Sie erzählten von ihren Zukunftsplänen und Berufswünschen in Deutschland – und waren nach ein paar Minuten schon keine Fremden mehr. Ganz normale junge Menschen mit Ängsten, Hoffnungen, Wünschen, Trauer und Humor. Das Eis zwischen neuen und alten Nachbarn war schnell gebrochen – und bei Kaffee, Tee und Kuchen, den ehrenamtliche tätige Gemeindemitglieder vorbereitet hatten, entstand im Anschluss an die „Talk-Runde“ ein lebendiger Austausch und anrührende Gespräche zwischen den Menschen….. Wenn sie sich das nächste mal auf der Strasse, im Bus oder im Supermarkt begegnen, kennen sie sich schon. Sie werden keine Angst mehr voreinander haben und miteinander sprechen. Die beste Voraussetzung für ein friedliches und solidarisches Miteinander im Kiez! Auf stadtteilzentrum-steglitz.de gibt es einen ausführlichen Bericht über diese Veranstaltung.
Kladow
Aller Anfang ist leicht.
Die erste Arbeitswoche des Jahres liegt hinter mir. Eine intensive, schnelle Woche. Ich profitiere davon, dass ich „zwischen den Jahren“ ein bisschen auftanken und durchatmen konnte. Das macht den Anfang leicht(er).
Denn: die erste Arbeitswoche hatte es in sich:
Montag: Kiez-AG für die Flüchtlingsunterkunft Ostpreußendamm und Planungsrunde für das neue Projekt „Jugendwohnen Kladow„;
Dienstag: Bau- und Antragsplanung mit Architekten und unserer Bereichsleitung für unseren geplanten Kita-Neubau in Marienfelde, dann Übergabe der Jugendwohneinrichtung in Kladow an das Stadtteilzentrum Steglitz durch den Verwalter, abends mit unserer Band „Telte“ unplugged in der Notunterkunft Kiriat-Bialik, die wir seit November betreiben.
Mittwoch und Donnerstag: Mampel in Frankfurt/M.; unser Jugendwohnprojekt in Kladow nimmt – nach nur einer Woche Vorbereitungszeit – seinen Betrieb auf, die ersten unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ziehen ein….
