Ausländer rein!

GF-Tagebuch #16 Auch in unserem Bezirk ist Wahlkampf. Die EU-Wahlen stehen vor der Tür – Wahlplakate und das Niveau der politischen Auseinandersetzung sind untrügliche Vorboten dieses Ereignisses.  In diesem Jahr hat in Steglitz-Zehlendorf auch die NPD wieder flächendeckend plakatiert (frage mich, wo die das Geld dafür her haben….) – und die Wahlslogans der Nazis sind wie immer unerträglich („Gas geben – NPD“). Bei Facebook habe ich eine kleine Aktion ins Lebens gerufen: Für jedes auf Facebook veröffentlichte Foto eines zerstörten NPD-Plakats spende ich 1.- Euro an eine regionale Antifa-Initiative (Achtung: Dies ist kein Aufruf zur Sachbeschädigung – ich rufe nur zur Veröffentlichung entsprechender Fotos auf 😉 ). Ich hoffe, dass sich viele Menschen beteiligen….

© Stenzel Washington - Fotolia.com

© Stenzel Washington – Fotolia.com

Ein wohltuendes Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass wird gerade in meinem Heimatbezirk gesetzt: Zahlreiche Initiativen aus dem Bezirk gründen unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters ein „Willkommens-Bündnis Steglitz-Zehlendorf“. Mit dabei sind Kirchengemeinden, Nachbarschaftsheime, Migrantenorganisationen, die Wohlfahrtsverbände – und natürlich auch das Stadtteilzentrum Steglitz! Das Willkommensbündnis reagiert damit auf die Pläne, im Bezirk eine Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende zu eröffnen.  Die Stadtrandnachrichten berichten über dieses Projekt regelmäßig. Ich bin stolz darüber, dass sich eine solche  Initiative in unserem Bezirk  gründet. Ein notwendiger und sinnvoller Zusammenschluss anständiger Bürgerinnen und Bürger.

Das Stadtteilzentrum Steglitz, ich selbst und sicher auch alle Mitarbeitenden  und die Mitglieder unseres Vereins werden das Willkommensbündnis nach besten Kräften unterstützen. Unsere Welt ist bunt. Jed/r ist willkommen. Wir empfinden das Miteinander der verschiedenen Kulturen als bereichernd für unser Leben in Berlin. Wir fordern vehement: Ausländer rein!

Er nannte ihn Papa

GF-Tagebuch  #15

Manchmal liest man Beiträge und Artikel, die einen nicht mehr loslassen. Schon nach den ersten Sätzen spürte ich eine tiefe Betroffenheit, die Geschichte berührte mich. Das ist jetzt nicht diese typische „Sozialarbeiterbetroffenheit“ (die Ihr bei mir sowieso nicht vermutet hättet, oder?), sondern eine tiefempfundene Traurigkeit darüber, was Kindern in unserer Nachbarschaft passiert. Mitten unter uns.

© HaywireMedia - Fotolia.com

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Eine tiefe Trauer über unser aller  Unvermögen Kinder vor ihren überforderten Eltern zu schützen. Eine tiefe Traurigkeit darüber, dass professionelles, ehrliches und wahrhaftiges sozialarbeiterisches Engagement oft nicht ausreicht um Leben zu retten. Und die Frage: Was braucht es, damit es besser wird? Was braucht es, damit kleine Kinder aus unserer Nachbarschaft angstfrei und geliebt aufwachsen können? Was braucht es, damit wir uns stärker dafür verantwortlich fühlen, Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung und ihrer Erziehungskompetenz zu stärken?  Diese Frage berühren mich als Vater, als Großvater, als Sozialarbeiter. Als Mensch. Zeit etwas zu ändern. oder?

Aus dem Artikel:  „Vor ein paar Wochen, im Winter, hat sie sich neben das Grab ihres toten Kindes gelegt und auf den Schlaf gewartet. Sie will jetzt oft einfach nur einschlafen und nicht mehr aufwachen. Wenn sie schläft, träumt sie von ihrem Sohn. Wenn sie aufwacht, weiß sie, er ist tot. Die Kälte soll ihr Leben einfrieren in diesem Moment auf dem Berliner Domfriedhof, neben sich das weiße Kreuz mit dem Namen ihres Kindes darauf: Daniel. Da kommt ein Passant und fragt: Ist alles okay? Die Mutter steht auf.

