Einladung zu SensAbility –The Social Enterprise Conference

Ich freue mich, wenn Ihr diesen Veranstaltungshinweis beachtet und weiterverbreitet:

„Ihr habt eine Idee, die der Gesellschaft, euren Mitmenschen oder der Umwelt hilft und so das Potenzial hat, unsere Welt zu ändern? Dann werdet Teil von SensAbilityund meldet euch zur jährlich stattfindenen Sozialunternehmerkonferenz am 21./22. März 2014 auf dem Campus der WHU in Vallendaran!

© frogarts - Fotolia.com

© frogarts – Fotolia.com

Mit SensAbility wollen wir interessierte Studenten und junge Berufstätige aller Fachrichtungen mit Sozialunternehmern an einem Ort vereinen und von der Idee des Social Entrepreneurship begeistern: Ein Sozialunternehmen hat das Ziel, ein soziales oder ökologisches Problem zu lösen. Damit dies auch auf lange Sicht gelingt, muss es wirtschaftlich am Markt handeln um sich so unabhängig von Spenden selbst zu finanzieren. Soziales Handeln und erfolgreiches Wirtschaften schließen sich also nicht aus! Während zwei Tagen voller interessanter Vorträge, spannender Diskussionen und interaktiver Workshops könnt ihr euch von erfolgreichen Social Entrepreneurs inspirieren lassen: So erwarten wir unter anderem Tom Szaky, Gründer und CEO von TerrayCycle, Sameer Hajee, Africa’s Social Entrepreneur of the Year 2012, so wieviele weitere außergewöhnliche Persönlichkeiten.Zusätzlich gibt es wieder Crashkurse, in denen euch das theoretische Handwerkszeug zum erfolgreichen Sozialunternehmertum an die Hand gegeben wird. Eine Vielzahl projektbezogener Workshops bietet euch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und auch über den Kongress hinaus in der Szene aktiv zu werden.Genau darum geht es nämlich bei SensAbility: Inspiration erhalten und eigene Ideen entwickeln und austauschen um letztlich selbst aktiv werden! Außerdem neu in 2014: Der Socialpitch@Sens! Ihr habt eine konkrete Idee für ein Social Enterprise oder eventuell sogar schon eines gegründet, sucht aber nun das notwendige Startkapital? Dann bewerbt euch jetzt und erhaltet die Gelegenheit, eure Idee vor Sozialinvestoren zu pitchen. Bis zu 50.000€ Startkapital, ein Strategie-Coaching und weitere attraktive Preise warten auf euch! Interessiert? Dann besucht einfach unsere Website unter www.whu-sensability.de und meldet euch direkt zur Konferenz am 21./22. März 2014 an. Auf Facebook findet ihr uns unter www.facebook.com/WHUsensability. Die Teilnahmegebühr beträgt 35€/50€ für Studenten/Berufstätige –darin enthalten sind die Teilnahme an der Konferenz, Verpflegung (inkl. Dinner), eine Unterkunft bei WHU-Studenten sowie ein exklusives Teilnehmer-Package. Wir freuen uns, euch im März für ein mitreißendes und inspirierendes Wochenende in Vallendar begrüßen zu dürfen!

Mit besten Grüßen
das Organisationsteam von SensAbility 2014″

Georg ist tot.

Alles sah danach aus, als würde die Woche so angenehm und erfolgreich zu Ende gehen, wie sie angefangen hat. Gute Termine, gute Sitzungen, gute Besprechungen mit guten Ergebnissen. Doch dann ging gestern mitten in der Sitzung unserer „AG Leitbild“ die Tür des Besprechungsraums auf. „Stephan Wagner ist am Telefon…. ich soll dich unbedingt sofort aus der Besprechung holen…“ höre ich die Kollegin sagen. Am Telefon dann Stephan mit unfassbar trauriger Stimme: „Georg ist tot. Herzinfarkt. Mittwoch Abend.“

Es dauerte eine Weile bis ich realisiert hatte, was Stephan gerade sagte…..: Georg Zinner, der Geschäftsführer des Nachbarschaftsheim Schöneberg, ist tot. D.h, eigentlich war er gar nicht mehr Geschäftsführer – denn er ist zum 31.12.2013 in den „Ruhestand“ gegangen und war seit dem 1.1.2014 Vorsitzender des Vorstandes des Nachbarschaftsheims. Vorsitzender des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit und Mitglied des Vorstandes des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes…..

