozialen Arbeit

Christian Müller im Interview mit Rebekka Sommer….. unbedingt lesenswert….

Avatar von Rebekka Sommer(rso).

Sozial-PR-Berater Christian Müller unterstützt soziale Träger und Einrichtungen in allen Fragen der Kommunikation. Besonders aktuell ist für ihn die Frage: Wie können Soziale Netzwerke zur Fachkräftesuche und zur Kommunikation mit Klienten und Kunden genutzt werden? In einer dreiteiligen Interview-Reihe gibt der studierte Sozialpädagoge einen Einblick in seine Arbeit.

Christian Mueller berät soziale Einrichtungen zur Öffentlichkeitsarbeit

Ursprünglichen Post anzeigen 1.213 weitere Wörter

Effizienz auf 120 Metern…..

Mit dem geringstmögliche Aufwand das maximal mögliche Ergebnis erzielen – das nennt man Effizienz. In unserer neuen Geschäftsstelle lerne ich in den ersten Tagen etwas, was ich möglicherweise verstärkt auch auf andere Bereiche übertragen kann!  Wie das?

IMG_3213Der Weg von meinem Schreibtisch zum WC beträgt rund 60 Meter. Das ist eine Entfernung, die es nötig macht, sich rechtzeitig über seine Bedürfnisse klar zu werden und sich ebenso rechtzeitig auf den Weg zu machen….. Es bietet sich an, die Dinge so zu organisieren, dass man auf diesem Weg noch ein paar andere Dinge „quasi nebenbei“ erledigen kann. Konkret: Ich spüre Bedürfnisse und mache mich auf den Weg. Ich nehme meine leere Kaffeetasse und 12 Seiten mit, die zu kopieren sind. Bei Meter 10 erreiche ich die Kaffeemaschine. Dort stelle ich meine Kaffeetasse ab und schnappe mir den leeren Wasserbehälter. Mit leerem Wasserbehälter und meinen 12 Seiten Papier laufe ich weiter Richtung WC. Bei Meter 47 erreiche ich den Kopierraum. Ich lege meine 12 Seiten in den Papiereinzug und drücke auf Start bevor es – jetzt nur noch mit dem leeren Wasserbehälter bestückt – weiter geht. Bei Meter 52 erreiche ich die Küche, wo ich den Wasserbehälter abstelle und die letzten 8 Meter – jetzt schon etwas zügiger – Richtung Sanitärtrakt eile…. Wenige Minuten später trete ich den Rückmarsch an, erreiche sogleich die Küche, wo ich den Wasserbehälter fülle und mich auf den Weg Richtung Kopierraum mache. Ich schnappe mir meine Sachen und laufe weiter – mit vollem Wasserbehälter und  nunmehr 24 Blatt Papier – Richtung Kaffeemaschine. Hier kann ich mir nun einen Kaffee zubereiten und mit voller Tasse wieder loslaufen Richtung Büro. 120 Meter. Perfekt ausgenutzt.

Auf den Alltag übertragen: Viel öfter sollten wir uns Gedanken machen, was wir „so ganz nebenbei“ zusätzlich erledigen können, wenn wir sowieso schon unterwegs sind. Das spart Zeit und unnötige Wege. #nurmalso

 

Neue Zeiten

GF-Tagebuch #46

© Coloures-pic - Fotolia.com

© Coloures-pic – Fotolia.com

Wer mir bei Facebook, Twitter und Co. folgt, hat mitbekommen, dass sich in meinem Arbeitsleben gerade eine Menge bewegt und verändert: Die größte und aktuell sichtbarste Veränderung ist der Umzug der Geschäftsstelle des Stadtteilzentrum Steglitz e.V.. Ich hatte hierzu an anderer Stelle schon geschrieben: „Die neuen Räume bieten mehr Platz für die Mitarbeitenden der Verwaltung. Darüber hinaus sind nun neben der Geschäftsführung auch alle Bereichsleitungen des Vereins “unter einem Dach”. (…) Beim Raumkonzept wurde großer Wert auf die Schwerpunkte  “Kommunikation” und “Zusammenarbeit” gelegt: Drei Besprechungsräume, die auch für ein Seminare und Schulungen geeignet sind, und eine großer Co-Working-Bereich, in dem 10 Arbeitsinseln für die Mitarbeitenden aus den verschiedenen Einrichtungen, aber auch für Kooperationspartner, das SRL-Innovationsteam oder engagierte Freiwillige / Ehrenamtliche zur stundenweisen bzw. temporären Nutzung zur Verfügung stehen.“

Die neuen Räume – von denen ich wirklich schwer begeistert bin – sind auf Wachstum und Erweiterung ausgelegt. Mit der Aufnahme der Arbeit hier ist das Versprechen verbunden, dass wir uns noch stärker für die sozialen Belange im Bezirk engagieren und noch mehr Verantwortung übernehmen und Engagement zeigen werden.

