Statistiken lügen nicht….

Ich freue mich immer sehr, wenn viele BesucherInnen meine Beiträge auf diesem Blog lesen. Manchmal erstaunt mich allerdings, dass die verschiedenen Artikel so unterschiedlich an- und aufgenommen werden. Mein Beitrag 3 Empfehlungen für mehr Produktivität – und eine Umfrage hatte allein heute (bis 21.30 Uhr) 222 Aufrufe zu verzeichnen – hinzu kommen rund 250 am gestrigen Tag – wohingegen mein heutiger Beitrag  Was tut das Stadtteilzentrum Steglitz für Integration und Toleranz? gerade mal auf 5 kommt……

Was lehrt uns das?

a.) Produktivität ist ein hochgradig relevantes Thema – auch für die LeserInnen meines Blogs, die zum großen Teil auch aus dem „sozialen Bereich“ kommen dürften…..

b.) (Selbst-) Darstellung von guten Projektideen OHNE zusätzlichen Nutzen / Mehrwert für die LeserInnen bringt (fast) gar nix….

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Sie müssen sich doch nur integrieren! Nur was, wenn man sie nicht lässt?

sehr eindrucksvoll wird in dieser zdf_neo – Dokumentation gezeigt wie die Mechanismen von Ausgrenzung und Diskriminierung funktionieren…. angucken!

Der Sozialstaat, die Sozialarbeit und der ganze Rest

Ein wunderbares Video des geschätzten Kollegen Uwe Lamm, Geschäftsführer der contact -Jugendhilfe und Bildung gGmbH.

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Wolfgang Hinte, der alte Haudegen der Sozialraumorientierung, fasst in knapp 30 Minuten seine Idee von Sozialarbeit zusammen. Was er in diesem Video sagt, ist eben nicht nur die Quintessenz des Sozialraumansatzes, sondern auch eine Art Crashkurs in guter Sozialarbeit: Er inspiriert zu einer genuin sozialarbeiterischen Praxis, nicht zu einer (pseudo-)therapeutischen oder pädagogischen („Die Geschichte der Pädagogik ist eine Geschichte der Niederlagen“). Wäre das Video ein Text, hätte ich wohl jeden einzelnen Satz markiert.

Hier nun die Neujahrsansprache zum real existierenden Sozialstaat, guter Sozialarbeit, und dem ganzen Rest, pardon: der Sozialraumorientierung.

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Soziale Innovation durch Ressourcenorientierung

John

Foto: DPW

Die Vorsitzende des Berliner Landesverbandes des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPW) hat als Vorwort der aktuellen Ausgabe des Mitgliederrundbriefes einen bemerkenswerten Beitrag zum Thema „soziale Innovation“ geschrieben, in dem sie sich auch auf Begrifflichkeiten wie „social entrepreneurship“ und  „soziales Unternehmertum“  bezieht und diese auf eine sehr anschauliche und (aus meiner Sicht) sehr plausible Art entmystifiziert und nachweist, welche kreative Kraft mitunter auch aus den „klassischen“ Organisationen des Sozialsektors entspringt . OT  Barbara John: „Ob unseren Mitgliedern wohl immer bewusst ist, wie sozial innovativ ihre Projekte sind? Wahrscheinlich nicht. Vermutlich würden sich auch die wenigsten von ihnen als Sozialunternehmer, also Social Entrepreneurs bezeichnen. Dieser Begriff hatte in den letzten Jahren Konjunktur und schien das erstrebenswerte Vorbild zu sein. Soziale Innovation, so klang es in der Diskussion immer wieder an, funktioniert nur mit einem großen »Macher«, der charismatischen Gründerpersönlichkeit. Ohne Zweifel braucht es im Einsatz gegen soziale Probleme eine treibende Kraft – eine Person oder eine Gruppe, die engagiert ist, neue Ideen umsetzt, Freiwillige motiviert und Gelder beschafft. Doch in der Debatte um Social Startups und soziale Innovation werden oft die kreativen Ansätze innerhalb bestehender Organisationen übersehen.“

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Inklusion ist das, was Du daraus machst….

