… die richtigen Dinge richtig machen…..

GF-Tagebuch #36

Replik auf Anna Schmidt´s „Mein digitaler Chef

Meine Mitarbeiterin Anna Schmidt bloggt seit einiger Zeit sehr erfolgreich (und ich behaupte mal, dass das ein Stück weit auch meinem guten Einfluss  zu verdanken ist, das sie das tut… ;-)) Ihr Blog heisst „Bunt und farbenfroh„. Und der neueste Blogbeitrag beschäftigt sich mit ihrem „digitalen Chef“. Das war eine nette Überraschung für mich – denn der „digitale Chef“, das bin ich 🙂 …..

© alphaspirit - Fotolia.com

© alphaspirit – Fotolia.com

Inspiriert durch diesen Beitrag fühle ich mich motiviert, Euch ein bisschen genauer zu erklären, was ich für Tools benutze, warum ich dies tue – und warum ich nicht locker lasse, gute Abläufe und Werkzeuge auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „aufs Auge zu drücken“…

Beruflich bin ich mit verschiedenen Aufgaben betraut: Ich bin Geschäftsführer des gemeinnützigen  Vereins Stadtteilzentrum Steglitz e.V. mit rund 150 Mitarbeitenden, ich bin geschäftsführender Gesellschafter des Existenzgründungs- und Unternehmerzentrums .garage berlin GmbH, ich bin Vorsitzender des Aufsichtsrates der Genossenschaft youth collaboration eG., bin Mitglied des Vorstandes des gemeinnützigen Vereins Computerbildung e.V. und ich unterstütze meinen Sohn beim Aufbau seines Unternehmens als Partner. Und natürlich habe ich – wie (fast) jeder  andere Mensch auch – Familie, Freunde, Hobbies – und manchmal bin ich  gern auch einfach mal faul. Alles unter einen Hut zu bekommen, ist also eine wichtige Frage, eine wichtige Herausforderung  für mich, gute Organisation fast eine Überlebensfrage.

Und in der Tat  – Anna hat es gut beschrieben – habe ich schon sehr früh eine Affinität zu digitalen Tools und „Helferlein“ entwickelt, die mir helfen produktiv zu sein. Mittlerweile habe ich einen ganz guten Werkzeugkoffer für mich zusammen gestellt, mit dem ich meine Arbeit gut organisiert kriege und der mir hilft erfolgreich zu sein.

Erfolgreich ist, wer der die richtigen Dinge  richtig macht.  

Meine Arbeitsorganisation ist stark geprägt und beeinflusst vom HeffRecht-System und der dem GTD-Konzept von David Allen. Nach der Helfrecht Methode erarbeite ich (und mittlerweile auch alle Leitungskräfte im Stadtteilzentrum und in der .garage) einmal im Jahr die Jahreszielplanung für die Organisation. Es geht darum, mindestens einmal im Jahr den Kompass auszurichten, die wichtigsten Ziele in den erfolgsrelevanten Feldern zu definieren und eine (grobe) Vorgehensplanung zu skizzieren. Das GTD-Konzept von Davis Allen sorgt dafür, dass wir das operative Geschäft mit seiner großen Vielzahl von Projekten, Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten gut gemanagt bekommen. Die richtigen Dinge richtig zu machen – mit diesen beiden Konzepten ist sichergestellt, dass wir uns auf die wichtigen und richtigen Dinge fokussieren und uns nicht vollkommen vom Alltagstrubel vereinnahmen lassen.

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Mitarbeitertag: Macht was draus…..