Ihr werdet in den nächsten Wochen und Monaten von vielen neuen Projekten und Vorhaben hören und auch an dieser Stelle lesen. Vom Förderumfang her eher kleine Projekte wie das „Willkommensprojekt Containerdorf Ostpreußendamm“ werden dabei sein, genau wie große Projekte, wie z.B. ein Social-Franchise-Vorhaben, mit dem wir die überregionale „Bühne“  betreten und unser Know-How und unsere Leistung bundesweit für Jugendhilfeträger zur Verfügung stellen.

Weiterlesen

Kunst für Flüchtlinge

ein wunderbarer Artikel meiner Kollegin Anna Schmidt, den ich gern auch in meinem Blog dokumentieren und teilen möchte….. sehr lesenswert!

Avatar von anna_schmidt_berlinBunt und farbenfroh ...

Wildwuchs - Katrin Munke Wildwuchs – Katrin Munke

Sie sind im Moment in aller Munde, viele Berichte, Nachrichten und Ereignisse beschäftigen sich täglich mit ihnen. Menschen, die ihr eigenes Land verlassen, weil die Verhältnisse dort aus irgendeinem Grund nicht mehr zu ertragen sind. Sie werden Flüchtlinge und suchen sich eine neue Heimat, Schutz und Ruhe um ein neues Leben aufbauen zu können. Dort, wohin sie gehen, überlegen andere Menschen ob, wie und wo man sie integrieren kann. Diskussionen werden geführt, ob man sie will oder nicht. Politiker rangeln um die Bedingungen, Gemeinden beklagen fehlendes Geld, Gemeinschaften organisieren sich, um ihnen zu helfen. Oftmals sind es aber ganz kleine Dinge, die mich staunen lassen, mit welchem Einfallsreichtum und welcher Energie man helfen kann.

Ich ging ins Gutshaus Lichterfelde, ein Haus mit dem Schwerpunkt auf nachbarschaftlicher Arbeit. Ich bin oft und gerne dort, auch weil ich für den Träger, das Stadtteilzentrum Steglitz e.V., arbeite. Diesmal blieb…

Ursprünglichen Post anzeigen 732 weitere Wörter

Game Changer – sie verändern den Markt. Und noch viel mehr…..

Ich hatte ja bereits von meinen Eindrücken von der Degut 2014 berichtet….. Wenn Ihr H I E R klickt kommt Ihr zu dem Beitrag. Als einen  der Höhepunkte der diesjährigen Messe habe ich den Vortrag von Robert Edward Neurohr bezeichnet – er hielt einen unglaublich kurzweiligen und interessanten Vortrag, in dem es darum ging wie kleine und / oder neue Unternehmen die großen „Platzhirsche“ und Marktführer erfolgreich herausfordern können. Ein Thema, das der eine oder die andere vielleicht auch bezogen auf den sozialwirtschaftlichen Bereich ganz spannend finden dürfte….. 😉

Der Vortrag steht mittlerweile als Video zur Verfügung – ich rate dringendst dazu, sich den Film anzuschauen!

 

————————————————————-

In regelmäßigen Abständen stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Business Modell Canvas – auch für Non-Profit-Organisationen ideal!

In dem Buch „Business Model Generation – Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer“ wird das Modell der Business Modell Canvas ausführlich erläutert und anhand praktischer Beispiele zur „Nachahmung“ empfohlen. Auch für Non-Profit-Organsiationen und Sozialunternehmen ist die Canvas ein ideales Tool um (z.B. den Shareholdern & Stakeholdern  der Organisation) die wesentlichen Aspekte des eigenen Geschäftsmodells anschaulich dazustellen und sie als Grundlage für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse zu nutzen.

In dem heutigen – knapp zehn minütigen – Erklärvideo wird gezeigt, wie eine Business Modell Canvas funktioniert. Das Video liefert einen roten Faden wie man ein Geschäftsmodell anhand eines Business Model Canvas aufbaut. Es werden die einzelnen Schritte kurz beschrieben und grafisch veranschaulicht.

Gestaltet wurde das Video vom Unternehmen bitm@ps, welches sich auf die Realisierung von Projekten im IT und www Bereich spezialisiert hat. http://www.bitmaps.at

————————————————————-

In regelmäßigen Abständen stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Interview: Flüchtlinge in Lichterfelde sehr willkommen!

Der Flüchtlingsstrom nach Berlin hält unvermindert an. Kein Wunder – schaut man sich um auf der Welt, dann ist es eher ein Wunder, dass nicht mehr Menschen kommen. Die große Frage ist nur – wo sollen die Flüchtlinge unterkommen? Wie kann man ihnen eine “Ersatzheimat” schaffen, sie integrieren, ihnen wenigstens ein bisschen Lebensqualität schenken? In Berlin will der Senat in den kommenden Monaten sechs Containerdörfer errichten.

