Ein paar Gedanken zum Umgang mit Ärger im Job
Es gibt Tage, da könnte man sprichwörtlich die Wände hochgehen. Als Geschäftsführer einer gemeinnützigen Organisation, die tagtäglich versucht, im Dschungel aus Bürokratie, Förder- bzw. Kürzungsentscheidungen und manchmal auch weltfremden Rahmenbedingungen das Beste für Kinder, Familien und Nachbarschaften und auch für unsere Mitarbeitenden herauszuholen, kenne ich das nur zu gut.
Manchmal sind es eben genau diese Momente, in denen man merkt: Da steigt Wut auf. Wut über Entscheidungen, die von irgendwelchen staatlichen Stellen getroffen werden, ohne die Realität unserer Arbeit wirklich zu verstehen. Wut auch manchmal über Personen, die stur an alten Überzeugungen, Haltungen oder unzweckmäßigen Regeln und Prinzipien festhalten und nicht sehen, was direkt vor ihrer Nase passiert oder aber einfach nur davon ausgehen, dass ihre Sicht der Dinge, die einzig Richtige ist und dass es zwischen schwarz und weiß keine Grautöne gibt. Inkompetenz gepaart mit Ignoranz und Überheblichkeit macht mich rasend. Noch dazu, wenn diese Personen oder die Institutionen, die sie repräsentieren, eine „Machtstellung“ haben.
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