Video der Woche #10: Arbeiterkind vs. Bildungsungerechtigkeit

In Deutschland sind Kinder und Jugendliche  aus sozial benachteiligten Familien  auch in bezug auf ihre Bildungschancen stark benachteiligt. Ihr Anteil an den Studentinnen und Studenten ist noch immer vergleichsweise gering.Katja Urbatsch zielt mit ArbeiterKind.de auf die wichtigsten Hemmnisse dieser systematischen Bildungsungerechtigkeit, die oft in den Familien selbst liegen: Annahmen über finanzielle Hindernisse, mangelndes Selbstvertrauen und ein oft geringes Ansehen des Studiums selbst.

In dem heutigen Video der Woche wird Katja Urbatsch, Ashoka Fellow des Jahres 2009, und das Projekt Arbeiterkind vorgestellt.

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Video der Woche #9: „Es is, wie es is“

Da ich in dieser Woche von Dienstag bis Donnerstag in Graz / Österreich sein  werde, um mir spezielle Aspekte der Organisation und Finanzierung sozialraumorientierter Jugendhilfe anzusehen habe ich heute ein Video ausgesucht, das an der FH Graz, Studiengang Soziale Arbeit,  entstanden ist. Ich empfehle Euch, dieses Video unbedingt anzusehen: „Ein kurzer Videoclip, der soziale Probleme und den allzu häufigen Umgang mit jenen, in bildlichen Metaphern thematisiert.“

Eindrucksvoll, bedrückend. Druckvoll….. Leider hat dieser Film erst rund 130 Aufrufe – er hat tausendmal mehr verdient!!

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Video der Woche #8: work and box….

Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Heute gibt es wieder einmal die Vorstellung eines interessanten Social Entrepreneurs….

Rupert Voss ist Schreiner-Meister mit zwei Werkstätten. Bundesweit bekannt geworden ist Voss jedoch mit unternehmerischen Engagement in einem ganz anderen Feld – der Gewaltprävention.

In einem Ashoka-Video wird die „Work-and-Box-Company“ von Rupert Voss vorgestellt, in der ausgebildete Boxing-Instructor mit besonders gewalttätigen Jugendlichen arbeitet…..

Übrigens: Auch die Website des Sozialunternehmers Voss, der mittlerweile auch eine eigene Stiftung gegründet hat, ist sehr interessant. H I E R  K L I C K E N!

Video der Woche #7: Entschleunigung für Fortgeschrittene

Eigentlich immer montags – aber aus gegebenen Anlass heute mal schon am Sonntag Abend –  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Heute geht es z.B. um Zeit.

Passend zu meinem Beitrag aus dem GF-Tagebuch „wir sollten langsamer UND besser werden“ vom Wochenende hier ein Link zu dem im Januar 2014 auf Arte ausgestrahlte Film  „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Der Film ist (genau wie das Buch) sehr sehr empfehlenswert – allerdings müsst Ihr Euch diesmal ein bisschen mehr Zeit (ca. 1,5 Stunden) nehmen als sonst bei meinen „Videos der Woche“. Aber das passt ja irgendwie zum Thema….. 😉

Deshalb kommt der Beitrag diesmal schon am Sonntag Abend – und nicht erst am Montag früh, wie Ihr es gewohnt seid…….. – quasi als „Tatort-Alternative.

 

Video der Woche #6:

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Heute mache ich allerdings stattdessen mal wieder hemmungslos Eigenwerbung und präsentiere einen Film, der im Kinder- und Jugendhaus Immenweg des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. entstanden ist. Mit dem Film „Die Farben des Lebens“ beteiligen sich die Jugendlichen aus der „Imme“ am Wettbewerb „99 Fire Films“. Unbedingt angucken und teilen. Danke!

Video der Woche #5: Sozialarbeit in der Jugendhilfe

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Nach dem es in den letzten Wochen vorwiegend um soziales Unternehmertum und social entrepreneurship gegangen ist, möchte ich Euch heute in die „Niederungen“ der all-täglichen Sozialarbeit entführen.

