Wertschätzung – (ein) Schlüssel zum Erfolg….

Ich schätze das ungeheure Engagement meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V., egal ob es sich um die KollegInnen an der pädagogischen „Front“ oder um die Leitungskräfte unseres Vereins handelt. Sie leisten tagtäglich hervorragende Arbeit – teilweise trotz schwieriger Rahmenbedingungen (die leider durch uns kaum veränderbar sind). Ich lasse nicht nach, diese Wertschätzung auch oft und gezielt zum Ausdruck zu bringen – denn ich möchte, dass „meine“ Leute wissen, wie sehr ich ihre Arbeit schätze. Und ich hoffe immer, dass diese Botschaft bei den Kolleginnen und Kollegen auch immer wieder ankommt.

Auf der Website des Stadtteilzentrums hat ein Kollege nun einen Beitrag veröffentlicht, über den ich mich sehr gefreut habe, weil er belegt, dass diese Wertschätzung in unserem Verein auf Gegenseitigkeit beruht. Wohl keine Selbstverständlichkeit, wenn ich mir anschaue, wie es so in dem einen oder anderen Unternehmen zugeht…..

Unter anderem schreibt Sebastian Unger: „Die Partizipation von Mitarbeiter_innen bei der Entwicklung des Trägers sowie der einzelnen Projekte, gemeinsame Erlebnisse wie ein Mitarbeitertag, der ebenfalls dem gegenseitigen Kennenlernen und dem positiven Miteinander dient, sind hierfür die tragende Säulen beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V.. Es geht hierbei natürlich immer um mehr als nur den gemeinsamen Spaß. Es geht um Identifikation und gegenseitige Wertschätzung sowie schließlich auch um gemeinsamen Erfolg. Dieser ist maßgeblich davon abhängig, wie wohl sich Mitarbeiter_innen in einem Unternehmen bzw. ihrem Team fühlen. Unter anderem nach solchen Kriterien entscheidet sich, ob es einem Unternehmen gelingt, gutes Personal langfristig an sich zu binden. Das heißt – drastisch verknappt – dass jede Maßnahme, mit der wir unser Wohlbehagen und das Wir-Gefühl am Arbeitsort steigern immer auch eine positive wirtschaftliche Auswirkung hat.“

Den ganzen Beitrag findet hier Ihr H I E R (anklicken!!) – sehr lesenswert…..

Wie wird in Euren Unternehmen und Organisationen Wertschätzung „gelebt“? Woran erkennt Ihr, dass Eure Arbeit gewürdigt und gewertschätzt wird?

Neue Reihe: Das Video der Woche

Ab heute gibt es eine neue kleine Reihe in meinem Blog. Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines „Kernthemas“ Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Das erste Video stammt aus der Reihe  „learning world“ von Euronews und geht der Frage nach: „Was sind Sozialunternehmer?“. Spannende Frage – denn hier gehen die Vorstellungen der Leute ja bekanntlich sehr stark auseinander. Nicht erst seit Harald Ehlert und den Konflikten rund um das Gebaren seines Unternehmens  Treberhilfe …. Dafür,  dass man soziales Unternehmertum auch ganz anders betrachten kann (und muss), dafür steht Ashoka – eine der weltweit größten Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurhip. Die Arbeit dieser Organisation wird in diesem Beitrag vorgestellt.  In der Beschreibung zu dem  Video schreiben die Macher: „Im Mittelpunkt unserer Rubrik „Learning World“ steht diesmal Ashoka, eine der größten internationalen Non-Profit-Organisationen zur Förderung sozialer Projekte. Seit drei Jahrzehnten finanziert Ashoka Sozialunternehmer und hilft ihnen bei der Umsetzung ihrer Ideen. Inzwischen hat die Organisation in mehr als 70 Ländern Mitglieder.“

 

Vernetzung von Schreibtisch zu Schreibtisch…

Ein (Schreibtisch-) Bild verrät mehr als tausend Worte: Wie arbeitet der Mensch vor dem Rechner ? Wie sieht es auf seinem Schreibtisch aus? Kreativer Chaot? Ordentlich und strukturiert? Übersichtlich? Herausfordernd? Wild? Ich interessiere mich immer sehr dafür, wie Menschen arbeiten und wie die Bedingungen aussehen , die sie sich schaffen um produktiv sein zu können.  Und deshalb möchte ich auch so gerne wissen, wie die Schreibtische und Arbeitsplätze der Menschen aussehen, die meine Beiträge lesen oder die mir in den verschiedenen sozialen Netzwerken folgen…..

