man müsste mal wieder……

Gemeinsam ans Ziel

…. öfter bloggen.

Mann, Mann, Mann,….. das war ein Jahr. Auch wenn 2016 noch nicht ganz vorbei ist, kann ich jetzt schon resümieren, dass die zurückliegenden 12 Monate mit die heftigsten waren, die ich bislang durchlebt habe. Neue Herausforderungen und neue Wege – alles bleibt anders.

Dieser Blog ist in den letzten Monaten ziemlich kurz gekommen. Nicht, weil im Stadtteilzentrum oder in der .garage oder in anderen Bereichen, die mir beruflich wichtig sind, wenig passiert ist… sondern weil ich einfach auf verschiedensten Ebenen in verschiedenen Bereichen voll gefordert war, und eine schriftliche Reflektion in diesem Blog zu diesen Themen nicht möglich und sinnvoll war.

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„Manchmal denke ich, dass der Politik in diesem Land ihr Kompass komplett abhanden gekommen ist…..“

Detlef Schade ist Geschäftsführer eines Jugendhilfeträgers. Über seine Eindrücke und Erfahrungen schreibt  er mehr oder weniger regelmässig in seinem Blog …. Und er ist Steglitzer. Ganz frisch wurde ein Beitrag veröffentlicht, in dem sich Detlef Schade mal so richtig Luft macht. Es geht um die SGB VIII – Reform…..auch und vor allem aber um eine Generalabrechnung mit einer politischen Klasse, die bei  allen aktuellen politischen Herausforderungen grandios versagt.

„Würde mich jemand fragen, was das Charakteristische an Deutschland im Jahre 2016 ist, würde ich sagen, offenbar gibt es keinen gesellschaftlichen Fortschritt mehr. Stattdessen herrschen in vielen Bereichen, für die der Staat zuständig zeichnet, Stillstand, Lähmung, Rückschritt. An vielen Stellen kann man nur  fassungslos konstatieren, wie nichts geschieht. Wenn vereinzelt dann doch mal was angepackt wird, um Misstände in den Griff zu bekommen, wie z. B. beim Mindestlohn oder der sogenannten „Mietpreisbremse“, dann strickt eine handzahme Politik die entsprechenden Gesetze so, dass es mannigfaltige Möglichkeiten gibt, sie zu umgehen, auszuhebeln, zahnlos zu machen.“

 

Lest das mal bitte – von Anfang bis zum Ende….. es gibt zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine lebhafte Diskussion……. >> https://hzeambulant.wordpress.com/2016/10/06/das-muss-mal-sein-einige-wueste-gedanken-rund-um-die-sgb-viii-reform/ 

bunt und verbindlich

Relativ häufig fragen mich mir nahestehende Menschen, ob dieser ganze „social-media-Kram“ überhaupt irgendwas bringt. Facebook, Twitter & Co. werden – gerade auch von Sozialschaffenden – immer noch gern als Spielerei (im besten Fall) oder als gefährliches Überwachungsinstrument (im schlimmsten Fall) bewertet und verteufelt.

Ich liebe Social-Media….. Ihr wisst das, weil viele von Euch meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken mehr oder weniger aufmerksam verfolgen. Seit gestern Abend habe ich einen weiteren Grund Twitter zu lieben: abends auf der Couch scrolle ich die Timeline durch und stolpere über einen Tweet, der meine Aufmerksamkeit auf sich zieht:

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Ich schaue mir also die Seite „bunt und verbindlich“ an – und sehe das „Versprechen“ der Firma Ricoh, zwei Videokonferenzsysteme zur Verfügung zu stellen, wenn sich eine Initiative findet, die verspricht (und unterschreibt), damit Sprachunterricht für Geflüchtete durchzuführen….. Klasse Idee. Habe ich sofort gemacht. Und heute hat die Mitarbeiterin von bunt & verbindlich per Mail den Kontakt zum Ansprechpartner bei Ricoh hergestellt. Sehr geil. Schon bald werden wir also die Möglichkeit haben, auch Videokonferenztechnik für unseren Sprachunterricht einzusetzen. Ohne Twitter wär das nicht passiert.

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Jugendeinrichtungen sind (auch) Bildungseinrichtungen #VielfaltJA

ctrnqycwcaelsciVom 26.-28.9.  tagt in Dortmund der bundesweite Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016. Unter dem Titel „Potenziale erkennen – Zukunft gestalten“ tauschen sich Fachkräfte aus ganz Deutschland über verschiedene Aspekte und Facetten dieses spannenden Bereichs innerhalb der Jugendhilfe aus. Der PARITÄTische Berlin begleitet den Kongress noch bis zum 2.10. mit einem „social-media-Marathon“ in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #VielfaltJA.

