Social Franchising – Von Anfang an die richtige Wachstumsstrategie

SocialVideo #35

In der letzten Woche fand ein Webinar statt zum Thema „“Social Franchising – Von Anfang an die richtige Wachstumstrategie“. Veranstalter waren  opentransfer.de und die Stiftung Bürgermut.

Die Aufzeichnung des gesamtes Webinars findet Ihr hier…. 

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Für weitere Informationen zu Social Franchising empfehlen die Veranstalter  das Social Franchise Manual, welches  der Bundesverband Deutscher Stiftungen 2008 veröffentlicht hat, den Bericht über Aspire, die mit ihrer Verbreitung durch Social Franchise gescheitert sind und hier von ihren Erfahrungen berichten, sowie unser E-Book „Gutes einfach verbreiten“.

Das Social Franchise Manual könnt Ihr  hier runterladen: http://www.stiftungen.org/fileadmin/bvds/de/Projekte/Projekttransfer/Social_Franchise_Manual_Deutsch.pdf

„Gutes einfach verbreiten“ können Ihr  auf http://www.opentransfer.de/#e-book kostenlos herunterladen.

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

 

 

schwierige Entscheidungen treffen….

SocialVideo #34

Jeder Mensch kommt immer mal wieder in die Situation schwierige, zum Teil unangenehme Entscheidungen treffen zu müssen. Ausgangspunkt ist i.d.R. ein Problem das nach einer Lösung schreit. Der Analyse des Problems folgt die Zusammenstellung aller möglichen (oder für möglich gehaltenen) Entscheidungsoptionen… und dann es soweit: Die Entscheidung muss getroffen werden. Mit allen Konsequenzen. Vor allem Führungskräfte müssen sehr häufig Entscheidungen treffen. Häufig auch Entscheidungen mit einer große Tragweite und / oder mit weitreichenden Folgen für die betroffenen Menschen. Vor allem bei Personalentscheidungen gibt es immer auch „Verlierer“. Eine Entscheidung ist immer auch ein „abwählen“ aller anderen Entscheidungsoptionen. Und da Entscheidungen von Menschen getroffen werden, sind sie tendenziell  nie fehlerfrei, nie ohne Alternativen.  Trotzdem führt kein Weg an ihnen vorbei – und deshalb ist es gut, sich – v.a. auch als Führungskraft – immer mal wieder mit den verschiedenen Dimensionen des Thema „Entscheidungen treffen“ auseinander zu setzen.

In dem heutigen „Video der Woche“ gibt uns Grudrun Happich ein paar Denkanstösse. Sie liest aus Ihrem Buch „Ärmel hoch“.

OT: „Entscheidungen zählen ohne Zweifel zu den schwierigsten Situationen einer Führungskraft. Wer sich die 5 Schritte des Entscheidungsprozesses vergegenwärtigt und die 6 Basisstrategien für schwierige Entscheidungen kennt, findet auch unter Druck zu innerer Klarheit.“ Na dann….

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

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14 Dinge, die Sie wissen sollten, wenn Sie als Sozialarbeiter Öffentlichkeitsarbeit machen!

Ein sehr lesenswerter Beitrag , empfohlen von Blogger-Kollegin Rebecca Sommer….

Avatar von Rebekka Sommer(rso).

Die Journalistin Katharina Sperber aus Frankfurt am Main gibt Kurse für Sozialarbeiter: Wie bringe ich soziale Themen in die Öffentlichkeit? In diesem Blogbeitrag beantwortet sie immer wiederkehrende Fragen und gibt wichtige Tipps für Standardsituationen in der Öffentlichkeitsarbeit sozialer Einrichtungen.

netzwerken

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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Emergent Berlin

GF-Tagebuch #33

„Emergenz […] ist die spontane Herausbildung von Phänomenen oder Strukturen auf der Makroebene eines Systems auf der Grundlage des Zusammenspiels seiner Elemente. Dabei lassen sich die emergenten Eigenschaften des Systems nicht offensichtlich auf Eigenschaften der Elemente zurückführen, die diese isoliert aufweisen. Der auf Aristoteles zurückgehende Satz „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ beschreibt sehr gut das Auftreten emergenter Phänomene. Die Kontextbedingungen emergenter Systeme stimmen weitgehend mit den Eigenschaften selbstorganisierter Systeme überein.“ Soweit wikipedia zum Begriff „Emergenz“.

