Du willst im Sozialbereich gründen? Ich berate und begleite Dich gern….

… und ich habe im 2. Halbjahr noch ein paar Kapazitäten frei für Einzel- und Gruppenberatungen, Gründungsbegleitung und -coaching und (Inhouse-) Seminare für Menschen, die im sozialen Bereich gründen und sich selbständig machen wollen.

MampelMein Profil:

Dipl.-Sozialarbeiter / Sozialpädagoge (FH), zur Zeit 51 Jahre alt….

Aufgaben und Funktionen

  • Gründer und Geschäftsführer des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. (seit 11/1995)
  • Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der .garage berlin GmbH (seit 8/2009)
  • Gründungsmitglied und Vorstand Computerbildung e.V. (seit 2010)
  • Vorsitzender des Aufsichtsrates der Genossenschaft youth collaboration eG.
  • Lehrbeauftragter an der Evangelischen Fachhochschule Berlin (Schwerpunkt: Existenzgründung in der Sozialen Arbeit) (2005-2007)
  • Mitglied des Multiplikatorenteams „Sozialraumorientierung in der Berliner Jugendhilfe“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport (2007 – 2009)
  • Mitglied des Vorstandes des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit, Landesgruppe Berlin e.V. (vorm. Verband Deutscher Nachbarschaftsheime) ( 2000- 2010)
  • Mitglied im Deutschen Fundraising Verband

Ihr findet mich auch bei:

(Bitte entsprechenden Link anklicken – ich freue mich über Eure Kontaktanfragen).

Für Anfragen und weitere Informationen zu Konditionen und inhaltlichen  Schwerpunkten könnt Ihr gern dieses Kontaktformular nutzen – ich melde mich umgehend zurück!

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Vielen Dank für deine Antwort. ✨

 

 

 

 

anders beraten

SocialLinks #32

Heute mache ich in dieser Rubrik mal wieder Werbung in eigener Sache – und möchte Euch ein neues Projekt vorstellen, dass ich mit Sven Dönni im Kontext der .garage berlin entwickelt habe (bzw. immer noch entwickle….): die .andersberater.

Warum sind wir die .andersBerater?

Das allgemeine Bild eines Unternehmensberaters ist in den meisten Köpfen sehr negativ behaftet – oft zu recht. Insbesondere nach der Finanzkrise 2008 wurde das Ausmaß von Korruption, Vetternwirtschaft, Lügen, Intrigen und Profitgier der Finanzjongleure sichtbar. Die Konsequenzen wurden outgesourct, die Gewinne behalten und versteckt. Wenig hat sich geändert und das Unbehagen gegenüber dieser Branche ist gewachsen.

Wir sind in dem Sinne keine Unternehmensberater, sondern wir beraten die Menschen in den Unternehmen. Wir tun es, weil es uns ein Bedürfnis ist Menschen zu unterstützen, die eine bessere Welt schaffen wollen.  Wir haben den Beruf nicht gewählt, weil er viel Profit bringt, wir sind in den Beruf hineingewachsen, weil wir taten, was wir aufgerufen waren zu tun. Es ist uns ein innerer Impuls, dem wir gefolgt sind.

Genau aus diesem Grund sehen wir uns unter der Marke die .andersBerater gut repräsentiert. Wir stehen für Qualität, Aufrichtigkeit, Professionalität, Menschlichkeit, Entwicklung, Transparenz, Nähe und Partnerschaft. Wir transportieren soziale Aspekte in Wirtschaftsunternehmen und wirtschaftliches Denken und Handeln in Sozialunternehmen.

Mittlerweile gibt es auch eine Broschüre, die Ihr H I E R kostenlos downloaden könnt.

UnternehmerInnen können sich bis zu 15 Beratertage fördern lassen.

Das individuelle Coaching kann bis zu 80% vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert werden. Der Eigenanteil für das Unternehmen beträgt dann  200 Euro pro Beratertag.

Für Unternehmen, die länger als fünf Jahre am Markt sind und mindestens einen sozialversicherungspflichtigen Angestellten beschäftigen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein neues Förderprogramm aufgelegt: unternehmensWert: Mensch. 