In dem Film „Ein heißer Job – Sozialarbeit in der Jugendhilfe“ kommen PraktikerInnen zu Wort, die sich beruflich (und möglicherweise auch aus Berufung ) um Kinder und Jugendliche kümmern und Ihnen helfen, trotz verschiedenster Benachteiligungen ihren Weg ins Erwachsenen-Leben zu finden. Nicht „spektakulär“. Nicht „innovativ“. Aber unverzichtbar.

Der Kurzfilm über Berufsbilder aus der Jugendhilfe wurde vom Jugendhilfeverbund Kinderheim Rodt – einer Dienststelle der BruderhausDiakonie – in Kooperation mit der Villa SonnenheimgGmbH, Freudenstadt produziert.

 

Video der Woche #4: Murat Vural organisiert Bildung

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Heute seht Ihr ein Video von Ashoka, in dem der Social Entrepreneur Murat Vural vorgestellt wird. Vural organisiert Bildungsangebote bzw. -transfers zwischen StudentInnen mit Migrationshintergrund und Kindern und Jugendlichen  mit Migrationshintergrund. Seine Idee: Studentinnen und Studenten, die es in Deutschland geschafft haben einen guten Schulabschluss zu machen und zu studieren um dann später beruflich erfolgreich sein zu können, sind hervorragende Vorbilder für SchülerInnen aus bildungsfernen Familien oder sozialen Umfeldern. „Bildung wird cool, Abi und Studium und beruflicher Erfolg werden zu Zielen, die ernsthaft verfolgt werden.“ Vural will das Konzept bundesweit und später international verbreiten. Gute Idee.

Ich jetzt auch noch…. natürlich.

Ich vermute, jede/r von Euch hat dieses Video schon gesehen. Die Studentin Julia Engelmann präsentiert ihre Gedanken bei einem „Hörsaal-Slam“.  Es wird momentan bei Facebook und Co. rauf und runter geteilt. Der „stern“ schreibt, das Video könnte unser „Leben verändern“. Über eine Million mal wurde es bereits  aufgerufen, schon über 1500 Kommentare. Und jetzt teile ich es hier auch noch. Natürlich. Weil ich ganz sicher sein will, dass auch wirklich jede/r das wenigstens einmal gesehen hat. Weil es wahr ist. Weil es so einfach ist. Vielleicht auch blauäugig. Aber eines ist es auf jeden Fall: Ein Weckruf für den Träumer in Dir. Der Aufruf, Dein Leben in die Hand zu nehmen. Ein Aufschrei gegen die Gleichgültigkeit unserem Leben gegenüber.

Video der Woche #3

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Nachdem es in den letzten beiden Videos darum ging, zu erklären, was Soziales Unternehmertum ist, soll heute mal ein richtiger  social entrepreneur  zu Wort kommen und sein Projekt selbst vorstellen: Ihr seht ein Portrait von Christian Vater, dem Initiator und Gründer von „Deutschland rundet auf„. Christian Vater kommt ursprünglich aus dem kommerziellen Musikgeschäft. Mit seinem Projekt, aus dem mittlerweile auch eine richtige Stiftung geworden ist, beschafft er Geld für soziale Projekte. Vater: „Es gibt für jedes Problem in  Deutschland viele gute Projekte – das Problem: die kennt nur niemand.“ Und was der Bürger nicht kennt, das finanziert er nicht durch Spenden u.ä…… Weil Kundinnen und Kunden aber gern mal irgendwelche krummen Summen aufrunden, wenn sie wissen, das es für eine gute  Sache ist, kommen mittlerweile jeden Monat rund € 90.000.- zusammen, die zu 100% in gemeinnützige Projekte fliessen.

Weitere Infos: www.deutschland-rundet-auf.de und auf bei Google+ (mittlerweile fast schon mein „Liebling“ unter den sozialen Netzwerken)

Video der Woche #2

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Auch in dem zweiten Video in dieser Reihe steht ASHOKA im Vordergrund. Diesmal seht Ihr ein Interview, das Helge Thomas mit dem Geschäftsführer von Ashoka Deutschland, Felix Oldenburg, führt. Sehr interessant, weil Oldenburg die Besonderheiten für Sozialunternehmer/innen in Deutschland sehr sachkundig und anschaulich beschreibt. Wichtigste Forderung aus meiner Sicht: Deutschland muss ein  Gründerland auch im  Sozialsektor werden.