Ich bin unglaublich traurig. Fassungslos.

georg-zinnerIch habe Georg kennengelernt, kurz nach dem wir unseren ersten kleinen Treffpunkt in der Lankwitzer Wedellstraße eröffnet haben. 1995. Wir eine kleine Initiative mit Lust auf Nachbarschafts- und Stadtteilarbeit, er der „Leuchtturm“ der deutschen Nachbarschaftsheimbewegung. Größer hätte der Unterschied nicht sein können. Und schon in der ersten Begegnung mit ihm war mir klar, dass dies ein ganz besonderer Mensch war. Georg hatte eine Vision. Georg hatte Ideale. Georg war ein freier Geist, der sich durch nichts und niemanden würde aufhalten lassen, wenn ihm die Angelegenheit wichtig und richtig erschien oder er Missstände anprangern und – vor allem – verändern konnte. Ich kenne niemanden, der so engagiert und so leidenschaftlich gestritten und sich eingesetzt hat für offene, bürgernahe und menschenfreundliche Strukturen und Einrichtungen wie Georg Zinner. Schlechte Leistung und Ressourcenvergeudung, Nichtachtung von Bürgerinteressen, Ignoranz und Selbstherrlichkeit waren ihm ein Gräuel. Oft hörte ich seine Forderung, offensiv und konsequent staatliche Einrichtungen in freie Trägerschaft zu überführen – weil nur so gewährleistet sei, dass sich die Einrichtungen und Institutionen für die Anliegen  und Bedürfnisse und vor allem für die Mitwirkungs- und Beteiligungsansprüche der Bürgerinnen und Bürger öffnen würden. Er kämpfte für Kitas und Jugendprojekte in frei-gemeinnütziger Trägerschaft genauso wie für Senioren- und Nachbarschaftshäuser, die für die Menschen im Stadtteil da zu sein hatten ….. „Offen für Alle“ – das war sein Mantra. Das war und ist das Mantra der Nachbarschaftsheimbewegung in Berlin, in Deutschland, die ohne ihn niemals so erfolgreich und bedeutsam geworden wäre, wie sie ist.
Das Nachbarschaftsheim Schöneberg ist unter seiner Führung zur „Mutter aller Nachbarschaftsheime“ geworden. Ein Unternehmen (ein Begriff, den er für das Nachbarschaftsheim eher nicht so gern gewählt hätte), das täglich unter Beweis stellt, dass es ein guter Weg ist, sich vehement für die Verwirklichung seiner Ideale und Ziele einzusetzen.

Bei alledem war Georg vor allem immer eins: ein unglaublich bescheidener Mensch. Gerade in der Anfangszeit meiner Arbeit als Geschäftsführer im Stadtteilzentrum Steglitz habe ich ihn oft angerufen und um Rat gefragt, brauchte Tipps, wollte etwas von seinem Wissen abzapfen oder einfach nur ein Feedback oder eine Einschätzung von ihm hören. Er hatte immer Zeit. Das hat mich  gewundert – denn er hat immer sehr sehr viel gearbeitet – und ich habe ihn mal drauf angesprochen, wie es kommt, dass er das immer hinkriegt spontan für mich „zur Verfügung“ zu stehen…..Seine Antwort begleitet mich bis heute – und der Satz beschreibt hervorragend, wie Georg gestrickt war: „Keine Zeit zu haben, ist die unangenehmste Art sich wichtig zu machen.“
Fast schon peinlich war es ihm, als ich ihn  vor etlichen Jahren mal auf sein “erstes Handy“ ansprach (das war zu einer Zeit, wo es für die meisten Menschen schon kaum noch vorstellbar war, ohne  Mobiltelefon das Haus zu verlassen). Es klingelte – und ich zeigte mich erstaunt… „Wow, Georg, seit wann hast Du denn ein Handy?“ ….. „Meine Mitarbeiter meinten ich brauch unbedingt eins….“ Und er wurde sogar ein kleines bisschen rot.

Es gab auch ein, zwei Situationen, da standen wir uns als „Konkurrenten“ gegenüber. (Wobei der Begriff bezogen auf Georg wirklich hinkt…). Wir haben uns um die Trägerschaft für die gleichen Kitas beworben…… Ich habe auch in dieser Wettbewerbssituation viel von Georg gelernt: Offenheit, Ehrlichkeit, Klarheit sind die wichtigsten Werte – auch und vor allem im Wettbewerb miteinander.  Kommunikation muss immer so gestaltet sein, dass andere Menschen, dass  die Beziehungen zueinander niemals Schaden nehmen. Wir haben uns immer über die Erfolge des anderen gefreut. Ehrlich und aufrichtig.