Über Möglichkeiten der Förderung informieren wir Euch gern – bei der Antragstellung helfen wir gern!

Weitere Informationen findet Ihr auf unserer Website – und jetzt kommt als der „Link der Woche“ – unter www.andersberater.de 

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(Fast) Jeden Mittwoch gibts an dieser Stelle  meine  „Links der Woche“. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Die Zukunft von Führung: Wo geht die Reise hin?

SocialVideo #32

Immer mal wieder geht es in diesem Blog auch um das Thema „Führung“. Neulich bin ich über einen sehr interessanten Vortrag von Prof. Dr. Kruse gestolpert, der mir sehr gut gefallen hat. Das Video ist zwar mit einer Dauer von etwas mehr als einer Stunde schon eher „schwerere Kost“ – aber die Zeit ist auf jeden Fall sinnvoll investiert.

Aus dem „Begleittext“ zum Video: „Prof. Peter Kruse sprach am 18.09.2013 auf der Messe Zukunft Personal über das Thema „Gute Führung“. Zu Beginn erörterte er die Merkmale eines guten Führungsstils und die Herausforderungen, denen Entscheidungsträger in Unternehmen heute und in Zukunft gegenüber stehen. Mögliche Handlungsalternativen wurden ebenfalls durch Prof. Kruse erläutert. Im zweiten Teil des Vortrages stellte er zwei aktuelle und zum Thema passende nextexpertizer Studien vor. Die Tiefeninterviews der einen Studie wurden mit 100 Vertretern der Generation Y durchgeführt. An der zweiten Studie nahmen bis zu diesem Zeitpunkt 200 Führungskräfte aus Deutschland teil, diese bilden die Grundlage der Plattform Forum Gute Führung.“

 

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

 

Geben macht glücklich. Nehmen auch…..

SocialLinks #31

Heute möchte ich Euch ein sehr faszinierendes neues Projekt vorstellen, das sich wahrscheinlich sehr schnell  und rasant in Deutschland ausweiten wird….. Ich selbst bin auch schon „infiziert“ und habe mich registriert. Worum geht es?

wirWer wenig Geld hat (oder aus anderen Gründen einen sparsamen Umgang mit dem schnöden Mammon pflegt) kommt an Tauschringen nicht vorbei. Das Prinzip ist klar: Für Leistungen, die man als Mitglied eines Tauschrings erbringt, verdient man sich Guthaben in einer Fantasie-Währung. Von dem so erwirtschafteten „Einkommen“  kann  man sich Leistungen anderer Tauschringmitglieder einkaufen. Alle gewinnen – und es fließt kein „realer“ Cent…… Dieses bekannte Prinzip haben Maria Mpalaoura und Britta Bartelt mit ihrer Plattform  domerang.de  aufgegriffen und weiterentwickelt.

Was unterscheidet  domerang von anderen Tauschbörsen? 

„domerang ist eine Philosophie, ein Lebensgefühl: Dienstleistungen werden hier nicht nur unter registrierten Mitgliedern getauscht, sondern mit Zurückgeld variabel belohnt. Mit domerang kann ein Wertesystem geschaffen werden, das aus sich heraus gibt, nimmt, hilft, unterstützt, dient, verdient, lobt, anerkennt und wächst – frei nach dem Motto: Alles kommt zurück! Und somit ist domerang nicht eine Tauschbörse von vielen, sondern die erste Zurückbörse der Welt.“… so die Gründerinnen auf ihrer Website. „Zurückbörse“, weil auch reales Geld fliesst: Von allen „realen Einnahmen“ der Plattform (Beiträge, Inserate etc.) wird die Hälfte sofort wieder an die Mitglieder ausgeschütttet.