Als Sanitäter den Zweieinhalbjährigen ins Krankenhaus bringen, hat Patricia F. noch Hoffnung. Es ist Dienstag, der 3. September 2013, am späten Nachmittag. Das Kind ist bewusstlos, es hat blaue Flecken und Blutungen am Kopf und an der Stirn, Hämatome über den gesamten Bauch und auch am Penis blaue Flecken. Der Bauch sei hart wie ein Brett gewesen, wird sich ein Sanitäter später erinnern. Die Mutter steht unter Schock. Auf die Frage, was passiert sei, sagt die 20-Jährige immer wieder, ihr Sohn sei vom Klettergerüst gefallen. Mehr ist aus ihr nicht herauszubekommen.“ (….)  „Im Klinikum Friedrichshain wird Daniel sofort operiert. Als sie den Bauchraum öffnen, stellen die Ärzte eine Zerreißung des Darms fest. Auch nach der OP geht es dem kleinen Jungen immer schlechter, er wird wieder operiert, ihm werden künstliche Ausgänge am Dünn- und am Dickdarm gelegt. Zwei Tage vergehen, in denen sich die Ärzte fragen, woher diese schweren Verletzungen stammen. Sie zweifeln an der Geschichte vom Klettergerüst. Das Krankenhaus alarmiert die Polizei.In der Vernehmung bleibt die Mutter bei ihrer Geschichte: Sie sei mit ihrem Jungen auf dem Spielplatz gewesen, dann sei er plötzlich vom Klettergerüst gestürzt und habe im Sand gelegen. Kein Wort davon, dass sie doch in Wahrheit einkaufen war und sich die Augenbrauen zupfen ließ. Ihren Sohn hat sie für etwa anderthalb Stunden bei ihrem 26 Jahre alten Freund Mirko B. gelassen, mit dem sie seit vier Monaten zusammenwohnte. Einen Tag später, am 7. September, um kurz vor 6 Uhr morgens stirbt Daniel. „

Bitte lest den ganzen Artikel. ( H I E R klicken).

Nachtrag:

Vor ein paar Tagen meldeten sich Jugendamtsmitarbeiter(innen) zu Wort. Bis zu 80 Fälle muss ein Sozialarbeiter durchschnittlich betreuen. Die KollegInenn brauchen Verstärkung …. – und die solidarische Unterstützung der Gesellschaft für ihre Arbeit.

Seht hierzu auch den Beitrag im rbb-Fernsehen.

Nachtrag: 2 (15.4.) Mirko B. ist gestern zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Die 10 besten Führungstricks um Deine Leute in den Wahnsinn zu treiben …..

In Ausgabe  14/2014 meines  GF-Tagebuchs  hatte ich  einen kleinen Beitrag über das Thema Führung veröffentlicht. Jetzt habt Ihr ungefähr eine Vorstellung wie es bei uns Im Stadtteilzentrum und in der .garage läuft.

© Antonio Gravante - Fotolia.com

© Antonio Gravante – Fotolia.com

Aber es geht natürlich auch anders – und bei vielen „Führungskräften“ hat man das Gefühl, ihr wichtigstes Anliegen ist es, ihr Umfeld verrückt zu machen und zur Verzweiflung zu treiben…..

Heute möchte ich Euch mit meinen „Top 10“ der besten  Führungstricks  bekannt machen, die Ihr einsetzen müsst, wenn Ihr Eure MitarbeiterInnen und Teams in den Wahnsinn treiben wollt….  Wenn Ihr weitere schlimme Fehler (aus Beobachtung oder eigenem Erleben) beitragen könnt, dann ergänzt die Liste gern via Kommentarfunktion…..

 

 

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Vertrauen führt. Führung vertraut.

GF-Tagebuch #14

An der Wand hinter meinem Schreibtisch hängt ein kleines Bild, auf dem ein schöner Satz aus einem HelfRecht-Buch geschrieben steht: „Gute Führung schenkt Vertrauen, Verantwortung und Ermutigung“. Und ganz klein darunter: „Eine Liste der Hauptaufgaben schafft klare Kompetenzen.“

(c) HelfRecht Unternehmerzentrum

(c) HelfRecht Unternehmerzentrum

Führung ist ein zentrales Thema in meinem Berufsalltag. Geschäftsführer steht sogar auf meiner Visitenkarte. Immer wieder führt die Auseinandersetzung mit dem Begriff  Führung zu Fragen und Widersprüchen. Oliver Schmidt hat dies in einem Kommentar zu einem anderen Beitrag auf diesem Blog schön beschrieben: „Thomas Mampel, Geschäftsführer, grübelt täglich über seine Managementphilosophie und berichtet darüber ja auch in diesem Blog. Er führt 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit die Geschäfte mehrerer Kitas, Schulhorte und anderer sozialer Einrichtungen im Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf. In dieser komplexen Konstellation besteht Führung vor allem aus der Herausforderung, zwei Dinge zu unterscheiden: welchen Prozess möchte ich kontrollieren und welchen möchte ich laufen lassen? Gängigen Definitionen zufolge benötigen Menschen folgende Zutaten in ihrem Leben, um Glück erfahren zu können: ein soziales Netzwerk, Geld und die Möglichkeit der Selbstverwirklichung. Wenn wir davon nicht wenigstens einen anständigen Teil im Job mitnehmen, ist ein Drittel unseres Lebens schon verschenkt. Das Stadtteilzentrum Steglitz bietet seinen Mitarbeitern hier Möglichkeiten. Ein Teamsprecherrat unterhält einen direkten Draht zum Chef, der wiederum ist dadurch immer dicht an den Mitarbeitern. Mitarbeitertage, Klausuren und digitale Tools sorgen für Vernetzung untereinander – und die ist gewollt, durchaus auch horizontal.“