Mit Stolz hat mich erfüllt (und das tut es auch heute noch… und gerade jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe), als er mir zum 10. Geburtstag unseres Vereins einen Brief schickte, in dem er uns gratulierte und mir schrieb, dass ich „einer der interessantesten Geschäftsführer der Stadt“ sei….. Wow…. ich bin damals ziemlich beeindruckt gewesen. Und ich weiss gar nicht so genau, ob ich mich bei Georg für dieses Kompliment und für diese langanhaltende Ermutigung und Stärkung bedankt habe.

Nun ist es zu spät. Georg ist tot. Er starb am Mittwoch Abend bei einer Veranstaltung. Er hielt einen Vortrag und erlitt kurz danach einen Herzinfarkt. Reanimierungsversuche bleiben erfolglos.

Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V., alle Kolleginnen und Kollegen, die ihn  kannten… und ich ganz persönlich: wir  verneigen uns vor diesem wahrhaft großen Mann. Er war ein Freund unseres Vereins  und für mich persönlich das größtmögliche Vorbild. Die Lücke, die er hinterlässt kann nicht geschlossen werden.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

Tschüss Georg… ich bin sicher, dass Du nun aus dem Himmel ein Nachbarschaftsheim machst, in der Hölle aufräumst und den guten  Gott davon überzeugst, dass er gut auf die Nachbarschaftsheime und die Bürger- und Stadtteilzentren hier unten bei uns aufpassen soll…..

Voller Hochachtung.
Thomas Mampel

SocialLinks #10: es lebe das (soziale) Unternehmertum*

Egal wohin ich gehe, egal wohin ich klicke – überall und immer öfter werde ich im Moment mit verschiedenen Aspekten des Themas „Soziales Unternehmertum“ bzw. social entrepreneurship konfrontiert. Find ich gut. Denn: Endlich scheint  sich das Thema durchzusetzen und sich aus seiner „Exoten-Ecke“ zu emanzipieren. Man kommt an dem Thema nicht mehr vorbei. Expertinnen und Experten und auch Gründungs- und Unternehmensberatungsfirmen erfassen allmählich die Relevanz dieses Bereichs. Meine „SocialLinks“ drehen sich in dieser Woche auch (aber nicht nur)  deshalb um das Thema social entrepreneurship …..

© S.Kobold - Fotolia.com

© S.Kobold – Fotolia.com

Der erste Link ist REKLAME für ein eigenes Projekt. Zusammen mit Sven Dönni bringe  ich gerade die .anders berater an den Start. Wir sind noch ganz am Anfang. Aber schon sehr bald gibts mehr Informationen. Unser Beratungs- und Coachingangebot richtet sich insbsondere an kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus dem sozial- und kreativwirtschaftlichen Bereich, die Wachstums- und Entwicklungsaufgaben meistern müssen. Unser Motto: Gute Beratung für gute Unternehmer. Über Twitter könnt Ihr den .andersberatern schon jetzt folgen – dann seid Ihr die ersten, die über alles Bescheid wissen……

Buchen könnt Ihr uns natürlich jetzt schon 😉

https://twitter.com/andersBerater

Auch die „Huffington Post“ greift das Thema social entrepreneurship regelmäßig auf. Am 15.02.14 erschien ein Artikel von Felix Oldenburg mit dem Titel  „Die Welt verändern. Social Entrepreneurs heben in Deutschland ab.“, am 27.02. folgte ein spannender Beitrag von Sabrina Hoffmann zum Thema. Dieses Interesse ist nicht verwunderlich, denn bereits jede vierte Gründung in der EU ist ein Sozialunternehmen: „Geld verdienen und dabei Gutes tun: Das sogenannte Social Entrepreneurship ist im Kommen. 705.000 Menschen in Deutschland sehen sich als Sozialunternehmer, das heißt, sie haben schon eine Firma gegründet oder planen es innerhalb der nächsten drei Jahre. Jede vierte Firmenneugründung in der EU ist ein Sozialunternehmen. „Für die Gründer steht nicht das Geld im Vordergrund“, sagt Christian Deiters, Geschäftsführer der Plattform „Social Startups.de“, die soziale Unternehmen in Deutschland berät und bekannt macht. In Gastbeiträgen bei Huffington Post berichtet er regelmäßig über spannende Projekte. Deiters sagt: „Die Unternehmer wollen etwas bewegen. Sie wollen ein gesellschaftliches Problem lösen.“

