Ohne Ziele kein Erfolg! Was ist das Problem?

Immer mal wieder staune ich, wie unstrukturiert – ja teilweise chaotisch – Projekte und Vorhaben aller Art im sozialen Bereich geplant, organisiert, durchgeführt und evaluiert werden. Sehr häufig wird relativ ziel- und planlos munter drauf los gearbeitet – in der fröhlichen Hoffnung, dass „der Zweck die Mittel heiligt“ und die gute – idealerweise altruistische – Motivation zur Lösung einer akut wahrgenommen oder geschilderten Problemlage  ausreicht um nachhaltige Veränderungen (Erfolge) herbeizuführen. Und immer wieder scheitert Sozialarbeit mit diesem Vorgehen (ich verkneif mir in dem Zusammenhang den Gebrauch des Wortes „Methode“) und steht halb fassungslos, halb resigniert vor ungelösten Problemen und Aufträgen. 

Wie so oft, hilft auch hier ein gelegentlicher „Blick über den Tellerrand“. Im „PM Projektmanagement-Blog“ von Stefan Hagen las ich vor ein paar Tagen einen sehr interessanten Artikel: „Eine goldene Regel des Projektmanagements lautet: Kein Projekt ohne klare Ziele. Keine Ziele – kein Erfolg. Grundsätzlich ist dem nichts hinzu zu fügen. Fast nichts…Ich denke, dass wir uns in vielen Projekten wesentlich intensiver mit dem eigentlichen, zu lösenden Problem auseinander setzen sollten. Denn erst wer das Problem begriffen hat, kann die richtigen Ziele festlegen, um dann auch auf zukunftsfähige Lösungen zu kommen.“
Im folgenden führt Stefan Hagen vier Faktoren bzw. Aspekte aus, die zur besseren Problem- und Zieldefinition beitragen können:
  • Was WOLLEN Menschen verändern? Was genau ist Ihr (auch emotional ansprechendes)  Ziel?
  • WARUM ist Ihnen das wichtig?
  • Häufig werden voreilig Ziele formuliert, ohne dass das Problem hinlänglich begriffen und vertanden wurde!
  • Es fehlt an „authentischer Wahrnehmung“
Der geneigte Leser wird schnell die Parallelität zur Projektentwicklung in der Sozialen Arbeit erkannt haben.
Vielleicht wäre es eine ganz gute Idee, wenn wir uns in unserem Tätigkeitsfeld auch intensiver mit den Grundlagen des Projektmanagements befassen. Die Qualität unserer Arbeit würde sicher nicht darunter leiden…..
Den PM-Projektmanagement-Blog findet Ihr, wenn Ihr diesem Link folgt!
Auch dieses Video möchte ich dringend empfehlen:

Ich freu mich riesig auf dieses multimediale Experiment. Danke Mr. Makketing für diesen Tipp!

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Geschichten erzählen, Storytelling, öffnet über das Ohr unser Herz und unser Hirn – und oft auch unser Portemonnaie,  daher ist es heutzutage aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken, wenn es um Wertschöpfung geht.

Transmediales Storytelling ist nun der Versuch, eine Geschichte auf vielen unterschiedlichen Kanälen zu erzählen – und das meint nicht, die gleichen Inhalte in verschiedene Kanäle zu stellen, sondern in den unterschiedlichen Medien die Geschichte in verschiedene Richtungen oder unter anderen Aspekten fortzusetzen.

Eine große Herausforderung, der sich im April der Sender „arte“ stellen will: „About:Kate“ wird nämlich nicht nur eine 14teilige Serie sein über eine junge Frau, die sich im Netz verloren hat und die sich freiwillig in eine Nervenklinik einweist, um herauszufinden, wer sie wirklich ist,

sondern uns auf vielerlei Weise tief in die Geschichte hineinziehen: Auf der dazugehörigen Website können die Zuschauer auch zwischen den Ausstrahlungen Kate fast schon stalken: Wir können verfolgen…

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Evernote – für mich unverzichtbar!