IMG_2864In Berlin fand heute das „Emergent Berlin Festival 2014“ statt. Und nach einer kurzen Zeit der „Eingewöhnung“ in dieses für mich doch recht ungewöhnliche Setting an einem für mich unbekannten und ungewohnten Ort („Spreeacker“) habe ich den Titel schnell und umfassend verstanden. Überall kleine Gruppen von Menschen, die sich austauschen, diskutieren.  Präsentationen von Projekten aus dem Sozial,- Umweltschutz- oder Nachhaltigkeitsbereich und überall spürbar großes Interesse der Menschen füreinander.  Es sollte ein Fest und eine Möglichkeit der Begegnung für „Weltverbesserer“ und Heldinnen und Helden des Alltags werden. Das ist gelungen. 

Die Veranstaltung hat mich angenehm überrascht. Es waren unglaublich viele – vorwiegend junge –  Menschen  aus verschiedenen Ländern da. Ein deutliches Zeichen dafür, dass viele junge Menschen auf einem ziemlich guten Weg sind. Und in mir wächst die Hoffnung, dass die nachfolgende Generationen gute Antworten auf die sozialen, ökologischen und ökonomischen Fragen einer sich rasant verändernden Gesellschaft finden wird – und v.a. auch Strukturen und Lösungen finden wird, die neuen Probleme zu bearbeiten. Und in der Tat: Diese Strukturen organisieren sich selbst. Kooperation und Zusammenarbeit entsteht spontan als Phänomen – weil verschiedene Elemente des Systems (ungeplant) zusammentreffen und Synergien erzeugen…. Emergenz halt …. 😉

IMG_2881Ich durfte einen Workshop geben zum Thema „Gründen im sozialwirtschaftlichen Bereich“. Es ging um die Rechtsformen – vom „e.V.“ bis zur gemeinnützigen Aktiengesellschaft – und die Grundlagen der Gemeinnützigkeit. Positive Überraschung: Viele kannten unser Projekt .garage berlin vom „hören sagen“ oder sind im Internet schon mal drüber gestolpert. Unser neues Angebot der Unternehmensberatung mit den „.andersberatern“ kam gut an. Viele neue Kontakte wurden geknüpft – und einige der TeilnehmerInnen werde ich in der .garage oder bei den .andersberatern wiedersehen, um von dort  aus spannende  soziale Gründungsprojekte zu beraten und zu begleiten.

Ich finde, ich habe einen ziemlich tollen Job. Oder?

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Organisiert wurde das Fest übrigens von Karen Wohlert und Scott Bolden vom Baumhaus Berlin….. Mit dem Baumhaus kooperiert die .garage berlin eng – und zukünftig werden wir auch gemeinsame Angebote für Social Entrepreneurs und GründerInnen im Sozial- und Nachhaltigkeitsbereich realisieren. H I E R steht dazu schon mal was….  Und ein anderes Mal berichte ich dazu mehr……………….

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

 

 

Emergent Berlin: Programm steht zum Download bereit!

Fühlt euch herzlich eingeladen zu unserem Emergent Berlin Festival am kommenden Samstag (16.08.). Von 12 Uhr mittags bis spät in der Nacht verwandelt sich das Spreeacker/-feld-Gelände in Mitte (Wilhelmine-Gemberg-Weg 10-14) in eine Plattform für lokale Nachhaltigkeits-Initiativen.

