… die richtigen Dinge richtig machen…..

GF-Tagebuch #36

Replik auf Anna Schmidt´s „Mein digitaler Chef

Meine Mitarbeiterin Anna Schmidt bloggt seit einiger Zeit sehr erfolgreich (und ich behaupte mal, dass das ein Stück weit auch meinem guten Einfluss  zu verdanken ist, das sie das tut… ;-)) Ihr Blog heisst „Bunt und farbenfroh„. Und der neueste Blogbeitrag beschäftigt sich mit ihrem „digitalen Chef“. Das war eine nette Überraschung für mich – denn der „digitale Chef“, das bin ich 🙂 …..

© alphaspirit - Fotolia.com

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Inspiriert durch diesen Beitrag fühle ich mich motiviert, Euch ein bisschen genauer zu erklären, was ich für Tools benutze, warum ich dies tue – und warum ich nicht locker lasse, gute Abläufe und Werkzeuge auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „aufs Auge zu drücken“…

Beruflich bin ich mit verschiedenen Aufgaben betraut: Ich bin Geschäftsführer des gemeinnützigen  Vereins Stadtteilzentrum Steglitz e.V. mit rund 150 Mitarbeitenden, ich bin geschäftsführender Gesellschafter des Existenzgründungs- und Unternehmerzentrums .garage berlin GmbH, ich bin Vorsitzender des Aufsichtsrates der Genossenschaft youth collaboration eG., bin Mitglied des Vorstandes des gemeinnützigen Vereins Computerbildung e.V. und ich unterstütze meinen Sohn beim Aufbau seines Unternehmens als Partner. Und natürlich habe ich – wie (fast) jeder  andere Mensch auch – Familie, Freunde, Hobbies – und manchmal bin ich  gern auch einfach mal faul. Alles unter einen Hut zu bekommen, ist also eine wichtige Frage, eine wichtige Herausforderung  für mich, gute Organisation fast eine Überlebensfrage.

Und in der Tat  – Anna hat es gut beschrieben – habe ich schon sehr früh eine Affinität zu digitalen Tools und „Helferlein“ entwickelt, die mir helfen produktiv zu sein. Mittlerweile habe ich einen ganz guten Werkzeugkoffer für mich zusammen gestellt, mit dem ich meine Arbeit gut organisiert kriege und der mir hilft erfolgreich zu sein.

Erfolgreich ist, wer der die richtigen Dinge  richtig macht.  

Meine Arbeitsorganisation ist stark geprägt und beeinflusst vom HeffRecht-System und der dem GTD-Konzept von David Allen. Nach der Helfrecht Methode erarbeite ich (und mittlerweile auch alle Leitungskräfte im Stadtteilzentrum und in der .garage) einmal im Jahr die Jahreszielplanung für die Organisation. Es geht darum, mindestens einmal im Jahr den Kompass auszurichten, die wichtigsten Ziele in den erfolgsrelevanten Feldern zu definieren und eine (grobe) Vorgehensplanung zu skizzieren. Das GTD-Konzept von Davis Allen sorgt dafür, dass wir das operative Geschäft mit seiner großen Vielzahl von Projekten, Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten gut gemanagt bekommen. Die richtigen Dinge richtig zu machen – mit diesen beiden Konzepten ist sichergestellt, dass wir uns auf die wichtigen und richtigen Dinge fokussieren und uns nicht vollkommen vom Alltagstrubel vereinnahmen lassen.

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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Emergent Berlin

GF-Tagebuch #33

„Emergenz […] ist die spontane Herausbildung von Phänomenen oder Strukturen auf der Makroebene eines Systems auf der Grundlage des Zusammenspiels seiner Elemente. Dabei lassen sich die emergenten Eigenschaften des Systems nicht offensichtlich auf Eigenschaften der Elemente zurückführen, die diese isoliert aufweisen. Der auf Aristoteles zurückgehende Satz „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ beschreibt sehr gut das Auftreten emergenter Phänomene. Die Kontextbedingungen emergenter Systeme stimmen weitgehend mit den Eigenschaften selbstorganisierter Systeme überein.“ Soweit wikipedia zum Begriff „Emergenz“.