Die Herausforderung von Führung ist hier gut zusammengefasst: Es braucht offensichtlich beim Führenden eine klare Haltung und ein Führungs (selbst-) verständnis („Managementphilosphie“), es braucht Klarheit über Prioritäten (Was kann ich laufen lassen? Worum muss ich mich selbst / direkt kümmern?) – und es braucht Kommunikation, damit klar wird, wohin die Reise geht und Führende und Geführte in die gleiche Richtung marschieren. Vorraussetzung dafür , dass dies alles gelingen kann ist Vertrauen.

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JHA – nach Klausur fit für Zukunft

GF-Tagebuch #13

Seit Beginn der aktuellen Wahlperiode bin ich „ordentliches Mitglied“ (Bürgerdeputierter) des Jugendhilfeausschusses Steglitz-Zehlendorf (JHA). Der JHA trifft sich i.d. R. monatlich. Als Teil des Jugendamtes ist er zuständig für alle Belange, die Kinder und Jugendliche in unserem Bezirk betreffen. Die Zusammensetzung ist gesetzlich geregelt :Ihm gehören neben Bezirksverordneten aller Fraktionen Mitglieder der Vertretungskörperschaft des öffentlichenTrägers an (Bezirk) und Frauen und Männer, die von den anerkannten Freien Trägern der Jugendhilfe und der Jugendverbände vorgeschlagen werden. (siehe auch Wikipedia > Der Jugendhilfeausschuss > )

Als zuständiger Fachausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stellt er die Weichen für die Entwicklung und Ausrichtung der Jugendhilfe im Bezirk. Ihr versteht: Die Arbeit des JHA ist wichtig. Und es ist wichtig, dass die Arbeit des JHA die wichtigen und richtigen Themen in den Fokus nimmt und sich konsequent an den relevanten (selbst-formulierten) Prioritäten orientiert.

SFBB - schön gelegen und gut zum arbeiten...

SFBB – schön gelegen und gut zum arbeiten…

Doch was ist wichtig? Was ist richtig? Was sind die relevanten Prioritäten? Um diese Fragen zu beantworten hat sich der JHA Steglitz-Zehlendorf zusammen mit wichtigen MitarbeiterInnen des Bezirksamtes zu einer Klausurtagung in die (herrlich gelegene) Sozialpädagogische Fortbildungsstätte Berlin Brandenburg ins Jagdschloss Glienicke zurück gezogen. Am Freitag und Samstag haben wir intensiv diskutiert – über Form und Ablauf der Sitzungen,  über einen dialog- und kommunikationsfördernden Rahmen  und entsprechende Arbeitsformen, über eine Steigerung der Fachlichkeit durch bessere Vorbereitung der Themen und Arbeitsprojekte und über neue  Formen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.

Verlauf und Ergebnis der heutigen Klausurtagung stimmen mich hoffnungsfroh. Und auch bei vielen anderen TeilnehmerInnen machte sich im Anschluss eine gewisse „Aufbruchstimmung“ bemerkbar. Wir haben in relaitiv kurzer Zeit richtig viel geschafft und – das war eine wichtige Erfahrung – wir waren alle einem guten, konstruktiven Kontakt.   Ich bin gespannt auf die weitere Arbeit im JHA und freue mich, wenn die erwarteten Veränderungen schon bald Früchte tragen.
Übrigens twittere ich immer fleißig aus denn Sitzungen des JHA und stelle meine Sitzungsnotizen direkt im Anschluss an die Sitzung bei Facebook und Twitter online. Wenn Ihr verfolgen wollt, wie sich die Arbeit im JHA weiter entwickelt und womit  wir uns dort beschäftigen dann folgt mir bei Twitter und / oder bei Facebook bzw. orientiert Euch dort am Hashtag #jhasz .

