H I E R steht geschrieben, was es mit diesen Ratschlägen auf sich hat….. Freu mich auf Eure Kommentare und Rückmeldungen……
Kurzmitteilung
Heimat
Ab morgen (1.3.) ist die März-Ausgabe der „StadtteilZeitung“ des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. in den bekannten Auslagestellen und in den Einrichtungen unseres Vereins erhältlich. Selbstverständlich ist die Zeitung auch online verfügbar – auf unserer Internetseite könnt ihr die neueste Ausgabe downloaden: stadtteilzentrum-steglitz.de/stadtteilzeitung/
Diese März-Ausgabe ist übrigens eine ganz besondere: Mit dieser Ausgabe feiern wir „20 Jahre Stadtteilzeitung“ – da sind durchaus auch ein bisschen stolz! Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe ist das Thema „Heimat“ – ein auf den ersten Blick sperriges, aber wahrlich spannendes Thema.
Hier mein Vorwort zur Geburtstagsausgabe:
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Geschäftsführertagebuch: Machtlosigkeit
Wenn ich etwas wirklich hasse, dann ist es Machtlosigkeit….. oder besser: das Gefühl von Ohnmacht in einer offensichtlich fremdbestimmten Situation. Jemand entscheidet etwas, und du hast keine Möglichkeit diese Entscheidung zu beeinflussen – musst aber mit den Folgen klarkommen. Irgendwelche Leute, tun etwas ohne sich über mögliche Konsequenzen oder gar über ihre eigene Verantwortung für die Ergebnisse ihres Handelns Gedanken zu machen. Das scheint ein institutionelles, strukturelles Problem zu sein: Je abstrakter und „unpersönlicher“ ein Aufgabenbereich – z.B. in einer Behörde – zu sein scheint, desto weniger scheinen sich die in dieser Struktur handelnden Personen ihrer Verantwortung bewusst zu sein. Ein schlauer Mensch hat für dieses Phänomen mal den Begriff der „organisierten Verantwortungslosigkeit“ geprägt. Dieses Phänomen – gepaart mit Personalmangel und Überlastung der einzelnen Mitarbeitenden – führt z.B. in der Berliner öffentlichen Verwaltung zu den bundesweit berühmt-berüchtigten Fehlentwicklungen. Lageso, S-Bahn, BER sind zu Synonymen für das Versagen öffentlicher Steuerung geworden.
Bei uns im Stadtteilzentrum Steglitz spielen sich die Dinge auf objektiv viel kleinerem, aber deshalb für uns nicht minder bedeutsamen Niveau ab. Ich werde jetzt hier nicht das übliche Lageso- und Senatsbashing betreiben oder mich daran beteiligen. Aber ich möchte meinen Unmut darüber zum Ausdruck bringen, dass sich in diesem Bereich trotz zahlreicher Ankündigungen kaum etwas verändert. Unser Verein knabbert aktuell an Aussenständen bzw. fälligen Zahlungen in Höhe von rund € 400.000.-. Das ist für den einen oder die andere vielleicht eine vergleichsweise geringe Summe (ich hatte diese Woche mit Kollegen gesprochen, die bei den bei den gleichen Behörden auf rund 1,5 Millionen Euro an überfälligen Zahlungen kommen – für uns ist das ein richtiger Brocken. Mithin fast die komplette Summe, die wir monatlich für Lohn- und Gehaltszahlungen aufbringen müssen.
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SoziFon – ein Podcast für uns Sozialfuzzis …….
…. und nicht nur für die!
Durch einen Hinweis von Hendrik Epe (von wem sonst……) bin ich auf der Seite entwicklungsbuero.org gelandet und bin schwer begeistert. Vom Angebot, von der Art der Kundenansprache, von den Inhalten. Klare Leseempfehlung!