Wie das genau funktioniert zeigt dieser kleine Erklärfilm:

Ich empfehle Euch, Euch schnellstmöglich bei domerang zu registrieren. Und vielleicht kommen wir ja dann schon bald „geschäftlich“ zueinander….get Lucky 😉

www.domerang.de

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(Fast) jeden Mittwoch gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

 

Digitale Tools für Projekte im Wachstum

SocialVideo #31

Das heutige Video der Woche ist ganz anders, als alles andere, was ich hier bisher empfohlen habe. Statt eines kurzen Videos von ein paar Minuten Dauer gibt es heute „schwere Kost“. Heute mute ich Euch den knapp 50-minütigen Mitschnitt eines Webinars der Open-Transfer-Akademie zu.  Thema: „Digitale Tools für Projekte im Wachstum“. Da ich selbst gerade an der Konzeptionierung eines Transfer-/ Franchiseprojektes  arbeite, bin ich natürlich sehr froh, dass dieses Material online zur Verfügung steht. Und überhaupt: Ein Besuch bei opentransfer.de lohnt sich sowieso immer…….

Hier ist der Link zur Aufzeichnung des Webinars:

DIGITALE TOOLS FÜR PROJEKTE IM WACHSTUM (mit Bea Paeßler, Virtuelle Akademie)

opentransfer_webinar

 

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

 

 

 

 

 

Eine Grüßzone für Berliner Weltverbesserer – Emergent Berlin Fest 2014

Presseinformation vom Baumhaus Berlin 

Das Graswurzel-Sommerfest „Emergent Berlin“ für lokale nachhaltige Entwicklung geht dieses Jahr am 16. August auf dem Spreefeld mit einer sozialen Innovation an den Start: Eine Grüßzone soll Besucher miteinander ins Gespräch bringen.

UnbenanntBerlin, 21. Juli 2014: Emergent Berlin ist ein eintägiges Fest für alle, die sich für eine sozialere und ökologischere Stadt engagieren wollen – zum Informieren, Vernetzen, Austauschen und ge-meinsam Feiern. Geplant sind Kurzpräsentationen und Workshops von über 30 Berliner Projekten, Filmvorführungen, Bootsfahrten, Live-Musik am Strand und abends Party mit DJs im Bootshaus. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Berliner Baumhausprojekt. Beginn ist am 16.8. um 12 Uhr auf dem Spreefeld, Köpenicker Str. 49 in Kreuzberg. Erwartet werden rund 800 Besucher.

„Offene Grüßzonen“

Wie können Fremde auf großen Veranstaltungen miteinander in Kontakt kommen? Die Organisa-toren und beteiligte Künstler entwickeln in der Vorbereitung des Festes Ideen für Aktionen und Interventionen. So werden auf dem Gelände „Offene Grüßzonen“ eingerichtet: Unbekannte Leute ansprechen und sich vorstellen ist hier explizit erlaubt. „Wir wollen neue Wege erproben und einen inspirierenden Ort schaffen. Engagement für eine bessere Welt wächst mit Spaß, sozialen Netzwerken und einer attraktiven und offenen Kultur“, so Emergent Berlin Initiatoren Scott Bolden und Karen Wohlert vom Baumhausprojekt.

Workshops und Präsentationen mit über 30 Berliner Projekten

Bei Kurzpräsentationen und Workshops auf Deutsch und Englisch stellen soziale und ökologische Projekte sich vor, zur Diskussion und laden zum Mitmachen ein. Neuere Initativen und soziale Start-Ups sind ebenso vertreten wie etablierte Organisationen. Mit dabei u.a.: Leihladen „Leila“, Bildungsprojekt „Bürgeruni“, Veranstaltungsserie „Sustainability Drinks“, soziales Kiezbier „Quartiermeister“, Internetplattform „The Changer“, Social-Entrepreneur-Netzwerk „Make Sense“, Sharing-Economy-Netzwerk „Oui Share“, Spendenplattform „Betterplace“, Michael LaFond vom „id22“ Institut für kreative Nachhaltigkeit. Uwe Lübbermann vom „Premium Cola“ – Kollektiv hält einen Workshop über angewandte Konsensdemokratie. Thomas Mampel vom Stadtteilzentrum Steglitz/ Existenzgründungsberatung „.garage berlin“ informiert über Gründungen von Vereinen und Unternehmen. Kulturaktivistin Jaana Prüss präsentiert ihr Buch „fair-handeln!“ über beispielhafte Projekte und Anstiftungen zum zukunftsfähigen Handeln.