IMG_2864In Berlin fand heute das „Emergent Berlin Festival 2014“ statt. Und nach einer kurzen Zeit der „Eingewöhnung“ in dieses für mich doch recht ungewöhnliche Setting an einem für mich unbekannten und ungewohnten Ort („Spreeacker“) habe ich den Titel schnell und umfassend verstanden. Überall kleine Gruppen von Menschen, die sich austauschen, diskutieren.  Präsentationen von Projekten aus dem Sozial,- Umweltschutz- oder Nachhaltigkeitsbereich und überall spürbar großes Interesse der Menschen füreinander.  Es sollte ein Fest und eine Möglichkeit der Begegnung für „Weltverbesserer“ und Heldinnen und Helden des Alltags werden. Das ist gelungen. 

Die Veranstaltung hat mich angenehm überrascht. Es waren unglaublich viele – vorwiegend junge –  Menschen  aus verschiedenen Ländern da. Ein deutliches Zeichen dafür, dass viele junge Menschen auf einem ziemlich guten Weg sind. Und in mir wächst die Hoffnung, dass die nachfolgende Generationen gute Antworten auf die sozialen, ökologischen und ökonomischen Fragen einer sich rasant verändernden Gesellschaft finden wird – und v.a. auch Strukturen und Lösungen finden wird, die neuen Probleme zu bearbeiten. Und in der Tat: Diese Strukturen organisieren sich selbst. Kooperation und Zusammenarbeit entsteht spontan als Phänomen – weil verschiedene Elemente des Systems (ungeplant) zusammentreffen und Synergien erzeugen…. Emergenz halt …. 😉

IMG_2881Ich durfte einen Workshop geben zum Thema „Gründen im sozialwirtschaftlichen Bereich“. Es ging um die Rechtsformen – vom „e.V.“ bis zur gemeinnützigen Aktiengesellschaft – und die Grundlagen der Gemeinnützigkeit. Positive Überraschung: Viele kannten unser Projekt .garage berlin vom „hören sagen“ oder sind im Internet schon mal drüber gestolpert. Unser neues Angebot der Unternehmensberatung mit den „.andersberatern“ kam gut an. Viele neue Kontakte wurden geknüpft – und einige der TeilnehmerInnen werde ich in der .garage oder bei den .andersberatern wiedersehen, um von dort  aus spannende  soziale Gründungsprojekte zu beraten und zu begleiten.

Ich finde, ich habe einen ziemlich tollen Job. Oder?

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Organisiert wurde das Fest übrigens von Karen Wohlert und Scott Bolden vom Baumhaus Berlin….. Mit dem Baumhaus kooperiert die .garage berlin eng – und zukünftig werden wir auch gemeinsame Angebote für Social Entrepreneurs und GründerInnen im Sozial- und Nachhaltigkeitsbereich realisieren. H I E R steht dazu schon mal was….  Und ein anderes Mal berichte ich dazu mehr……………….

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Seit November 2013 schreibe ich wöchentlich an meinem “Geschäftsführer-Tagebuch”. Warum ich das tue, könnt Ihr lesen, wenn Ihr H I E R klickt. Ich freue mich, wenn Ihr die Beiträge interessant findet und Ihr sie über Eure Kanäle (Facebook, Twitter  und Co.) teilt und verbreitet!

 

 

update: Emergent Berlin

Das Emergent Berlin Festival bringt am Samstag, dem 16. August, Berlins interessantesten Nachhaltigkeitsinitiativen zusammen. Einen ganzen Tag (und eine ganze Nacht) lang geht es ums Entdecken, Teilen, Netzwerken und Feiern von Berlins urbaner Nachhaltigkeitskultur. Das gemeinnützige Graswurzel-Event findet am Ufer der Spreeacker/-feld Wohngenossenschaft im Wilhelmine-Gemberg-Weg 10-14 (Kreuzberg) statt.

An alle Helden und Heldinnen da draußen! So könnt ihr euren Teil zum Emergent Berlin beitragen und dafür sorgen, dass das Festival unvergesslich wird:

• Spendet ein paar Euro, damit wir wichtige Anschaffungen (Material, Verpflegung der freiwilligen Helfer etc.) finanzieren können.

• Spendet ein bisschen Zeit und bringt euch für ein paar Stunden als ehrenamtliche Helfer auf dem Festival ein [schickt einfach eine E-Mail an emergent.berlin(at)gmail(punkt)com]

• Bringt altes Kerzenwachs zum Bootshaus, damit wir daraus recycelte Kerzen basteln können.

• Erzählt allen Bekannten vom Emergent Berlin und ladet sie ein!