Jeder, der Informationen und Wissen sammeln, organisieren und nutzbar machen will, weiss, dass dies ohne vernünftiges und hochwertiges Werkzeug nicht funktioniert. Zu komplex sind die Zusammenhänge, zu vielschichtig die Informationen und zu schnell das Tempo der Info-Flusses….. Hier fünfzehn  E-Mails, da drei Meetings, dort eine interessante Website, gleich noch eine wichtige Videokonferenz. Wer hier nicht hinterher kommt, die vielen Inputs zu erfassen, zu strukturieren und zu ordnen und es nicht versteht, sie jederzeit nutzbar zu machen und einsetzen zu können, hat enorme Nachteile und „schlechte Karten“. Ich selbst und viele produktive Menschen, die ich kenne, nutzen für diese Aufgabe das Programm „Evernote„. Großer Vorteil: Evernote läuft auf dem Mac genauso wie auf dem Windows-Rechner, es gibt Apps für iPad, iPhone, Android und Windows-Phones. Evernote ist kostenlos. Wer viel Speicherplatz braucht, kann auf eine kostenpflichtige (aber ihren Preis werte) Premiumversion upgraden. Zahlreiche Tools Produkte anderer Anbieter realsieren  zusätzliche Funktionen, die zu einer erheblichen Produktivitätssteigerung führen können.
Für alle, die neu einsteigen (aber sicher auch für viele „alte Hasen“) ist übrigens das Blog „Evernote für Pfiffige“ ( http://medienfakten.de/evernote-tips/ ) zu empfehlen. Der Autor Herbert Hertramph betreibt dieses Blog rein privat und ohne finanzielle Interessen. Seine Tipps haben Hand und Fuß und sind wirklich „Gold wert“…. und es gibt sie jetzt übrigens auch als „richtiges Buch“ – leider aber noch nicht als eBook).
Telekom-Kunden, die  gleich heute noch den Blog besuchen,  finden übrigens auch gleich ein Osterei: Wer einen Festnetz- oder Mobilnetz-Anschluss über die Telekom besitzt, der erhält 1 Jahr Evernote-Premium geschenkt und spart somit 40 Euro. Das ist doch was….Oder?
Evernote - Das Buch von H. Hertramph

Evernote – Das Buch von H. Hertramph gibts u.a. bei Amazon – aber leider noch nicht als eBook.

Managementtraining am Box-Ring?

Das ist mal ein sehr erfrischender Ansatz – und ein erhellender Beitrag. Jana V. Chantelau übersetzt die Sprache des Boxsports in die  – den meisten von uns vielleicht vertrautere – Managementsprache. Beispiel: Box-Sprache: “Bist du fit in der Technik oder im Punch?” = Management-Jargon: Ein Erfolgsfaktor liegt darin, die Profis von den ‘Blendern’ zu unterscheiden. Am Ende derLektüre dieses kurzen, aber sehr prägnanten Artikels komme ich zu dem Schluss: Ja – ich werde ab und zu mal einen Boxkampf gucken, um die Bedeutung bestimmter Management-Skills besser nachvollziehen  zu können….

Den ganzen Artikel gibt es hier, wenn Ihr diesem Link folgt! Unbedingt lesen!

Act for Impact 2013

Die Social Entrepreneuership Akademie (SEA) schreibt zum 2. Mal den Förderpreis Act for Impact aus.

Act for Impact ist ein Förderprogramm für Gründer mit Verantwortung, das von der Vodafone Stiftung Deutschland und der Social Entrepreneurship Akademie ins Leben gerufen wurde. Es wird nun zum zweiten Mal ausgeschrieben.
Act for Impact richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die im Bereich Bildung und Integration aktiv sind und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen. Sie können sich um den Förderpreis von 40.000 Euro und damit um die Aufnahme in die exklusive Gründungsförderung der Social Entrepreneurship Akademie bewerben. Der Zweitplatzierte erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro. Zusätzlich werden drei Publikumspreise in Höhe von insgesamt 6.000 Euro vergeben.
Anmeldeschluss ist der 15. April 2013.
Wir werden uns auch mit einem Vorschlag / mit einer Bewerbung beteiligen. Ihr dürft mal raten mit welchem Projekt…… (eine kleine Hilfe: es geht um Selbständigkeit und Unternehmertum  und Jugendarbeit und Kooperationen….. ) Für alle, die nicht drauf kommen: Sobald wir unsere Bewerbung eingereicht haben machen wir auf den üblichen Kanälen richtig viel Reklame und dann könnt Ihr voten, was das Zeug hält 🙂

