Mein Brief an die Bundeskanzlerin

Gesine von Prittwitz bloggt unter steglitzmind.wordpress.com. Immer mal wieder lese ich ihre Beiträge, v.a. weil es nicht soooooo wahnsinnig viele Blogger*innen aus / in Steglitz, meinem Heimatbezirk, gibt.

Mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Gesine in ihrem Blog veröffentlicht, spricht sie mir aus dem Herzen! Und ich schliesse mich ihrer Bitte an Angela Merkel an: „lassen Sie es nicht weiter zu, dass man Sie demontiert.“

Avatar von Gesine von PrittwitzSteglitzMind

Verehrte Frau Bundeskanzlerin,

liebe Frau Dr. Merkel,

lassen Sie mich voranschicken, dass mein Herz linksliberal schlägt, nicht konservativ. Niemals wäre ich auf den Gedanken verfallen, Ihrer Partei meine Stimme zu geben. Ins Straucheln geriet ich bei den jüngsten Berliner Wahlen. Sollte ich mein Kreuz etwa bei Ihrer Partei machen, um Ihnen den Rücken zu stärken? Da ich mich nicht dazu überwinden konnte (und es Ihnen zudem auch nicht geholfen hätte), schreibe ich Ihnen diese Zeilen.

Sie sind mir lange fremd geblieben. Vielleicht haben Sie sich ein wenig zu viel von der „Eisernen Lady“ Margret Thatcher abgeguckt? Trotz vieler Verdienste, nicht zuletzt auch für uns Frauen, bin ich mit Ihnen nicht warm geworden. Bis zu jenem Moment, als Sie im Spätsommer vergangenen Jahres in der Flüchtlingsfrage Haltung bewiesen haben. In dieser Krise wirkten sie auf mich authentisch; nicht getrieben von Sachzwängen, Machtspielen und Proporz.

Hören Sie auf, unter Druck zurückzurudern und…

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Wohin denn eigentlich? – Eine Vision für innovative Organisationen der Sozialwirtschaft

„Es macht, wenn man schon weit gelaufen ist, wenig Sinn, den Weg wieder zurück zu gehen. Es macht deutlich mehr Sinn, sich auf neues Terrain zu begeben, neue Wege zu finden, die aber in die richtige Richtung führen.

Zurückkommen heißt für mich: Menschen zu helfen. Zurückkommen heißt: Selbstbestimmung wieder zu erlangen. Zurückkommen heißt: Selbstorganisation, Sinn, Lebendigkeit, Innovationsfähigkeit und – als sehr großer Begriff – Freiheit für die Menschen und die Organisationen.

Wir müssen (wieder zurück) zu einem System kommen, dass die Menschen radikal in den Mittelpunkt aller Aktivitäten stellt – Mitarbeitende ebenso wie Leitungspersonen, die Klientel der Einrichtungen, aber auch Vertreter anderer Funktionssysteme, Stakeholder und die Gesellschaft, von mir aus.“

#word #hendrikepe

Warum wir Werbung für „Rock am Kanal“ machen

eine interessante und wichtige Information meines Kollegen Kristoffer Baumann …… #KiJuNa #Stadtteilzentrum #Steglitz

Mampel im Interview bei sozial-pr.net

Ich erlaube mir eine kleine Vorankündigung in eigener Sache:

Der geschätzte Kollege Christian Müller (www.sozial-pr.net) interviewt mich am Dienstag (23.8., 18.00 Uhr) live auf seinem youtube-Kanal …..

In der Ankündigung schreibt er:

„Thomas Mampel ist Geschäftsführer des Stadtteilzentrums Steglitz in Berlin. Er ist nicht nur Social Media affin, sondern bloggt auch über seine Arbeit als Geschäftsführer. Damit ist er nicht nur im Sozialbereich eine Ausnahme. Im Sozialgespräch teilt er seine Erfahrungen mit seinem Blog, die Auswirkungen auf seine Arbeit und seine Praxistipps. Ich freue mich auf deine Fragen, sowohl im Livestream als auch unter der Aufzeichnung.“

Ich freu mich, über zahlreiche ZuschauerInnen und über Euer Feedback im Anschluss!

….

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da mach ich mit: Pay what you want

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© sozial-pr.net

Immer mal wieder (so auch heute vormittag) wenden sich Menschen an mich, die im sozialen Bereich gründen wollen. Mal eine Kita, mal einen Seniorenservice oder einen Jugendhilfeträger. Offensichtlich habe ich erfolgreich den Eindruck vermitteln können, mich in diesem Bereich gut auszukennen 😉

Diese Gründungsberatungen und -coachings machen mir immer viel Spass. Ich lerne interessante Leute und interessante Ideen und Geschäftsmodelle kennen. Und ich freu mich, wenn ich dabei helfen kann, dass die eine oder andere Idee tatsächlich auch realisiert wird.