„Crowdsourced“ und ehrenamtlich organisiert

Organisiert wird Emergent Berlin von einem offenen Netzwerk von Einzelpersonen und Berliner Projekten. Koordinator ist Scott Bolden vom Baumhausprojekt. Die Wohngenossenschaft Spreefeld stellt ihr Gelände am Spreeufer zur Verfügung. Ein Aufruf zur Teilnahme verbreitet sich über soziale Medien. Interessierte Projekte können sich anmelden und an Vorbereitungen und Fest mitwirken. Alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich. Auf betterplace werden Spenden gesammelt (www.betterplace.org/p19839).

Emergente Nachhaltigkeit

„Emergenz“ ist der Prozess, wie durch kollektive und kollaborative Intelligenz neue Strukturen auftauchen. „In Berlin wachsen gerade eine nachhaltige urbane Kultur, soziale und ökologische Ideen und Lebensstile. Wir wollen dieses „emergente Verhalten“ fördern, indem wir unterschiedliche Initiativen zusammenbringen, die alle für eine lokale nachhaltige Entwicklung arbeiten – sei es aus sozialen, ökologischen, ökonomischen, kulturellen oder ästhetischen Perspektiven. Auf dem Emergent Berlin Fest können sich Gleichgesinnte aus vielen Bereichen begegnen und vernetzen“, so Emergent Berlin Initiator Scott Bolden.

 

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Ansprechpartner

Scott Bolden

baumhaus.berlin@gmail.com

Tel: + 49 (0)176 38375106

 

Über das Baumhausprojekt

Das Baumhaus ist ein sozio-kulturelles Projekt und Sozialunternehmen aus dem Wedding, gemeinsam gegründet mit Nachbarn und Projekten aus ganz Berlin vom Künstler und Designer Scott Bolden und der Aktivistin und Studentin Karen Wohlert. Mit einem öffentlichen Raum und Kollektiv wollen wir lokale Akteure des sozialen und ökologischen Wandels vernetzen und eine nachhaltige urbane Kultur fördern.

 

Mehr Informationen und Bildmaterial zum Emergent Berlin Fest

http://www.baumhausberlin.de/about/presse

 

 

umdenken …… beginnt im Herzen

#umdenken

#umdenken

#umdenken

Ich weiss nicht, wie Ihr das seht. Aber ich halte es kaum noch aus. Überall auf der Welt herrscht Krieg, brutale Gewalt. Gaza, Israel, Ukraine….. und und und…. Alle Menschen, die ich kenne, sind genau so angewidert und hilflos wie ich. Wir sehen zu, wie Fanatiker und Fundamentalisten aller möglichen Denk- und Glaubensrichtungen mit Gewalt dabei sind, uns ihre Vorstellung eines Zusammenlebens in dieser Welt aufzuzwingen. Aber wir wollen das nicht mehr. Wir wollen nicht mehr hinnehmen, dass gewaltbereite und fanatische Spinner in Jerusalem, in Kiew, in Gaza, in Kabul ….und, und ,und  …. definieren, wie wir mit unseren Mitmenschen auf diesem kleinen Planeten zusammen leben sollen ……

Es wird Zeit. #umdenken ist unsere Forderung! Unser Weg!

Oder um es mit Nazim Hikmet zu sagen: „Leben, einzeln und frei wie ein Baum. Und brüderlich wie ein Wald. Das ist unsere Sehnsucht!“

Alles verändert sich, wenn wir es verändern. Bist Du dabei? Setze ein Zeichen und fordere in Deinem Blog, in Deinen Tweets auf Twitter oder Facebook-Posts  das Selbstverständliche: Frieden für alle. Und Freiheit von der Tyrannei der Gewalttätigen. Formuliere Deine Forderung und unterstreiche sie mit dem Hashtag #umdenken.

Wir sind die Mehrheit!

 

Was träumen Kinder?