 

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

 

 

Coveys „7 Wege“ in der Sozialen Arbeit

In meinem GF-Tagebucheintrag vom 22.3. habe ich eine Passage zum Thema „Leitbild“ aus Stephen R. Coveys Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ zitiert. (Ein Buch übrigens, das ich Euch jedem allerwärmstens ans Herz legen möchte, der sich und andere führen möchte.)

Ich bin der Folge des o.g. Beitrages ein paar Mal auf die „7 Wege“ angesprochen worden – und  da fiel mir ein, dass ich im Februar 2012 schon mal was dazu geschrieben hatte. Diesen Artrikel möchte ich an dieser Stelle noch einmal bewerben und zur Lektüre empfehlen……

aus den aus den „7 Wegen“

Zu jeden einzelnen der „7 Wege“ von Covey hatte ich damals ein paar Sätze geschrieben, was die für uns in der Sozialen Arbeit bedeuten könnten….

Ich freue mich über Feedback und Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte hier klicken: 7 Wege zur Effektivität in der Sozialen Arbeit

Die Sache mit dem Leitbild

GF-Tagebuch #12

Vor einiger Zeit sprach mich eine noch in Ausbildung befindliche Mitarbeiterin am Rande einer TeamsprecherInnen-Runde an. Sie bräuchte für die Schule das Leitbild unseres Vereins. Ob ich ihr das bitte mal mailen würde……. Upps –  kalt erwischt….. In den ersten 18 Jahren unseres Bestehens haben wir es nicht geschafft, ein Leitbild zu erarbeiten….. – und irgendwie gings ja auch immer ohne. Diese Blöße wollte ich mir aber nicht geben – und sagte ihr zu, dass ich ihr „da mal was zuschicken würde….“ In der Folge habe ich mit einer Kollegin zusammen versucht, im Eiltempo ein Leitbild zu erarbeiten. Wir nahmen uns ein paar Muster von befreundeten Organisationen vor, kopierten, schrieben ab, ergänzten und kürzten und  fügten noch  ein paar vorhandene Textbausteine aus vorliegenden Texten ein. Das ganze schön in Form gebracht – machte eine prima Eindruck. Wir hatten ein Leitbild!

© Denis Junker - Fotolia.com

© Denis Junker – Fotolia.com

Das ganze Werk (1 DIN A 4 Seite) mailte ich an die Kollegin – und freute mich, eine scheinbar komplizierte Aufgabe so schnell erledigt zu haben…. Siegesgewiss stellte ich unser neues Leitbild auch gleich in unser internes Firmennetzwerk ein.
Als ich die Kollegin das nächste Mal traf, fragte ich (mit meinem berühmten Siegerlächeln im Gesicht), ob sie das Leitbild erhalten  und in der Schule vorgestellt hätte. Sie sah mich unsicher an, druckste ein bisschen herum … … und antwortete dann sinngemäß: Ja ist angekommen – aber sie  habe es in der Schule nicht abgegeben. „War mir peinlich.“ ….. Upps. Schon wieder kalt erwischt. Alles zu allgemein, hat nicht mit uns, nichts mit unserem Verein zu tun. Sie findet sich darin nicht wieder. Sieht aus, wie irgendwo abgeschrieben….. Upps. Das dritte mal kalt erwischt……

Ich fragte in unseren interenen Runden nach, wie die Kolleginnen und Kollegen das sehen würde. Gleiche Reaktion. „Lauter Selbstverständlichkeiten“, „hat nichts  mit uns zu tun“, „alles austauschbar“, „hat keine Seele“….. Die MitarbeiterInnen waren nicht zufrieden. Und sie meldeten an, dass sie beteiligt werden möchten an der Entwicklung eines Leitbildes……

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# 11: SocialMedia lohnt sich auch und besonders für soziale Organisationen!

Schon seit Jahren bin ich in allen möglichen sozialen Netzwerken unterwegs. Meine erste Website habe ich noch mit dem Netscape-Navigator gebastelt, bei XING war ich schon, als die Plattform noch openBC hieß. Bei Facebook und Twitter war ich fast von Anfang dabei – wenn auch zunächst recht zurückhaltend. Zwischendurch habe ich mich zusammen mit einem Kollegen auch an ein eigenes soziales Netzwerk (www.socialNC.de) gewagt. Seit einiger Zeit findet man mich natürlich auch bei Google+. Und ich betreibe auch einen kleinen Blog – mampel´s welt – …. Ihr lest gerade darin 😉

© bloomua - Fotolia.com

© bloomua – Fotolia.com

Als absolut internetaffiner Mensch („Ich lebe online“) war für mich immer vollkommen klar, dass auch die beiden von mir geleiteten Organisationen in den sozialen Netzwerken vertreten und aktiv sein müssen. Stadtteilzentrum Steglitz und .garage berlin sind folgerichtig auch bei Facebook, Twitter und Co. mit eigenen Seiten vertreten. Seit letztem Jahr haben wir sogar eine eigene App für iPhone, Android und Windows-Smartphones und haben für beide Organisationen unsere Internetpräsenz von einer „klassischen“ Homepage auf einen Blog umgestellt. Selbstverständlich pflegen beide auch jeweils ihren eigenen youtube-Channel.