„Haklig“ wirds manchmal wenn es ums liebe Geld geht. Eine Stunde Gründungsberatung ist bei mir i.d.R. nicht unter € 100.- zu haben. Bei Leuten, die sich sozial engagieren und was Gutes für die Gemeinschaft tun wollen, ist dieser Preis oft nicht durchsetzbar – nicht weil sie nicht wollen, sondern weil meist die notwendige Kohle hierfür nicht da  ist…. . Und jede Form von Preisverhandlung hat dann immer was vom „orientalischen Basar“.

Auf Facebook bin ich heute auf einen interessanten Beitrag von Christian Müller (www.sozial-pr.net) gestossen, in dem er für seine Kommunikationsberatung für Non-Profit-Organsiationen ein sehr interessantes Preis-Modell anbietet: Pay what you want.

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Wir suchen sozialpädagogische Fachkräfte und eine Leitung für unser SRL-Projekt

Zeit für Veränderung

© Coloures-pic – Fotolia.com

…. bitte teilt diese beiden Stellenausschreibungen.

Gern stehe ich Euch für Rückfragen und weitere Informationen zur Verfügung.

a.) Teamleitung für SRL-Projekt > H I E R klicken

b.) sozialpädagogische Fachkräfte für SRL-Projekt > H I E R klicken

 

Warum ich dieses mal CDU wähle

cropped-img_0456.jpgWer mich kennt, weiss das dieser Beitrag für mich „was besonderes“ ist. Ich habe mich selbst immer als „Linken“ definiert. Bis ich merkte, dass das dieses „rechts-links-Schema“ nicht  mehr taugt zur politischen Positionierung. Ich war mal Mitglied bei den Grünen und viel länger bei der SPD. Politisch sozialisiert wurde ich in der „Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken“ …. Ich war ein erklärter Gegner des Systems. Vor 40 Jahren. Mittlerweile sehe ich das anders. Und alle Antworten, die mir mal wichtig und richtig erschienen, taugen nichts mehr. Die Welt…, Deutschland…., Berlin …. haben sich auf eine Weise verändert, die kaum noch erklärbar und vermittelbar ist. Mit den neuen Problemen brechen alte Erklärungsmuster zusammen. Die Kompetenzen, die benötigt werden, um die Themen und Probleme von heute zu lösen, sind andere als vor 10, 20, 30 oder 40 Jahren. Ideologie hilft nicht mehr. Im Gegenteil: die Ideologen von rechts uns links schaden dem Fortschritt, weil mit ihnen pragmatische Lösungen im Sinne der Menschen nicht möglich sind.

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Song der Woche: Hurricane

Manchmal versteht man erst wie Menschen ticken, wenn man mitkriegt, was für Musik sie mögen…. Aus diesem Grunde will ich  jeden Sonntag „Mein Lied der Woche“ hier verlinken….. Ich hoffe, Ihr mögt das:-).

Zum „Soundtrack  meines Lebens“ gehört ganz sicher auch der Song „Hurricane“ von Bob Dylan. Als ich von dem Fall gehört habe und das erste Mal auf dieses Lied gestossen wurde, fing ich an, mich für Apartheid in den USA, für Martin Luther King, für die Bürgerrechtsbewegung zu interessieren. Auf jeden Fall ein Song und ein Thema, das meine politische Grundhaltung bis heute grundlegend mitgeprägt hat.

Die Geschichte von  Rubin „Hurricane“ Carter gibt es H I E R

AG-Tag im Stadtteilzentrum

Frage / Idee / Lösung KonzeptEs gibt Tage, da gehe ich abends nach Hause und weiss nicht so recht, was ich von dem hinter mir liegenden Arbeitstag halten soll. Viel gemacht, wenig bewirkt. Keine sichtbaren Ergebnisse. Und dann gibt es Tage wie heute.

Heute war ein intensiver AG-Tag im Stadtteilzentrum: AG Qualität, AG Vergütung und dann noch AG Gesundheit. Regelmäßig kommen Mitarbeitende aller „Hierachie“-/ Funktionsebenen zusammen und ringen um die besten Lösungen und die bestmöglichen Modelle und Strukturen um die „gemeinsame Sache“ voranzutreiben und weiterzuentwickeln.

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