Gute Nachrichten für GründerInnen!

Diese Nachricht aus dem Newsletter von Dr. Andreas Lutz (www.gruendungszuschuss.de) teile ich gern!

Gründercoaching Deutschland verlängert: 50% Beratungsförderung noch bis Jahresende

„Sie haben sich innerhalb der letzten fünf Jahren selbständig gemacht? Dann sollten Sie die Möglichkeiten des KfW Gründercoaching nutzen. Geben Sie Ihrem Unternehmen einen Schub nach vorn, zum Beispiel mit einer Strategie zur Neukundengewinnung oder durch eine betriebswirtschaftliche Beratung, mit der Sie Ihre Abläufe besser organisieren und künftig Zeit und Geld sparen.

© Trueffelpix - Fotolia.com

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Wir empfehlen Ihnen dafür erfahrene und seriöse Unternehmensberater in Ihrer Nähe, mit denen Sie ein kostenloses Vorgespräch führen können und alles über das Förderprogramm erfahren. Zehntausende Unternehmer haben die Förderung bereits genutzt – warum nicht auch Sie?  Nur noch bis zum 15.6.  – danach nie wieder“ war über das Förderprogramm zu lesen. Tatsächlich sollte das Gründercoaching in der bisherigen Form per Ende Juni auslaufen, der 15.6. war der letztmögliche Tag für die Antragstellung.

Nun haben Bundesregierung und KfW die beliebte Förderung um sechs Monate bis zum Jahresende verlängert. Sie wollen damit eine Förderlücke bis zum Beginn der neuen ESF-Förderperiode verhindern. Sprich: Zeit gewinnen, um über die künftige Förderung von Gründungsberatungen in Ruhe entscheiden zu können. Ob es dann noch eine Förderung in Höhe von 50 Prozent der Beratungskosten geben wird – bis fünf Jahre nach der Gründung – das ist unsicher. Also besser jetzt handeln!

Die Antragstellung muss nunmehr spätestens bis 15.12.2014 erfolgen, um dann noch vor dem Jahresende zugesagt werden zu können. Für die eigentliche Beratung bleiben nach erfolgter Zusage dann noch sechs Monate Zeit, bis die Abrechnungsunterlagen eingereicht werden können.

Warten Sie nicht, bis Sie unter Zeitdruck geraten, sondern sprechen Sie jetzt in aller Ruhe mit einem von uns ausgewählten und geprüften Berater.“

Von der KfW zertifizierte BeraterInnen für das Gründercoaching Deutschland findet Ihr (auch) bei der .garage berlin! Euer Vorteil: 20 Coaches auf einen Streich. Weitere Infos unter www.garageberlin.de

 

Die Zeit ist reif für mehr Innovation und Kooperation

Vo 3.6. bis 5.6. findet in Berlin der 15. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt. Aus diesem Anlass findet auf Initiative des DPW-Blogs jugendhilfe-bewegt-berlin.de eine Blogparade statt. Mein Beitrag zu dieser Blogparade behauptet: Die Zeit ist reif für mehr Innovation und Kooperation in der Jugendhilfe  – ein vernünftiger Weg den Spagat zwischen Kostendruck und fachlichem Anspruch zu meistern.

logo_jugendhilfe_webVon allen Bereichen in der sozialen Arbeit, die ich kenne, ist die Jugendhilfe wohl der Bereich mit der höchsten Innovationskraft. Hier entstehen als Antwort auf immer neue Herausforderungen oft spannende Projektideen, Arbeitsansätze und auch neue Instrumente und Wege zur Finanzierung neuer, innovativer Arbeitsansätze. Veranstaltungen wir der Deutsche Kinder- und Jugendhillfetag sind gute Gelegenheiten, sich über den Stand der Arbeit und die Erfahrungen anderer Träger und Akteure auszutauschen und Grundlagen für Kooperationen zu legen.

