Ist die Jugendarbeit noch zu retten?

Veranstaltungshinweis – bitte teilen und verbreiten!

Ich erlaube mir, hier auf eine wichtige Veranstaltung für meine Berliner Jugendhilfe – Kolleginnen und Kollegen hinzuweisen:

Podiumsdiskussion: Ist die Jugendarbeit noch zu retten?

14. Februar 2014 in der Zeit von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr  in der Jugendfreizeitstätte Werk 9, Markgrafenstraße 26 in 10117 Berlin

Auf dem Podium begrüßen wir:

Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie

Angelika Schöttler, Bürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg

Georg Zinner, Vorsitzender des Nachbarschaftsheims Schöneberg (angefragt)

Moderation: Florian Schwanhäußer, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses Mitte und Sprecher der Berliner Jugendhilfeausschussvorsitzenden

Mit Statements von:

Björn Eggert (SPD), Susanne Graf (Piraten), Clara Hermann (Bündnis 90/Die Grünen), Katrin Möller (Die Linke) und Roman Simon (CDU), alle angefragt.

Nach unseren Berechnungen sind die Ausgaben für die Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII sowie für die Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII im Haushaltsjahr 2013 weiter gesunken. Diese Befürchtung wurde von elf Vorsitzenden der bezirklichen Jugendhilfeausschüsse bereits in einem Brandbrief im Dezember 2012 geäußert. Das damals geforderte Moratorium zur Erarbeitung eines Modells, um zukünftige Mittelzuweisungen an die Bezirke auf eine für die Jugendarbeit bedarfsgemäß auskömmliche und solide Basis zu stellen, wurde vom Gesetzgeber im Haushaltsgesetz für den Doppelhaushalt 2014/2015 wieder nicht berücksichtigt.

Das weitere Absinken von Mitteln für die Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie die Ermittlung eines Preises für die in Frage gestellte Angebotsstunde der Jugendarbeit als Leistungsmenge wurde 2013 in verschiedenen Gremien und Veranstaltungen diskutiert. Mögliche Verfahrensänderungen wurden bereits in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaften erörtert. Darüber hinaus wurde in der Gruppe der Produktmentor_innen, nach Beauftragung durch die Bezirksbürgermeister_innen, an der Fragestellung gearbeitet, inwieweit die Angebotsstunde durch eine andere Mengeneinheit abgelöst werden kann. Ein zweiter Brandbrief von zehn Vorsitzenden der Jugendhilfeausschüsse wurde verfasst.

Wir erhoffen uns von der Diskussion, dass die politisch Verantwortlichen unsere Sorge um die Beschädigung der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit ernst nehmen und mit uns gemeinsam Lösungen für den Erhalt der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit finden.

Wir wünschen uns eine zahlreiche Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen Eure Jugendhilfeausschussvorsitzenden aus Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow, Reinickendorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick

i.A. Marijke Höppner und Florian Schwanhäußer

SozialLinks #4 – Projektransfer und ein Baumhaus….. soviel Innovation muss sein.

Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Für die 4. Kalenderwoche gibt es diese beiden Links:

Der erste Link führt zum Projekt „Das Baumhaus“. Das Baumhaus   ist ein kollaboratives Projekt von Nachbarn und lokalen & internationalen Künstlern für ein öffentliches Baumhaus in Berlin Wedding. Die Gründer  haben sich gefragt: “Was kann ich tun, um die Welt zu verbessern?”. Die Antwort findet Ihr auf der Website. Heute gibt es zu dem Projekt keine weiteren Infos – aber eine Vorankündigung: Ich habe die beiden Gründer – Scott Bolden und Karen Wohlert –  am Montag in der .garage berlin  getroffen. Über ein sehr inspirierendes Gespräch und die Pläne der beiden berichte ich am Ende der Woche in meinem GF-Tagebuch!

www.baumhausberlin.de

Wenn man denn allein oder mit anderen eine tolle Idee oder  ein gutes Projekt entwickelt hat, kann man schnell auf die Idee kommen, die Verbreitung dieser Idee voranzutreiben. Hier bietet es sich an, über „Offenen Projekttransfer“ nachzudenken. Ich hatte Euch zu diesem Thema schon mal einen guten Beitrag von Stefan Zollondz empfohlen. Heute möchte ich Euch die Seite opentransfer.de  vorstellen. „openTransfer.de ist eine Initiative der 2007 gegründeten Stiftung Bürgermut mit Sitz in Berlin in Kooperation mit dem Projekt effektN von der  Bertelsmann Stiftung und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen. Die Stiftung Bürgermut ist eine der wenigen gemeinnützigen Organisationen in Deutschland, die sich auf das Thema Projekttransfer spezialisiert haben. Mit openTransfer.de und den regionalen openTransfer CAMPs fördert sie den Austausch und die Entwicklung von Wissenstransfersystemen zur Verbreitung sozialer Innovationen.“  Mit diesem Thema – insbesondere aus dem Blickwinkel der Jugendhilfe – werde ich mich in nächster Zeit intensiver beschäftigen – …. sollten wir vielleicht alle mal machen…… 😉

www.opentransfer.de

Raus aus Facebook?

