„Lange Leine“ vs. „Augenhöhe“

GF-Tagebuch #28

Mitarbeiterführung ist ein ganz zentrales Thema meines Arbeitsalltages. Als Geschäftsführer des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. und der .garage berlin GmbH bin ich auf vielfältige Weise gefragt, wenn es darum geht, gemeinsam mit den  Mitarbeiterinnen die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und die Organisation „nach vorn“ zu bringen bzw. auf Kurs zu halten.

Zum einen habe ich es mit den Kolleginnen und Kollegen zu tun, mit denen ich direkt zusammenarbeite (BereichsleiterInnen, ProjektleiterInnen), zum anderen berate und „coache“ ich eben diese Kolleginnen und Kollegen auch, wenn es darum geht wie sie ihre eigene Führungsverantwortung gegenüber den ihnen zugeordneten MitarbeiterInnen ausgestalten.

von Hunden und Mitarbeitern.....

von Hunden und Mitarbeitern…..

Beide Teile der Aufgabe sind spannend, unterscheiden sich aber extrem voneinander. In dem einen Fall bin ich direkt in der Kommunikation und direkt „Teil des Geschehens“ im anderen Fall bin ich eher Beobachter, Ratgeber, versuche zu lenken und zu steuern, zu begleiten.  Das klappt alles mal besser, mal schlechter. Und manchmal ist man (bin ich) auch ratlos. Du denkst, Du hast mit allen Beteiligten das Richtige besprochen, alle Beteiligten erwecken den Eindruck, dass sie verstanden haben, worum es geht und wie es gemacht wird – aber das Arbeitsergebnis ist eine Katastrophe. Das scheint (zum Glück) nicht nur bei uns bzw. bei mir so zu sein. Und deshalb gibt es ja auch diese vielen unterschiedlichen Ratgeber und Beiträge rund um das Thema (Mitarbeiter-) Führung. Grundsätzlich interessieren mich solche Beiträge. Ich möchte (und muss) in dem Bereich immer besser werden. Dabei bin ich mir durchaus der Tatsache bewusst, dass Mitarbeiterführung auch immer einen Anteil hat, der – wenn man es sehr spitz formulieren will – etwas manipulatives hat. Ich will schliesslich, dass der Kollege, die Dinge so macht (und idealerweise auch so sieht) wie ich das als Führungskraft vorgebe oder aus Unternehmenssicht als „Marschroute“ definiere.

Mir gefallen Modelle gut, die den Aspekt der „Kommunikation auf Augenhöhe“ und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei der Umsetzung gemeinsam vereinbarter  Ziele in den Vordergrund rücken. (HI E R und H I E R  habe ich in dieser Woche in meinem  Blog   auf entsprechende Beiträge hingewiesen)

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