Einen Schritt weiter geht das Konzept des „Offenen Projekttransfers“. In einem Interview, das ich vor einiger Zeit mit dem Bielefelder Sozialarbeiter Stefan Zollondz über „OPT“ geführt habe, beschreibt er Offenen Projekttransfer so:

„Die Idee vom offenen Projekttransfer ist “Gutes einfach verbreiten”. Ich denke, das bringt die Idee sehr gut auf den Punkt. Organisationsübergreifend bringen Akteure aus dem sozialen Bereich ihre Konzepte und Erfahrungen zusammen, um gemeinsam voneinander zu lernen und sich und ihre Projekte weiter zu entwickeln. Oftmals fehlt Wissen in einem einzelnen Bereich, das jemand anderes beisteuern kann. Es entsteht so eine umfangreiche Wissensdatenbank auf OpenTransfer.de, die frei zur Verfügung steht. Ein Kernthema des offenen Projekttransfers ist die Transfermöglichkeit erfolgreicher Projekte und die damit verbundene Skalierung. Es ist nicht notwendig, scheinbar gute Ideen immer wieder neu in unterschiedlichen Städten zu “erfinden” und dafür Fördergelder zur Verfügung zu stellen. Viel effektiver ist es, erfolgreiche Projekte zu skalieren und an andere Standorte zu übertragen. An dieser Stelle entstehen allerdings auch immer wieder Befürchtungen, ob die eigene Idee dabei von Mitbewerbern geklaut oder verwässert wird. OpenTransfer begegnet diesen berechtigten Bedenken mit verschiedenen Transfer-Ansätzen. So kann ein Projekt beispielsweise in ein Franchise-Konzept übertragen oder gegen Lizenzgebühren an andere Standorte und Träger übertragen werden.  Dabei entsteht eine Win-Win-Situation, von der beide Seiten profitieren können. Außerdem erlebe ich den gegenseitigen Austausch als große Bereicherung. Akteure aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, von kleinen Vereinen bis hin zu großen freien Wohlfahrtsträgern und den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen treffen aufeinander und bilden ein beeindruckendes Potenzial an neuen Ideen, das ein einzelner Träger in dieser Form nicht erreichen kann.“

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„Think outside the box“ – auch in der Sozialen Arbeit eine gute Idee!

SocialLinks #22

Think Outside The Box Torn Paper

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In dieser Woche sind mir drei sehr unterschiedliche Beiträge ins Auge gesprungen. Alle drei sind sehr interessant – haben aber nicht unmittelbar etwas miteinander zu tun. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick wird der „Rote Faden“ sichtbar: Es geht um Innovation. Und im Besonderen um die Frage, wie sich der Sozialbereich in bestimmten Handlungsfeldern und -bereichen  neu aufstellen und positionieren kann bzw. muss. Die Veränderung der Sichtweise auf einzelne Bereiche wird durch eine veränderte Wortwahl und Sprache deutlich: Wir sprechen von „Markenbildung“, „Social-Profit“ oder  „social Entrepreneurship“ . Wir revolutionieren Finanzierungs- und Arbeitsmodelle. Nicht als „Selbstzweck“ oder aus „modischen Erwägungen“ und schon gar nicht als Ausdruck einer „neoliberalen Grundhaltung“, die innovativen Kräften unserer Branche immer wieder vorgehalten wird – sondern aus der Überzeugung heraus, dass sich auch der sozialwirtschaftliche Bereich den veränderten gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Bedingungen anpassen muss, wenn der denn auch weiterhin zukunftsfähige Antworten auf drängende soziale Fragen finden und formulieren will.

Drei Beispiele für innovative und zukunftsträchtige Ansätze und Beiträge möchte ich heute  zur Lektüre empfehlen:

„Eine starke Marke ist in der Lage rasch positive Bilder und Emotionen zur Organisation bei ihrer Zielgruppe hervorzurufen. Doch um einem Missverständnis gleich vorzubeugen: Markenentwicklung ist nicht das was die Agentur gestaltet. Markenentwicklung ist viel substantieller und fängt lange vor dem ersten „Moodboard“ an.“ schreibt Dr. Oliver Viest auf  themenwerkstatt.de…. „Markenentwicklung ist systematischer Vertrauensaufbau. Wie mache ich meine SPO-Marke stark? Um Organisationen bei einer erfolgreichen Markenstrategie zu unterstützen haben wir ein Markenmodell entwickelt.“

Den ganzen Artikel zum Thema „Das Markenmodell für Social-Profit-Organisationen“ ist hier zu finden:

themenwertstatt.de/2014/05/das-markenmodell-fur-social-profit-organisationen

„Die Idee ist gut, das Konzept schlüssig, die Umsetzung funktioniert. Doch ihre Wirkung im Alltag schwarz auf weiß zu dokumentieren fällt Sozialunternehmen oftmals schwer. Gerade eine veröffentlichte Wirkungsbilanz ist jedoch bei der Suche nach Investoren mittlerweile entscheidend.“ Die Zeitschrift enorm geht der Frage nach, wie Sozialunternehmen ihre Wirkung schlüssig und nachvollziehbar nachweisen können und stellt  „Social Reporting“ vor. Interessant!