mampel´s Kommentar: Sehr gute Darstellung, warum das Blog der Mittelpunkt der Social Media Aktivitäten sein sollte und welche positive unterstützende Rolle Facebook und Co. dabei spielen können. Auch für soziale Projekte und Organisationen eine vernünftige und sinnvolle Strategie….

Avatar von Christian Henner-FehrKulturmanagement Blog

Bild: Exit„; von Lukas Kästner (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Vielleicht ist es auch von Vorteil, wenn man nur wenig finanzielle Mittel für die eigenen Social Media-Aktivitäten hat. Ich hatte vor allem in den ersten Jahren den Anspruch, kein Geld in die Hand zu nehmen, um im Social Web sichtbar zu sein. Und da ich von den Kulturbetrieben immer zu hören bekam, dass für Social Media kein Geld da sei, habe ich mir für Kultureinrichtungen, die ich beraten habe, immer Wege überlegt, um ohne teure Kampagnen auszukommen.

Reich sind die Kulturbetriebe zwar immer noch nicht, aber es gibt doch etliche, die mittlerweile ein Budget haben, um zum Beispiel ihre Facebookpostings zu pushen und so deren Sichtbarkeit zu erhöhen. Ich finde das durchaus in Ordnung und betrachte es auch als sinnvoll, auf diese Weise zum Beispiel eine Ausstellungseröffnung oder die Veröffentlichung eines neuen Albums zu promoten. Aber grundsätzlich…

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Video der Woche #4: Murat Vural organisiert Bildung

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Heute seht Ihr ein Video von Ashoka, in dem der Social Entrepreneur Murat Vural vorgestellt wird. Vural organisiert Bildungsangebote bzw. -transfers zwischen StudentInnen mit Migrationshintergrund und Kindern und Jugendlichen  mit Migrationshintergrund. Seine Idee: Studentinnen und Studenten, die es in Deutschland geschafft haben einen guten Schulabschluss zu machen und zu studieren um dann später beruflich erfolgreich sein zu können, sind hervorragende Vorbilder für SchülerInnen aus bildungsfernen Familien oder sozialen Umfeldern. „Bildung wird cool, Abi und Studium und beruflicher Erfolg werden zu Zielen, die ernsthaft verfolgt werden.“ Vural will das Konzept bundesweit und später international verbreiten. Gute Idee.

Wirkungsdimensionen

ein sehr lesenwerte Ergänzung zu meinem Beitrag „Wir evaluieren uns zu Tode“ von Martin Horstmann auf diakonisch.de – Vielen Dank für diesen Hinweis und den Link im Kommentar!

Avatar von diakonisch.dediakonisch.de

„Entscheidend ist, was hinten rauskommt“, hat mal ein deutscher Kanzler gesagt. Durchaus richtig (auch wenn ich dem Urheber dieses Zitats ansonsten wenig abgewinnen kann). Soziale Arbeit und Diakonie haben sich lange Zeit recht schwer damit getan, die Frage nach ihrer Wirkung ernsthaft zuzulassen. Nach dem zu fragen, was tatsächlich dabei herauskommt, war verpönt und rückte einen sogleich in die Schmuddelecke des Verwertbarkeits- und Funktionalitätsdenkens. Man sprach dem Prozess höhere Bedeutung zu als dem Ergebnis.

Nun ist man mittlerweile der Frage nach den Wirkungen der eigenen Maßnahmen wesentlich aufgeschlossener. Nach wie vor ist es aber eine heikle Frage, denn sie ist schwierig zu handhaben. Zum Beispiel: Wer beurteilt eigentlich die Wirkung? Und etwas deutlicher: Wer hat die Definitionsmacht, wenn sich Wirkungsurteile widersprechen? Oder: Wo sollen sich die Wirkungen überhaupt einstellen und an welchen Stellen wird nach den möglichen Wirkungen gesucht?