Habt Ihr Lust auf eine kleine „Vorstellungsrunde“?

Meine Idee: Ihr schickt mir per Mail (mail@thomas-mampel.de) ein Foto Eures Schreibtischs mit ein paar Sätzen, was Ihr beruflich macht oder was Euch besonders interessiert und an- bzw. umtreibt und WIE Ihr am besten arbeitet… . Idealerweise ergänzt Ihr den Beitrag noch mit einem Link zu Eurem Blog oder Eurem Facebook-/ Twitter- / G+ / LinkedIn-  oder XING-Profil – und ich veröffentliche die Beiträge dann nacheinander  hier auf meinem Blog….

Ich tät mich freuen, wenn einige von Euch Lust auf diese Form des Netzwerkens haben und mache mach den Anfang mit einem Foto von dem Schreibtisch in meinem Office…… – alles andere über mich findet Ihr ja in diesem Blog 😉

Mampels Schreibtisch

Mampels Schreibtisch 1

Mampels Schreibtisch

Mampels Schreibtisch 2

KW 52: statt eines Wochenrückblicks… der Master-Review

Seit einer Woche habe ich frei. Weihnachten sei dank. Daher gibt es in dieser Woche auch keinen Wochenrückblick in meinem Geschäftsführer-Tagebuch. Das heisst natürlich nicht, dass ich Rückblick-technisch untätig bin. Ganz im Gegenteil. Ich nutze die Zeit zwischen den Jahren immer sehr intensiv für meinen „Master-Review“. Kenner der Materie wissen, dass dieses Tool ein wesentliches Element des Selbstmanagement-Konzepts „GTD“  von David Allen ist. Und viele  von Euch wissen, dass ich ein leidenschaftlicher „GTD´ler“ bin.

Wie sieht mein Master-Review konkret aus?

Zunächst einmal sehe ich meine persönliche „Liste meiner Erfolge“ und der Erfolge der von mir geleiteten Unternehmen / Organisationen und Projekte an. Da kam in diesem Jahr 2013 einiges zusammen: Eröffnung unserer dritten Kita, Eröffnung eines Familienstützpunktes, Beteiligung an spannenden Modellprojekten im Bezirk, neue Produkte in der .garage berlin, Fertigstellung und Präsentation  eines Buches, an dem ich mitgewirkt habe… u.v.m…… ! Diese „Liste der Erfolge“ ist ein „Heiligtum“ – denn sie rückt meine Wahrnehmung zurecht: Im Arbeitsalltag bin ich häufig mit den Themen und Fragestellungen befasst, die nicht so reibungs- und problemlos laufen; viele Sachen gehen schief oder werden be- und  verhindert. Der Blick auf meine „Liste der Erfolge“ relativiert die „negative“ Wahrnehmung und wirkt auf mich motivierend. Arbeiten ist immer beides: gewinnen und verlieren, erfolgreich sein und Misserfolge aushalten, Hochdruck und Entspannung. Auf die Balance kommt es an. Ungleichgewicht in die eine oder die andere Richtung kann man / kann  ich immer für eine bestimmte Zeit gut aushalten…. dauerhafte Schieflagen sind aber kräftezehrend und zermürbend. Der Rückblick auf ein ganzes Jahr rückt hier auch die zeitliche Dimension bestimmter Phasen in ein realistisches Licht.