Den gesamten Beitrag könnt Ihr lesen, wenn Ihr dem Link zur Huffington Post folgt…….

http://www.huffingtonpost.de

„millionways bringt, ganz abseits von Alter, Geschlecht, Herkunft und anderen „Fakten“,  genau diese Menschen zusammen, die gemeinsam etwas erschaffen können. Egal ob ein Projekt, ein Unternehmen oder eine Produktidee – sobald etwas entstanden ist, können wir es fördern, mit dem was real gebraucht wird! Natürlich ist alles kostenlos und unverbindlich – wir sind eine gemeinnützige Stiftung! Es beginnt mit deinem ersten Schritt …“ ….  Mit diesen Sätzen lädt uns „millionways“ ein, unsere Gaben, Stärken und Talente für gemeinsame Projekte einzubringen, die schlussendlich dazu beitragen, dass die Welt ein besserer Ort wird….. „Mach mit – Revolution kann so einfach sein.“

http://millionways.org/

* Eine Anmerkung zum Schluss: In der Überschrift zu diesem Beitrag – und auch zwischendurch immer wieder – komme ich ins schleudern, wenn ich nach der elegantesten Form einer Formulierung suche, die die männliche und die weibliche Form jeweils angemessen einschliesst und berücksichtigt…… Ich wechsle immer hin und her….. Mal schreibe ich von Unternehmer/innen, mal von UnternehmerInnen, mal von Unternehmer*innen…… mal lass ich die Spezifizierung ganz weg, weil ich das Gefühl habe, die Lesbarkeit leidet…… Wie dem auch sei – eins ist sicher:  Egal welche Form ich wähle – ich meine IMMER die männliche UND die weibliche Form, in mir gibt es keinen Anteil, der das eine oder das andere  Geschlecht diskriminieren, ausgrenzen oder sonstwie schlecht behandeln will….. Ich bin noch auf der Suche nach der „perfekten Form“…. Tipps sind immer gern willkommen….. Danke 🙂

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Video der Woche #10: Arbeiterkind vs. Bildungsungerechtigkeit

In Deutschland sind Kinder und Jugendliche  aus sozial benachteiligten Familien  auch in bezug auf ihre Bildungschancen stark benachteiligt. Ihr Anteil an den Studentinnen und Studenten ist noch immer vergleichsweise gering.Katja Urbatsch zielt mit ArbeiterKind.de auf die wichtigsten Hemmnisse dieser systematischen Bildungsungerechtigkeit, die oft in den Familien selbst liegen: Annahmen über finanzielle Hindernisse, mangelndes Selbstvertrauen und ein oft geringes Ansehen des Studiums selbst.

In dem heutigen Video der Woche wird Katja Urbatsch, Ashoka Fellow des Jahres 2009, und das Projekt Arbeiterkind vorgestellt.

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

GF-Tagebuch #9: innovativ, inspirierend, informativ: Graz 2014

Die zurückliegende Woche ist natürlich geprägt gewesen von der Exkursion nach Graz. Elf Kollegen und Kolleginnen aus Steglitz-Zehlendorf – Vertreter*innen freier Träger der Jugendhilfe und des Jugendamtes unseres Bezirks – haben sich vor Ort darüber informiert, wie die Kolleg*innen in Österreichs zweitgrößter Stadt die Jugendhilfe sozialraumorientiert organisieren und finanzieren. Ein vergleichbares  Modell der Finanzierung wollen wir auch in unserem Bezirk einführen und erproben. Nicht alles, aber doch einiges lässt sich von Graz nach Berlin übertragen. Nicht nur, weil Steglitz-Zehlendorf und Graz ungefähr gleich groß sind, sondern v.a. auch weil die Problemlagen im  Bereich der sog. „Hilfen zur Erziehung“ ähnlich sind: Die Kosten drohen bzw. drohten in beiden Jugendämtern vollkommen aus dem „Ruder zu laufen“. In Steglitz-Zehlendorf sind es jährlich rund 20 Millionen Euro die in ambulante und stationäre Erziehungs- und Familienhilfen fliessen. (Das ist ungefähr die Summe, die man braucht um rund 450 Sozialarbeiter*innen ein Jahr lang zu finanzieren….).