In der Zeitschrift SOZIALwirtschaft (5/2009, S. 6-8) habe ich einen Artikel…

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GF-Tagebuch #3: Wir evaluieren uns zu Tode

Das war eine schöne Woche. Erster Termin der Woche am Montag : die Unterzeichnung der Vereinbarung mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf über die Zusammenarbeit mit unserer Kita „Lankwitzer Maltinis“ im Rahmen des Landesprogramms „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“; letzter Termin der Woche: die grandiose Charity-Veranstaltung für das Projekt jugendnotmail.de unseres Mitglieds „jungundjetzt e.V.“! (Der Verein  ist als juristische Person Mitglied im Stadtteilzentrum Steglitz). Die Veranstaltung war phantastisch organisiert und vorbereitet (DANKE an  Toni Mampel und ihr Team) und zahlreiche Gäste genossen die schöne Stimmung und das musikalische Programm („Telte  live“) – und spendeten fleissig. Über 2600.- € sind an diesem einen Abend zusammengekommen….. Klasse!
Zwischen diesen beiden Höhepunkten dann Besprechungen, Mitarbeitergespräche, zwei Vorstellungsgespräche für die Stelle der Leitung einer Kita unseres Vereins, Abschluss der Jahreszielplanung mit den Leitungskräften der .garage berlin, eine Besichtigung von neuen Büroräumen für unsere Geschäftsstelle  und eine Planungssitzung zur weiteren Arbeit im Modellprojekt „Sozialräumliche Leistungen“.

© olly - Fotolia.com

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Und „nebenbei“ fangen wir jetzt an, die Daten, Zahlen und Leistungsdokumentationen  für die im ersten Quartal fälligen Verwendungsnachweise und Sachberichte aufzubereiten und zu strukturieren. Ich muss zugeben, dass sich in mir immer ein gewisser Widerstand gegen bestimmte Berichtsformen aufbaut. Ich finde es natürlich richtig und notwendig zu überprüfen, ob die vereinbarten Ziele bzw. Vorgaben erreicht und umgesetzt wurden und ob die von verschiedenen Stellen finanzierte Arbeit die gewünschte Wirkung erzielt hat. (Über die Messung von Wirkungen sozialer Arbeit wurde an DIESER STELLE schon mal geschrieben….) Aber : der Umfang und das Ausmass der diversen Nachweise und Berichte nehmen eine Form an, die teilweise kaum noch beherrschbar ist. Dahinter steckt der offenkundige Wunsch jeden Teilbereich eines Projektes, jeden Aspekt  der Arbeit einer Einrichtung und  die Vielzahl der Tätigkeiten  im Rahmen der verschiedenen Arbeitsfelder sozialer und pädagogischer Arbeit allumfassend zu „evaluieren“:  „Interne und externe Evaluation“ in den Kitas;  Modellprojekte (wie das oben genannte Projekt „Kitas bewegen“) werden als „Instrumente der internen Evaluation“ angepriesen;   umfassende Erhebung bzw. Abfrage von Daten aller Art zur Evaluation der Zielgenauigkeit des Mitteleinsatzes.

Sammelwut ohne Grenzen

Ein paar Beispielabfragen gefällig?: „Detaillierte Angaben zu Anzahl, Art und Größe (qm)  der im Berichtszeitraum genutzten Räume“;  „Anteil der Besucher/innen mit Migrationshintergrund mit %-Angaben (geschätzt) zur Zuordnung zu den Nationalitäten Englisch, Spanisch, Französisch, Türkisch, Serbe-Kroatisch, Russisch, Vietnamesisch, Arabisch, Kurdisch, Andere … im Berichtszeitraum“; „Ausführliche Darstellung zu Kooperationen und Netzwerkbildung und zum Stand der Qualitätssicherung (ausführliche Darstellung der Vereinbarungen, Maßnahmen und Ergebnisse“; „Wieviele Kinder und Jugendliche besuchen den Normalbetrieb der Einrichtung – Angaben getrennt nach „regelmäßig“ und „nicht-regelmäßig“ und gesondert nach Altersklasse 6-9 Jahre, 10-13 Jahre, 14-17 Jahre, 18-21 Jahre, 22- 26 Jahre und 27 Jahre und älter – dies nochmal  jeweils getrennt nach Grundschüler/innen, Sekundarschüler/innen, Gymnasiast/inn/en, Gesamtschüler/innen und Sonderschüler/innen bzw. bei älteren getrennt nach „in Ausbildung“, „in Berufsbildungs- oder Berufsvorbereitungsmaßnahmen“, im „Studium“, „berufstätig“, „arbeits- /ausbildungslos“ (hierbei mit Anzahl der Arbeitslosen ohne Schulabschluss) – und natürlich mit Angaben des jeweiligen Anteils der Besucher mit Migrationshintergrund in der jeweiligen Altersgruppe.“