Anfang der  Woche fragte mich Geschäftsführer-Kollege aus einem befreundeten Verein, warum wir dies alles machen? Was wäre unser Ziel? Lohnt sich der Aufwand?
Gute Frage, guter Mann.  Die Antwort will ich versuchen:

„Früher“ – also in jener grauen Vorzeit, als es noch keine social media Kanäle gab – war Kommunikation relativ einfach, zumindest aber einseitig: Das Unternehmen verkündete auf seiner Firmenwebsite, die neuesten Neuigkeiten – immer und er Hoffnung, dass das irgendjemanden „da draussen“ interessieren würde. Das Feedback wurde  (wenn überhaupt) mittels Analyse irgendwelcher Zugriffszahlen quantitativ erfasst und bewertet und (in den besseren Organisationen) sporadisch in Nutzerbefragungen qualitativ evaluiert. „Wie bist Du auf unsere Seite gekommen?“,  „Wie haben die unsere Beiträge gefallen?“  waren typische Fragen ) Einbahnstraßenkommunikation mit „Beschwerdebriefkasten“: Wir haben die Infos rausgeblasen – Rückmeldungen kamen – wenn überhaupt –  sehr zeitverzögert oder bestenfalls mal als „Leserbrief“ oder Mail an unsere „Wir freuen uns über Eure Kritik“- Adresse.

Soziale Netzwerke bieten da andere Chancen. Über 400 Kontakte („Freude“)  hat das Stadtteilzentrum Steglitz bei Facebook; über 650 sind es bei der .garage berlin. Hinzu kommen noch Follower bei Twitter (106 bzw. 126) und ein paar Hundert Nutzerinnen und Nutzer unserer Smartphone-App.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

– über Facebook und Co. erreichen wir unsere Kunden (fast) überall. Egal ob am heimischen PC, im Büro (wenn die Nutzung sozialer Netzwerke dort erlaubt ist) oder unterwegs mit den Apps für die mobile Nutzung der Plattformen: Unsere Kundinnen und Kunden erfahren schnell, zuverlässig und direkt alles, was es aus dem Unternehmen zu berichten gibt. Egal ob es sich um eine Veranstaltung im Nachbarschaftszentrum, freie Plätze in einer Kita oder den nächsten Gruppenstart im Existenzgründungsprojekt handelt.

– unsere „Freunde“ bzw. „Follower“ können uns direkt und unmittelbar ein Feedback zu den Infos oder Meldungen geben und nachfragen, wenn irgend etwas unklar geblieben ist. In Form eines  Kommentars zu den Meldungen können unsere Kundinnen und Kunden auch sofort positive und negative Kritik loswerden und – das scheint mir fast der wichtigste Effekt – sie können Vorschläge und Anregungen  für Veranstaltungen und Projekte posten und so zur Angebots- und Qualitätsentwicklung unsere Projekte beitragen. Die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten (sozialer) Dienstleistungen wird ganz oder teilweise aufgehoben – das Wort vom „Prosumenten“ macht die Runde….

– soziale Netzwerke sind ein hervorragendes Tool, um Fachkräfte für die verschiedenen Bereiche unserer Arbeit zu werben und

– wir nutzen dabei bewusst die „vitalen Effekte“ der sozialen Netzwerke. Interessante Meldungen, Infos, Diskussionen , Stellenausschreibungen werden nicht nur von uns selbst verbreitet, sondern (wenn sie entsprechend interessant sind) auch von unseren Freunden und Kontakten in ihren jeweiligen Kreisen geteilt. Der „Teilen“- bzw. „Re-Tweet“- Button sorgt hier für eine schnelle Verbreitung nach dem „Schneeballsystem“. Wenn 10 unserer Kontakte mit jeweils 300 eigene Kontakten eine Meldung „teilen“ haben rund 3000 Leserinnen und Leser Gelegenheit unsere Neuigkeiten zur Kenntnis zu nehmen…. und die teilen auch wieder….. und deren Freunde auch ….. so wünschen wir uns die Verbreitung unserer Infos….

–  die Handhabung ist einfach. Man muss sich ein bisschen mit den Funktionsweisen beschäftigen und sollte etwas über die Grundlagen des „Social-Media-Marketing“ wissen – aber man benötigt keine spezielle (Berufs-) Ausbildung. Gerade auch für soziale Organisationen gibt es hier sehr gute und kostengünstige Fortbildungen.