• Macht mit bei unserer „Offenen Grüßzone“ – ein innovatives Projekt, das fremde Menschen zusammen bringen wird

Dieses Jahr haben wir uns einige spannende Aktivitäten ausgedacht, die neben den über 40 Präsentationen und Workshops stattfinden werden:

 • eine Do-it-yourself-Bastelecke, wo ihr alleine oder zusammen mit anderen eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt (super für Kids!)

• ein alter Feuerwehrwagen, der zur Sauna umfunktioniert wurde

• Lounge-Bereich im Bootshaus an der Spree

• kostenlose Bücher (bringt weitere zum Tauschen mit)

• Informationsstand für alle, die ihre eigene Nachhaltigkeits-Initiative starten wollen

• Kunstausstellung

• kostenlose Bootsfahrten

• frisch zubereitetes Essen und Getränke aus regionalem Anbau

• eine Galerie nachhaltiger Projekte

• sieben Live-Bands, die den ganzen Tag für Musik auf der Bootshaus-Terasse sorgen

• vier geniale DJs, die die ganze Nacht über im Bootshaus auflegen

Das endgültige Festival-Programm wird spätestens am 12.08. als PDF zur Verfügung stehen.

(Wenn Ihr das zugeschickt bekommen wollt, bitte unten stehendes Kontaktformular ausfüllen)

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Vielen Dank für deine Antwort. ✨

 

Geben macht glücklich. Nehmen auch…..

SocialLinks #31

Heute möchte ich Euch ein sehr faszinierendes neues Projekt vorstellen, das sich wahrscheinlich sehr schnell  und rasant in Deutschland ausweiten wird….. Ich selbst bin auch schon „infiziert“ und habe mich registriert. Worum geht es?

wirWer wenig Geld hat (oder aus anderen Gründen einen sparsamen Umgang mit dem schnöden Mammon pflegt) kommt an Tauschringen nicht vorbei. Das Prinzip ist klar: Für Leistungen, die man als Mitglied eines Tauschrings erbringt, verdient man sich Guthaben in einer Fantasie-Währung. Von dem so erwirtschafteten „Einkommen“  kann  man sich Leistungen anderer Tauschringmitglieder einkaufen. Alle gewinnen – und es fließt kein „realer“ Cent…… Dieses bekannte Prinzip haben Maria Mpalaoura und Britta Bartelt mit ihrer Plattform  domerang.de  aufgegriffen und weiterentwickelt.

Was unterscheidet  domerang von anderen Tauschbörsen? 

„domerang ist eine Philosophie, ein Lebensgefühl: Dienstleistungen werden hier nicht nur unter registrierten Mitgliedern getauscht, sondern mit Zurückgeld variabel belohnt. Mit domerang kann ein Wertesystem geschaffen werden, das aus sich heraus gibt, nimmt, hilft, unterstützt, dient, verdient, lobt, anerkennt und wächst – frei nach dem Motto: Alles kommt zurück! Und somit ist domerang nicht eine Tauschbörse von vielen, sondern die erste Zurückbörse der Welt.“… so die Gründerinnen auf ihrer Website. „Zurückbörse“, weil auch reales Geld fliesst: Von allen „realen Einnahmen“ der Plattform (Beiträge, Inserate etc.) wird die Hälfte sofort wieder an die Mitglieder ausgeschütttet.

Wie das genau funktioniert zeigt dieser kleine Erklärfilm:

Ich empfehle Euch, Euch schnellstmöglich bei domerang zu registrieren. Und vielleicht kommen wir ja dann schon bald „geschäftlich“ zueinander….get Lucky 😉

www.domerang.de

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(Fast) jeden Mittwoch gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

 

Eine Grüßzone für Berliner Weltverbesserer – Emergent Berlin Fest 2014

Presseinformation vom Baumhaus Berlin 

Das Graswurzel-Sommerfest „Emergent Berlin“ für lokale nachhaltige Entwicklung geht dieses Jahr am 16. August auf dem Spreefeld mit einer sozialen Innovation an den Start: Eine Grüßzone soll Besucher miteinander ins Gespräch bringen.