Foto (c): Fotolia

Foto (c): Fotolia

Immer am Ende des Jahres stelle ich auch fest, dass ich an zu vielen Projekten beteiligt bin und  an zu vielen Themen, an zu vielen „offenen Enden“ gleichzeitig arbeite. Ich neige dazu, immer neue Aufgaben anzunehmen. Interessante und herausfordernde Aufgaben üben eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Ich kann nicht „Nein“ sagen, wenn der Job, das Projekt spannend aussieht und persönliche und/oder berufliche Weiterentwicklung verspricht. Daher ist der zweite Schritt meines Master-Reviews eine Mischung aus Rückblick und Vorausplanung: Ich sehe mir jeden (!) Job, jedes (!) Projekt an dem ich beteiligt bin, jedes (!) „offene Ende“ an und prüfe a.) ob mich das Thema noch interessiert bzw. noch aktuell und wichtig ist und ich weiter daran arbeiten möchte oder ich b.) die Aufgabe aufgeben (schöne Wortkombination… 😉 ) und/oder jemand anders anvertrauen kann oder c.) sich das Thema vielleicht schon vollkommen verändert oder „überlebt“ hat und es gar nicht mehr bearbeitet werden muss. Gerade Variante c.) ist immer wieder ein „Aha-Erlebnis“: Wenn Du plötzlich feststellst, dass Du bestimmte Aufgaben eigentlich nur noch machst, weil Du Dich so schön  an die Aufgabe gewöhnt hast – obwohl diese eigentlich im Laufe der Zeit vollkommen überflüssig und sinnlos geworden ist. Zum Glück kommt das bei meinen Aufgaben nicht sehr häufig vor – allerdings tritt das Phänomen bei der Überprüfung von Sitzungs- und Gremien-Teilnahme erschreckend oft auf….

Das „aussortieren“ erfolgt übrigens nicht nur im Bereich der Aufgaben und Verpflichtungen. Fast automatisch passiert es „nebenbei“, dass es mir ein  dringendes Bedürfnis wird, mich von „Zeugs“ zu trennen. Dinge in der physischen Welt, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, Dinge, die ich mir gekauft, dann aber schnell das Interesse oder den Gefallen verloren habe. Kram der alles verstopft. Am Ende des Jahres schmeisse ich unglaublich viel weg oder verschenke Sachen, die vielleicht für andere noch einen Nutzen haben.

Alles was in diesem Check „rausfliegt“ macht Platz für neues. Das ist der dritte Teil meines „Master-Reviews“: Ausschau halten, in mich gehen, die Welt beobachten und entscheiden: Womit will und werde ich mich im nächsten Jahr verstärkt beschäftigen. Wo gibt es Chancen und Risiken, um die ich mich kümmern will?  Welche Entwicklungen und Projekte will ich befördern? Wo will ich mich engagieren? Und Wie?
Auch diese Liste überprüfe ich, unterziehe sie einem „Realitätscheck“. Dabei hilft mir mein Jahreszielplan (dessen Grobgerüst schon seit Ende November steht) und dabei hilft die „Liste meiner Hauptaufgaben“? Auf der „Liste meiner Hauptaufgaben“ stehen die Aufgaben und Verpflichtungen, die sich aus meiner Tätigkeit als Geschäftsführer zwangsläufig ergeben. „Für was genau leisten sich Stadtteilzentrum Steglitz und .garage berlin einen Geschäftsführer?“ Auf dieser Liste steht die Antwort…… Aus diesen definierten Hauptaufgaben und aus meinem beruflichen und persönlichen  Zielen ergeben sich meine Prioritäten, die im letzten Teil meines Master-Reviews zu einem Arbeitskonzept, zu einem Handlungsleitfaden für das neue Arbeitsjahr zusammengeführt werden.

Für mich ein unverzichtbarer Teil meines Selbstmanagement-Konzepts und meiner Arbeitsorganisation. „Zwischen den Jahren“ – für mich die wichtigste Zeit des Jahres.

Telte – Musik bis in die Beine

Einige von Euch wissen ja bereits, dass ich seit ein paar Jahren in einer Band spiele: Telte. Wir sind sechs Leute, die alle beim  Stadtteilzentrum Steglitz arbeiten und die einen Riesenspaß dabei haben, gemeinsam Musik zu machen. Von CCR über Clapton und Dire Straits bis Tim Bendzko. Wir covern so ziemlich alles, was gut tanzbar ist…..

