Social Media sozial: Wie nutzen gemeinnützige Einrichtungen das Social Web?

Heute mal wieder ein „Re-Blog“ – denn dieser Beitrag wirbt für eine ausgesprochen interessante Veranstaltung Mitte Oktober in Nürnberg……

Sind Euch ähnliche Veranstaltungen, die speziell auch Social-Media-Aktivitäten von Behörden und gemeinnützige Organisationen in den Fokus nehmen, auch in Berlin und Brandenburg bekannt?

Vorstandswahlen beim VskA: Bin nicht dabei – und irgendwie doch…..

jahrestagung stadtteilarbeitAm 25. September findet in Frankfurt / Main am Rande der bundesweiten Jahrestagung Stadtteilarbeit 2014 die ordentliche Mitgliederversammlung des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit statt. Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Wahlen zum Vorstand des Bundesverbandes.

Was der Verband für sozial-kulturelle Arbeit macht könnt Ihr Euch H I E R anschauen.

Ich selbst würde gern,  kann aber nicht dabei sein. Das ist besonders deshalb misslich, da ich  für eine Vorstandsposition kandidiere – ich  möchte mich gern auch auf Bundesebene für die Interessen und die fachliche Weiterentwicklung der Arbeit der Nachbarschaftsheime, der Bürgerhäuser und der Stadtteil- und Familienzentren engagieren. Darüber hinaus möchte ich mich für eine Öffnung des Verbandes für neue Initiativen, neue Akteure und neue Projekte einsetzen, die zum Teil mit ganz anderen – für uns manchmal noch ungewohnten –  Organisations- und Arbeitsformen an der Lösung gesellschaftlicher und / oder sozialer Probleme arbeiten. Viele gute Leute habe ich zum Beispiel beim Emergent Berlin 2014 kennengelernt, einige sehr engagierte und aktive Menschen erlebe ich bei uns in der .garage berlin mit interessanten Gründungsideen und Lösungsvorschlägen für Themen, die auch uns Nachbarschafts- und Stadtteilzentren sehr bewegen. Eine noch stärkere Öffnung unseres Verbandes könnte sich auch darin bemerkbar machen, dass wir noch offensiver und aktiver werden in den Sozialen Netzwerken und im SocialMedia – Bereich insgesamt. Vor allem auch um die Kommunikation mit unseren Zielgruppen über diese Kanäle möchte ich mich im Falle meiner Wahl besonders  kümmern. (Wer meine „SocialMedia-Aktivitäten“ verfolgt, wird mir sicher bestätigen, dass ich es ganz gut hinkriege, Themen aus dem sozialen bzw. sozialwirtschaftlichen Bereich ansprechend aufzubereiten und angemessen viral zu verbreiten ;-))

Meine Vorstellung auf der Mitgliederversammlung erfolgt in Absprache mit dem Vorsitzenden des Verbandes mittels eines Bewrbungsvideos. Ich bin gespannt, was Ihr zu dem Film sagt. ich finde ihn sehr gelungen…. 🙂

Ich würde mich a.) über ein Feedback und b.) über kräftiges „Daumen drücken“ am 25.09. sehr freuen!

 

Der Tag wird kommen….

SocialVideo #38

Das heutige Video der Woche ist eine Empfehlung von Oliver Schmidt. In einer Mail in der letzten Woche schickte er mir den Link und schrieb dazu: „Ich schaue und höre heute schon zum wiederholten Mal ein Video, das zwar wenig mit Sozialarbeit aber viel mit Mut und Engagement zu tun hat. Gegen Homophobie, coole Musik, offenbar haben Fans von zahlreichen Vereinen mitgemacht. Der Film wurde per crowdfunding finanziert.“

Ich habe mir den Film angesehen und mir das Lied auch zwischendurch schon mehrmals angehört….. Ich finde beides klasse. Ich hoffe, Euch gefällts auch!

 

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Einmal in der Woche  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Evernote – so einfach gehts….