© Susanne Wustmann - Fotolia.com

© Susanne Wustmann – Fotolia.com

Ich gebe zu, ich habe mich am Anfang etwas schwer getan mit dem Begriff „Inklusion“… – hatte ich doch gerade erst verstanden, wie wichtig Integration ist – und wie oft sie im Alltag scheitert. Ich fand es richtig, dass  wir „Behinderte“, Migranten oder andere „Randgruppen“ in die Welt der Mehrheitsgesellschaft integrieren müssen. Schließlich haben alle Menschen ein Recht darauf, anständig zu leben und anständig behandelt zu werden. Doch irgendwann dämmerte auch mir, dass da was mit meinem Menschenbild, mit meiner Haltung nicht stimmte. Wieso reden wir von „uns“ und von „denen“….. Wieso müssen wir Menschen so formen, dass sie in bestehende Strukturen integriert werden können – wieso müssen wir Menschen  in integrationswillig, integrationsfähig oder -unwillig, -unfähig aufteilen. „Wir“ und die „anderen“ – das ist eine heftige Abgrenzung,  fast wie eine undurchlässige  Mauer … Und Mauern sind out. Mindestens seit 25 Jahren.

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Kunst für Flüchtlinge

ein wunderbarer Artikel meiner Kollegin Anna Schmidt, den ich gern auch in meinem Blog dokumentieren und teilen möchte….. sehr lesenswert!

Avatar von anna_schmidt_berlinBunt und farbenfroh ...

Wildwuchs - Katrin Munke Wildwuchs – Katrin Munke

Sie sind im Moment in aller Munde, viele Berichte, Nachrichten und Ereignisse beschäftigen sich täglich mit ihnen. Menschen, die ihr eigenes Land verlassen, weil die Verhältnisse dort aus irgendeinem Grund nicht mehr zu ertragen sind. Sie werden Flüchtlinge und suchen sich eine neue Heimat, Schutz und Ruhe um ein neues Leben aufbauen zu können. Dort, wohin sie gehen, überlegen andere Menschen ob, wie und wo man sie integrieren kann. Diskussionen werden geführt, ob man sie will oder nicht. Politiker rangeln um die Bedingungen, Gemeinden beklagen fehlendes Geld, Gemeinschaften organisieren sich, um ihnen zu helfen. Oftmals sind es aber ganz kleine Dinge, die mich staunen lassen, mit welchem Einfallsreichtum und welcher Energie man helfen kann.

Ich ging ins Gutshaus Lichterfelde, ein Haus mit dem Schwerpunkt auf nachbarschaftlicher Arbeit. Ich bin oft und gerne dort, auch weil ich für den Träger, das Stadtteilzentrum Steglitz e.V., arbeite. Diesmal blieb…

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Neue Organisationsformen in der Sozialwirtschaft

Ich möchte Euch heute den folgenden Artikel von Hendrik Epe zur Lektüre empfehlen….. „Neue Organisationsformen in der Sozialwirtschaft“ – hochgradig relevant……!

Mitgestalter statt Mitarbeiter

GF-Tagebuch #41

Einmal im Jahr machen wir im Stadtteilzentrum Steglitz einen MitarbeiterInnen-Tag. Alle Kolleginnen und Kollegen kommen für einen Tag zusammen, es gibt ein bisschen Input und viel Raum für Gespräche und gegenseitiges Kennenlernen. Das braucht es, weil unsere rund 150 Mitarbeitenden in 18 verschiedenen Einrichtungen – von der Kita bis zum Seniorenzentrum – arbeiten. Im normalen Arbeitsalltag begegnen sie sich eher selten.

