Hier die Tagesordnung für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 24.4.2012 im BVV Saal des Rathauses Zehlendorf. Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Für alle, die nicht selbst dabei sein können, werde ich natürlich wieder live aus der Sitzung twittern….. (Twitter = tmampel)
Verschiedenes
Jugendhilfeausschuss Steglitz-Zehlendorf am 13.3.
Am Dienstag, den 13. März findet die 2. Sitzung des Jugendhilfeausschusses Steglitz-Zehlendorf statt. Die Sitzung beginnt um 17.00 Uhr und findet im Haus der Jugend Albert Schweitzer, Am Eichgarten 14 in 12167 Berlin statt.
Ich werde wieder aus der Sitzung twittern bzw. die Notizen zur Sitzung online stellen.
Hier die Tagesordnung:
| TOP 1 | Einwohnerfragestunde |
| TOP 2 | Genehmigung der Tagesordnung |
| TOP 3 | Vorstellung der Einrichtung |
| TOP 4 | Genehmigung des Protokolls vom 02.02.2012 |
| TOP 5 | Geschäftliche Mitteilungen |
| TOP 5.1 | Benennung einer/s Bürgerdeputierten für die Lenkungsgruppe Schule / Jugendhilfe |
| TOP 6 | Berichte der Sprecher/innen der RAG gem. § 78 SGB VIII (Regionen A – D) |
| TOP 7 | Stand Kitaplanung im Bezirk (BE: Herr Hoffmann) |
| TOP 8 | Projekt Familienhebammen (BE: Frau Dümchen) |
| TOP 9 | Beschlussvorlage zur Wahl von JHA-Mitgliedern aus sachverwandten Bereichen (siehe Anlage) |
| TOP 10 | Bericht aus der Verwaltung |
| TOP 11 | Verschiedenes |
Schon um 16.00 Uhr treffen sich KollegInnen der freien Träger zu einer Vorbesprechung der Sitzung. Raum bitte vor Ort erfragen!
8 Regeln für totalen Stillstand in Unternehmen
Für alle, die am Wochenende noch ein bisschen was über Unternehmens- und Mitarbeiterführung lernen möchten, hier ein Ausschnitt aus einem Vortrag von Prof. Dr. Peter Kruse. „8 Regeln für den totalen Stillstand in Unternehmen“. Treffend auf den Punkt gebracht…. Und vielen, die schon mal in solchen Unternehmen und unter solchen Vorgesetzten gearbeitet haben, wird das Lachen an der einen oder anderen Stelle im Halse stecken bleiben….
Hier der Link zum Video….. >
JHA goes Twitter
Im Januar bin ich von der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Steglitz-Zehlendorf als Vertreter des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes zum Bürgerdeputierten gewählt worden. Wichtig ist mir die Interessenvertretung für freie Träger der Jugendhilfe im Bezirk und Lobbyarbeit für die Arbeit der freien Träger und die Anliegen der durch sie betreuten und begleiteten Menschen. Enge Kommunikation mit den Akteuren im Bezirk und Transparenz meiner Arbeit im Ausschuss ist mir wichtig: Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen aus der Jugendhilfe findet permanent statt. Ergänzt werden soll die Kommunikation durch Vorbesprechungen zum JHA jeweils vor den Sitzungen. (Wie genau das dann ablaufen kann, werde ich den KollegInnen dann zeitnah mitteilen….) Ab dem 2.2. werde ich dann aus dem monatlich tagenden Jugendhilfeausschuss Steglitz-Zehlendorf twittern…. Sehr gerne nehme ich Anregungen, Kommentare und Statements entgegen und werde sehen, was sich dann in die jeweilige Sitzung sinnvoll einbringen lässt. Ich erwarte mir hierdurch eine größere Transparenz der Arbeit und der Entscheidungsfindungsprozesse im Ausschuss (es können also auch Leute mitverfolgen, was besprochen wird, die nicht „live“ dabei sind…) Bitte weitersagen bzw. teilen: Hashtag #jhasz
An Jugendhilfe interessierte Menschen (nicht nur) aus Steglitz-Zehlendorf können mir bei Twitter folgen > TMampel < Ich freue mich über jeden neuen Follower!
Kinderarmut inakzeptabel – auch in Steglitz-Zehlendorf!
Kinderarmut ist von übel. Es ist hierbei vollkommen egal, wie gut es der Bevölkerung im Durchschnitt geht. Es ist egal, ob diese Kinder in armen oder reichen Bezirken leben. Wichtig ist: jedes Kind, das in Armut lebt ist eins zuviel. Denn diese Kinder sind von vielen gesellschaftlichen Aktivitäten und Angeboten ausgeschlossen. Häufig fallen sie auf – durch ihre Kleidung,durch mangelnde oder falsche Ernährung, oft durch ihr Verhalten. Sie leben mitten unter uns, auch in Steglitz-Zehlendorf.In unserem Bezirk – der zu den reichsten der Stadt gehört – gibt es Kieze, in denen die Kinderarmut bei rund 40% liegt. Gezählt werden hier die Kinder, die in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften leben. Um diese Kinder müssen wir uns vorrangig kümmern, weil sich zu wenige um sie kümmern. Eltern sind häufig nicht in der Lage oder nehmen ihre Erziehungsverantwortung – aus welchen Gründen auch immer – nicht wahr. Schulen, Vereine und soziale Einrichtungen sind gefragt, mit entsprechenden Bildungs- und kostenlosen bzw. kostengünstigen Freizeitangeboten entgegenzuwirken. Das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung ist ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung, denn es kann dazu beitragen, dass materieller Mangel kompensiert wird und arme Kinder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Allerdings müssen hier von den Betroffenen zahlreiche bürokratische Hürden überwunden werden. In den Einrichtungen des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. erhalten Familien hierbei praktische Unterstützung. Wir informieren in unseren Einrichtungen über die neuen Bestimmungen und beraten und helfen bei der Antragstellung. Dies tun wir in der Hoffnung, dass wir hierdurch einen kleinen Beitrag leisten, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. Denn wir wissen: Kinder armer Eltern, werden Eltern armer Kinder. Die Kinderarmut von heute zu bekämpfen ist das beste Rezept, die Kinderarmut von morgen zu vermeiden.