In meinem Eintrag im GF-Tagebuch #36 habe ich Euch kurz vorgestellt, mit welchen digitalen Tools ich meine Arbeitsabläufe organisiere und meine Produktivität in (fast) jeder Lebenslage sicherstelle. Von zentraler Bedeutung in meinem Workflow ist das Programm Evernote. Nach meinem Beitrag bekam ich sofort einige Anfragen, wir denn das mit den verschiedenen Notizbüchern, den Tags und den Verlinkungen konkret funktioniert….. Da ich nicht jede Frage in der gebotenen Ausführlichkeit beantworten kann,  habe ich Euch heute ein rund 5-minütiges Video rausgesucht, in dem die Grundlagen von Evernote für Einsteiger gut nachvollziehbar erläutert werden…… Viel Spass mit dem Erklärfilm – und mit dem Programm 🙂

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

… die richtigen Dinge richtig machen…..

GF-Tagebuch #36

Replik auf Anna Schmidt´s „Mein digitaler Chef

Meine Mitarbeiterin Anna Schmidt bloggt seit einiger Zeit sehr erfolgreich (und ich behaupte mal, dass das ein Stück weit auch meinem guten Einfluss  zu verdanken ist, das sie das tut… ;-)) Ihr Blog heisst „Bunt und farbenfroh„. Und der neueste Blogbeitrag beschäftigt sich mit ihrem „digitalen Chef“. Das war eine nette Überraschung für mich – denn der „digitale Chef“, das bin ich 🙂 …..

© alphaspirit - Fotolia.com

© alphaspirit – Fotolia.com

Inspiriert durch diesen Beitrag fühle ich mich motiviert, Euch ein bisschen genauer zu erklären, was ich für Tools benutze, warum ich dies tue – und warum ich nicht locker lasse, gute Abläufe und Werkzeuge auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „aufs Auge zu drücken“…

Beruflich bin ich mit verschiedenen Aufgaben betraut: Ich bin Geschäftsführer des gemeinnützigen  Vereins Stadtteilzentrum Steglitz e.V. mit rund 150 Mitarbeitenden, ich bin geschäftsführender Gesellschafter des Existenzgründungs- und Unternehmerzentrums .garage berlin GmbH, ich bin Vorsitzender des Aufsichtsrates der Genossenschaft youth collaboration eG., bin Mitglied des Vorstandes des gemeinnützigen Vereins Computerbildung e.V. und ich unterstütze meinen Sohn beim Aufbau seines Unternehmens als Partner. Und natürlich habe ich – wie (fast) jeder  andere Mensch auch – Familie, Freunde, Hobbies – und manchmal bin ich  gern auch einfach mal faul. Alles unter einen Hut zu bekommen, ist also eine wichtige Frage, eine wichtige Herausforderung  für mich, gute Organisation fast eine Überlebensfrage.

Und in der Tat  – Anna hat es gut beschrieben – habe ich schon sehr früh eine Affinität zu digitalen Tools und „Helferlein“ entwickelt, die mir helfen produktiv zu sein. Mittlerweile habe ich einen ganz guten Werkzeugkoffer für mich zusammen gestellt, mit dem ich meine Arbeit gut organisiert kriege und der mir hilft erfolgreich zu sein.

Erfolgreich ist, wer der die richtigen Dinge  richtig macht.  

Meine Arbeitsorganisation ist stark geprägt und beeinflusst vom HeffRecht-System und der dem GTD-Konzept von David Allen. Nach der Helfrecht Methode erarbeite ich (und mittlerweile auch alle Leitungskräfte im Stadtteilzentrum und in der .garage) einmal im Jahr die Jahreszielplanung für die Organisation. Es geht darum, mindestens einmal im Jahr den Kompass auszurichten, die wichtigsten Ziele in den erfolgsrelevanten Feldern zu definieren und eine (grobe) Vorgehensplanung zu skizzieren. Das GTD-Konzept von Davis Allen sorgt dafür, dass wir das operative Geschäft mit seiner großen Vielzahl von Projekten, Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten gut gemanagt bekommen. Die richtigen Dinge richtig zu machen – mit diesen beiden Konzepten ist sichergestellt, dass wir uns auf die wichtigen und richtigen Dinge fokussieren und uns nicht vollkommen vom Alltagstrubel vereinnahmen lassen.