a:pfl im Grazer Sozialraum 4

a:pfl im Grazer Sozialraum 4

Die Kolleg*innen aus dem Jugendamt Graz beschreiben die Eckpunkte ihres Arbeitsmodells auf ihrer Website: „In „Sozialraumteams“ arbeiten die Fachkräfte des Jugendamtes und der freien Träger der Jugendwohlfahrt zusammen. Die Fachkräfte des Jugendamtes erarbeiten mit den KlientInnen die jeweiligen Ziele und bringen diese in das Sozialraumteam ein. Dort gestaltet das Team die jeweilige Maßnahme bzw. berät gemeinsam mögliche Lösungsvorschläge. Steuerungsverantwortlich für die Jugendwohlfahrtsarbeit im Sozialraum sind die jeweilige Sozialraumleitung (= Jugendamtsleitung für den jeweiligen Sozialraum) und die/der KoordinatorIn des Schwerpunktträgers (= Hauptansprechpartner für die Fachkräfte des Jugendamtes). Sie sind verantwortlich für die inhaltliche Arbeit, aber auch für die Budgetsteuerung und das Controlling im Sozialraum.(…) Der Fokus der Finanzierung liegt auf Zielerreichung bzw. Fallbeendigung und nicht mehr auf Länge und Anzahl der erbrachten Hilfen.“

Auf diese Weise entstehen neue Ideen, Lösungen, neue Angebotsformen, neue Projektformate. Wer ein paar Beispiele sehen möchte kann das u.a. auf den Internetseiten von zwei Trägern machen, die wir besucht haben: Der Träger „alternative:pflegefamilie gmbh“ – kurz a:pfl – überzeugt mit sozialräumlicher Familienarbeit (www.pflegefamilie.at); der Träger „Jugend am Werk“ (www.jaw.or.at) deckt eine breite Palette sozialarbeiterischer Abngebote ab – von Ausbildungsangeboten für Jugendliche über Beratungs- und Begleitungsprojekte bis hin zu Wohnprojekten.

Vor Ort zu sehen, wie professionell und selbstbewusst und auf fachlich höchstem Niveau die Kolleginnen und Kollegen dieses Projekt leben war beeindruckend. Und auch die Ergebnisse sind es. Eine unabhängige Evaluation hat ergeben: Mehr als 4 Millionen €  weniger Ausgaben im Bereich der Hilfen zur Erziehung in den letzten vier Jahren – bei gleichzeitiger Verbesserung der Ergebnisse der sozialpädagogischen Arbeit. 84 % der Klientinnen und Klienten sind nach Beendigung der Hilfen nicht mehr auf weitere Unterstützungsmaßnahmen des Jugendamtes angewiesen gewesen. Nur knapp 40%  waren es vor dem Modellprojekt – also unter den alten, „klassischen“ Bedingungen.

Ich freue mich auf den Start der  „SRL-Arbeit“ in unserem Bezirk (SRL = sozialräumliche Leistungen) und  bin gespannt, wie sich das Modellprojekt in Steglitz-Zehlendorf entwickeln wird – und ich bin froh, stolz und glücklich darüber, dass das Stadtteilzentrum Steglitz als einer der drei „Innovationsteam-Träger“ an der Umsetzung dieses wegweisenden Jugendhilfeprojektes mitwirken darf.

Weitere Informationen zum Modellprojekt Sozialraumorentierung / -budget in Graz findet Ihr, wenn Ihr Euch diese Links anseht:

Empfehlungen zur Sozialraumorientierung in Graz – Vortrag Dr. Hinte PDF
Positionspapier (PDF)
SiO Sozialarbeit in Österreich. Zeitschrift für Soziale Arbeit, Bildung und Politik, Sondernummer 1/12 (2 MB!)
Glossar zur Sozialraumorientierung
Häufig gestellte Fragen zur Sozialraumorientierung
Zwischenbericht 2012
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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

SocialLinks #9: heute mal 100% „.at“ ……

Wie regelmäßige Leser*innen meines Blogs wissen, bin ich seit gestern in Graz,um mir hier  (bis morgen) zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Steglitz-Zehlendorf das Modell der Finanzierung der sozialraumorientierten Jugendhilfe anzusehen. Ich nehme diesen Aufenthalt zum Anlass auch in meiner „Linkliste der Woche“ den Blick zu unseren österreichischen Nachbarn zu lenken und Euch ein paar interessante Projekte und Seiten aus Graz vorzustellen….