UnbenanntBerlin, 21. Juli 2014: Emergent Berlin ist ein eintägiges Fest für alle, die sich für eine sozialere und ökologischere Stadt engagieren wollen – zum Informieren, Vernetzen, Austauschen und ge-meinsam Feiern. Geplant sind Kurzpräsentationen und Workshops von über 30 Berliner Projekten, Filmvorführungen, Bootsfahrten, Live-Musik am Strand und abends Party mit DJs im Bootshaus. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Berliner Baumhausprojekt. Beginn ist am 16.8. um 12 Uhr auf dem Spreefeld, Köpenicker Str. 49 in Kreuzberg. Erwartet werden rund 800 Besucher.

„Offene Grüßzonen“

Wie können Fremde auf großen Veranstaltungen miteinander in Kontakt kommen? Die Organisa-toren und beteiligte Künstler entwickeln in der Vorbereitung des Festes Ideen für Aktionen und Interventionen. So werden auf dem Gelände „Offene Grüßzonen“ eingerichtet: Unbekannte Leute ansprechen und sich vorstellen ist hier explizit erlaubt. „Wir wollen neue Wege erproben und einen inspirierenden Ort schaffen. Engagement für eine bessere Welt wächst mit Spaß, sozialen Netzwerken und einer attraktiven und offenen Kultur“, so Emergent Berlin Initiatoren Scott Bolden und Karen Wohlert vom Baumhausprojekt.

Workshops und Präsentationen mit über 30 Berliner Projekten

Bei Kurzpräsentationen und Workshops auf Deutsch und Englisch stellen soziale und ökologische Projekte sich vor, zur Diskussion und laden zum Mitmachen ein. Neuere Initativen und soziale Start-Ups sind ebenso vertreten wie etablierte Organisationen. Mit dabei u.a.: Leihladen „Leila“, Bildungsprojekt „Bürgeruni“, Veranstaltungsserie „Sustainability Drinks“, soziales Kiezbier „Quartiermeister“, Internetplattform „The Changer“, Social-Entrepreneur-Netzwerk „Make Sense“, Sharing-Economy-Netzwerk „Oui Share“, Spendenplattform „Betterplace“, Michael LaFond vom „id22“ Institut für kreative Nachhaltigkeit. Uwe Lübbermann vom „Premium Cola“ – Kollektiv hält einen Workshop über angewandte Konsensdemokratie. Thomas Mampel vom Stadtteilzentrum Steglitz/ Existenzgründungsberatung „.garage berlin“ informiert über Gründungen von Vereinen und Unternehmen. Kulturaktivistin Jaana Prüss präsentiert ihr Buch „fair-handeln!“ über beispielhafte Projekte und Anstiftungen zum zukunftsfähigen Handeln.

„Crowdsourced“ und ehrenamtlich organisiert

Organisiert wird Emergent Berlin von einem offenen Netzwerk von Einzelpersonen und Berliner Projekten. Koordinator ist Scott Bolden vom Baumhausprojekt. Die Wohngenossenschaft Spreefeld stellt ihr Gelände am Spreeufer zur Verfügung. Ein Aufruf zur Teilnahme verbreitet sich über soziale Medien. Interessierte Projekte können sich anmelden und an Vorbereitungen und Fest mitwirken. Alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich. Auf betterplace werden Spenden gesammelt (www.betterplace.org/p19839).

Emergente Nachhaltigkeit

„Emergenz“ ist der Prozess, wie durch kollektive und kollaborative Intelligenz neue Strukturen auftauchen. „In Berlin wachsen gerade eine nachhaltige urbane Kultur, soziale und ökologische Ideen und Lebensstile. Wir wollen dieses „emergente Verhalten“ fördern, indem wir unterschiedliche Initiativen zusammenbringen, die alle für eine lokale nachhaltige Entwicklung arbeiten – sei es aus sozialen, ökologischen, ökonomischen, kulturellen oder ästhetischen Perspektiven. Auf dem Emergent Berlin Fest können sich Gleichgesinnte aus vielen Bereichen begegnen und vernetzen“, so Emergent Berlin Initiator Scott Bolden.

 

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Ansprechpartner

Scott Bolden

baumhaus.berlin@gmail.com

Tel: + 49 (0)176 38375106

 

Über das Baumhausprojekt

Das Baumhaus ist ein sozio-kulturelles Projekt und Sozialunternehmen aus dem Wedding, gemeinsam gegründet mit Nachbarn und Projekten aus ganz Berlin vom Künstler und Designer Scott Bolden und der Aktivistin und Studentin Karen Wohlert. Mit einem öffentlichen Raum und Kollektiv wollen wir lokale Akteure des sozialen und ökologischen Wandels vernetzen und eine nachhaltige urbane Kultur fördern.