Das war nur ein kleiner Auszug aus dem Berichtsraster  einer Verwaltung für eines unserer Projekte. Wir haben zahlreiche Projekte und Einrichtungen und arbeiten mit zahlreichen Verwaltungen und Mittelgebern zusammen – und jeder dieser Partner hat seine eigenen Schwerpunkte und Vorlieben , wenn es um das Sammeln von Daten geht……

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich bin sehr dafür, dass wir gemeinnützigen Träger die  zweckentsprechende Verwendung unserer Mittel nachweisen und ich bin dafür, dass die Wirkung der eingesetzten Mittel überprüfbar gemacht  und transparent kommuniziert wird. Geeignete Messinstrumente hierfür gibt es – man kann sie auch in der sozialen Arbeit einsetzen. Aber mal im Ernst: Glaubt Ihr wirklich, dass diese vollkommen irre Sammlung von Daten, Zahlen, Prozentpunkten, Quoten und qm-Angaben in irgendeiner Weise geeignet ist, die Qualität und die Wirkung sozialer Angebote zu messen und zu bewerten? Und „by the way“: Wieviele Menschen sind eigentlich damit beschäftigt, diese schier unglaubliche Datenmenge zu ordnen, zu dokumentieren, auszuwerten und für politische Entscheidungsprozesse aufzubereiten? Hat jemand mal ausgerechnet was dieser Irrsinn kostet? Berlinweit? Bundesweit?

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem „Geschäftsführer-Tagebuch“. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

Ich jetzt auch noch…. natürlich.

Ich vermute, jede/r von Euch hat dieses Video schon gesehen. Die Studentin Julia Engelmann präsentiert ihre Gedanken bei einem „Hörsaal-Slam“.  Es wird momentan bei Facebook und Co. rauf und runter geteilt. Der „stern“ schreibt, das Video könnte unser „Leben verändern“. Über eine Million mal wurde es bereits  aufgerufen, schon über 1500 Kommentare. Und jetzt teile ich es hier auch noch. Natürlich. Weil ich ganz sicher sein will, dass auch wirklich jede/r das wenigstens einmal gesehen hat. Weil es wahr ist. Weil es so einfach ist. Vielleicht auch blauäugig. Aber eines ist es auf jeden Fall: Ein Weckruf für den Träumer in Dir. Der Aufruf, Dein Leben in die Hand zu nehmen. Ein Aufschrei gegen die Gleichgültigkeit unserem Leben gegenüber.

SozialLinks #3

Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen. Hier sind die Links für die 3. Kalenderwoche:

mampel´s Lieblingszeitschrift

mampel´s Lieblingszeitschrift

Das ist die einzige Zeitschrift, die ich tatsächlich abonniert habe und die ich immer gleich verschlinge, nach dem ich sie aus dem Briefkasten gefischt habe: Die Zeitschrift enorm betrachtet Wirtschaftsmodelle, Unternehmen und Personen, die auf die wachsenden Herausforderungen in Gesellschaft und Umwelt reagieren. Viele Beiträge darüber, wie  Wirtschaft und Moral wieder zusammenfinden, wie neue Geschäfte mit alten Werten die Welt verändern und zur Lösung der Probleme unserer Gesellschaft beitragen können. Das Magazin bietet  Einblicke in die Strategien moderner Konzerne, Familien- sowie Sozialunternehmen und liefert darüber inspirierende Anregungen für nachhaltiges Wirtschaften und bewussten Konsum. 15% der Abo-Erlöse werden von enorm in Unternehmen mit ökosozialem Ansatz investiert, so  wird man ganz nebenbei auch noch  zum Social-Business-Angel und fördert  Sozialunternehmertum.

www.enorm-magazin.de

„Social-Startups.de ist eine Informationsplattform für all diejenigen, die sich für das Thema Social Entrepreneurship sowie nachhaltig innovative Geschäftsideen interessieren, die ein Social Enterprise gegründet haben oder dies noch tun möchten.“ Das  Team  veröffentlicht  regelmäßig informative Inhalte zum Thema Social Entrepreneurship und stellt  Geschäftsideen vor, bei denen  das Lösen von gesellschaftlichen Problemen im Vordergrund steht.  Es soll „ein höheres Bewusstsein für Social Entrepreneurship und gesellschaftlich relevante Geschäftsideen im deutschsprachigen Raum“ geschaffen werden, die Seite will „aber auch angehende Gründerinnen und Gründer durch die Vorstellung von Neugründungen bzw. Gründungsprojekten mit dem Schwerpunkt Social Entrepreneurship dazu zu inspirieren, ihre eigenen Ideen in diesem Bereich umzusetzen oder weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen Gründerinnen und Gründer auf unserer Plattform die Möglichkeit bekommen, Ihre Projekte bekannter zu machen.“ Klasse!