SocialVideo #29

Im Monat Juli dreht sich in meinem Blog vieles um das Thema „Mitarbeiterführung“. Im Stadtteilzentrum Steglitz haben wir im Jahr 2013 einen MitarbeiterInnen-Tag durchgeführt. Ziel war es, die Kommunikation der Kolleginnen und Kollegen untereinander zu befördern und Raum und Zeit zu geben für Erfahrungsaustausch, gegenseitiges Kennenlernen und das Knüpfen von Kontakten,  um zukünftig schneller und leichter zusammen zu kommen um  gemeinsame Ideen und Projekte zu besprechen und umzusetzen. Aus meiner Sicht eine Kernfrage, wenn es um Mitarbeiterführung geht: Wie schaffen wir es, dass der Einzelne sein volles Potenzial umsetzen und ausleben kann und  im Team dazu beiträgt, dass wir als Organisation gut sind und besser werden…..?

Nach einer „Tour de SzS“(also einer Sightseeing-Tour durch die Einrichtungen unseres Vereins) hatten die KollegInnen  – getreu dem Motto „Du weisst nicht, was Du bekommst – aber mach was draus!“ – die Aufgabe, aus vorgegebenen Material in Teamarbeit kreative Lösungen für die Präsentation der besuchten Einrichtungen zu entwickeln…. Das war grandios…..  Fast alle der rund 150 Kolleginnen und Kollegen waren da. Die Erwartungen aller Beteiligten wurden weit übertroffen. Das Video vom MA-Tag 2013 möchte ich Euch heute vorstellen. Die Planungen für den MitarbeiterInnen – Tag 2014 haben übrigens schon begonnen…..ganz ohne mich – also quasi Cheflos basisdemokratisch….. . Selbst- und eigenverantwortlich organisiert von KollegInnen…… Find ich klasse!

 

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Immer montags  stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden. Und hin und wieder empfehle ich auch Dinge, die andere Bereiche unseres Arbeitslebens berühren. Anregungen und Tipps nehme ich gerne entgegen.

Ich freu mich sehr, wenn Ihr diesen Beitrag  (und weitere meiner Beiträge) über Eure Kanäle teilt & weiterleitet. Vielen Dank!

WM 2014 – natürlich auch auf www.mampel.de

SocialLinks #25

In Brasilien rollt der Ball. Fussballfreunde aus allen Ländern verfolgen gespannt und gebannt die Spiele bei der WM 2014.

Die Fussball-Weltmeisterschaft ist natürlich auch ein Thema für Sozial- und Entwicklungsprojekte überall auf der Welt. Heute möchte ich Euch einige  interessante Projektbeispiele vorstellen.

Brasilien ist eines der Länder, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich am größten ist. Es herrscht soziale Ungerechtigkeit, vor allem auch gegenüber Frauen und Mädchen. Ein wirkungsvolles Instrument, um Jugendlichen Toleranz und gegenseitigen Respekt zu lehren, ist Sport und insbesondere Fußball. Für das Hamburger Kinderhilfsprojekt PLAN Grundlage für ein spannendes Mädchen-Fussballprojekt: „Mädchen erlernen in drei Altersgruppen das Fußballspielen: Sieben- bis Zwölfjährige, 13- 15 Jährige und 16- 18-Jährige. Im Projektverlauf werden Freundschaftsspiele zwischen den verschiedenen Mädchenteams, aber auch mit Jungenmannschaften stattfinden. Damit soll gezeigt werden, dass Mädchen und Frauen einen Platz im brasilianischen Fußball haben und dass ein Umdenken hin zu mehr Gleichberechtigung erforderlich ist. “

Weitere Infos zum Projekt:

www.plan-deutschland.de/helfen-mit-plan/spenden/lateinamerika/fussballprojekte-brasilien/

kijun_18-211x300 2Das Stadtteilzentrum Steglitz in Berlin greift das Thema „WM“ ebenfalls auf und verbindet Spass und Freude am Fussball, in dem ein Fussballturnier mit Workshops und Bildungsangeboten zu entwicklungspolitischen Themen organisiert wird

Neben dem aktiven Spiel auf dem Platz wird täglich jeweils eine Veranstaltung des Globalen Lernens angeboten.

• Wie ist der Lebensalltag von Kindern in Brasilien und Mexiko jenseits der WM?
• Wie sieht ihr Fußballplatz, ihre Schule und ihre Freizeit aus?
• Welche Bedeutlung hat Fußball für sie?