Mampel musiziert

Mampel musiziert

Heute habe ich eine kleine – aber wie ich finde ganz feine –  Website für unsere Band gebastelt. Ich würde mich freuen, wenn Ihr da auch ab und zu mal reingucken würdet 🙂

Und hier gehts DIREKT ZU TELTE (einfach mal klicken)

Blogparade: Neue Helden braucht das Land….?

Inspiriert durch einen Kommentar von Oliver Schmidt zu einem Artikel auf meinem Blog, setze ich mich gerade mit dem Begriff „Heldentum“ auseinander. Oliver Schmidt weist auf zwei Gedichte hin (die Links zu den Gedichten findet Ihr hier….), in denen das Bild der  „sozialen Helden“ beschrieben wird, die die  „preußisch geprägten Helden“ ablösten. Diese zogen  bis dahin vor allem als „Soldat und Feldherren“ fürs Vaterland in den Krieg. Die „neuen Helden“ hingegen  praktizierten damals das, was wir heute als „Zivilcourage“ bezeichnen würden.

Und er stellt die Frage: „Was sind die Helden von heute?“
Eine interessante Frage..

Ich selbst habe so meine Probleme mit dem Begriff „Heldentum“. In meiner Antwort zum  Kommentar von  Oliver Schmidt habe ich erwidert:  „Zu sehr assoziiere ich damit noch den Heldenbegriff meiner Schulzeit: Das waren tapfere Männer (seltener Frauen…?), die für irgendeine große Sache – und zu oft auch nur für irgendeinen Krieg – ihr Leben geopfert haben. Helden = Märtyrer? Nun ja. Ich finde es gut, wenn der Begriff neu definiert und neu mit Leben gefüllt wird, wenn WIR die Deutungshoheit für bestimmte Begriffe bzw. Wörter zurückerobern….. Insofern sympathisiere ich mit Projekte wie “Heldenrat” u.a….“

Neue Helden braucht das Land?  Foto (c): Fotolia

Neue Helden braucht das Land?
Foto (c): Fotolia

Wenn ich länger nachdenke und mich von meinem alten Heldenbegriff löse, kommen mir einige Bilder: Ganz aktuell Edward Snowden zum Beispiel. Der Mann, der nun um die halbe Welt flüchtet, weil er mit seinen Enthüllungen zum Umgang mit unseren Daten, Geheimdienste und Regierungen großer Nationen herausgefordert hat. Der kürzlich verstorbene Nelson Mandela. Oder eher historisch: Mahatma Ghandi. Sophie Scholl. Anne Frank, Albert Schweitzer. Die großen Menschen der Zeitgeschichte. Alles große Menschen, die in ihrer Zeit etwas bewegt haben. Vorbilder, die länger und tiefer wirken, als irgendwelche Sternchen und „Idole“, die auf der Bühne oder auf dem Fussballplatz für Begeisterung und kurzfristigen Applaus sorgen….

Und dann sprechen wir häufig von den „Helden des Alltags“. Menschen, die einfach so helfen. Menschen, die für andere da sind. Menschen, die nicht weggucken, wenn Solidarität und Hilfe gebraucht werden.
In meinem Beruf, im sozialwirtschaftlichen Bereich müsste es dann vor Helden nur so wimmeln …… Ist das so?

Aber: Wie genau funktioniert das eigentlich? Was macht einen Helden zum Held? Eine Heldin zur Heldin? Darf man sich selbst zur Heldin erklären? Wer bestimmt, wann man offiziell ein Held ist? Ist „Held“ etwas definierbares? Oder gibt es so viele Helden, wie es Bilder von „Heldentum“ gibt? Kann man seinen Heldenstatus wieder verlieren? Und überhaupt: Brauchen wir überhaupt Helden? Wenn ja – wofür? Und: Eignet sich ein jede/r zum Held oder zur Heldin?

Ein schönes Thema für eine Blogparade! Stimmts? Thema: „Neue Helden braucht das Land….?