© mucft - Fotolia.com

© mucft – Fotolia.com

„Wie kann es gelingen, die Qualität der Sozialen Arbeit nicht nur zu sichern, sondern auch weiterzuentwickeln? Wie müssen Organisationsformen gestaltet sein, um auf derzeitige und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen schnell und flexibel reagieren zu können?“ Diese Fragen waren Ausgangspunkt der Neu- bzw. Umstrukturierung der Jugendhilfe in der zweitgrößten Stadt Österreichs. Wer sich über den „Grazer Weg der Sozialraumorientierung“ umfänglich informieren will, dem sie der Besuch der Website des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Graz wärmstens empfohlen. Wir tun das gerade vor Ort – und wir sind (mal wieder) beeindruckt.

http://www.graz.at/cms/ziel/2123962/DE

Social Entrepreneurship aus Graz: „atempo ist eines der führenden inklusiven Sozialunternehmen Österreichs und gilt als Pionier für Social Franchising im deutschsprachigen Raum. Die Leistungen umfassen Aus- und Weiterbildung, Evaluation und Qualitätssicherung, Übersetzungen von Texten in einfache Sprache, Überprüfung von Barrierefreiheit, Beratung und Forschung sowie die Entwicklung und Führung von Social Franchise-Partnerschaften in Österreich und Deutschland. atempo wurde 2001 in Graz von Klaus Candussi und Walburga Fröhlich gegründet und beschäftigt rund 80 Mitarbeiter/innen – 25 Prozent davon mit Behinderungen. Zu den atempo Social Franchise-Marken zählen capito – barrierefreie Texte und nueva – Nutzerorientierte Evaluation. Zurzeit hat atempo neun Social Franchise-Partner in Innsbruck, Linz, Ravensburg, Berlin und Stuttgart. Weitere fünf sind in Vorbereitung. Das Wort atempo kommt aus der Musik und bedeutet zurück zum ursprünglichen Tempo.“ (Quelle www.ots.at)

www.atempo.at

Auch für Gründerinnen und Gründer hat Graz eine gute Adresse zu bieten. Der „Science Park Graz“ versteht sich als Gründungszentrum v.a. für Akademiker*innen und bietet auch regelmäßig Workshops und Vorträge zum Thema Social Entrepreneurship an… .Der Science Park Graz ist Teil des Netwerks „AplusB“ … „Das österreichische Inkubatorennetzwerk AplusB (Academia und Business) ist die nationale Vertretung der acht AplusB Zentren, die mit ihrer Anbindung an akademische Einrichtungen von einer gemeinsamen Grundstruktur getragen sind und im Rahmen des AplusB Impulsprogramms vom bmvit gefördert werden. Die Inkubatoren unterstützen, begleiten und beschleunigen die Entwicklung von erfolgversprechenden Gründungsvorhaben mittels Beratung, Netzwerk, Finanzierung und Infrastruktur bei der wirtschaftlichen Umsetzung.“  Vielleicht bahnt sich ja mal ein  Erfahrungsaustausch und Know-How-Transfer mit der .garage berlin an….. 😉

www.sciencepark.at

Und für alle, die genauso begeisterte Anhänger von Hertha BSC Berlin sind wie ich, gibts zum Abschluss noch einen Mitschnitt aller Tore des Testspiels von Sturm Graz gegen Hertha am 25.1.2013 in Belek. Das Spiel ging 2:3 für Hertha BSC aus….

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Video der Woche #9: „Es is, wie es is“

Da ich in dieser Woche von Dienstag bis Donnerstag in Graz / Österreich sein  werde, um mir spezielle Aspekte der Organisation und Finanzierung sozialraumorientierter Jugendhilfe anzusehen habe ich heute ein Video ausgesucht, das an der FH Graz, Studiengang Soziale Arbeit,  entstanden ist. Ich empfehle Euch, dieses Video unbedingt anzusehen: „Ein kurzer Videoclip, der soziale Probleme und den allzu häufigen Umgang mit jenen, in bildlichen Metaphern thematisiert.“

Eindrucksvoll, bedrückend. Druckvoll….. Leider hat dieser Film erst rund 130 Aufrufe – er hat tausendmal mehr verdient!!

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Blogparade: Was treibt Dich an?