Glücklich sein……

Eine Frage der Haltung

Zugegeben: Meistens sind die Dinge nicht einfach nur schwarz/weiß, richtig/falsch, links/rechts, gut/schlecht….. Das Leben ist voller Grau- und Zwischentöne und was einmal richtig war muss nicht für alle Zeit stimmen. Und umgekehrt. Das Lebens ist vielfältig und komplex. Und das ist ja das Spannendste an diesem Leben: Dass man sich immer wieder neu einstellen muss zu den verschiedenen An- und Herausforderungen ,  dass man sich immer wieder neu positionieren darf, dass man beständig seine Haltung hinterfragen und definieren muss. Es wird deutlich, dass  unsere (selbst und frei – gewählte) Haltung ganz wesentlich beeinflusst, wie uns das Leben begegnet. (Ich will hier nicht das berühmt-berüchtigte Wasserglas bemühen, das mal halb-voll, mal halb-leer daherkommt…..) Unsere Haltung zum Leben und zu den verschiedenen Ereignissen, die in der Summe dieses Leben ausmachen, formt unsere Realität und unsere Realität erscheint dann entweder voller Chancen und Möglichkeiten oder voller Risiken und Gefahren. (Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich mich jetzt das nächste berühmt-berüchtigte Zitat verkneifen: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“)

Heute habe ich Facebook das unten dokumentierte Bild gefunden. Es hat mir sehr gut gefallen, weil es – zwar ziemlich undifferenziert, aber treffend  – darstellt, welche Haltungen und Gewohnheiten erfolgreiche Menschen pflegen – und welche auf der anderen Seite, eher von weniger erfolgreichen Leuten kultiviert werden. Mir gefällt gut, dass dieses Bild das Augenmerk sehr klar auf das „Prinzip Eigenverantwortung“ lenkt und frei ist von jedwedem esoterischen oder pseudo-psychologischen Erklärungshokuspokus. Alle Eigenschaften, Haltungen und Gewohnheiten können von jedem Menschen frei gewählt oder abgewählt werden.

Welche Erfahrung macht Ihr? Wo findet Ihr Euch wieder – und welchen Beitrag spielt Eure Haltung dabei?

Ich wünsche Euch einen erfolgreichen Start in eine erfolgreiche Woche voller Grau- und Zwischentöne, voller Vielfalt und Komplexität und mit vielen spannenden Entscheidungsoptionen. (Und da kann ich mir auch nicht verkneifen, Bettina Wegner zu zitieren: „Habt doch nicht solche Angst….., dass man Euch übel nimmt……, wenn Eure Haltung stimmt.“)

 

Erfolg - eine Frage der Haltung.....!?!

Erfolg – eine Frage der Haltung…..!?!

Familienstützpunkt Lankwitz

Jeannette Hagen hat ihren jüngsten Beitrag im Blog des Stadteilzentrum Steglitz e.V. der Problematik  der steigenden Zahl von Vernachlässigungen  und  der vielen Fälle von Verwahrlosung von Kinder in  Berlin gewidmet. „Was ist los im Staat Deutschland?“  fragt sie. Auslöser für den Beitrag war ein Zeitungsbericht des Vortages, in dem berichtet wurde, dass wieder einmal vier kleine Kinder aus einer vollkommen verwahrlosten Wohnung befreit wurden.

Wir sind immer wieder entsetzt über solche Fälle – und fragen uns, was wir selbst tun können. Die Antwort von Fachleuten lautet: Prävention! Und die muss so früh wie möglich beginnen. Am besten schon vor der Geburt. Spätestens, wenn das Kind auf der Welt ist. Erforderlich ist ein dichtes Netz von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, von Kriseneinrichtungen und Anlaufstellen für Austausch und Kommunikation.

Heute mittag (6.2., 14 Uhr) eröffnen wir eine solche Anlaufstelle im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf: den Familienstützpunkt Lankwitz in der Malterserstraße 120.