Ich freue mich, wenn Ihr in Euren Blogs darüber mal „öffentlich nachdenkt“. Wenn Euer Beitrag (wenn es geht, gern  bis zum 3.1.) fertig ist, schreibt einen Kommentar (mit entsprechendem Link)  zu diesem Artikel, damit ich alle Beiträge zusammenfassen und mit den entsprechenden Links zu Euren Blogs gebündelt präsentieren kann…… Vergesst bitte nicht, Eure Beiträge mit meinem Beitrag zu verlinken und auf diesen Blog hinzuweisen.

Ich glaub das wird spannend – und ich freu mich auf Eure Beiträge und regen Austausch!

Soziale Links zu Weihnachten

Immer Mittwochs gibts von mir meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen. Heute ist die Liste ein bisschen anders, denn heute hat mir Oliver Schmidt, Nachhaltigkeitsberater bei Hultgren und Partner,  die Arbeit abgenommen. In einem hervorragenden Kommentar zum Weihnachtsgruß an die Leserinnen und Leser meines Blogs empfiehlt er zwei Links und erläutert die Auswahl:

„Von sozialem Heldentum handeln die folgenden beiden Balladen. Davon, dass Menschen, die bis dahin nie als heldenhaft in Erscheinung getreten sind, helfen, wenn sie es können. Und nicht erst nach dem Preis fragen, oder ob es sich lohnt“

Und das passt ja gut zum Thema dieses Blogs, zum Thema „sozial handeln“  und überhaupt…. es sind ausgezeichnete  Linktipps für die Weihnachtswoche…..:

John Maynard von Theodor Fontane
http://www.kahl-marburg.privat.t-online.de/Kahl_John-Maynard.pdf

Nis Randers von Otto Ernst
http://ingeb.org/Lieder/krachenu.html

Und diese kleine  Liste darf ich noch um einen Tipp ergänzen: Oliver Schmidt betreibt seit Kurzem einen eigenen Block. In seinem Blog geht es „um neue – oder alte – Arbeits-, Produktions- und Kommunikationswege. Es geht um erfolgreiches Marketing, um Verantwortung und um Nachhaltigkeit. Und um die Frage, wo wir stehen und wie wir zueinander stehen, wir Produzenten, Konsumenten, wir Manager unserer Interessen und Bedürfnisse.“

Uneingschränkt empfehlens- und lesenswert!

zwo-punkt-null.de

Viel Spass bei Surfen…. und geniesst die feierlichen Tage!

Schöne Weihnachten!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines  Blogs schöne Weihnachten….. Ich hoffe, Ihr könnt das Fest im Kreis angenehmer Menschen verbringen und es geht Euch genauso gut wie mir.

Meine Gedanken sind natürlich auch bei all jenen Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir. Ich denke an die vielen armen Familien in unserer Stadt, für die der alljährliche Weihnachtsrummel eine zusätzliche Demütigung sein muss. Konsum überall. Für Geld kannst Du alles haben. Ohne Geld läuft gar nichts. Meine Gedanken sind bei den kranken und sterbenden Menschen. Menschen, für die das Wort „Zukunft“ eine ganz andere zeitliche Dimension ist, als für mich und die meisten Menschen, die ich kenne.

Ich denke in diesen Tagen auch an die vielen Flüchtlinge, die aus den verschiedenen Teilen der Welt zu uns ins reiche Europa flüchten. In der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen für sich und ihre Kinder. Wir lassen diese Menschen lieber im Meer ersaufen, als unseren Reichtum zu teilen. Auch zur Weihnachtszeit. Überall auf der Welt leben Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Menschen, die jeden Tag ums überleben kämpfen.

Menschen, für die Weihnachten ein Versprechen ist: Leben ist möglich.

Lasst uns schöne Weihnachten feiern. Lasst uns glücklich und fröhlich und ausgelassen  sein. Und dann: Lasst uns weiter arbeiten – für eine bessere, für eine gerechtere, für eine friedlichere Welt. Das ist unsere Art das Leben zu feiern.

Mampel wünscht eine Frohes Fest!