Auf meinen Beitrag im GF-Tagebuch vom letzten Freitag gab es allerlei Reaktionen. Eine davon kam von Jeannette Hagen. Sie schreibt den  Blog Die Spaziergängerin und regte an, die Fragen aus meinem Artikel aufzugreifen und zum Thema einer Blogparade zu machen. Schöne Idee – mach ich schlagartig und gern…..

© Alexstar - Fotolia.com

© Alexstar – Fotolia.com

Eine These  im Beitrag „Berufswahl und andere Defekte“ lautete: „Manchmal ist es notwendig, in sich zu gehen, und zu überlegen, warum man die Dinge tut, die man tut. Warum habe ich diesen Beruf gewählt?“  Ich habe versucht, darauf in dem Artikel ein paar Antworten zu geben…. oder besser: anzureissen.  Der Beitrag schliesst mit der Frage:

„Wofür steht Ihr? In was für einer Welt wollt Ihr leben –  und was tut ihr dafür? Woran sollen sich die Nachfolgenden erinnern, wenn sie von Euch reden?“

Diese Frage möchte ich an Euch weitergeben und Euch zu diesem Thema zu einer Blogparade einladen!

Wie funktioniert diese Blogparade?

Bitte teilt mir hier als Kommentar zu diesem Beitrag mit, ob Ihr an dieser Blogparade teilnehmt. Sehr gern könnt Ihr auch schon einen Link zu Eurem Blog hinterlassen, damit interessierte LeserInnen vorab schon mal bei Euch stöbern können. Wenn Euer Beitrag (innerhalb der nächsten 14 Tage – also bis zum 8. März) auf mehrfachen Wunsch verlängert bis 15.3. !! ) fertig ist, gebt Ihr das bitte ebenfalls hier mit entsprechendem Link bekannt. Bitte setzt in Euren Blogparade-Beiträgen auf jeden Fall auch einen Link zu meinem Blog bzw. zu diesem Artikel. Ich werde am 8.3. dann  alle Beiträge zusammenfassen und mit den entsprechenden Links zu Euren Blogs gebündelt präsentieren….

Bin gespannt auf Eure Gedanken und Beiträge!

GF-Tagebuch #8: Berufswahl und andere Defekte…..

Während meines Studiums der Sozialarbeit hatte ich auch das Vergnügen, das Seminar  Sozialpsychologie zu besuchen. Das Einzige, was mir aus diesem Seminar in Erinnerung geblieben ist, ist ein sehr provokanter Satz unseres Dozenten: „Berufswahl ist Symptomwahl„. Was er damit meinte,  war wohl, dass wir die Berufe wählen, von denen wir vermuten, dass sie am ehesten geeignet sind unsere persönlichen Defizite und emotionalen und mentalen Bedürfnisse zu befriedigen. Ganz plump: wer als Kind stark unter Benachteiligung oder sozialer Ungerechtigkeit gelitten hat, wird  mit größerer Wahrscheinlichkeit einen sozialen Beruf wählen, als junge Menschen die diese Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen nicht erlebt haben.

Jetzt wisst ihr, warum ich Sozialarbeiter geworden bin.

© Dmitry Naumov - Fotolia.com

© Dmitry Naumov – Fotolia.com

Manchmal ist es notwendig, in sich zu gehen, und zu überlegen, warum man die Dinge tut, die man tut. Warum habe ich diesen Beruf gewählt? Warum sorge ich im Rahmen meiner Möglichkeiten dafür, dass wir uns im  Stadtteilzentrum Steglitz e. V. oder in der garage berlin GmbH um die  Dinge kümmern, um die wir uns kümmern? Warum engagieren wir uns für andere Menschen, warum kümmern wir uns um die Probleme anderer Leute ? Was wollen wir bewirken? Wofür wollen wir stehen? Was treibt uns an?