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Veranstaltungstipp: Jugendliche beteiligen

Samstag, den 20. September 2014, 11:00 bis 18:00 Uhr
Kommunalpolitisches Seminar und Workshop
Haus der Jugend, Café KiezKuchen, Reinickendorfer Str. 55, am Nauener Platz, 13347 Berlin

Jugendliche beteiligen
Formate und Konzepte für die Beteiligung von Jugendlichen
in der Kommunalpolitik

Wie gewinne ich Jugendliche sich bei Beteiligungsverfahren einzubringen und sich für kommunalpolitische Fragen zu engagieren?

© Trueffelpix - Fotolia.com

© Trueffelpix – Fotolia.com

Die Erfahrung zeigt, mit traditionellen Beteiligungsverfahren sind Jugendliche schlecht zu erreichen. Weder die Ankündigungsformate noch die Inhalte sprechen Jugendliche an und machen oft zu wenig deutlich, was die Entscheidungen in der Kommune mit dem Leben von Jugendlichen zu tun haben. So sucht man bei Beteiligungsverfahren jüngere Menschen vergeblich.

Wir wollen uns deshalb damit beschäftigen, was wir bei Beteiligungsverfahren beachten und besser machen müssen, damit sich Jugendliche angesprochen fühlen und ihr Interesse geweckt wird. Neben Inputs wollen wir in kleinen Workshops für Themen aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen für ein Beteiligungskonzept entwerfen.

Dabei wollen wir uns Gedanken machen, wie für Jugendliche eine passende Ansprache aussehen kann und welche Formate geeignet sind.

Mit: Marc Schmieder, ADEN training.beratung.moderation

Gebühr: 30,- € (Mitglieder und ermäßigt 25,- €)
Eine Anmeldung ist erforderlich


BiwAK e.V.
Bildungswerk für Alternative Kommunalpolitik
Kottbusser Damm 72
10967 Berlin
Fon: (030) 612 87 87 0
Fax: (030) 618 30 11
info@biwak-ev.de
www.biwak-ev.de
Kontakt: Cornelius Bechtler

die .andersberater und PariService laden ein

Unternehmensentwicklung und Organisationsoptimierung

Im Arbeitsalltag kann es passieren, dass man bei den vielen tagesaktuellen Aufgaben den Blick für das Große und Ganze im Unternehmen aus den Augen verliert. Deshalb ist es gut, wenn man sich die Zeit nimmt, über neue Ideen und Möglichkeiten nachzudenken. Wir wollen Ihnen mit einer besonderen Veranstaltung (Vortrag und Get Together) die Gelegenheit bieten, grundsätzliche Anregungen für die Entwicklung Ihres Unternehmens mit ganz konkreten Vorschlägen für die Optimierung von Arbeitsabläufen zu verbinden.  Dazu laden wir Sie herzlich ein:

Termin: Montag, 8. September 2014

Uhrzeit: 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort: Gründerzentrum .garage berlin, Holsteinische Str. 39, 12161 Berlin-Steglitz

Logo_andersberater_color_web-200x89Eintritt frei!

Wir freuen uns auf interessante und anregende Gespräche!

 

Thorsten Karge (PariService GmbH)

Thomas Mampel  & Sven Dönni (die .andersBerater)

 

…die unternehmerische Methode….

SocialVideo #36

Wann immer ich in meinem Blog oder in Postings auf Facebook und Twitter das Wort „Unternehmertum“ in den Mund nehme, schreien viele meiner Sozialarbeiterkollegen reflexartig auf, heben den (moralischen?) Zeigefinger und verweisen alles „unternehmerische“ ins Reich der Dämonen…. Und oft drängt sich der Verdacht auf, dass diese Reaktion weniger von Wissen und Verständnis für die Arbeitsweise und -logik von Unternehmern geprägt ist, sondern hauptsächlich auf alten und eigentlich überwunden geglaubten Karikaturen ideologisch verbrämter schwarz-weiss Philosophie fusst.

Da kommt das heutige Video der Woche gerade recht: Im zweiten Video der  Reihe «Little Green Bags» räumen die Macher von der Uni St. Gallen  mit den zehn Mythen zum Thema Unternehmertum auf — und zeigen darüber hinaus, wie man es auch ohne Geld, Businessplan oder Geschäftsidee zum eigenen Start-up schafft.