enorm-magazin.de/wie-wirke-ich-hilfe-fuer-social-enterprises

Ein neues Finanzierungsmodell in der Jugendhilfe wird auf  jugendhilfe-bewegt-berlin.de  vorgestellt. In einem Interview stellt Dr. Stefan Bestmann anhand seiner Erfahrungen und bEobachtungen  in der Stadt Graz dar, wie durch eine neue – innovative – Finanzierungslogik und durch das neue Modell des „Sozialraumbudgets“ die Entwicklung der Fachlichkeit und der Wirksamkeit der Sozialarbeit positiv befördert werden kann. Bestmann: „Durch diesen anspruchsvollen Weg, auf den sich die Kolleg_innen in Graz gemeinsam gemacht haben, hat sich bereits eine Menge in Richtung einer stärker an der Komplexität des Alltags der Menschen orientierten Sozialarbeit entwickelt. Es werden deutlich weniger ‚Maßnahmen verschrieben‘, sondern gemeinsam mit den Familien Lösungsbilder für einen gelingenderen Lebensalltag erarbeitet, die maßgeblich aus Sicht der Familie sinnvoll sind. Zudem sind über die sogenannte einzelfallunspezifische Arbeit durchaus einige innovative Wege beschritten, die die Lebensqualität der Menschen im Quartier positiv befördern, zumeist unter Einbeziehung der Wohnbevölkerung.“

Den 1. Teil des Interviews findet Ihr hier:

jugendhilfe-bewegt-berlin.de/startseite/aktuelles-detailansicht/article/sozialraumoruientierung-konsequent.html

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

 

gemeinsam prokrastinieren …..

SocialLinks #21

Die Aufgabenlisten werden (gefühlt) immer länger. Das Wetter wird aktuell immer schöner – und bei sommerlichen Temperaturen ist die Versuchung groß, allerhand Aufgaben zu verschieben und sich angenehmeren Dingen zu widmen. Dieses Verhalten ist weit verbreitet – wir nennen es Prokrastination.

Wikipedia setzt Prokrastination (lateinisch procrastinatio ‚Vertagung‘, Zusammensetzung aus pro ‚für‘ und cras ‚morgen‘) gleich mit ErledigungsblockadeAufschiebeverhaltenErregungsaufschiebung oder Handlungsaufschub ist das Verhalten, als notwendig aber auch als unangenehm empfundene Arbeiten immer wieder zu verschieben, anstatt sie zu erledigen. Aufschieben gilt als schlechte Arbeitsgewohnheit

To do Liste  #121214-svg02In den Links der Woche empfehle ich heute also drei Beiträge, die sich mit Prokrastination befassen. (Die kann man übrigens auch bei schönem Wetter auf dem Tablet oder dem Smartphone draussen im Biergarten auf der Liegewiese lesen….. Mit anderen gemeinsam zu prokrastinieren macht nämlich am meisten Spass 😉 )

Anna Sommerer (bei Twitter @ponyhut) hat es akzeptiert: Sie neigt nun mal zum Prokrastinieren und hat keine Lust mehr, dabei jedes Mal ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Sie zählt sich zu den «Aktiven Prokrastinierern», einem Aufschieber-Typus, der laut dem Forscherduo Jin Nam Choi und Angela Hsin Chun Chu den Stress regelrecht sucht und unter Zeitdruck besonders gut arbeiten kann. Lesenwerter Artikel auf imgriff.com

imgriff.com/2011/08/26/prokrastination-aufschieben-ohne-schlechtes-gewissen

Anderseits: Unerledigtes verursacht Stress. „Ich weiss, ich sollte, ich müsste“ – der Termin kommt näher. Auf der anderen Seite verlangt es Aktivierungsenergie, eine Aufgabe anzugehen. Shawn Achor, Psychologieprofessorin und Autorin  meint:  Solange die Aufgabe mehr Aktivierungsenergie verlangt als sie Stress verursacht, besteht die Gefahr zum Aufschieben. Daraus leitet sie eine einfache Empfehlung ab – ebenfalls auf imgriff.com

imgriff.com/2011/05/06/prokrastination-mehr-erledigen-mit-der-20-sekunden-regel

Und wer eine richtige Strategie braucht, um sich selbst in den Griff zu bekommen, der wird auf karrierebibel.de gut bedient. Gleich 45 Tipps sollen helfen, sich langfristig und nachhaltig von dieser „schlechten Angewohnheit“ zu befreien….. Kann man mal lesen….. – aber nicht zu lange aufschieben 🙂

karrierebibel.de/gefaehrliche-schiebschaften-45-wege-gegen-prokrastination

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe: zwischen Kostendruck und fachlichem Anspruch