Mixity - Two joint hands symbolizing diversityZwei dieser Dörfer werden in Lichterfelde entstehen – eines mit 340 Plätzen am Osteweg, das Zweite für 300 Bewohner am Ostpreußendamm. Die Containerdörfer sind ein Teil des neuen Senatskonzepts zur Unterbringung von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften. Doch wie gelingt es, die Menschen an ihre neue Umgebung zu gewöhnen? Menschen, die teilweise stark traumatisiert sind, die vielleicht alles verloren haben? Der Senat gibt diese Aufgabe zum Teil an gemeinnützige Organisationen und Vereine ab und so wird auch das Stadtteilzentrum Steglitz seinen Beitrag dazu leisten. Jeannette  Hagen hat mich für den Blog  des Stadtteilzentrums Steglitz e.V. – dazu  befragt.

Hier gehts zum Interview….. KLICKEN!

Neue Nachbarn – Herzlich willkommen!

Gestern erreichte mich die Einladung zum 3. Interkulturellen Dialog Steglitz-Zehlendorf, die ich gern weit streuen und deshalb mit Euch teilen möchte. Veranstalter die Beauftragte für Integration und Migration des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf.

Blöderweise bin ich selbst an dem Tag nicht in Deutschland – aber natürlich werden einige  MitarbeiterInnen vom Stadtteilzentrum Steglitz dabei sein. Ihr auch?

Hier der Text der Einladung: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei sende ich die Einladung zum diesjährigen Interkulturellen Dialog mit dem Thema „Neue Nachbarn- Neue Chancen- Neue Herausforderungen – Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf“ am Freitag, 7. November 2014, 18 – 20.30 Uhr im Bürgersaal, Rathaus Zehlendorf, mit der Bitte um Weiterleitung und Verteilung in Ihren Netzwerken.  Vielen Dank!

SolidaritätPodiumsdiskussion und Gedankenaustausch mit dem Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf, Norbert Kopp sowie Claudia Schütz, Landesamt für Gesundheit und Soziales; Martina Mauer, Flüchtlingsrat Berlin; Günther Schulze, Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf; Georgi Ivanov, Amaro Foro e.V.; Suada Dolovac, Gierso Boardinghouse GmbH (Betreiberfirma der Flüchtlingsunterkünfte).

Es werden auch Bewohner_innen der Wohnheime bei der Veranstaltung anwesend sein, die sich darauf freuen, mit der Hilfe von Sprachmittlern mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.

(…) Das Leben mit den neuen Nachbarinnen und Nachbarn bringt neue Chancen für den gesellschaftlichen Aufbruch mit sich, ist jedoch auch eine große Herausforderung für alle Beteiligten, ein gutes Miteinander zu gestalten.

Grußwort:  Barbara Loth, Berliner Staatssekretärin für Integration und Frauen.

Moderation:  Gerald Saathoff, Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf, Leiter des Stadtteilzentrums Villa Mittelhof in Zehlendorf

Das Janko Lauenberger Trio (Gypsie Musik & Jazz)  spielt um 20 Uhr zum Ausklang der Veranstaltung  Gypsie Musik und Jazz.

Der Eintritt ist frei.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen, Marina Roncoroni

Innovation für Dein Geschäftsmodell……

Am Wochenende war deDUT in Berlin – ich hatte an dieser Stelle schon berichtet.

Fakt ist: Jeder, der ein Unternehmen gründen sollte sich unbedingt beraten lassen. Es gibt zahlreiche Fallstricke – und nicht jeden Fehler muss man unbedingt selber machen. Gründungsvorbereitende Seminare und Coachings gibt es z.B. in der .garage berlin – aber das wusstet Ihr sicher schon 😉

Ein zentrales Thema auf der diesjährigen Messe war auch das Thema „Geschäftsmodell-Innovation“. Auch für mich gerade ein ganz zentrales Thema und eine wichtige Aufgabe.

Die Universität St. Gallen hat hierzu ein sehr interessantes Video publiziert: „Der Film zeigt, wie durch kreative Nachahmung erfolgreicher Geschäftsmodelle Innovationen entstehen. Dies geschieht in vier Schritten: Initiierung, Ideenfindung, Integration und Implementierung. Welche Erfolgsfaktoren dabei ausschlaggebend sind, verrät das Video. “

Lohnt sich!

————————————————————-

In regelmäßigen Abständen  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

 

Neue Organisationsformen in der Sozialwirtschaft

Ich möchte Euch heute den folgenden Artikel von Hendrik Epe zur Lektüre empfehlen….. „Neue Organisationsformen in der Sozialwirtschaft“ – hochgradig relevant……!