auch bei uns in Steglitz: Rassismus wieder „salonfähig“?

IMG_0677Die unsäglichen rassistischen  Aussagen des AfD-Führers Gauland zu Boateng und anderen  Spielern „mit Migrationshintergrund“ in der Nationalmannschaft haben wir alle noch in den Ohren. In bekannter Nazitradition wird Stimmung gemacht gegen alles, was „fremd“, „undeutsch“, „andersartig“ ist. ARD und ZDF lassen keine Gelegenheit ungenutzt, diesen Demagogen in ihren fragwürdigen Talkshows eine große Bühne zu bieten. So dürfen sie – GEZ finanziert – ihr widerliches Gedankengut einem breiten Fernsehpublikum publik machen. Und das bleibt dort nicht ohne Folgen:  Es herrscht mittlerweile ein  recht rauher Ton auf Deutschlands Strassen. Rassismus wird wieder „salonfähig“. Die Nazis trauen sich – wie am Sonntag auf der „Fanmeile“ zu sehen – öffentlich den Hitlergruß zu zeigen, deutsche Hooligans laufen mit der Reichskriegsflagge durch französische Städte, man singt wieder ganz öffentlich „Deutschland Deutschland über alles“…… Die Stimmung hat sich geändert, die Hemmschwelle für rassistische und faschistische Angriffe und Entgleisungen sinkt. Eine Kollegin berichtete auf einer Sitzung in der letzten Woche, dass in den letzten Wochen zunehmend rassistische Übergriffe auf die Integrationslotsinnen in unserem Bezirk zu verzeichnen sind. Eine Kollegin aus dem Stadtteilzentrum Steglitz berichtet von zwei fremdenfeindlichen Übergriffen, die am Freitag in Lichterfelde Süd stattgefunden haben.

Hier ihre (gekürzte) Dokumentation:

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die Sache mit den (((Klammern)))

Screenshot 2016-06-05 14.53.55Bei Twitter gibt es einen neuen Trend. Und ich mache jetzt auch mit. Immer mehr Leute setzen ihren Twitternamen in eine dreifach-Klammer. Ich habe erst überhaupt nicht gewusst, was das soll und daher erstmal vermutet, dass das wieder irgendeinen Mode-Blödsinn der Generation Lustig ist…… weit gefehlt. Auf meine Frage hin, was es denn mit diesen Klammern auf sich hat bekam ich viele Rückmeldungen und unter anderem auch diesen Link zu einem Beitrag in Berliner Morgenpost vom 3.6.16:

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Coworking als Innovationsraum zur Steigerung der Innovationsfähigkeit sozialer Organisationen

Hendrik Epe mal wieder…… An dem Thema arbeiten wir hier auch gerade – und es würde mich sehr interessieren, wie andere KollegInnen aus sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen das Thema einschätzen und welche Erwartungen und Hoffnungen sie ggf. an ein solches Coworking-Konzept stellen würden……

Digitale Transformation.

da kommt was auf uns zu:

„Die soziale Arbeit von wohlfahrtsverbandlichen Organisationen in Deutschland wird keine Zukunft haben. Es sei denn, wir läuten einen grundlegenden Veränderungsprozess ein. Die digitale Transformation.“

Bitte lest den kompletten Artikel von Sabine Depew.

zusätzliche Mittel für Willkommensprojekte

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© frogarts – Fotolia.com

Eine gute Nachricht für alle, die sich in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit engagieren! Und weil gute Nachrichten in diesem Feld sooooo selten sind, dokumentiere ich hier gern die Pressemitteilung in voller Länge. Bitte beachtet die relativ enge Antragsfrist (6.6.).!

Gemeinsame Pressemitteilung des DPW Berlin und der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales:

„Die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales will die Arbeit von Initiativen und Bündnissen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, stärker fördern. Ein entsprechender Antrag bei der Stiftung Deutsche Klassenlotterie wurde nun bewilligt. Damit stehen ab sofort 140.000 Euro für die Unterstützung von Ehrenamtlichen, die sich in der Arbeit mit Geflüchteten engagieren, zur Verfügung.

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Überzeugungen guter Chefs

Screenshot 2016-05-08 13.55.22Warum ich den Blog „Five by Nine“ jetzt erst entdeckt habe, weiss ich nicht. Aber sicher ist es kein Zufall, dass der folgende Artikel gerade jetzt in meinem Leben „aufploppt“…. Immer wieder müssen sich Chefs bzw. Führungskräfte hinterfragen und reflektieren. Oft genug gehen wir dabei von bestimmten Annahmen aus, die eine genauere Betrachtung und kritische Würdigung durchaus verdienen. In dem Artikel „12 Dinge, von denen ein guter Boss überzeugt ist“ werden ein paar überaus interessante Aspekte beleuchtet:

  1. Ich habe eine verzerrte Wahrnehmung davon, wie es ist für mich zu arbeiten.
  2. Mein Erfolg – und der meiner Leute – hängt zum grossen Teil von der Beherrschung offensichtlicher, profaner und banaler Dingen ab; nicht von magischen, obskuren oder bahnbrechenden Ideen und Methoden.
  3. Ehrgeizige und klar umrissene Ziele sind wichtig. Meine Aufgabe ist es, mich auf die „kleinen“ Erfolge zu fokussieren, die meine Mitarbeiter in die Lage versetzen, jeden Tag eigene Fortschritte zu machen.

 

Bitte lest den ganzen Artikel – also die Punkte 4 bis 12  – und weitere tolle Beiträge auf FIVE BY NINE

Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

arbeiten mit Walt Disney

Manchmal brauche ich ein anderes Umfeld um gut denken zu können – und arbeite dann irgendwo…. nur nicht im Büro. Verschiedene Aufgaben und Rollen brauchen manchmal auch verschiedene Räume und Orte……

Da fällt mir immer die Disney-Methode ein. Macht Ihr ähnliche Erfahrungen?

(Wobei ich natürlich weiss, dass meine Arbeitssituation da sehr privilegiert ist….. )

Ziele erarbeiten mit der Walt-Disney-Methode

Kladow am Samstag: DANKE!

Das Nachbarschaftsfest am Wochenende war für die Jugendlichen sowie für die Mitarbeiter von Stadtteilzentrum Steglitz e.V. eine schöne Gelegenheit, sich bei Nachbarn, den Mitgliedern vom Willkommensbündnis Kladow / Gatow und allen anderen Unterstützern zu bedanken.

den ganzen Artikel dazu und ein paar Fotoimpressionen gibt es hier: Jugendwohnen Kladow

Innovationen in Kitas – Perspektiven für inklusive Veränderungsprozesse

Dieser Beitrag auf der Seite von Hendrik Epe ist sicher nicht nur für Kitaträger (wie uns) interessant, sondern für alle, die tagtäglich Innovationsdruck und „grauen Alltag“ unter einen Hut kriegen müssen (oder wollen)……

Corporate Blogs für Organisationen der Sozialwirtschaft, oder: Innovationsfähigkeit einfach steigern!

„Es besteht immer noch (und vielleicht verstärkt im sozialwirtschaftlichen Bereich) die verbreitete Auffassung, dass das mit dem Internet schon irgendwann wieder vorbei sein wird und Blogs entsprechend von irgendwelchen pickligen, pizzafressenden Internetfreaks betrieben werden, zur Darstellung des eigenen Egos, vielleicht, oder auch zur Kompensation von irgendwas (jeder kann jetzt mal selbst überlegen, was denn kompensiert werden könnte …. ).“