Aus den Unterschieden und Gemeinsamkeiten entwickeln wir Verständnis für die Situation von Kindern aus anderen Regionen der Welt.

Weitere Infos:

www.stadtteilzentrum-steglitz.de/2014/02/fussball-wm-projekt-14-18-7-2014/

Ebenfalls aus Berlin kommt das Projekt „Alle kicken mit!“. Das Projekt wurde als Empfehlung der AG „Integration und Sport“ zur Umsetzung des sportpolitischen Leitbilds für die Sportmetropole Berlin zur Realisierung ausgewählt. Es dient dem strategischen Ziel „Integration in den Sport“, berücksichtigt jedoch auch weitere Ziele, wie die Förderung des Mädchen- und Frauensports (Gender Mainstreaming) sowie die Förderung der Kooperation von Schule und (Vereins-)Sport. Projektträger ist der Berliner Fußball-Verband.

Weitere Infos:

berliner-fussball.de/m%C3%A4dchenprojekt/

Schon etwas älter, aber immer noch aktuell  ist ein Interview, das Managementexperte Reinhard K. Sprenger im Juni i 2008 SpiegelOnline gegeben hat. Thema: „Warum Chefs die Fußballsprache so sehr lieben.“ Die These: „Was auf dem Rasen recht ist, kann in Chefetagen nur billig sein: Ob „Ball flach halten“ oder „in der Champions League spielen“ – Fußballsprache ist in Führungsetagen sehr beliebt.“

Das ganze Interview gibts hier:

www.spiegel.de/wirtschaft/management-experte-sprenger-warum-chefs-die-fussballsprache-so-sehr-lieben

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Aller guten Dinge sind 5….

SocialLinks #23

Heute möchte ich Euch in der Rubrik „Links der Woche“ kurz vorstellen, in welchen Projekten und Organisationen ich mich haupt- und ehrenamtlich engagiere. Ich freue mich, wenn Ihr die Projekte und Unternehmungen interessant und unterstützenswert findet und  in Euren Kreisen ein bisschen Werbung dafür macht (z.B. in dem Ihr diesen Beitrag bzw. die Links kräftig teilt und „likt“).

Job 1: Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

www.stadtteilzentrum-steglitz.de

Job 2: geschäftsführender Gesellschafter der .garage berlin GmbH

www.garageberlin.de

Job 3: Mitglied des Vorstandes des gemeinnützigen Vereins Computerbildung e.V. (Ehrenamt)

www.computerbildung.org

Job 4: Vorsitzender des Aufsichtsrates der Genossenschaft youth collaboration eG. (Ehrenamt)

www.youcoll.de

Job 5: Gesellschafter bei .andersberater

www.andersberater.de 

Wenn Ihr zu einzelnen Projekten und / oder Organisationen Fragen habt, Informationen benötigt oder Ideen für eine Koopeeration / Vernetzung habt, freue  ich mich über eine Nachricht von Euch!

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Ausländer rein!

GF-Tagebuch #16 Auch in unserem Bezirk ist Wahlkampf. Die EU-Wahlen stehen vor der Tür – Wahlplakate und das Niveau der politischen Auseinandersetzung sind untrügliche Vorboten dieses Ereignisses.  In diesem Jahr hat in Steglitz-Zehlendorf auch die NPD wieder flächendeckend plakatiert (frage mich, wo die das Geld dafür her haben….) – und die Wahlslogans der Nazis sind wie immer unerträglich („Gas geben – NPD“). Bei Facebook habe ich eine kleine Aktion ins Lebens gerufen: Für jedes auf Facebook veröffentlichte Foto eines zerstörten NPD-Plakats spende ich 1.- Euro an eine regionale Antifa-Initiative (Achtung: Dies ist kein Aufruf zur Sachbeschädigung – ich rufe nur zur Veröffentlichung entsprechender Fotos auf 😉 ). Ich hoffe, dass sich viele Menschen beteiligen….

