Wenn die Wut anklopft….

Ein paar Gedanken zum Umgang mit Ärger im Job

Es gibt Tage, da könnte man sprichwörtlich die Wände hochgehen. Als Geschäftsführer einer gemeinnützigen Organisation, die tagtäglich versucht, im Dschungel aus Bürokratie, Förder- bzw. Kürzungsentscheidungen und manchmal auch weltfremden Rahmenbedingungen das Beste für Kinder, Familien und Nachbarschaften und auch für unsere Mitarbeitenden herauszuholen, kenne ich das nur zu gut.

Manchmal sind es eben genau diese Momente, in denen man merkt: Da steigt Wut auf. Wut über Entscheidungen, die von irgendwelchen staatlichen Stellen getroffen werden, ohne die Realität unserer Arbeit wirklich zu verstehen. Wut auch manchmal über Personen, die stur an alten Überzeugungen, Haltungen oder unzweckmäßigen Regeln und Prinzipien festhalten und nicht sehen, was direkt vor ihrer Nase passiert oder aber einfach nur davon ausgehen, dass ihre Sicht der Dinge, die einzig Richtige ist und dass es zwischen schwarz und weiß keine Grautöne gibt. Inkompetenz gepaart mit Ignoranz und Überheblichkeit macht mich rasend. Noch dazu, wenn diese Personen oder die Institutionen, die sie repräsentieren, eine „Machtstellung“ haben.

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Eine Frage der Haltung

Zugegeben: Meistens sind die Dinge nicht einfach nur schwarz/weiß, richtig/falsch, links/rechts, gut/schlecht….. Das Leben ist voller Grau- und Zwischentöne und was einmal richtig war muss nicht für alle Zeit stimmen. Und umgekehrt. Das Lebens ist vielfältig und komplex. Und das ist ja das Spannendste an diesem Leben: Dass man sich immer wieder neu einstellen muss zu den verschiedenen An- und Herausforderungen ,  dass man sich immer wieder neu positionieren darf, dass man beständig seine Haltung hinterfragen und definieren muss. Es wird deutlich, dass  unsere (selbst und frei – gewählte) Haltung ganz wesentlich beeinflusst, wie uns das Leben begegnet. (Ich will hier nicht das berühmt-berüchtigte Wasserglas bemühen, das mal halb-voll, mal halb-leer daherkommt…..) Unsere Haltung zum Leben und zu den verschiedenen Ereignissen, die in der Summe dieses Leben ausmachen, formt unsere Realität und unsere Realität erscheint dann entweder voller Chancen und Möglichkeiten oder voller Risiken und Gefahren. (Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich mich jetzt das nächste berühmt-berüchtigte Zitat verkneifen: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“)

Heute habe ich Facebook das unten dokumentierte Bild gefunden. Es hat mir sehr gut gefallen, weil es – zwar ziemlich undifferenziert, aber treffend  – darstellt, welche Haltungen und Gewohnheiten erfolgreiche Menschen pflegen – und welche auf der anderen Seite, eher von weniger erfolgreichen Leuten kultiviert werden. Mir gefällt gut, dass dieses Bild das Augenmerk sehr klar auf das „Prinzip Eigenverantwortung“ lenkt und frei ist von jedwedem esoterischen oder pseudo-psychologischen Erklärungshokuspokus. Alle Eigenschaften, Haltungen und Gewohnheiten können von jedem Menschen frei gewählt oder abgewählt werden.

Welche Erfahrung macht Ihr? Wo findet Ihr Euch wieder – und welchen Beitrag spielt Eure Haltung dabei?

Ich wünsche Euch einen erfolgreichen Start in eine erfolgreiche Woche voller Grau- und Zwischentöne, voller Vielfalt und Komplexität und mit vielen spannenden Entscheidungsoptionen. (Und da kann ich mir auch nicht verkneifen, Bettina Wegner zu zitieren: „Habt doch nicht solche Angst….., dass man Euch übel nimmt……, wenn Eure Haltung stimmt.“)

 

Erfolg - eine Frage der Haltung.....!?!

Erfolg – eine Frage der Haltung…..!?!