– die Nutzung der Tools ist kostenlos. War Werbung „früher“ immer mit zum Teil erheblichen Kosten und großen Budgets verbunden, können heute auch kleine und kleinste Organisationen die gleichen Aktivitäten starten und  ähnliche Erfolge erzielen, wie die „großen Player“ der Branche. Nicht die Größe des Projektes oder der Organisation wird zum Erfolgsfaktor – sondern ihre Kommunikations- und Dialogfähigkeit. Eine gute Entwicklung.

Mein Fazit: Es lohnt sich auch und insbesondere für soziale Organisationen und Unternehmen, sich in den bekannten sozialen Netzwerken zu engagieren. Kommunikation und Kundenkontakt im Netz  können und sollen den direkten Kontakt vor Ort nicht ersetzen – aber sie können ihn im Sinne der „Kundenbindung“ ergänzen. Wir sind stets und überall im Kontakt mit unseren „Freunden“ – wir haben einen „kurzen Draht“ zueinander. Damit haben wir beste Vorraussetzungen dafür geschaffen, dass die Zusammenarbeit auch im „realen Leben“ gut funktioniert.

Wie siehts bei Euch aus? Wie nutzt Ihr Facebook und Co. im beruflichen Kontext?

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Georg ist tot.

Alles sah danach aus, als würde die Woche so angenehm und erfolgreich zu Ende gehen, wie sie angefangen hat. Gute Termine, gute Sitzungen, gute Besprechungen mit guten Ergebnissen. Doch dann ging gestern mitten in der Sitzung unserer „AG Leitbild“ die Tür des Besprechungsraums auf. „Stephan Wagner ist am Telefon…. ich soll dich unbedingt sofort aus der Besprechung holen…“ höre ich die Kollegin sagen. Am Telefon dann Stephan mit unfassbar trauriger Stimme: „Georg ist tot. Herzinfarkt. Mittwoch Abend.“

Es dauerte eine Weile bis ich realisiert hatte, was Stephan gerade sagte…..: Georg Zinner, der Geschäftsführer des Nachbarschaftsheim Schöneberg, ist tot. D.h, eigentlich war er gar nicht mehr Geschäftsführer – denn er ist zum 31.12.2013 in den „Ruhestand“ gegangen und war seit dem 1.1.2014 Vorsitzender des Vorstandes des Nachbarschaftsheims. Vorsitzender des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit und Mitglied des Vorstandes des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes…..

Ich bin unglaublich traurig. Fassungslos.

georg-zinnerIch habe Georg kennengelernt, kurz nach dem wir unseren ersten kleinen Treffpunkt in der Lankwitzer Wedellstraße eröffnet haben. 1995. Wir eine kleine Initiative mit Lust auf Nachbarschafts- und Stadtteilarbeit, er der „Leuchtturm“ der deutschen Nachbarschaftsheimbewegung. Größer hätte der Unterschied nicht sein können. Und schon in der ersten Begegnung mit ihm war mir klar, dass dies ein ganz besonderer Mensch war. Georg hatte eine Vision. Georg hatte Ideale. Georg war ein freier Geist, der sich durch nichts und niemanden würde aufhalten lassen, wenn ihm die Angelegenheit wichtig und richtig erschien oder er Missstände anprangern und – vor allem – verändern konnte. Ich kenne niemanden, der so engagiert und so leidenschaftlich gestritten und sich eingesetzt hat für offene, bürgernahe und menschenfreundliche Strukturen und Einrichtungen wie Georg Zinner. Schlechte Leistung und Ressourcenvergeudung, Nichtachtung von Bürgerinteressen, Ignoranz und Selbstherrlichkeit waren ihm ein Gräuel. Oft hörte ich seine Forderung, offensiv und konsequent staatliche Einrichtungen in freie Trägerschaft zu überführen – weil nur so gewährleistet sei, dass sich die Einrichtungen und Institutionen für die Anliegen  und Bedürfnisse und vor allem für die Mitwirkungs- und Beteiligungsansprüche der Bürgerinnen und Bürger öffnen würden. Er kämpfte für Kitas und Jugendprojekte in frei-gemeinnütziger Trägerschaft genauso wie für Senioren- und Nachbarschaftshäuser, die für die Menschen im Stadtteil da zu sein hatten ….. „Offen für Alle“ – das war sein Mantra. Das war und ist das Mantra der Nachbarschaftsheimbewegung in Berlin, in Deutschland, die ohne ihn niemals so erfolgreich und bedeutsam geworden wäre, wie sie ist.
Das Nachbarschaftsheim Schöneberg ist unter seiner Führung zur „Mutter aller Nachbarschaftsheime“ geworden. Ein Unternehmen (ein Begriff, den er für das Nachbarschaftsheim eher nicht so gern gewählt hätte), das täglich unter Beweis stellt, dass es ein guter Weg ist, sich vehement für die Verwirklichung seiner Ideale und Ziele einzusetzen.