Viel Spaß beim schlauer werden 😉

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

 

Mitten in Berlin: Drei Kinder leben im VW-Golf….

GF-Tagebuch #35

Es sind solche Meldungen, wie die im Tagesspiegel vom 29.8. diesen Jahres, die mir manchmal fast die Tränen in die Augen treiben: Durch das Schreien eines Kindes in einem am Straßenrand geparkten Auto werden Passanten auf einen VW-Golf aufmerksam und verständigen die Polizei. Die Beamten entdecken im Auto ein sieben Monate altes Baby, ein anderthalbjähriges Mädchen, einen vier Jahre alten Jungen. Und die Mutter der drei Kinder, 24 Jahre alt. Der 42-jährige Vater kommt später hinzu – er war Wasser besorgen. Offensichtlich lebte diese 5-köpfige Familie schon seit längerer Zeit in dem Auto. Es war vollkommen verdreckt und zugemüllt.

© kochy19258 - Fotolia.com

© kochy19258 – Fotolia.com

Ich lese diese Zeilen und bin fassungslos. Stelle mir meinen kleinen Enkel vor, die vielen Kinder, die mir so im beruflichen und / oder privaten Umfeld begegnen – und ich werde unendlich traurig. Was für ein Leid müssen diese kleinen Menschen durchmachen? Welche tiefen Verletzungen und Beschädigungen müssen ihre kleinen Seelen verkraften? Ich überlege, wie diese Kinder einschlafen, mit welchen Gedanken nd Gefühlen sie aufwachen. Wie sie auf andere Kinder schauen, die an ihrem Auto vorbeilaufen. Andere Kinder, die in richtigen Betten schlafen, in Kitas gehen, geliebt und versorgt werden. Das Jugendamt hat die drei Kinder in Obhut genommen und dem Kindernotdienst übergeben.

Mein nächster Gedanke gilt den Eltern. Was läuft in den Köpfen dieser Leute schief? Wie kann es sein, dass erwachsene Menschen in Kauf nehmen, mit ihren Kindern in solchen Verhältnissen zu leben. Wann haben diese Menschen mit ihrem Leben abgeschlossen? Wann haben diese Menschen aufgegeben an eine Zukunft für sich und vor allem für ihre Kinder zu glauben? Warum haben es diese Menschen offenbar nicht geschafft, nach Hilfe zu fragen, sich Rat und Unterstützung beim Jugendamt oder in irgendeiner Beratungsstelle zu holen. Bei aller Fehlerhaftigkeit unseres Sozialsystems: Wenn Du nicht mehr weiter weisst und am Boden liegst, findest Du in diesem Land IMMER einen Ansprechpartner. Erst recht, wenn Du Kinder hast. Wussten das diese Menschen nicht?

Und was ist mit dem „Hilfesystem“? Ist diese Familie schon vorher aufgefallen? Wusste irgendjemand von einer drohenden Obdachlosigkeit? Sind niemanden die Kinder aufgefallen, die ja auch irgendwann mal das Auto verlassen haben werden…..? Fühlte sich niemand für diese Familie verantwortlich? Fragen, die vielleicht im Verlauf der Aufklärung dieses Falles beantwortet werden. Ich hoffe es…..

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Stadtteilzentren – alle(s) inklusive?!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bis heute haben sich bereits 102 Teilnehmer aus Darmstadt, Bremen, Rostock, München, Röhrmoos, Frankfurt am Main, Dortmund, Freiburg, Köln, Oldenburg, Mainz, Braunschweig, Aachen und Berlin für unsere Jahrestagung Stadtteilarbeit „Stadteilzentren – alle(s) inklusive?!“ angemeldet.

Noch bis zum Montag, 15.09.14, sind Anmeldungen hier möglich: http://datenbank.spinnenwerk.de/vska/online/anmeldung_2014.asp

Falls Ihr noch nicht angemeldet seid,  könnt Ihr  dies nunmehr schnell nachholen….;-)

Wir freuen uns außerdem, wenn Ihr  diese Mail an Ihre Kooperationspartner in Politik, Verwaltung und bei freien Trägern weiterleitet!

© frogarts - Fotolia.com

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