© Stenzel Washington - Fotolia.com

© Stenzel Washington – Fotolia.com

Ein wohltuendes Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass wird gerade in meinem Heimatbezirk gesetzt: Zahlreiche Initiativen aus dem Bezirk gründen unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters ein „Willkommens-Bündnis Steglitz-Zehlendorf“. Mit dabei sind Kirchengemeinden, Nachbarschaftsheime, Migrantenorganisationen, die Wohlfahrtsverbände – und natürlich auch das Stadtteilzentrum Steglitz! Das Willkommensbündnis reagiert damit auf die Pläne, im Bezirk eine Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende zu eröffnen.  Die Stadtrandnachrichten berichten über dieses Projekt regelmäßig. Ich bin stolz darüber, dass sich eine solche  Initiative in unserem Bezirk  gründet. Ein notwendiger und sinnvoller Zusammenschluss anständiger Bürgerinnen und Bürger.

Das Stadtteilzentrum Steglitz, ich selbst und sicher auch alle Mitarbeitenden  und die Mitglieder unseres Vereins werden das Willkommensbündnis nach besten Kräften unterstützen. Unsere Welt ist bunt. Jed/r ist willkommen. Wir empfinden das Miteinander der verschiedenen Kulturen als bereichernd für unser Leben in Berlin. Wir fordern vehement: Ausländer rein!

Vertrauen führt. Führung vertraut.

GF-Tagebuch #14

An der Wand hinter meinem Schreibtisch hängt ein kleines Bild, auf dem ein schöner Satz aus einem HelfRecht-Buch geschrieben steht: „Gute Führung schenkt Vertrauen, Verantwortung und Ermutigung“. Und ganz klein darunter: „Eine Liste der Hauptaufgaben schafft klare Kompetenzen.“

(c) HelfRecht Unternehmerzentrum

(c) HelfRecht Unternehmerzentrum

Führung ist ein zentrales Thema in meinem Berufsalltag. Geschäftsführer steht sogar auf meiner Visitenkarte. Immer wieder führt die Auseinandersetzung mit dem Begriff  Führung zu Fragen und Widersprüchen. Oliver Schmidt hat dies in einem Kommentar zu einem anderen Beitrag auf diesem Blog schön beschrieben: „Thomas Mampel, Geschäftsführer, grübelt täglich über seine Managementphilosophie und berichtet darüber ja auch in diesem Blog. Er führt 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit die Geschäfte mehrerer Kitas, Schulhorte und anderer sozialer Einrichtungen im Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf. In dieser komplexen Konstellation besteht Führung vor allem aus der Herausforderung, zwei Dinge zu unterscheiden: welchen Prozess möchte ich kontrollieren und welchen möchte ich laufen lassen? Gängigen Definitionen zufolge benötigen Menschen folgende Zutaten in ihrem Leben, um Glück erfahren zu können: ein soziales Netzwerk, Geld und die Möglichkeit der Selbstverwirklichung. Wenn wir davon nicht wenigstens einen anständigen Teil im Job mitnehmen, ist ein Drittel unseres Lebens schon verschenkt. Das Stadtteilzentrum Steglitz bietet seinen Mitarbeitern hier Möglichkeiten. Ein Teamsprecherrat unterhält einen direkten Draht zum Chef, der wiederum ist dadurch immer dicht an den Mitarbeitern. Mitarbeitertage, Klausuren und digitale Tools sorgen für Vernetzung untereinander – und die ist gewollt, durchaus auch horizontal.“

Die Herausforderung von Führung ist hier gut zusammengefasst: Es braucht offensichtlich beim Führenden eine klare Haltung und ein Führungs (selbst-) verständnis („Managementphilosphie“), es braucht Klarheit über Prioritäten (Was kann ich laufen lassen? Worum muss ich mich selbst / direkt kümmern?) – und es braucht Kommunikation, damit klar wird, wohin die Reise geht und Führende und Geführte in die gleiche Richtung marschieren. Vorraussetzung dafür , dass dies alles gelingen kann ist Vertrauen.