Einladung zur Blogparade

Diesen Beitrag schreibe ich als Redaktionsmitglied des Blogs „jugendhilfe-bewegt-berlin“ des PARITÄTischen Wohlfahrtsverbandes – denn es ist mir ein dringendes Anliegen, Euch dafür zu begeistern, Euch an einer (kurzfristigen) Blogparade zu beteiligen.

jugendhilfe bewegt berlin!

jugendhilfe bewegt berlin!

Worum gehts?

Mit unserem Blog jugendhilfe-bewegt-berlin.de planen wir zur Vorbereitung des 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages (Anfang Juni, Berlin)  eine Blogparade. Dazu laden wir Blogs aus dem Themenumfeld der Sozialen Arbeit und der Berliner Politik ein, sich zu beteiligen.

Die Blogparade soll möglichst  viele Meinungen (nicht nur aus Berlin, sondern gern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum) zusammenfassen, sodass eine vielfältige Linkbibliothek und Diskussion entsteht.

Der Plan

Am 29. Mai posten alle teilnehmenden Blogs einen individuellen Beitrag zum Thema „Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe: zwischen Kostendruck und fachlichem Anspruch“ und verlinken sich gegenseitig. Unser Ziel: Ein möglichst breiter Überblick und unterschiedliche Perspektiven, wie die Zukunft der Jugendhilfe im Zwiespalt zwischen Sparmaßnahmen und hohen fachlichen Ansprüchen aussehen könnte – 24 Stunden täglich, an 7 Tagen die Woche.

Als Einstieg in das Thema empfehlen wir den folgenden Link:

http://www.jugendhilfe-bewegt-berlin.de/startseite/aktuelles-detailansicht/article/ambulante-hilfen-zur-erziehung-teil-3-die-zukunft.html

Die Regeln?

– Bezug auf die Kinder- und Jugendhilfe
– Keine illegalen, pornografischen, radikalen oder beleidigende Inhalte (siehe unsere Netikette)
– Verlinkung der Blogparade in der Einleitung, damit auch andere darauf aufmerksam werden
– Veröffentlichung am 29. Mai 2014

Bitte teilt mir /uns  per Kommentar zu diesem Beitrag schnellstmöglich mit, ob Ihr teilnehmen möchtet. Am 02. Juni werden  eine Zusammenfassung aller Beiträge auf unserem Blog bringen. Wir freuen uns über jede Teilnahme!

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P.S.:

Hier auch nochmal Werbung für unsere  gute und informative Facebook-Seite (die Ihr natürlich auch „liken“ dürft)…..: https://www.facebook.com/jhbewegtberlin?fref=ts

Behörde 2.0 …. Chance für Staat und BürgerInnen

SocialLinks #20

Irgendwann im Leben hat ein jeder Mensch  mal mit Behörden und Ämtern zu tun. In Deutschland sowieso. Und als im Sozialbereich tätiger Mensch erst recht. Da freut sich Mensch, wenn er es – was leider nicht die Regel ist – mit aufgeschlossenen, modernen, menschenfreundlichen Behördenmitarbeitern und -strukturen zu tun hat. Und noch mehr freut sich der (internetaffine) Mensch, wenn diese Behörde auch im Netz der Netze gut vertreten und „ansprechbar“  ist.  In den heutigen „Links der Woche“ möchte ich Euch auf ein paar Beispiele und Seiten aufmerksam machen, die Hoffnung machen, dass das „Amt 2.0“ schon bald flächendeckender Standard im Staate ist…..