UnbenanntTrefft einige der engagiertesten Berliner der Nachhaltigkeits-Szene (im sozialen, interpersonalen, kulturellen, ästhetischen, ökologischen und ökonomischen Bereich). Geplant sind kurze Präsentationen, Workshops, eine Bastelecke, Bootsfahrten, eine Lounge/Bar und Snacks den ganzen Tag über…und natürlich eine unvergessliche All-night-long-Party mit tollen DJs.

Wir freuen uns aufs Netzwerken mit Menschen aus der Berliner Kunst-, Technologie-, Nachhaltigkeits- und Macherszene. Gemeinsam machen wir Berlin (und vielleicht sogar die Welt) zu einem besseren Ort. Kommt, lernt, teilt, habt Spaß und macht mit bei unserer „Offenen Grüßzone“ ( http://www.baumhausberlin.de/events/emergent-berlin/open-greeting-zone-social-innovation-initiative/).

Eventbeschreibung: http://www.baumhausberlin.de/events/emergent-berlin/ 

Zeitplan: http://www.baumhausberlin.de/wp-content/uploads/2014/08/EB_2014_schedule_4.pdf

Facebook-Einladung: https://www.facebook.com/events/236587286552092/

Wegbeschreibung: http://www.baumhausberlin.de/uncategorized/how-to-get-to-the-spreeacker-kopenicker-strasse-49-10179/

Über das Baumhaus: http://www.baumhausberlin.de/about/

Wir freuen uns auf euch!

Anselm Grün: Menschen führen, leiten und begleiten.

SocialVideo #33

„Führen heisst dienen“ sagt Anselm Grün. Und: Man muss sich selbst führen können um andere führen zu können. Anselm Grün ist einer der bekanntesten Benedektiner-Mönche im deutschsprachigen Raum. In diesem zweiteiligen Film formuliert Grün zum Teil provokante Thesen. Es lohnt sich für JEDE Führungskraft, sich mit diesen Gedanken zu befassen. Wirklich!

Aus dem Begleittext zum Video:

„Menschen führen, leiten und begleiten Worin besteht die Kunst des Führens? Was macht eine gute Führungskraft aus? Welche positiven oder negativen Auswirkungen können unterschiedliche Führungsstile auf die Mitarbeitenden in einem Unternehmen haben? Anselm Grün stellt in seinem Führungsmodell nicht den Profit in den Mittelpunkt, sondern die Menschen. Dabei stützt er sich auf die Regel des Benedikt von Nursia, dem Gründer des Benediktinerordens.“

 

Hier gehts zum 2. Teil: H I E R klicken

 

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

update: Emergent Berlin

Das Emergent Berlin Festival bringt am Samstag, dem 16. August, Berlins interessantesten Nachhaltigkeitsinitiativen zusammen. Einen ganzen Tag (und eine ganze Nacht) lang geht es ums Entdecken, Teilen, Netzwerken und Feiern von Berlins urbaner Nachhaltigkeitskultur. Das gemeinnützige Graswurzel-Event findet am Ufer der Spreeacker/-feld Wohngenossenschaft im Wilhelmine-Gemberg-Weg 10-14 (Kreuzberg) statt.

An alle Helden und Heldinnen da draußen! So könnt ihr euren Teil zum Emergent Berlin beitragen und dafür sorgen, dass das Festival unvergesslich wird:

• Spendet ein paar Euro, damit wir wichtige Anschaffungen (Material, Verpflegung der freiwilligen Helfer etc.) finanzieren können.

• Spendet ein bisschen Zeit und bringt euch für ein paar Stunden als ehrenamtliche Helfer auf dem Festival ein [schickt einfach eine E-Mail an emergent.berlin(at)gmail(punkt)com]

• Bringt altes Kerzenwachs zum Bootshaus, damit wir daraus recycelte Kerzen basteln können.

• Erzählt allen Bekannten vom Emergent Berlin und ladet sie ein!