SocialVideo #30

„Was glauben Sie, wovon ich träume?“ … Mit dieser Frage waren Kinder aus dem Kinderbüro Marzahn-Hellersdorf unterwegs auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag, der Anfang Juni in Berlin stattfand. Sie fragten Aussteller, Besucher und Passanten – und bekamen interessante Antworten.

 

Im zweiten Video beantworten die Kinder dann die Frage selbst: Davon träume ich…..!

Weitere Infos zum Projekt und zum 15. DJHT findet Ihr auf der Seite jugendhilfe-bewegt-berlin.de 

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Johari, Augenhöhe und die Sache mit der Leine…..

GF-Tagebuch #29

Das war eine  merkwürdige Woche…. am Montag nach dem Titelgewinn war ich kaum zu gebrauchen. Nach einer langen Nacht auf dem Kudamm hatte ich gleich um 9.00 Uhr und um 11.oo Uhr wichtige Termine, die ich müde, aber als frischgebackener „Weltmeister“ ganz pflichtbewusst wahrgenommen habe… ;-). Diese Termine passten (ohne dass es geplant war ganz gut zu meinem Tagebuch-Eintrag der letzten Woche. Es ging  um Fragen der Mitarbeiterführung, um Augenhöhe und „lange“ oder „kurze Leinen“….. )

© Rafal Olechowski - Fotolia.com

© Rafal Olechowski – Fotolia.com

Wichtig waren diese Termine im Sinne von „Standortbestimmung“. Thema beider Termine war in gewisser Weise der Abgleich zwischen Innen- und Aussenwahrnehmung des Unternehmens, Selbst – und Fremdwahrnehmung der beteiligten Personen. (siehe hierzu auch: das Johari-Fesnster) Und wieder einmal habe ich – zumindest beim ersten Termin des Tages – festgestellt, dass ein kritisches, ehrliches, konstruktives und solidarisches Feedback unglaublich wertvoll und hilfreich ist. Im konkreten Fall hat mir dieses Feedback geholfen, die Dinge klarer zu sehen und Ideen für notwendige Veränderungen in der Organisation und der Struktur des besagten Unternehmens zu entwickeln. (Ich verzichte hier auf die Konkretisierung und weitere Einzelheiten, weil ich nicht möchte, dass sich irgendein Kollege / Mitarbeiter öffentlich angegangen  bzw. kompromittiert fühlt….).  Die anstehenden Veränderungen und Anpassungen im Team zu besprechen und umzusetzen wird nicht leicht. Denn wir sind da wieder beim Thema „Selbst- und Fremdwahrnehmung“: Was für den einen eine eklatante Schlechtleistung bzw. ein schlechtes Arbeitsergebnis ist, sieht der andere als „Erfolg“, als gutes Ergebnis in akzeptabler Qualität.

Es fehlt hier offenbar an klar formulierten Standards und klaren Kriterien anhand derer man „objektiv“ ablesen kann, ob ein Ergebnis „gut“ oder „schlecht“ ist. Aber geht das überhaupt durchgängig? In der industriellen Produktion bzw. in Bereichen, in denen alle Abläufe hoch standardisiert sind, mag da so sein. Aber wie ist das in Bereichen, die stark von der Qualität der Kommunikation, der Beziehungen, der zwischenmenschlichen Prozesse abhängig sind? Und was tun wir (was muss ich tun), wenn es keine gemeinsame Vorstellung und keine gemeinsamen Kriterien für „gute Qualität“ gibt und sich  diese auch nicht herstellen lässt? Was sind die Konsequenzen für das Team, für die Struktur, für Einzelne?

Und ganz zentral: Wie leben wir „Augenhöhe„, wenn die Vorstellungen  der Beteiligten zu  Arbeitsweise und Arbeitsergebnissen zu weit auseinander driften?

In diesem Sommer  werden wir uns mit diesen Fragen ausführlich beschäftigen. Ich würde mich über Kommentare,  Leseempfehlungen und Links zum Thema sehr freuen. Dafür schon mal vielen Dank!

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!