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Video der Woche #6:

Immer montags stelle ich Euch ein Video vor, in dem spezielle Aspekte meines “Kernthemas” Sozialwirtschaft / Sozialarbeit / Social Entrepreneurship vorgestellt, beleuchtet und / oder diskutiert werden.

Heute mache ich allerdings stattdessen mal wieder hemmungslos Eigenwerbung und präsentiere einen Film, der im Kinder- und Jugendhaus Immenweg des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. entstanden ist. Mit dem Film „Die Farben des Lebens“ beteiligen sich die Jugendlichen aus der „Imme“ am Wettbewerb „99 Fire Films“. Unbedingt angucken und teilen. Danke!

Wertschätzung – (ein) Schlüssel zum Erfolg….

Ich schätze das ungeheure Engagement meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V., egal ob es sich um die KollegInnen an der pädagogischen „Front“ oder um die Leitungskräfte unseres Vereins handelt. Sie leisten tagtäglich hervorragende Arbeit – teilweise trotz schwieriger Rahmenbedingungen (die leider durch uns kaum veränderbar sind). Ich lasse nicht nach, diese Wertschätzung auch oft und gezielt zum Ausdruck zu bringen – denn ich möchte, dass „meine“ Leute wissen, wie sehr ich ihre Arbeit schätze. Und ich hoffe immer, dass diese Botschaft bei den Kolleginnen und Kollegen auch immer wieder ankommt.

Auf der Website des Stadtteilzentrums hat ein Kollege nun einen Beitrag veröffentlicht, über den ich mich sehr gefreut habe, weil er belegt, dass diese Wertschätzung in unserem Verein auf Gegenseitigkeit beruht. Wohl keine Selbstverständlichkeit, wenn ich mir anschaue, wie es so in dem einen oder anderen Unternehmen zugeht…..

Unter anderem schreibt Sebastian Unger: „Die Partizipation von Mitarbeiter_innen bei der Entwicklung des Trägers sowie der einzelnen Projekte, gemeinsame Erlebnisse wie ein Mitarbeitertag, der ebenfalls dem gegenseitigen Kennenlernen und dem positiven Miteinander dient, sind hierfür die tragende Säulen beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V.. Es geht hierbei natürlich immer um mehr als nur den gemeinsamen Spaß. Es geht um Identifikation und gegenseitige Wertschätzung sowie schließlich auch um gemeinsamen Erfolg. Dieser ist maßgeblich davon abhängig, wie wohl sich Mitarbeiter_innen in einem Unternehmen bzw. ihrem Team fühlen. Unter anderem nach solchen Kriterien entscheidet sich, ob es einem Unternehmen gelingt, gutes Personal langfristig an sich zu binden. Das heißt – drastisch verknappt – dass jede Maßnahme, mit der wir unser Wohlbehagen und das Wir-Gefühl am Arbeitsort steigern immer auch eine positive wirtschaftliche Auswirkung hat.“

Den ganzen Beitrag findet hier Ihr H I E R (anklicken!!) – sehr lesenswert…..

Wie wird in Euren Unternehmen und Organisationen Wertschätzung „gelebt“? Woran erkennt Ihr, dass Eure Arbeit gewürdigt und gewertschätzt wird?

Danke.

(c) HelfRecht Unternehmerzentrum

(c) HelfRecht Unternehmerzentrum

Seit Jahren hängt dieses Bild an der Wand meines Büros.  Und genau so lange bin ich bemüht, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Partnern Vertrauen, Verantwortung und Ermutigung zu schenken. Das gelingt oft. Und im Moment bekomme ich soviel positives Feedback und Wertschätzung von meinen Leuten zurück …….  es ist eine Freuden diese Truppe „führen“ zu dürfen…… Danke!

 

KW 50: gute Begegnungen mit guten Leuten….