Besonders interessant finde ich die Podcast-Reihe auf entwicklungsbuero.org, die sich verschiedenen Themen aus der Perspektive der Sozialarbeit nähert (der Betreiber des Blogs, Marc Kummer, ist selbst Sozialpädagoge). Ich freu mich riesig, dass ich diese Seite gefunden habe (nochmals VIELEN DANK dafür Hendrik), weil ich es klasse finde, dass es auch in unserer Zunft immer mehr Best-Practice-Beispiele für zeitgemäße Kommunikation, (Selbst-) Marketing und Fach-Öffentlichkeitsarbeit in digitalen Zeiten gibt.
Folge 8 von SoziFon gibt es Interview mit Hendrik Epe zum Thema „Neue Wege für Soziale Organisationen“. Sehr interessant! (zum anhören, einfach das Bild anklicken!)
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5 Fragen an Jeannette Hagen: Wie Vaterentbehrung das Leben prägt.
Jeannette Hagen setzt sich in ihrem Buch mit den Folgen der Vaterentbehrung für den Einzelnen und die Gesellschaft auseinander und zeigt, wie wir aus der Opferrolle herausfinden und das, was wir uns immer vom Vater gewünscht hätten, in uns finden können: ein bedingungsloses Ja zu uns selbst. Die Fragen stellte Thomas Mampel, Geschäftsführer des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. und Mitglied im Redaktionsteam jugendhilfe bewegt berlin, wo der Beitrag im Februar 2016 erstveröffentlicht wurde….
In Deinem Buch „Die verletzte Tochter“ setzt Du Dich mit den Folgen der Vaterentbehrung auseinander. Warum ist Vaterentbehrung ein Thema, ein Problem?
Dieser Frage kann man sich auf zwei Wegen annähern. Statistisch – dann lautet die Antwort, dass Vaterentbehrung zu signifikanten Häufungen bestimmter Straftaten oder Missbrauchserfahrungen führen kann. So sind Kinder, die ohne Vater aufwachsen, 10-mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen, 20-mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden, 33-mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich misshandelt zu werden. Jene aus der Statistik, die selbst Verbrechen begehen, sind fast ausschließlich Jungs oder junge Männer. Diejenigen, denen etwas angetan wird, oder die sich selbst etwas antun, sind überwiegend Mädchen oder junge Frauen. Das unterstreicht die Aussage des Kinderpsychotherapeuten Dr. Hans Hopf, der über die Auswirkungen von Vaterentbehrung schreibt: „Jungen neigen dazu, den Schulhof zum >Kampfplatz< der eigenen inneren Konflikte zu machen, während Mädchen hierfür den eigenen Körper benutzen.“ Wobei – wie er mir mal in einem Gespräch bestätigte, Mädchen, bei denen das „Maß“ an Kränkungen oder Traumen voll ist, irgendwann auch dazu übergehen, nach außen gewalttätig zu werden. Was diese Kinder verbindet, ist die leichte Manipulierbarkeit. Kinder, die ohne Vater aufwachsen müssen und vielleicht dazu noch ein schlechtes Bild von ihm vermittelt bekommen, wie es häufig nach strittigen Trennungen der Fall ist, sind manipulierbarer als andere Kinder und gleichzeitig weniger geschützt, weil ein Elternteil und damit eben eine Meinung, eine Ansicht, eine Herangehensweise fehlt. Der Vater ist in der Mutter-Vater-Kind-Triade nicht nur dafür verantwortlich, dem Kind den Schritt weg aus der engen Bindung zur Mutter zu ermöglichen, sondern er ist auch maßgeblich an der Entwicklung dessen beteiligt, was wir gemeinhin als Gewissen bezeichnen. Väter lehren Kinder Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren. Sie zeigen ihnen, was in ihnen steckt, bis zu welchem Punkt sie in Auseinandersetzungen gehen können, ohne dem anderen weh zu tun, ihn zu verletzen. Und sie unterstützen besonders Mädchen darin, nicht nur auf Schönheit und Äußerlichkeiten zu setzen, sondern sich über Fähigkeiten in der Welt zu behaupten.