 

Mehr Informationen und Bildmaterial zum Emergent Berlin Fest

http://www.baumhausberlin.de/about/presse

 

 

„Narzisstische Show eines Social Entrepreneurs“

GF-Tagebuch #19

Ich bin ein sehr Internet-affiner Mensch. Ich bin unterwegs bei Facebook, google+, Twitter, Instagramm, XING, socialNC und ich habe sogar einen Tumblr – Account – und ich blogge fleissig. Aber das wisst Ihr ja. Facebook ist, was soziale Netzwerke angeht, noch immer meine Homebase. Es ist einfach ein unschlagbares Argument und ein wertvoller USP, dass Facebook so einen enorm hohen Verbreitungsgrad hat. Man findet (fast) jeden und man findet zu fast jedem Thema eine Gruppe oder eine Seite. Das ist für Vernetzung und Austausch und für die Suche nach potenziellen Gessprächs- und Kooperationspartnern eine tolle Sache – ein Riesenpotenzial. Eigentlich.

© frogarts - Fotolia.com

© frogarts – Fotolia.com

Ich hatte jetzt – wisst Ihr auch – ein bisschen Urlaub. Ich hatte ein bisschen Zeit bei Facebook zu stöbern und ich habe eine ziemlich gute Gruppe gefunden, die mich sofort interessierte: „Netzwerk Sozialarbeit / Sozialpädagogik“. Mit fast 10.000 Mitgliedern eine sehr lebendige und interessante Gruppe. Und wie schon der Name der Gruppe vermuten lässt, dient diese Gruppe dem Austausch zwischen Sozialarbeitern und Sozialpädagogen aus ganz Deutschland. Literaturempfehlungen, fachliche Fragen, Fragen zu Beschäftigungs- und Vergütungsangelegenheiten …. für fast alle Fragen ist Raum. Ich hielt und halte  es für eine gute Idee, in dieser Gruppe ab und an auf interessante Artikel in meinem Blog aufmerksam zu machen und neue Leserinnen und Leser für meine Seite zu interessieren – geht es bei mir doch auch um die Themen Sozialarbeit und  Sozialwirtschaft. Reaktionen auf einen Link zu meinem Blog haben mich jedoch sehr irritiert und nachdenklich gestimmt – werfen sie doch ein beklemmendes Licht auf unsere Zunft, die sich über weite Strecken immer noch davor scheut wichtige fachliche und gesellschaftliche Fragen ohne ideologische Scheuklappen zu diskutieren.

Ich möchte Euch ein paar Zitate  und Einschätzungen verschiedener Gruppenmitglieder (Sozialarbeiter / Sozialpädagogen) zu mir und meinem Blog  vorstellen:

Frank L.: „Ich bin erschrocken darüber, wie wenig doch das Bewußtsein darüber vorhanden ist, in welchem Widerspruch Soziale Arbeit und neoliberale Politik doch stehen. Wenn uns die Damen und Herren in weißen Hemden lächelnd von ihren Bewerbungsfotos angrinsen, dann grinsen dahinter Lobbyisten und die Fraktion der Sozialabbauparteien. Erkennt ihr nicht die Uniform? Erkennt keiner die narzisstische Egoshow der „Social Entrepeneurs“? Das sind alles nur weitere Versuche Soziale Arbeit ins Prekariat zu drängen und Kritik zu verhindern.“

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Verdien Dein eigenes Geld.

SocialVideo #19

Menschen zu helfen, auf eigenen wirtschaftlichen Beinen zu stehen und ohne Transfer-Leistungen  ein unabhängiges, selbständiges  Leben zu führen – das ist eine der Ideen, die ich mit dem Begriff social entrepreneurship   verbinde und das ist das zentrale Ziel der .garage berlin GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter ich bin.

Die .garage versteht sich als Unternehmerschule und  Unternehmerschmiede für Menschen, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen wollen. Für all jene, die diesen Schritt bereits hinter sich haben und noch erfolgreicher werden oder ihr Unternehmen „fit für die Zukunft“ machen wollen bieten wir Unternehmens- und Strategieberatung an.

Aber nicht nur für GründerInnen aus Arbeitslosigkeit ist die .garage eine hervorragende Adresse. Mit dem neuen Standbein die .andersberater sprechen wir GründerInnen sowie Unternehmen und Organisationen aus dem sozialwirtschaftlichen und dem kreativen Bereich an.