© VRD - Fotolia.com

© VRD – Fotolia.com

Christiane Germann ist Social Media-Managerin in der öffentlichen Bundesverwaltung. Als solche beschäftigt sich die Diplom-Medienwirtin und Diplom-Verwaltungswirtin seit nunmehr mehreren Jahren konzeptionell und praktisch mit der Nutzung sozialer Medien und sozialer Netzwerke in Behörden und öffentlichen Organisationen. Und gibt praktische Ratschläge und Arbeitshilfen an die Hand, die es Ämtern und Behörden erlaubt einen professionellen und bürgerfreundlichen Internet-Auftritt hinzulegen.

amtzweinull.com

Auch sehr gut gemacht finde ich die Seite interamt.de, die sich als Stellenportal für den öffentlichen Dienst empfiehlt. Die Seite sieht hübsch aus – und was mir besonders gefällt: Die MacherInnen spielen (für den öffentlichen Dienst durchaus bemerkenswert) das volle „Social-Media-Programm“ mit eigenem Twitter-Account und youtube-Kanal…..

interamt.de

Am 17. Oktober 2014 in Nürnberg denken Christiane GermannThomas Michl und Atasoy Altinci mit Führungskräften in Landes- und Bundesbehörden, Bürgermeister/innen, die auf der Suche nach Innovationen sind und Bürgerdialog sagen&meinen, Mitarbeiter/innen von Landes- und Bundesbehörden, Mitarbeiter/innen von Kommunalverwaltungen, Social Media Initiativen, Manager/innen und Mitarbeiter/innen von NGOs, Bürger/innen, die in ihren Gemeinden mit entscheiden/gestalten möchtenSocial Media in der Bürgerkommunikation weiter. Ich hoffe, dass viele Entscheidungsträger und Verantwortliche aus deutschen Behörden an der Veranstaltung teilnehmen und sich für die eigene Arbeit in ihrer „Behörde 2.0“ inspirieren lassen….

tural.de/Social-Media-in-der-Buergerkommunikation

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Schicksale der Republik – oder: Sozialarbeit hat auch gute Seiten.

SocialLinks #19

Heute präsentiere ich Euch drei  „Links der Woche“ – und ich finde,  die sind diesmal noch   lesens- und empfehlenswerter als sonst 😉

© Maksim Kabakou - Fotolia.com

© Maksim Kabakou – Fotolia.com

Wer selbst bloggt stösst immer mal wieder  in den virtuellen Weiten des Netzes  zwangsläufig auch auf andere Blogger – und immer mal wieder sind da auch ein paar richtige gute Seiten von Sozialarbeitern bzw. aus dem sozialarbeiterischen Bereich. Eine besonders tolle Seite nennt sich „Schicksale der Republik“ und sie erzählt „wahre Ereignisse aus der Sozialarbeit“. Der Autor über sein Projekt: „Ich bin Sozialarbeiter einer Großstadt in Deutschland. Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann ich nicht mehr über meine genaue Berufstätigkeit sagen, um Betroffene, Berufstätige in diesem Feld und das Recht derer zu schützen. Es handelt sich ausnahmslos über selbst erfahrene oder von Kollegen erzählte Erlebnisse mit Menschen, die entweder den Dienst des Sozialsystems beanspruchen oder selbst darin tätig sind. Mir es in Anbetracht immer wiederkehrender Debatten und besten Versuchen von JournalistInnen, die über das schwächelnde Hilfesystem berichten, ein Anliegen, aus dem Berufsleben von Sozialarbeit zu erzählen.“

schicksalederrepublik.wordpress.com

Hendrik Epe ist Sozialarbeiter und arbeitet für die AHPGS – Akkreditierungsagentur im Bereich Gesundheit und Soziales . Und Hendrik betreibt einen hochgradig interessanten Blog. Mal schreibt er (fachlich fundiert) über das Konfliktfeld „Qualitätsentwicklung unter Bedingungen von (kurzfristiger) Projektfinanzierung“ oder aktuell über die „Generation Y und die Soziale Arbeit“. Alle Artikel sind spannend, inspirierend und lehrreich. Ich bin froh, dass ich dieses Blog gefunden habe….

hendrikepe.wordpress.com

Das Stadtteilzentrum Steglitz betreibt nicht nur eine tolle Internetpräsenz, sondern auch ein absolut lesenswertes Blog, das aus meiner Sicht viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte (das sage ich nicht, weil ich Geschäftsführer dieses Vereins bin….). Auf sz-s.de bloggt Jeannette Hagen Geschichten aus dem Kiez – und mehr. Aktuell geht es um die desolate Raumsituation in Berliner Schulhorten. Es finden sich Beiträge über das Thema „Unterstützung für Hebammen“, über Werbung rechstextremer Parteien in unserem Bezirk – und Aktionen dagegen…, über Aktionen und Projekte im Kiez und  „kleine Alltagsgeschichten“, die das Leben im Berliner Südwesten beschreiben….. Unbedingt mal reingucken!

sz-s.de

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!

