Ikigai

In einem Beitrag irgendwo in den Weiten des Netzes bin ich über den Begriff Ikigai gestolpert. Ikigai ist ein japanisches Lebensmodell. Mensch strebt danach, seinen / ihren Ikigai zu finden und danach zu leben. Dafür stellt Mensch sich 4 Fragen:

  1. Was liebst Du?
  2. Was kannst Du?
  3. Was braucht die Welt?
  4. Wofür wirst Du bezahlt?

In der „Schnittmenge“ der Antworten findest du deinen Ikigai, das, „wofür es sich zu leben lohnt“.

Ich habe für mich eine (bzw. vier) Antworten probiert:

  1. ….mit anderen Menschen zusammen an Projekten, Produkten, Organisationen zu bauen, die die Welt für alle ein bisschen besser machen. Vor allem der kreative Prozess von der ersten Idee bis zum konkreten Start des Projekts interessiert und fasziniert mich.
  2. Ich bin ganz gut darin, gute Menschen zusammenzubringen, die ebenfalls Lust haben, kleine und größere Beiträge für zukunftstaugliche, sinnvolle und wichtige Unternehmungen zu leisten und als Team ein Stück weit Zukunft mitzugestalten. Ich bin gut darin Hindernisse und Probleme nicht zu ernst zu nehmen – es gefällt mir, Herausforderungen (gern auch sehr herausfordernde Herausforderungen) gemeinsam mit anderen Menschen zu meistern… Meist gelingt es mir gut, meine Arbeitsbeziehungen so zu gestalten, dass langfristige Zusammenarbeit möglich ist.
  3. Die Welt braucht Menschen, die vor großen Aufgaben nicht zurückschrecken, die sich nicht von der Fülle der Probleme und Herausforderungen demotivieren lassen. Menschen, die jeden Tag bereit sind, noch ein Apfelbäumchen zu pflanzen…….. Die Welt kann ein besserer Ort sein. Gerechtigkeit und Frieden in diese Welt zu bringen – damit sollten wir alle nie aufhören.
  4. ……. genau dafür. Ich bin ein Glückspilz. 🙂

Wie siehts bei Euch aus? Wie stehts um Euren Ikigai?

Werte und Zwickmühlen

In meinem alltäglichen Handeln bemühe ich mich, mich an meinen Werten und Prinzipien zu orientieren (was mir mal besser und mal schlechter gelingt) und an diesen meine Entscheidungen und mein Verhalten auszurichten. Was aber, wenn man in einer „Zwickmühle“ gefangen ist und man  egal wie man entscheidet, mit dieser Entscheidung auf jeden Fall gegen einen dieser Werte verstösst? Kompliziert. 

Vor ein paar Tagen habe ich bei Twitter gefragt:

Ich war heftig überrascht und sehr erfreut über die vielen Reaktionen, Antworten und Tipps. (Die könnt Ihr alle nachlesen, wenn Ihr mein Twitterprofil durchscrollt . Erst im Nachhinein ist mir bewusst geworden, dass der Begriff „Teufelskreis“  eigentlich nicht richtig passt für das Problem, das ich im Hinterkopf hatte / habe. „Zwickmühle“ trifft es  besser. Und daher möchte ich die Frage hier im Blog nochmal stellen und hoffe nochmal auf Eure Ratschläge und Erfahrungsberichte…….

Warum „Zwickmühle“? Hierfür möchte ich kurz den Wikipedia-Beitrag zu diesem „Phänomen“ zitieren:

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