Selbstverständlich beteilige ich mich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. an dieser Aktion. Denn: Wir wollen, dass einer breiten Öffentlichkeit bekannter und bewusster wird, was Kinder- und Jugendarbeit alles ist, wie vielfältig dieser Arbeitsbereich ist und wieviele wichtige Aufgaben und Funktionen Jugendarbeit für die Gesellschaft übernimmt. Jugendarbeit ist weit mehr als die pädagogische Begleitung von Kickerturnieren und Discoveranstaltungen (wenngleich auch die ihren Wert haben)….. Einrichtungen der Jugendarbeit sind  auch wichtige Bildungseinrichtungen geworden.

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Neutralität – Gebot der Stunde?

Heute brauche ich mal ein Feedback von Euch….. denn ich bin verunsichert……. Vor ein paar Wochen habe ich in einem Beitrag erläutert, warum ich bei den kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus das erste Mal in meinem Leben das Kreuz bei einer Kandidatin der CDU machen werde…… Die Reaktionen waren ziemlich heftig, teilweise grenzwertig…….

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Interview: „Der bloggende Geschäftsführer“

Am letzten Dienstag hat mich Christian Müller von sozial-pr zum Interview gebeten. Das Interview wurde aufgezeichnet und kann bei youtube angeguckt werden……..

 

Freu mich über Kommentare und Feedbacks 😉

Mampel im Interview bei sozial-pr.net

Ich erlaube mir eine kleine Vorankündigung in eigener Sache:

Der geschätzte Kollege Christian Müller (www.sozial-pr.net) interviewt mich am Dienstag (23.8., 18.00 Uhr) live auf seinem youtube-Kanal …..

In der Ankündigung schreibt er:

„Thomas Mampel ist Geschäftsführer des Stadtteilzentrums Steglitz in Berlin. Er ist nicht nur Social Media affin, sondern bloggt auch über seine Arbeit als Geschäftsführer. Damit ist er nicht nur im Sozialbereich eine Ausnahme. Im Sozialgespräch teilt er seine Erfahrungen mit seinem Blog, die Auswirkungen auf seine Arbeit und seine Praxistipps. Ich freue mich auf deine Fragen, sowohl im Livestream als auch unter der Aufzeichnung.“

Ich freu mich, über zahlreiche ZuschauerInnen und über Euer Feedback im Anschluss!

….

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da mach ich mit: Pay what you want

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© sozial-pr.net

Immer mal wieder (so auch heute vormittag) wenden sich Menschen an mich, die im sozialen Bereich gründen wollen. Mal eine Kita, mal einen Seniorenservice oder einen Jugendhilfeträger. Offensichtlich habe ich erfolgreich den Eindruck vermitteln können, mich in diesem Bereich gut auszukennen 😉

Diese Gründungsberatungen und -coachings machen mir immer viel Spass. Ich lerne interessante Leute und interessante Ideen und Geschäftsmodelle kennen. Und ich freu mich, wenn ich dabei helfen kann, dass die eine oder andere Idee tatsächlich auch realisiert wird.

„Haklig“ wirds manchmal wenn es ums liebe Geld geht. Eine Stunde Gründungsberatung ist bei mir i.d.R. nicht unter € 100.- zu haben. Bei Leuten, die sich sozial engagieren und was Gutes für die Gemeinschaft tun wollen, ist dieser Preis oft nicht durchsetzbar – nicht weil sie nicht wollen, sondern weil meist die notwendige Kohle hierfür nicht da  ist…. . Und jede Form von Preisverhandlung hat dann immer was vom „orientalischen Basar“.

Auf Facebook bin ich heute auf einen interessanten Beitrag von Christian Müller (www.sozial-pr.net) gestossen, in dem er für seine Kommunikationsberatung für Non-Profit-Organsiationen ein sehr interessantes Preis-Modell anbietet: Pay what you want.

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Wir suchen sozialpädagogische Fachkräfte und eine Leitung für unser SRL-Projekt

Zeit für Veränderung

© Coloures-pic – Fotolia.com

…. bitte teilt diese beiden Stellenausschreibungen.

Gern stehe ich Euch für Rückfragen und weitere Informationen zur Verfügung.

a.) Teamleitung für SRL-Projekt > H I E R klicken

b.) sozialpädagogische Fachkräfte für SRL-Projekt > H I E R klicken