Blogparade beendet: Führen und führen lassen – eine Zusammenfassung.

Anfang April hatte ich meinen Aufruf zu einer Blogparade veröffentlicht. Im Nachgang zu den Beiträgen “Vertrauen führt” und “Die 10 besten Führungstricks um Deine Leute in den Wahnsinn zu treiben“ habe ich mich mit dem Thema “Führung” beschäftigt. Die Resonanz und die hohen “Besucherzahlen” zu diesen Beiträgen zeigen, dass das Thema viele Menschen interessiert. Kein Wunder – ist doch jeder in irgendeiner Weise von guter oder schlechter Führung betroffen. Sei es als “Führender”, als “Geführter” oder als jemand,  der sich selbtst (ständig) führen muss. Und ich fragte andere BloggerInnen: „Ohne Vertrauen in sein Team kann eine Führungskraft nicht gut führen. Ohne Vertrauen in die Führungskraft wird jedes Team  Mitarbeit und Engagement verweigern. Doch was macht eine gute Führungskraft tatsächlich aus. Was sind Eigenschaften, Haltungen, Einstellungen, Handlungen, Prinzipien und Werte , die eine gute Führungskraft auszeichnen?“

Eine kleine, aber sehr feine Runde von Bloggern hat sich beteiligt. Hier die Zusammenfassung:

© Alexstar - Fotolia.com

© Alexstar – Fotolia.com

Gleich mit mehreren Beiträgen hat sich Patrick Koglin zu Wort gemeldet. In seinem Beitrag „Eigenschaften, Haltungen und Einstellungen, die eine gute Führungskraft auszeichnen“ definiert  Koglin sieben Kernbereiche, die sich die Führungskraft anschauen muss.

Den ganzen Artikel gibts hier: http://www.agile-is-limit.de/eigenschaften-haltungen-und-einstellungen-die-eine-gute-fuehrungskraft-auszeichnen-blogparade/

Der Frage, was eine Führungskraft eigentlich ausmacht, geht auch das Blog „Affenmärchen“ nach. In seinem Beitrag zur Blogparade schreibt Gebhard: „Eine zentrale Grundannahme von guter Führung ist, dass die Führung Richtungsentscheide für andere mittrifft.Meine Grundthese lautet: Gute Führung macht Menschen die anstehenden Richtungsentscheide deutlich und moderiert sie durch den Entscheidungsprozess. Zu keinem Zeitpunkt nimmt sie die Entscheidungsverantwortung ab!

Bitte lest den ganzen Artikel: http://affenmaerchen.wordpress.com/2014/04/15/was-macht-eine-gute-fuhrungskraft-aus/

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gute Blogs für gute Leute

SocialLinks #17

Manchmal muss man gezielt suchen, manchmal wird man mit der Nase drauf gestossen. Manchmal hilft der Zufall nach, manchmal eine Linkliste, wie diese….: Es gibt sie – die guten Blogs von Leuten aus dem „Sozialbereich“. In meiner heutigen „Linkliste der Woche“ möchte ich Euch ein paar lesenswerte Blogs vorstellen und Euch einladen, diesen Blogs zu folgen. Und: Ich würde mich riesig freuen, wenn der eine oder die andere unter Euch durch das Lesen der Blogs inspiriert werden würde, sich selbst als Autor/in zu versuchen. Ich vermute, dass Blogs schon bald einen höheren Stellenwert haben werden als die gängigen Sozialen Netzwerke. Wenn Ihr bereits bloggt, freue ich mich, wenn Ihr den Link zu Eurer Seite hier als Kommentar hinterlasst. Ich komme auf jeden Fall mal gucken 😉

 

© T. R. - Fotolia.com

© T. R. – Fotolia.com

Ob wirksame Öffentlichkeitsarbeit, Akquise neuer Mitglieder, Kommunikation vakanter Stellen oder die Einwerbung von Spenden – all das lässt sich mit Social Media machen. Sascha Dinse versteht sich dabei nicht als “Überzeuger”, sondern als “Aufklärer”. Es geht ihm nicht darum, Social Media als Allheilmittel oder Wunderwaffe zu verkaufen. Vielmehr möchte er  Chancen und Einsatzmöglichkeiten genau so nahe bringen wie die damit einhergehenden Risiken und Gefahren. Helfen tut ihm dabei seine Erfahrung mit Einrichtungen, Verbänden und Vereinen aus dem sozialen Sektor. Auf seiner Seite sozialvernetzer.de beschäftigt er sich neben dem bereits genannten Schwerpunkt Social Media u.a. auch mit Jugendschutz und Co. und dem weiten Feld der „virtuellen Welten“.