Abgesehen von dem nervtötenden Schnupfen, der mich einigermaßen beeinträchtigt und  für eine leuchtend rote Nase gesorgt hat, war die zurückliegende 50. Kalenderwoche so ganz nach meinem Geschmack!
Neben den üblichen und immer wiederkehrenden Serienterminen ( siehe: Besprechungsstruktur) standen in dieser Woche viele gute Termine, Besprechungen und Sitzungen mit richtig guten Leuten auf dem Programm.

Mit Sven Dönni, dem Projektleiter  des .garage-Coachingprogramms war ich zu einem Erstgespräch für ein Beratungsangebot im Rahmen des Programms „Unternehmenswert Mensch“. Wenn alles klappt, freuen wir uns auf einen anspruchsvollen Beratungsauftrag für unser Projekt „.andersBerater“ durch ein großes Architektenbüro in Mitte.   Teamentwicklung, Arbeitsorganisation und Entwicklung einer entsprechenden Ablaufstruktur – das können wir gut! Und da haben wir Lust drauf.

Am Mittwoch stand zunächst die Sitzung  der geschäftsführenden Mitarbeitenden der Berliner Nachbarschaftsheime und Stadtteilzentren auf dem Programm – die Kolleginnen und Kollegen waren zusammen mit der Geschäftsführerin des Verbandes Birgit Monteiro zu Gast in unserer Nachbarschaftseinrichtung „kieztreff“ in der Thermometer-Siedlung in Lichterfelde Süd. Da waren wieder ein paar tolle Leute beisammen – und manchmal gehen von einer zweistündigen Sitzung mehr Impulse aus, als von manch anderer zeitintensiveren Aktivität. Mit Gunnar Güldner vom „JugendkulturService Berlin (JKS)“ wurde eine erste Verabredung für eine Kooperation zwischen dem Stadteilzentrum Steglitz e.V. und dem JKS für die Sommerferien 2014 getroffen und eine Präsentation  von Ulrike Pohl zum Thema „Inklusive Stadtteilarbeit“ lieferte zahlreiche Stichworte und viel Inspiration für Aktivitäten des Stadttteilzentrum Steglitz  in Hinblick auf Barrierefreiheit seiner Einrichtungen und Angebote.

Am Nachmittag dann DER Höhepunkt der Woche im KiJuNa: Eine erste Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 10. Integrierten Sekundarschule (ISS) in Steglitz-Zehlendorf hat die Gründungsidee für eine Eventagentur präsentiert. Hammermäßig gut! Die Schülerinnen und Schüler (allesamt aus der 9. Jahrgangsstufe der Schule) wurden und werden begleitet von „youth Collaboration eG“. Mehr Infos zu „youColl“ und dem Projekt an der 10.ISS  findet Ihr hier…… ) Ich fand die Gruppe und ihre Gründungsidee so gut, dass ich Ihnen gleich einen ersten Auftrag zugesagt habe….. Das Rahmenprogramm bei der ersten  Gründungspräsentation des Jahres 2014 (mit kleinem Sektempfang und Häppchen….) werden diese jungen GründerInnen für die .garage berlin GmbH ausrichten. Ich freu mich drauf!

Dass wir dann am gestrigen Donnerstag noch eine mühsame aber sehr erfolgreiche Arbeitssitzung zum Projekt „Sozialräumliche Leistungen in der Region B“ mit dem inspirierenden und erfrischend unaufgeregten Prof. Wolfgang Hinte hatten, rundete den positiven Geschmack dieser Woche vollends ab.

Eine Woche mit viel Begegnung, mit viel guten Diskussionen. Alle ganz real und nicht „nur“  im Internet….. – mit richtigen und guten und richtig guten Menschen……

Rot(z)nase

Rot(z)nase

Wenn nun auch noch die Hertha heute Abend ihr  letztes Heimspiel in diesem Jahr gewinnt, dann ist diese Woche kaum noch zu toppen….. Da lache ich dann sogar über meine rote Nase 😉