Mampel wünscht ein Frohes Fest!

Herzliche Grüße von Rechner zu Rechner, von Haus zu Haus!

Thomas

und tschüss……

Die letzte Arbeitswoche des Jahres ist „überstanden“. Die Kolleginnen und Kollegen verabschieden sich nach und nach in die Weihnachtspause. Die meisten sind müde und erschöpft. Ich auch.
Die Termine dieser Woche waren in diesem Sinne im Wesentlichen auch eher eine Verabredung fürs nächste Jahr.: „Hier und an dieser Stelle stehen wir heute – im Januar machen wir an dieser und jener Stelle weiter.“

Eine angenehm unaufgeregte und angemessene Art die Dinge zu bearbeiten und im Auge zu behalten, hat sich in unserem Verein und in der .garage  im Laufe der Zeit entwickelt. Eine positive und konstruktive Grundstimmung hat sich entwickelt.

Ich habe  versucht, dies auch in einem „Weihnachts-Brief“ an die Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. zum Ausdruck zu bringen:

„Ich möchte mich bei Euch ganz herzlich für die Zusammenarbeit und die Erfolge im Jahr 2013 bedanken. Das zurückliegende Jahr war – aus meiner Sicht – ausgesprochen herausfordernd, anstrengend und schön. Oft lagen „Hochs“ und „Tiefs“ dicht beieinander. Auf einen persönlichen Erfolg folgte immer auch mal wieder eine persönliche Niederlage. Mal läuft alles glatt und prima – mal klappt gar nichts und man verzweifelt. Und zusätzlich müssen wir alle noch die ganz normalen Widersprüche unseres „normalen Alltags“ aushalten und in unseren Arbeitsalltag integrieren. Das ist nicht immer einfach. Und das wird immer so sein. Was mir aber immer wieder auffällt, mir ausgesprochen gut gefällt und mich optimistisch stimmt für das nächste Jahr und alle noch folgenden: Wir haben im Verein eine positive und konstruktive Kultur entwickelt, die bei vielen Menschen im Stadtteilzentrum zu der Haltung führt: „Wir stehen zusammen – zusammen schaffen wir alles, was wir uns vorgenommen haben!“. Wir haben uns weiterentwickelt: Aus Zusammen-Arbeit ist Zusammen-Halt geworden: Wir arbeiten und halten zusammen in den Einrichtungen und Projekten unseres Vereins, in den verschiedenen Arbeitsgruppen und Gremien – und hin und wieder feiern wir grandios zusammen…..  Diese positive Energie und diese warme, lebendige und konstruktive Ausstrahlung fällt auf und stösst auf Resonanz: Durchweg positive Rückmeldungen zu den Kernfragen unserer Kundenbefragungen; supergutes Image des Stadtteilzentrums in Bezirk, Verwaltung und Politik und bei den Kooperationspartnern.“

... nur noch kurz die Welt retten...."

… nur noch kurz die Welt retten….“

Ich schliesse mein Arbeitsjahr mit diesen Sätzen – und werde mich in den nächsten Tagen anderen Dingen zuwenden, die mich auch interessieren….. Das eine oder andere wird sich dann sicher auch in diesem Blog wiederfinden.

Und wenn zwischendurch was tolles passiert oder ich eine App gefunden habe, mit der  man die Welt retten kann, dann seid Ihr die Ersten, die das erfahrt …..

Herzliche Grüße-  und allen, die ich nicht mehr sehe, höre oder lese  ein paar schöne ruhige Tage voller Entspannung und Besinnung!
Thomas

Danke.

(c) HelfRecht Unternehmerzentrum

(c) HelfRecht Unternehmerzentrum

Seit Jahren hängt dieses Bild an der Wand meines Büros.  Und genau so lange bin ich bemüht, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Partnern Vertrauen, Verantwortung und Ermutigung zu schenken. Das gelingt oft. Und im Moment bekomme ich soviel positives Feedback und Wertschätzung von meinen Leuten zurück …….  es ist eine Freuden diese Truppe „führen“ zu dürfen…… Danke!