Der Familienstützpunkt ist ein Kooperationsprojekt der Vereine Stadtteilzentrum Steglitz e.V. und FAMOS e.V.Berlin und richtet sich an Familien (und solche, die es werden wollen) aus dem Einzugsbereich Lankwitz.   Beide Träger und  kooperierende Partner werden Beratungen, Vorträge, Informationsveranstaltungen und themenspezifische Sprechstunden anbieten. Darüber hinaus können sich Eltern zu (selbst organisierten) Gruppen oder zum gemeinsamen Frühstück u.ä.  („ElternCafe“) treffen.  Das genaue Programm findet Ihr demnächst vor Ort und im Internet unter www.stadtteilzentrum-steglitz.de.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr in Euren Kreisen und  Netzwerken ein wenig (oder besser ganz viel) Werbung für dieses Projekt machen würdet. Wir sind der festen Überzeugung, dass es wichtig und dringend erforderlich ist, ganz intensiv mit Eltern gemeinsam  daran zu arbeiten und sie dabei zu unterstützen, ihre Erziehungskompetenz zu stärken und sie darin zu unterstützen,  ihrer Erziehungspflicht und -verantwortung besser gerecht werden  zu können. Wenn Eltern fit sind, geht es den Kindern besser. Wenn es Kindern und Jugendlichen  in ihrer Kindheit (und Jugend) gut geht, haben sie bessere Chancen im Erwachsenenalter gut klar zu kommen – und selbst gute Eltern zu werden. So stellen wir uns wirksame, nachhaltige Prävention vor.

 

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Serviceerfahrung in Westfalen. Ausgerechnet in Westfalen.

Wenn man etwas über Freundlichkeit und Servicementalität im Gastgewerbe lernen möchte muss man nach Bad Sassendorf kommen. Das Ausmaß an ehrlicher Freundlichkeit und Offenheit ist für mich als waschechten Berliner gradezu fremd und überwältigend. Macht Ihr in der Ferne auch ähnliche Erfahrungen?

Hertha und Union: alte (Fan-) Freundschaft rostet nicht! Oder…..?

Am 3.9.2012 veröffentlichte die Fußballzeitschrift  „11Freunde“ den nachfolgend dokumentierten Artikel. Vor dem Hintergrund des anstehenden Stadtderbys am 11.2. im Olympiastadion würde ich mich freuen, wenn der Geist der alten Zeit, auch im Stadion wieder spürbar wird und die sog. „Ultras“ mit dem „Kriegsgeschrei“ aufhören würden…..

„Am 8. Mai 1979 herrschte im Berliner Olympiastadion gähnende Leere. Gerade einmal zehntausend Besucher hatten den Weg zur deutsch-deutschen Begegnung zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden gefunden. Der DDR-Kontrahent aus dem Elbtal weckte nur wenig Begeisterung beim Berliner Publikum. Nur 14 Tage zuvor war die Hertha vor 75.000 Zuschauern trotz eines glanzvollen Auftritts im UEFA-Cup-Halbfinale gegen Roter Stern Belgrad ausgeschieden. An diesem Tag stand allerdings nur ein sportpolitischer Auftrag für die Hertha auf der Tagesordnung: die Demonstration gesamtdeutscher Annäherung.

Die Hertha-Fankurve im Olympiastadion nahm diesen Auftrag ganz besonders ernst. Kurz nach dem Anpfiff intonierten die Hertha-Fans wie immer Gesänge und Sprechchöre. Jedoch war das Außergewöhnliche daran, dass die Sympathiebekundungen der Zuschauer auf den Rängen nicht den beiden Teams auf dem Rasen, sondern einer nicht anwesenden Ost-Berliner Mannschaft galten. Die Hertha-Fans schickten mit ihren »Union, Union, eisern Union!«-Sprechchören deutlich vernehmbare Grüße via SFB-Fernsehen über die Mauer hinweg zu den Fans des 1. FC Union nach Ost-Berlin. Eine Spielpaarung Hertha BSC gegen den 1.FC Union hätte in jener Zeit weit mehr Zuschauer ins Olympiastadion gelockt. Doch eine solche Begegnung wurde von DDR-Seite mit Absicht verhindert. Mit Argwohn hatte die DDR-Sportführung zur Kenntnis nehmen müssen, dass ein Gesamtberliner Zugehörigkeitsgefühl im Fußball über Grenzen und Mauern hinweg entstanden war, das der offiziellen Berlin-politischen Ausrichtung der DDR konträr entgegen stand.“

Den  ganzen Artikel lesen……..

Quelle: 11Freunde

Quelle: 11Freunde