Für mich, glaube ich, habe ich die Antwort gefunden. Dies ist mir am Donnerstagabend in der Teamsitzung der .garage berlin wieder sehr bewusst geworden: Es befriedigt mich, anderen Menschen zu helfen, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, dass ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass andere Menschen bessere Möglichkeiten und bessere Perspektiven für sich selbst entdecken und verfolgen können. Ich finde es grandios, wenn ich zusehen darf, wie andere Menschen über sich selbst hinaus wachsen. Ich bin begeistert von Menschen, die wieder aufstehen und weitermachen, nachdem sie zum fünften Mal aufs Maul gefallen sind. Das ist ein Leitsatz unserer Arbeit: Jeder Mensch hat das Recht und die Pflicht, das Beste aus seinem Leben zu machen. Und denen, die dieses Recht nutzen, stehen wir solidarisch zur Seite. Viele Menschen haben mit  besonderen Benachteiligungen zu kämpfen. Manche wachsen in Armut auf oder werden  lieblos erzogen. Manche  haben körperliche oder psychische Beeinträchtigungen, die ein „normales“aufwachsen schwerer erscheinen lassen. Andere sind Opfer sexueller Gewalt oder müssen ähnlich traumatisierende  Demütigungen über sich ergehen lassen. Viele Menschen haben das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, überflüssig zu sein. Ihr Leben scheint keinen Sinn zu haben. Diesen Menschen ein Partner zu sein, diesen Menschen zu helfen, ihren Weg zu gehen, diesen Menschen solidarisch zur Seite zu stehen: das ist unsere Art das Leben zu feiern!

Wofür steht Ihr? In was für einer Welt wollt Ihr leben –  und was tut ihr dafür?

Woran sollen sich die Nachfolgenden erinnern, wenn sie von Euch reden?

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

 

SocialLinks #8: Soziales Unternehmertum, Informationsdienst Sozialwirtschaft, Videokonferenzen

Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet….. Für die 8. Kalenderwoche gibt es diese Links:

Felix Oldenburg (Foto:privat)

Felix Oldenburg (Foto:privat)

Immer wieder steht die Frage im Raum, was denn „soziales Unternmehmertum“, „social entrepreneurship“ und „social business“ eigentlich sei. Und im Netz finden sich allerlei gute und weniger gute Antworten auf diese Fragen. Denn immer noch herrscht ein ganz anderes Bild des sozialen Bereichs vor: Idealisten. Altruisten, „Gutmenschen“, die sich für andere – vor allem für Arme und Bedürftige – selbstlos und am liebsten ehrenamtlich engagieren. Dieses Bild sitzt fest in den Köpfen – ist aber falsch. Der Sozialbereich ist eine wachsende Branche, ihre volkswirtschaftliche Bedeutung ist immens. Uns sie braucht Unternehmer – genau wie jede andere Branche. Felix Oldenburg, Geschäftsführer von Ashoka Deutschland, hat in einem Beitrag für die „Huffington Post“ einen tollen Beitrag geschrieben, der sehr gut erklärt warum wir Sozialunternehmer brauchen – und was sie tun…..

www.huffingtonpost.de

Ich habe mich sehr gefreut, als Anfang Februar eine Anfrage aus Frankfurt/M. in meinem Mailpostfach landete: Ob ich mir vorstellen könnte, regelmäßige Beiträge im Informationsdienst „Sozialwirtschaft aktuell“ zu schreiben, in denen es um die Vorstellung von für den Sozialbereich interessanter Seiten und Projekte im Internet geht.  „Der Infodienst unterrichtet schnell und kompakt über neue Entwicklungen in der Sozialwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen unverzichtbare Informationen und Kommentare zu politischen, fachlichen, rechtlichen und steuerlichen Themen. Neben kurzen Fachbeiträgen stehen Meldungen und Unternehmensnachrichten. Tipps, Personalien und Terminhinweise geben das gute Gefühl, bestens informiert zu sein. Leser sind Vorstände sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von Wohlfahrtsverbänden, Vereinigungen, Initiativen und Einrichtungsträgern, Leitungskräfte in sozialen Diensten und Einrichtungen, Referenten in Verwaltungen und Organisationen, Berater, Wissenschaftler und Studierende in Aus- und Weiterbildung.“ Herausgeber ist  Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.!

Habe ich natürlich gerne zugesagt. Ab demnächst gibt es dann hier auch eine Extra-Rubrik, in der ich die vorgestellten Seite verlinke…..

www.sozialwirtschaft.nomos.de/sozialwirtschaftaktuell/

In meinem GF-Tagebuch vom 15.2. habe ich über den Wert der persönlichen Begegnung geschrieben…. Unverzichtbar, trotz aller moderner (Kommunikations-) Technik, die uns das Leben erleichtern soll …… Sehr passend dazu habe ich auf Facebook einen Link zu einem schönen Video gefunden…. Laufen Video- und Telefonkonferenzen bei Euch auch so ab? Ich hoffe nicht……. 😉

https://www.youtube.com/watch?v=DYu_bGbZiiQ#t=217