Bei alledem war Georg vor allem immer eins: ein unglaublich bescheidener Mensch. Gerade in der Anfangszeit meiner Arbeit als Geschäftsführer im Stadtteilzentrum Steglitz habe ich ihn oft angerufen und um Rat gefragt, brauchte Tipps, wollte etwas von seinem Wissen abzapfen oder einfach nur ein Feedback oder eine Einschätzung von ihm hören. Er hatte immer Zeit. Das hat mich  gewundert – denn er hat immer sehr sehr viel gearbeitet – und ich habe ihn mal drauf angesprochen, wie es kommt, dass er das immer hinkriegt spontan für mich „zur Verfügung“ zu stehen…..Seine Antwort begleitet mich bis heute – und der Satz beschreibt hervorragend, wie Georg gestrickt war: „Keine Zeit zu haben, ist die unangenehmste Art sich wichtig zu machen.“
Fast schon peinlich war es ihm, als ich ihn  vor etlichen Jahren mal auf sein “erstes Handy“ ansprach (das war zu einer Zeit, wo es für die meisten Menschen schon kaum noch vorstellbar war, ohne  Mobiltelefon das Haus zu verlassen). Es klingelte – und ich zeigte mich erstaunt… „Wow, Georg, seit wann hast Du denn ein Handy?“ ….. „Meine Mitarbeiter meinten ich brauch unbedingt eins….“ Und er wurde sogar ein kleines bisschen rot.

Es gab auch ein, zwei Situationen, da standen wir uns als „Konkurrenten“ gegenüber. (Wobei der Begriff bezogen auf Georg wirklich hinkt…). Wir haben uns um die Trägerschaft für die gleichen Kitas beworben…… Ich habe auch in dieser Wettbewerbssituation viel von Georg gelernt: Offenheit, Ehrlichkeit, Klarheit sind die wichtigsten Werte – auch und vor allem im Wettbewerb miteinander.  Kommunikation muss immer so gestaltet sein, dass andere Menschen, dass  die Beziehungen zueinander niemals Schaden nehmen. Wir haben uns immer über die Erfolge des anderen gefreut. Ehrlich und aufrichtig.

Mit Stolz hat mich erfüllt (und das tut es auch heute noch… und gerade jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe), als er mir zum 10. Geburtstag unseres Vereins einen Brief schickte, in dem er uns gratulierte und mir schrieb, dass ich „einer der interessantesten Geschäftsführer der Stadt“ sei….. Wow…. ich bin damals ziemlich beeindruckt gewesen. Und ich weiss gar nicht so genau, ob ich mich bei Georg für dieses Kompliment und für diese langanhaltende Ermutigung und Stärkung bedankt habe.

Nun ist es zu spät. Georg ist tot. Er starb am Mittwoch Abend bei einer Veranstaltung. Er hielt einen Vortrag und erlitt kurz danach einen Herzinfarkt. Reanimierungsversuche bleiben erfolglos.

Das Stadtteilzentrum Steglitz e.V., alle Kolleginnen und Kollegen, die ihn  kannten… und ich ganz persönlich: wir  verneigen uns vor diesem wahrhaft großen Mann. Er war ein Freund unseres Vereins  und für mich persönlich das größtmögliche Vorbild. Die Lücke, die er hinterlässt kann nicht geschlossen werden.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

Tschüss Georg… ich bin sicher, dass Du nun aus dem Himmel ein Nachbarschaftsheim machst, in der Hölle aufräumst und den guten  Gott davon überzeugst, dass er gut auf die Nachbarschaftsheime und die Bürger- und Stadtteilzentren hier unten bei uns aufpassen soll…..