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Kinderschutz ist machbar

SocialLinks #16

Mein Beitrag  „Er nannte ihn Papa“  wurde ungefähr 1000 mal gelesen. Ein deutliches Zeichen dafür, dass das Thema Kinderschutz viele Menschen berührt und beschäftigt…..

In vielen Mails an mich wurde gefragt: „Was kann ich tun, wenn ich in meinem Umfeld mitbekomme, dass es den Kindern nicht gut geht – oder sie sogar misshandelt oder anderweitig missbraucht werden? “

© bramgino - Fotolia.com

© bramgino – Fotolia.com

In meiner Linkliste für die 16. Woche möchte ich daher auf ein paar Anlaufstellen aufmerksam machen….

Erste und wichtigste Anlaufstelle bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung sind immer die örtlichen Jugendämter. Die Adressen und Kontaktdaten des regional zuständigen Jugendamtes findet Ihr sehr schnell und unkompliziert im Internet.

 

Die Jugendämter haben eine schöne Website geschaltet. Titel: „Jugendamt. Unterstützung , die ankommt“. Unbedingt angucken – v.a. wenn Ihr aus irgendwelchen Gründen noch irgendwelche Vorbehalte gegen das Amt haben solltet…..

www.unterstuetzung-die-ankommt.de

Eine Anlauf- und v.a. Informnationsstelle ist auch die Adresse kinderschutz-zentren.org. Die Initiatoren über sich selbst: „Die Kinderschutz-Zentren setzen sich für eine Kultur des Miteinanders ein. Nur ein Alltag ohne Gewalt schafft die Voraussetzung dafür, dass Kinder die Fähigkeit erlangen, emotionale Bindungen mit Menschen einzugehen und eigene Gefühle zu entwickeln. Alle Menschen haben das Recht ihr Leben in Eigenverantwortung und Selbständigkeit führen zu können. Der Schutz vor Gewaltanwendung, die Verhinderung von sozialer Isolation durch Armut und fehlende Bildung, die Gefährdung der Gesundheit sowie die Vermeidung von Arbeitslosigkeit und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bilden hierfür die Grundlagen.“

www.kinderschutz-zentren.org

Wenn sexuelle Gewalt im Spiel ist braucht es spezielle Beratungskompetenz. Hier möchte ich Wildwasser e.V. als erste Anlaufstelle empfehlen. Tolle Menschen, die einen ganz besonders herausfordernden Job machen. An dieser Stelle – meine Hochachtung!

www.wildwasser.de 

Einen sehr interessanten Blick auf das Thema „Jugendamt und Öffentlichkeit“ liefert Detlef Schade, Geschäftsführer von FAB e.V.,  in einem Beitrag für das Blog Jugendhilfe-bewegt-Berlin. Prädikat „lesenswert“…

www.jugendhilfe-bewegt-berlin.de

 

Und als Letztes ein Tipp, wenn Ihr nicht wisst, wie Ihr Euch verhalten sollt, wenn Ihr in Eurem Umfeld eine Mißhandlung mitkriegt: Im Zweifelsfall bitte immer lieber einmal zuviel als einmal zuwenig die Polizei rufen. Telefon 110.

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Immer Mittwochs gibts an dieser Stelle  meine  Linkliste der Woche. Ich möchte Euch ein paar gute Projekte, Konzepte, Ideen und Anregungen aus der Welt der Sozialen Arbeit, der Sozialwirtschaft, des Social Entrepreneurship und der Förderung des UnternehmerInnentums ans Herz legen und zur Lektüre empfehlen.  Und machmal finde ich auch Seiten interessant und empfehlenswert, die nicht direkt etwas mit den eben genannten Gebieten zu tun haben – die Ihr Euch aber trotzdem mal anschauen solltet…..

Ich freue mich, wenn Ihr diesen und weitere Beiträge in meinem Blog über Eure Kanäle teilt und weiterverbreitet. Vielen Dank!