www.social-startups.de

Das internationale Konferenzformat des VISION SUMMIT wurde 2007 von Peter Spiegel in seiner damaligen Rolle als Generalsekretär des Global Economic Network ins Leben gerufen. Seit seiner Gründung im August 2008 ist das GENISIS Institute unter der Leitung von Peter Spiegel Veranstalter des VISION SUMMIT. Zur Homepage des GENSIS Institutes gelangt  Ihr  hier. Der erste „Gipfel der Visionen“ fand anlässlich des G8-Gipfels 2007 in Deutschland statt, um die besten „Concepts for the Future“ – zukunftsorientierte Konzepte für die Lösung drängender gesellschaftlicher Probleme wie Armut, Klimawandel und Ressourcenknappheit – auszuwählen und vorzustellen. Der VISION SUMMIT findet im Jahr 2014 zum 8.mal statt – und zwar  vom 5.-7. September 2014 in Berlin und Potsdam; vorgelagert wird eine gesamte SOCIAL INNOVATION WEEK sein ab dem 1. September.

Viele wichtige und interessante Infos gibts unter……:

www.visionsummit.org

TIPP: Was ist eigentlich ein Sozialraum? BKJ-Publikation gibt Antworten

Avatar von Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

BKJ_Themenheft_2014Zum Themenschwerpunkt 2013 „sozialräumliche Potenziale“ erscheint das Themenheft mit Konzepten, Praxisbeispielen und Interviews rund um den weiten Begriff „Sozialraum“

Das Themenheft veranschaulicht Bündnissen und Bündnisinteressierten, wie Konzepte Kultureller Bildung und Kooperationen zwischen Trägern der Kulturellen Bildung, formalen Bildungsorten und sozialräumlichen Partnern, vor allem im Rahmen von „Künste öffnen Welten“, so entwickelt und gestaltet werden können, dass die Lebenssituationen der Kinder und Jugendlichen beachtet und ihre Sozialräume erweitert werden. Praxisnah berichten bestehende Bündnisse von ihren Erfahrungen in ihrem Sozialraum. Ausgewählte Akteuren_innen aus verschiedenen Bereichen stellen in Gesprächen ihre Perspektive auf Sozialraum und Kulturelle Bildung vor. Neben der Praxis wird auch der wissenschaftlich-reflektierende Blickwinkel beleuchtet. Das Themenheft soll anregen, sich mit dem weiten Feld Sozialraum zu beschäftigen und Inspiration für zukünftige Bündnisse und Projekte bieten.

Zum ThemenheftSozialraum: RAUM BILDUNG HORIZONTE (PDF, 69 Seiten, 3,5 MB)

Nach einem Jahr Laufzeit von „Künste öffnen Welten“ und drei Antragsrunden hat die Jury über 300…

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Video der Woche #3

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Nachdem es in den letzten beiden Videos darum ging, zu erklären, was Soziales Unternehmertum ist, soll heute mal ein richtiger  social entrepreneur  zu Wort kommen und sein Projekt selbst vorstellen: Ihr seht ein Portrait von Christian Vater, dem Initiator und Gründer von „Deutschland rundet auf„. Christian Vater kommt ursprünglich aus dem kommerziellen Musikgeschäft. Mit seinem Projekt, aus dem mittlerweile auch eine richtige Stiftung geworden ist, beschafft er Geld für soziale Projekte. Vater: „Es gibt für jedes Problem in  Deutschland viele gute Projekte – das Problem: die kennt nur niemand.“ Und was der Bürger nicht kennt, das finanziert er nicht durch Spenden u.ä…… Weil Kundinnen und Kunden aber gern mal irgendwelche krummen Summen aufrunden, wenn sie wissen, das es für eine gute  Sache ist, kommen mittlerweile jeden Monat rund € 90.000.- zusammen, die zu 100% in gemeinnützige Projekte fliessen.

Weitere Infos: www.deutschland-rundet-auf.de und auf bei Google+ (mittlerweile fast schon mein „Liebling“ unter den sozialen Netzwerken)