Voller Hochachtung.
Thomas Mampel

GF-Tagebuch #9: innovativ, inspirierend, informativ: Graz 2014

Die zurückliegende Woche ist natürlich geprägt gewesen von der Exkursion nach Graz. Elf Kollegen und Kolleginnen aus Steglitz-Zehlendorf – Vertreter*innen freier Träger der Jugendhilfe und des Jugendamtes unseres Bezirks – haben sich vor Ort darüber informiert, wie die Kolleg*innen in Österreichs zweitgrößter Stadt die Jugendhilfe sozialraumorientiert organisieren und finanzieren. Ein vergleichbares  Modell der Finanzierung wollen wir auch in unserem Bezirk einführen und erproben. Nicht alles, aber doch einiges lässt sich von Graz nach Berlin übertragen. Nicht nur, weil Steglitz-Zehlendorf und Graz ungefähr gleich groß sind, sondern v.a. auch weil die Problemlagen im  Bereich der sog. „Hilfen zur Erziehung“ ähnlich sind: Die Kosten drohen bzw. drohten in beiden Jugendämtern vollkommen aus dem „Ruder zu laufen“. In Steglitz-Zehlendorf sind es jährlich rund 20 Millionen Euro die in ambulante und stationäre Erziehungs- und Familienhilfen fliessen. (Das ist ungefähr die Summe, die man braucht um rund 450 Sozialarbeiter*innen ein Jahr lang zu finanzieren….).

a:pfl im Grazer Sozialraum 4

a:pfl im Grazer Sozialraum 4

Die Kolleg*innen aus dem Jugendamt Graz beschreiben die Eckpunkte ihres Arbeitsmodells auf ihrer Website: „In „Sozialraumteams“ arbeiten die Fachkräfte des Jugendamtes und der freien Träger der Jugendwohlfahrt zusammen. Die Fachkräfte des Jugendamtes erarbeiten mit den KlientInnen die jeweiligen Ziele und bringen diese in das Sozialraumteam ein. Dort gestaltet das Team die jeweilige Maßnahme bzw. berät gemeinsam mögliche Lösungsvorschläge. Steuerungsverantwortlich für die Jugendwohlfahrtsarbeit im Sozialraum sind die jeweilige Sozialraumleitung (= Jugendamtsleitung für den jeweiligen Sozialraum) und die/der KoordinatorIn des Schwerpunktträgers (= Hauptansprechpartner für die Fachkräfte des Jugendamtes). Sie sind verantwortlich für die inhaltliche Arbeit, aber auch für die Budgetsteuerung und das Controlling im Sozialraum.(…) Der Fokus der Finanzierung liegt auf Zielerreichung bzw. Fallbeendigung und nicht mehr auf Länge und Anzahl der erbrachten Hilfen.“

Auf diese Weise entstehen neue Ideen, Lösungen, neue Angebotsformen, neue Projektformate. Wer ein paar Beispiele sehen möchte kann das u.a. auf den Internetseiten von zwei Trägern machen, die wir besucht haben: Der Träger „alternative:pflegefamilie gmbh“ – kurz a:pfl – überzeugt mit sozialräumlicher Familienarbeit (www.pflegefamilie.at); der Träger „Jugend am Werk“ (www.jaw.or.at) deckt eine breite Palette sozialarbeiterischer Abngebote ab – von Ausbildungsangeboten für Jugendliche über Beratungs- und Begleitungsprojekte bis hin zu Wohnprojekten.

Vor Ort zu sehen, wie professionell und selbstbewusst und auf fachlich höchstem Niveau die Kolleginnen und Kollegen dieses Projekt leben war beeindruckend. Und auch die Ergebnisse sind es. Eine unabhängige Evaluation hat ergeben: Mehr als 4 Millionen €  weniger Ausgaben im Bereich der Hilfen zur Erziehung in den letzten vier Jahren – bei gleichzeitiger Verbesserung der Ergebnisse der sozialpädagogischen Arbeit. 84 % der Klientinnen und Klienten sind nach Beendigung der Hilfen nicht mehr auf weitere Unterstützungsmaßnahmen des Jugendamtes angewiesen gewesen. Nur knapp 40%  waren es vor dem Modellprojekt – also unter den alten, „klassischen“ Bedingungen.

Ich freue mich auf den Start der  „SRL-Arbeit“ in unserem Bezirk (SRL = sozialräumliche Leistungen) und  bin gespannt, wie sich das Modellprojekt in Steglitz-Zehlendorf entwickeln wird – und ich bin froh, stolz und glücklich darüber, dass das Stadtteilzentrum Steglitz als einer der drei „Innovationsteam-Träger“ an der Umsetzung dieses wegweisenden Jugendhilfeprojektes mitwirken darf.

Weitere Informationen zum Modellprojekt Sozialraumorentierung / -budget in Graz findet Ihr, wenn Ihr Euch diese Links anseht:

Empfehlungen zur Sozialraumorientierung in Graz – Vortrag Dr. Hinte PDF
Positionspapier (PDF)
SiO Sozialarbeit in Österreich. Zeitschrift für Soziale Arbeit, Bildung und Politik, Sondernummer 1/12 (2 MB!)
Glossar zur Sozialraumorientierung
Häufig gestellte Fragen zur Sozialraumorientierung
Zwischenbericht 2012
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