In dem heutigen Video der Woche könnt Ihr Euch ein gutes Bild machen – von den Leuten, die für die .garage arbeiten, von unserer Philosophie, unseren Überzeugungen und Haltungen und vom Spirit, der alles durchdringt, was in der .garage getan und gedacht wird….

Über Feedbacks würde ich mich freuen….

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

Wie macht man Ideen groß?

SocialVideo #16

Am 7.11.2013 diskutierten Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, und Rainer Höll von Ashoka auf der ConSozial in Nürnberg über Soziales Unternehmertum. In einem interessanten Gespräch erörtern sie, wie soziale Innovation funktioniert. Welche Strukturen und Haltungen brauchen Menschen, die neue soziale Ideen, soziale Innovation und soziales Unternehmertum vorantreiben wollen. Kann es eine organisierte Zusammenarbeit zwischen den klassischen Wohlfahrtsverbänden und den Initiativen und Projekten von Social Entrepreneurs geben? Oder anders gefragt: Wie macht man (neue soziale) Ideen groß?

 

In einer kleinen Nebenrolle übrigens Anne Beyer, Redaktionskollegin im Jugendhilfeblog des DPW Berlin.

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

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Ideen, die verändern – Soziale Innovationen mit social impact start und SAP

Video der Woche #13

Heute geht es in dem Video der Woche um ein spezielles Mentoringprogramm für Social Entrepreneurs. „Mit einer Geschäftsidee möchten sogenannte Social Entrepreneurs gesellschaftliche Probleme unserer Zeit auf unternehmerische Weise lösen: Zusammen mit dem Partner der gemeinnützigen social impact Gmbh unterstützt SAP mit dem social impact start Programm diese Sozialunternehmer bei ihrer Existenzgründung. Das Programm bietet eine Unterstützungsstruktur mit Stipendien, regionalen Büros (Arbeitsplatz, Coaching, Netzwerk etc.) und Mentoring durch SAP Mentoren.
Bekommt am Beispiel von Ecotastic und vier Mentoren von SAP einen Einblick, was hierbei passieren kann.“

Nachahmer erwünscht!

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

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SocialLInks #12: Sieben neue Ashoka Fellows……

Heute gleicht die Linkliste der Woche eher einer „Best-Practice-Liste“ für  Social Entrepreneurship in Deutschland. Die hier aufgezählten sieben Persönlichkeiten, gehören seit neuestem zum erlauchten Kreis der ASHOKA- Fellows.

ashokaAshoka über sich selbst: „Ashoka ist die erste und weltweit führende Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs. Die non-profit-Organisation wurde im Jahr 1980 von Bill Drayton in den USA gegründet und ist heute in über 70 Ländern aktiv. In Deutschland gibt es Ashoka als gemeinnützige GmbH seit 2003, als Ashoka nach mehr als 20jähriger Tätigkeit in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern beschloss, auch in Westeuropa tätig zu werden. Was Ashoka tut und wie sich die Organisation entwickelt hat, zeigt das kurze Video „Story of Ashoka“.“ (….) „Ashoka Fellows sind weltweit das Herzstück unserer Arbeit. Fast 3.000 Ashoka Fellows in über 70 Ländern sind aktiv, um unsere Gesellschaft zum Positiven zu verändern und auf ihrem Weg viele Menschen zu inspirieren selbst aktiv zu werden. Denn das ist unsere Vision: Eine Gesellschaft, in der jeder Einzelne ermutigt und unterstützt wird zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen und positiven Wandel zu gestalten: Everyone a Changemaker.“

Bitte nehmt Euch ein paar Minuten Zeit, Euch die die am 11. März frisch gekürten Changemaker und ihre Projekte mal anzusehen…..:

– Robert Greve (www.schule-plus.de)
– Heike Boomgaarden (www.wesentlich-gmbh.de)
– Horst Krumbach (www.generationsbrücke-deutschland.de)
– Ralf Sange (www.gruender50plus.de)
– Stephanie Hankey (www.tacticaltech.org)
– Volkert Ruhe (www.gefangene-helfen-jugendlichen.de)
– Carsten Rübsaamen (www.bookbridge.org)

Herzlichen Glückwunsch an die KollegInnen und weiterhin viel Erfolg!

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!