• Macht mit bei unserer „Offenen Grüßzone“ – ein innovatives Projekt, das fremde Menschen zusammen bringen wird

Dieses Jahr haben wir uns einige spannende Aktivitäten ausgedacht, die neben den über 40 Präsentationen und Workshops stattfinden werden:

 • eine Do-it-yourself-Bastelecke, wo ihr alleine oder zusammen mit anderen eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt (super für Kids!)

• ein alter Feuerwehrwagen, der zur Sauna umfunktioniert wurde

• Lounge-Bereich im Bootshaus an der Spree

• kostenlose Bücher (bringt weitere zum Tauschen mit)

• Informationsstand für alle, die ihre eigene Nachhaltigkeits-Initiative starten wollen

• Kunstausstellung

• kostenlose Bootsfahrten

• frisch zubereitetes Essen und Getränke aus regionalem Anbau

• eine Galerie nachhaltiger Projekte

• sieben Live-Bands, die den ganzen Tag für Musik auf der Bootshaus-Terasse sorgen

• vier geniale DJs, die die ganze Nacht über im Bootshaus auflegen

Das endgültige Festival-Programm wird spätestens am 12.08. als PDF zur Verfügung stehen.

(Wenn Ihr das zugeschickt bekommen wollt, bitte unten stehendes Kontaktformular ausfüllen)

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Vielen Dank für deine Antwort. ✨

 

Die Sache mit der Work-Life-Balance….

„Es ist durchaus verständlich, dass das Konzept der »Work-Life-Balance« so beliebt ist, weil viele Leute es tatsächlich zulassen, dass der Druck, dem sie in ihrem Berufsleben ausgesetzt sind, sich unangemessen auf andere Prioritäten auswirkt. Wenn man von der Arbeit nach Hause kommt, sich um Familienangelegenheiten kümmert und anschließend lange aufbleibt, um E-Mails zu beantworten, bekommt man möglicherweise nicht genug Schlaf und ist ungesundem Stress ausgesetzt.

IMG_2853Meiner Ansicht nach ist es jedoch ein Trugschluss zu sagen, »Leben« und »Arbeit« seien zwei sich gegenseitig ausschließende Sphären. Wenn Sie ganz bei sich sind – wenn die Zeit keine Rolle mehr spielt und Sie mit dem, was Sie gerade tun, eins sind –, dann unterscheidet Ihre Psyche in diesem Moment nicht mehr zwischen »Arbeit« und »privat«. Es macht keinen Unterschied, ob Sie ein Angebot verfassen oder mit Ihrem Hund spielen: In beiden Situationen können Sie sich in einem positiven, produktiven Zustand befinden. Und Sie werden sich auch nicht überfordert fühlen oder an dem, was Sie tun, zweifeln. Das Konzept der »Balance« ist irrelevant. Sie sind sich der Balance in der Regel nur bewusst, wenn Sie Ihnen fehlt. Wenn Sie sich in diesem produktiven Zustand befinden, dann rechnen Sie wahrscheinlich nicht pflichtbewusst nach[…]“

Auszug aus: Allen, David. „Ich schaff das!.“ Gabal Verlag, 2014. iBooks.

Dieses Buch im iBooks Store ist lesenswert: https://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewBook?id=868097308

Umfrage: Kosten von Fort- und Weiterbildung

In meinem Beitrag „In (Weiter-) Bildung zu investieren zahlt sich immer aus“ habe ich Euch vorgestellt, wie wir im Stadtteilzentrum Steglitz die Fort- und Weiterbildungen unserer MitarbeiterInnen planen und sie als Bestandteil unserer Jahreszielplanung kommunizieren. Für die im Rahmen dieser Planungen entwickelten Fort- und Weiterbildungsangebote übernimmt das Stadtteilzentrum die Kosten.