Der heutige Tag bestand aus drei Teilen: gleich zu Beginn stellte ich zusammen mit unserer AG Leitbild den Prozess der Entwicklung unseres neuen Leitbildes vor. Wie das Thema bei uns zum Thema wurde, habe ich in einem Beitrag in diesem Blog schon mal beschrieben: Die Sache mit dem Leitbild.  Heute nun wurde das Leitbild beschlossen und verkündet: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es unterschrieben, ab Montag hängt es in allen Einrichtungen unseres Vereins und dient uns als Orientierungshilfe im beruflichen Alltag.

fb_3Im zweiten Teil wurden die Kolleginnen und Kollegen in Gruppen aufgeteilt – mit so verlockenden Namen wie Bananen, Gurken, Tonaten, Mangos usw. – und verteilten sich auf verschiedene Einrichtungen und mussten dort mit einer vorgegebenen Auswahl von Lebensmitteln kulinarische Herausforderungen meistern. Die Ergebnisse wurden dann mittags a.) allen anderen Kolleginnen und Kollegen präsentiert und dann b.) verspeist. Für mich der kulinarische Höhepunkt der Woche und wieder mal ein Beweis für die unglaubliche Kreativität und Schaffenskraft unserer Leute.

Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgte dann – in Beisein der Stadträtin für Jugend, Gesundheit, Umwelt und Tiefbau,  Christa Markl-Vieto –  die Übergabe der Nachhaltigkeitsurkunde und des Nachhaltigkeitsberichts durch Oliver Schmidt von der Hultgren Nachhaltigkeitsberatung UG. Im  Stadtteilzentrum hat es vor rund anderthalb  Jahren den Startschuss für den Nachhaltigkeitscheck  gegeben – und die Zeit wurde  intensiv genutzt, um den Stand der Dinge in der Organisation zu erfassen  und die nächsten Handlungsschritte zu definieren. Nicht nur Frau Markl-Vieto war sichtlich beeindruckt, sondern auch vielen Kolleginnen und Kollegen wurde an diesem  Tag noch einmal sehr bewusst, wie dynamisch und rasant sich das Stadtteilzentrum Steglitz entwickelt und verbessert und was für beachtliche Erfolge im Unternehmen bewirkt werden können, wenn alle an einem Strang ziehen und es Freiraum und Offenheit für interne Kooperation, Kommunikation und gemeinsame Gestaltung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe gibt.

Sehr schön hat es eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen heute auf den Punkt gebracht: Sie verstehen sich fortan nicht mehr  als Mit-Arbeiter  des Stadtteilzentrum Steglitz – sondern als Mit-Gestalter. Das gefällt mir. Und ich freu mich jetzt schon auf den „Mitgestaltertag 2015“.

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

Herthaner spenden Pfandflaschen

Auf Facebook habe ich eine Seite eingerichtet, für die ich auch hier in meinem Blog werben möchte. Sie richtet sich vor allem – aber nicht nur – an die Hertha-Fans unter meinen LeserInnen:

IMG_2039„Liebe Herthaner…… Diese Seite will Werbung machen für eine kleine Spenden-Aktion! Vor jedem Heimspiel ziehen zahlreiche Pfandflaschensammler an unserem Stadion ihre Runden und sind auf der Suche nach ein paar Flaschen, die sie zu Geld machen können. Ich finde: Wir Herthaner sollten diesen Männern und Frauen ein bisschen helfen! Wie? Ganz einfach: Bringt zu jedem HerthaBSC Heimspiel eine Plastiktüte mit Pfandflaschen mit und stellt sie am Straßenrand ab. Ohne uns großartig anzustrengen, könnten wir so ein bisschen zusätzliches „Einkommen“ für die Leute realisieren….. Macht Ihr mit?“

Hier gehts zur Facebook-Seite: https://www.facebook.com/pages/Herthaner-spenden-Pfandflaschen/788682804516919

Ich würde mich freuen, wenn viele von Euch diese kleine Aktion unterstützen würden!

Dieser Beitrag darf natürlich auch gern massenhaft geteilt werden 😉 #hahohe