In Reaktionen auf diesen Artikel habe ich mitbekommen, dass das alles andere als die Regel ist. Sehr häufig (v.a. in kleineren und mittleren Projekten und Organsiationen) müssen die Mitarbeitenden die Kosten vollkommen alleine tragen oder bekommen nur einen kleinen Zuschuss vom Arbeitgeber.

Mich interessiert sehr, wie das bei Euch im Verein / dem Träger / der Organisation gehandhabt wird. Ich würde mich freuen, wenn Ihr zuhauf an dieser kleinen Umfrage teilnehmen würdet……

Vielen Dank…. (auch fürs teilen in Euren Netzwerken!)

 

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In (Weiter-) Bildung zu investieren zahlt sich immer aus….

GF-Tagebuch #32

Die Geschichte kennt Ihr vielleicht: Die zwei Geschäftsführer eines Unternehmens sitzen mittags zusammen und diskutieren das Jahresbudget für  Weiterbildungsmaßnahmen für die Belegschaft. Der eine sagt: „Wir geben soviel Geld aus für Weiterbildung…. .Stell Dir mal vor,  die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bilden sich auf unsere Kosten fort….. und dann gehen sie zur Konkurrenz.“ Der andere überlegt kurz und entgegnet: „Stell Dir mal  vor, wir geben kein Geld für Fort- und Weiterbildung unserer Leute aus….. – und dann bleiben sie.“

© JiSign - Fotolia.com

© JiSign – Fotolia.com

Diese kleine Geschichte veranschaulicht ganz gut, wie mit dem Thema Qualifizierung und Weiterbildung in Unternehmen umgegangen werden muss. Wir müssen Investitionen in das Wissen und das Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Investition in die Zukunft des Unternehmens, als wesentlichen strategischen Beitrag zur Existenzsicherung der Organisation, betrachten. Wenn wir unsere Organisationen auf „der Höhe der Zeit“ halten wollen, müssen wir dafür sorgen, dass die in der Organisation tätigen Menschen immer auch auf „der Höhe der Zeit“  sind, was ihre Kenntnisse, Fertigkeiten, Wissen und Umsetzungs-Know-How angeht. Wir müssen dafür sorgen, dass die Organisation bzw. das Unternehmen konkurrenz- und marktfähig bleibt. Das Unternehmen muss jederzeit in der Lage sein, auf sich verändernde Markt- und Rahmenbedingungen und auf wechselnde  Nutzer- und Kundenwünsche einzugehen und es muss in der Lage sein, dem Bedarf entsprechend angemessen zu reagieren. D.h. es muss in der Lage sein, seine Produkte und Angebote, seine Projekte und Lösungsvorschläge immer weiter zu verbessern und anzupassen. Neue Techniken und fachliche  Erkenntnisse müssen in diesen Verbesserungs- und Anpassungsprozess ebenso einfliessen wie die Ergebnisse der Markt- und Konkurrenzbeobachtung. All dies können nur gut aus- und fortgebildete Leute leisten. Wenn wir in diese notwendigen Kompetenzen nicht investieren, werden wir recht schnell „weg vom Fenster“ sein. Ehemals große „Global-Player“ zeigen uns, was passiert, wenn wir den Anschluss verlieren und das Unternehmen nicht in die  Anpassungs- und Innovationsfähigkeit seiner Mitarbeitenden investiert. Anschauliches Beispiel: Ehemalige Weltmarktführer wie „Blackberry“ und „Nokia“ taumeln angeschlagen dem Abgrund entgegen…. Aber auch im sozialwirtschaftlichen Bereich ist eine interessante Dynamik zu beobachten: Große, traditionsreiche Verbände verlieren an Attraktivität und Einfluss. Im Kampf um die hoch-qualifizierten und hoch-engagierten Fachkräfte ziehen sie immer häufiger „den Kürzeren“;  junge, innovative und professionell aufgestellte kleine soziale Unternehmen ziehen gute Fachkräfte an und verstehen es, sie an sich zu binden.

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